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Das Inklusionsanliegen der Montessori-Pädagogik in der Grundschule in Bezug auf die Rolle der Lehrenden

Titel: Das Inklusionsanliegen der Montessori-Pädagogik in der Grundschule in Bezug auf die Rolle der Lehrenden

Hausarbeit , 2022 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Isabell Rössing (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei der Umsetzung der inklusiven Schule geht das Bundesland Niedersachsen mit Augenmaß voran. Hier wurde zum Schuljahresbeginn 2013/2014, beginnend mit den Schuljahrgängen eins und fünf, die inklusive Schule verbindlich eingeführt. Seitdem wird sie aufsteigend erweitert. Ebenfalls arbeitet das Niedersächsische Kultusministerium seit
2016 nach dem "Rahmenkonzept inklusive Schule", welches die erforderlichen pädagogischen und organisatorischen Weiterentwicklungen abbildet. In den Schuljahrgängen eins bis zehn der allgemeinbildenden Schulen wurde im Schuljahr 2018/2019 die inklusive Schule eingeführt. In einer inklusiven Schule erhalten Kinder mit einem Bedarf an
sonderpädagogischer Unterstützung eine entsprechende Förderung.

Im Hinblick auf die Thematik wird im zweiten Kapitel ein Definitionsversuch für den Begriff Inklusion unternommen. Darauffolgend wird in Kapitel drei und dessen Unterpunkte auf die Montessori-Pädagogik eingegangen und die Lehrer*innenrolle thematisiert. Im vierten Kapitel werden ausgewählte Aspekte der Montessori-Pädagogik dahingehend untersucht, inwiefern diese zur Verwirklichung inklusiver Bildung beitragen. Abschließend erfolgt dann eine Zusammenfassung des gesamten Themas.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Inklusion

3 Die Montessori-Pädagogik

3.1 Das Konzept der Montessori-Pädagogik

3.2 Die sensiblen Phasen im Grundschulalter

3.3 Die Lehrer*innenrolle in der Montessori-Pädagogik

4 Wie inklusiv ist die Montessori-Pädagogik?

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Inklusionsanliegen innerhalb der Montessori-Pädagogik mit einem spezifischen Fokus auf die veränderte Rolle der Lehrkraft. Es wird analysiert, inwiefern die Prinzipien Maria Montessoris die Teilhabe und individuelle Förderung von Kindern mit unterschiedlichen Bedürfnissen ermöglichen und welche Anforderungen dies an das pädagogische Personal stellt.

  • Verständnis von Inklusion in Theorie und Praxis
  • Grundlagen und anthropologische Ansätze der Montessori-Pädagogik
  • Bedeutung der sensiblen Phasen für die kindliche Entwicklung
  • Die Rolle der Lehrkraft als Lernbegleiter und Beobachter
  • Bewertung der Montessori-Pädagogik hinsichtlich ihrer Inklusionsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

3.3 Die Lehrer*innenrolle in der Montessori-Pädagogik

Maria Montessori bezeichnet das Kind als „Schöpfer seiner selbst“ und „Baumeister seines Lebens“. Diese Ansicht des Kindes hat demnach auch Konsequenzen für das schulische Tun von Lehrkräften. Die Pläne, Ziele, Methodik, der Stoff und der Erfolg der Lehrkräfte dürfen nicht im Mittelpunkt des Denkens stehen. So muss die bekannte Lehrer*innenrolle aufgeben und gegen die Rolle eines Lernberaters/einer Lernberaterin, eines Entwicklungsbegleiters/einer Entwicklungsbegleiterin für das Kind auf seinem Weg zur Selbstfindung, Selbstständigkeit und Eigenverantwortung eingetauscht werden. Die Lehrkraft gestaltet die vorbereitete Lernumgebung und ergänzt und umsorgt diese mit Sorgfalt (vgl. Maria-Montessori-Grundschule Meppen, online abgerufen).

