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Lernwerkstattarbeit: Wohnen bei den alten Römern

Title: Lernwerkstattarbeit: Wohnen bei den alten Römern

Lesson Plan , 2005 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Aline Kurt (Author)

Didactics - Regional History and Geography
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Summary Excerpt Details

Ich habe mich mit dem Thema „Wohnen bei den Römern “ beschäftigt. Diese Thematik habe ich mir ausgesucht, weil ich bislang noch nicht damit vertraut war. Ich gehöre einer Generation an, die keine Integration des Faches Geschichte in den Sachunterricht genossen hat. In unserem Unterricht fanden lediglich die Fachbereiche Biologie, Chemie und Physik (natürlich in gemäßigter Form) Anschluss. In der Mittel- und Oberstufe des Gymnasiums war zwar das Fach Geschichte vertreten und wir sprachen auch über die Römer, jedoch erhielten dabei Fakten und Daten in Form von Kriegen, Schlachten und Ernennungen den Vorzug. Das alltägliche Leben und ins Besondere die Art des Wohnens blieben mir bisweilen verborgen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. THEMEN UND PERSONENZENTRIERTE SACHANALYSE

1.1 Einleitung

1.2 (Sachanalyse) Relevante themenorientierte Basisinformationen

DAS RÖMISCHE HAUS

1.3 Lehrplanbezug

1.4 Gegenwartsbedeutung der Thematik/ Bildungswert

1.5 Zugänglichkeit der Thematik für Kinder

1.6 Didaktische Reduktion

2. ZENTRALE INTENTIONEN

2.1 Fachlich- inhaltlich

2.2 Methodisch- strategisch

2.3 Sozial- kommunikativ

2.4 Personal- emotional

3. DIE LERNARRANGEMENTS FÜR DIE WERKSTATTARBEIT

3.1 Übersicht der Lernarragements

3.1.1 Lernarrangement Tisch 1

3.1.2 Lernarrangement Tisch 2

3.1.3 Lernarrangement Tisch 3

3.1.4 Lernarrangement Tisch 4

3.2 Literaturtisch

3.3 Materialientisch

4. REFLEXION

5.LITERATUR

6. ANHANG

DAS ATRIUM

DAS RÖMISCHE SCHLAFZIMMER

DAS RÖMISCHE SPEISEZIMMER

DIE RÖMISCHE KÜCHE

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der didaktischen Aufarbeitung des Themas "Wohnen bei den Römern" für den Sachunterricht in der Grundschule durch die Methode der Lernwerkstatt. Ziel ist es, Kindern ein anschlussfähiges Wissen über antike Wohnkulturen zu vermitteln und durch aktive Gestaltungsprozesse ein Verständnis für historische Alltagslebensweisen zu fördern.

  • Methodische Gestaltung einer Lernwerkstatt für Grundschulkinder
  • Sachanalytische Grundlagen des römischen Wohnens
  • Didaktische Reduktion komplexer historischer Inhalte
  • Förderung von Kooperation und eigenverantwortlichem Lernen
  • Vergleich historischer Wohnformen mit heutigen Lebenswelten

Auszug aus dem Buch

Das Atrium

Das Atrium diente vorwiegend als Aufenthaltsraum für die Familie und Gäste. Für gewöhnlich war es mit einem nach innen geneigten Dach gedeckt. Dadurch konnte das Regenwasser zur Mitte hin in das compluvium (große rechteckige Öffnung) ablaufen. Von dort aus gelangte es durch Wasserspeiern in Tiergestalt in ein großes rechteckiges Bassin (impluvium), dass sie im Boden des Atriums befand. Dadurch wurde gewährleistet, dass der Raum nicht nur durch das Wasser gekühlt wurde, sondern die Öffnung im Dach ermöglichte auch eine zusätzliche Beleuchtung des Atriums. Von dort aus wurde es dann durch ein Rohr in eine unterirdische Zisterne geleitet und gesammelt.

Vom klassischen Atrium gingen zu beiden Seiten Schlafräume ab. Hinten erweiterte es sich beidseitig zu Flügelanbauten (alae), wo sich die übrigen Räume befanden. Zu den einzelnen Zimmern gelangte man durch sehr große und hohe Türen.