Durch die Freiarbeit wird das schulische Lernen so organisiert, dass das Kind weitgehend Selbstständigkeit entwickelt und Verantwortung für sein eigenes Lernen übernehmen kann. Die Lehrkraft übernimmt lediglich die Rolle des Beobachters, greift gegebenenfalls ein um Hilfestellungen zu geben und führt sie in die Handhabung der Lernmaterialien ein. Ebenfalls übernimmt sie die Aufgabe das Kind zu bestärken und zu ermutigen. Nicht das Unterrichten ist die Aufgabe der Lehrkraft in der Montessori-Pädagogik, sondern das Aufrichten. Mangelt es dem Kind an Eigeninitiative, Konzentrationsfähigkeit oder Anstrengungsbereitschaft, so setzt sich die Lehrkraft als korrigierende Stütze ein (vgl. Maria-Montessori-Grundschule Meppen, online abgerufen).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Inklusion ein und erläutert die Relevanz der Montessori-Pädagogik im Kontext aktueller bildungspolitischer Anforderungen.

2 Definition Inklusion: Dieses Kapitel definiert soziale und schulische Inklusion sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen Ansprüche und rechtlichen Rahmenbedingungen.

3 Die Montessori-Pädagogik: Es werden der anthropologische Grundgedanke und das pädagogische Konzept der Montessori-Methode umfassend dargelegt.

3.1 Das Konzept der Montessori-Pädagogik: Dieser Abschnitt beschreibt die zentralen Säulen, wie die vorbereitete Umgebung und das Kind im Mittelpunkt der Entwicklung.

3.2 Die sensiblen Phasen im Grundschulalter: Das Kapitel analysiert die Bedeutung spezifischer Zeitfenster für die kognitive und persönliche Entwicklung des Kindes.

3.3 Die Lehrer*innenrolle in der Montessori-Pädagogik: Hier wird der Rollenwandel der Lehrkraft zur lernbegleitenden Unterstützung und Beobachtung thematisiert.

4 Wie inklusiv ist die Montessori-Pädagogik?: Dieser Teil untersucht die historische Verankerung der Montessori-Pädagogik in der Sonderpädagogik und ihre heutige Eignung für inklusive Bildung.

5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die Kernergebnisse der Arbeit und hebt die Rolle des Kindes als Mittelpunkt des pädagogischen Handelns hervor.

Schlüsselwörter

Montessori-Pädagogik, Inklusion, Lehrer*innenrolle, Lernbegleiter, Beobachtung, Freiarbeit, sensible Phasen, vorbereitete Umgebung, kindgerechte Schule, Diversität, individuelle Förderung, Selbstständigkeit, Schulpädagogik, Sonderpädagogik, Potenzialentfaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Inklusionsanliegen innerhalb der Montessori-Pädagogik und stellt dabei die veränderte Rolle der Lehrkraft in den Mittelpunkt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Inklusion, das Montessori-Konzept, die Bedeutung sensibler Phasen sowie die pädagogische Praxis der Lehrkraft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu erörtern, wie die Montessori-Pädagogik durch ihre spezifischen Strukturen zur inklusiven Beschulung von Kindern mit unterschiedlichen Bedürfnissen beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Auswertung pädagogischer Grundsätze und der Einbeziehung aktueller bildungspolitischer Rahmenkonzepte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Inklusionsbegriffs, eine detaillierte Erläuterung der Montessori-Pädagogik sowie eine kritische Untersuchung der Lehrer*innenrolle und Inklusionsfähigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Montessori-Pädagogik, Inklusion, Lernbegleitung, vorbereitete Umgebung und individuelle Lernwege.

Inwiefern unterscheidet sich die Rolle der Lehrkraft in der Montessori-Schule vom traditionellen Unterricht?

Statt instruierend zu wirken, agiert die Lehrkraft primär als Beobachter und unterstützender Entwicklungsbegleiter, der eine vorbereitete Umgebung zur Verfügung stellt.

Warum sind die "sensiblen Phasen" nach Maria Montessori für die inklusive Schule von Bedeutung?

Sie ermöglichen es, das Lernangebot präzise an das individuelle Entwicklungsbedürfnis des Kindes anzupassen und so Barrieren beim Lernen zu minimieren.

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Details

Titel
Das Inklusionsanliegen der Montessori-Pädagogik in der Grundschule in Bezug auf die Rolle der Lehrenden
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)
Note
1,0
Autor
Isabell Rössing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
14
Katalognummer
V1183065
ISBN (PDF)
9783346607652
ISBN (Buch)
9783346607669
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Montessori Inklusion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabell Rössing (Autor:in), 2022, Das Inklusionsanliegen der Montessori-Pädagogik in der Grundschule in Bezug auf die Rolle der Lehrenden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1183065
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Leseprobe aus  14  Seiten
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