An den Wänden des Atriums prangten meist auffallende, bunte Gemälde und die Böden waren sehr oft mit Mosaiken (Bilder die aus mehreren tausend farbiger Steinchen mit einem Durchmesser von ungefähr 5 mm bestehen) ausgelegt. Viele Mosaiken zeigten Alltagsszene. Das Mobiliar bestand hauptsächlich aus Truhen, Betten, Liegen (die hauptsächlich zum Essen genutzt wurden), kleine Tische und vielleicht einige Holzschränke.

Zusammenfassung der Kapitel

1. THEMEN UND PERSONENZENTRIERTE SACHANALYSE: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe für die Themenwahl und bietet eine fachliche Sachanalyse zum römischen Haus sowie eine didaktische Einordnung in den Lehrplan.

2. ZENTRALE INTENTIONEN: Hier werden die fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Lernziele definiert, die durch die Werkstattarbeit bei den Studierenden bzw. Schülern erreicht werden sollen.

3. DIE LERNARRANGEMENTS FÜR DIE WERKSTATTARBEIT: Dieses Kapitel beschreibt konkret die vier Stationen der Lernwerkstatt, die benötigten Materialien sowie die Aufgabenstellungen zur Gestaltung der einzelnen römischen Wohnbereiche.

4. REFLEXION: Die Autorin reflektiert die Ergebnisse der praktischen Erprobung und kritisiert ihre eigene Planung hinsichtlich der didaktischen Reduktion und Materialbereitstellung.

5.LITERATUR: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Online-Quellen.

6. ANHANG: Beinhaltet die vertiefenden Sachtexte zu den Räumen Atrium, Schlafzimmer, Speisezimmer und Küche.

Schlüsselwörter

Sachunterricht, Römer, Wohnen, Lernwerkstatt, Grundschule, Atrium, Historisches Lernen, Sachanalyse, Didaktische Reduktion, Triclinium, Alltagskultur, Gruppenarbeit, Antike, Wohnkultur, Projektunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert ein Konzept für eine Lernwerkstatt zum Thema "Wohnen bei den Römern", das speziell für die Integration in den Sachunterricht der Grundschule entwickelt wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Mittelpunkt stehen der Aufbau eines römischen Hauses, das alltägliche Leben der Römer, die didaktische Aufbereitung für Kinder sowie die methodische Umsetzung in Form einer Lernwerkstatt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Förderung eines eigenverantwortlichen Wissenserwerbs bei Lernenden, indem durch praktische Bastelaufgaben und Textarbeit ein Verständnis für die Lebensverhältnisse in der Antike geschaffen wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Sachanalyse historischer Quellen und einer darauf aufbauenden didaktischen Konzeption, die durch eine kritische Reflexion des eigenen Handelns im Kontext eines Werkstattarrangements abgerundet wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung des Themas, die Definition von Lernintentionen und die detaillierte Beschreibung der vier Lernarrangements (Atrium, Küche, Speisezimmer, Schlafzimmer) mitsamt ihrer Aufgabenstellungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sachunterricht, Lernwerkstatt, Antike, Didaktische Reduktion, Römisches Wohnen und Historisches Lernen.

Warum wurde das Atrium als zentrales Element für Kinder hervorgehoben?

Das Atrium eignet sich besonders gut, da es für Kinder in seiner Funktion als Vorraum oder Verteiler vergleichbar mit modernen Fluren in heutigen Wohnhäusern ist und somit eine gute Brücke zwischen Gestern und Heute schlägt.

Welche kritischen Erkenntnisse zieht die Autorin aus der Reflexion?

Die Autorin stellt fest, dass eine stärkere visuelle Unterstützung durch bebilderte Texte hilfreicher gewesen wäre und dass die Aufgabenstellungen für alle Gruppen hätten variierter sein können, um eine homogenere Gruppenarbeit zu ermöglichen.

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Details

Title
Lernwerkstattarbeit: Wohnen bei den alten Römern
College
University of Koblenz-Landau  (Grundschulpädagogik)
Course
Seminar
Grade
1,0
Author
Aline Kurt (Author)
Publication Year
2005
Pages
16
Catalog Number
V118301
ISBN (eBook)
9783640216819
ISBN (Book)
9783640216987
Language
German
Tags
Lernwerkstattarbeit Wohnen Römern Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Aline Kurt (Author), 2005, Lernwerkstattarbeit: Wohnen bei den alten Römern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118301
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