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Analyse eines Schulbuchkapitels. Inwiefern repräsentieren die Lese- und Schreibaufgaben dieses Schulbuchkapitels die behandelten Modelle?

Zebra 3 – Arbeitsheft Lesen/Schreiben

Titel: Analyse eines Schulbuchkapitels. Inwiefern repräsentieren die Lese- und Schreibaufgaben dieses Schulbuchkapitels die behandelten Modelle?

Ausarbeitung , 2021 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Isabell Rössing (Autor:in)

Didaktik - Lesen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Schulbuch ist ein Produkt, das auf der Basis des Erkenntnisstandes des Faches und mit Unterstützung pädagogisch und methodisch fungierten Wissens konzipiert wird. Im Schulalltag ist ein Schulbuch vieles zugleich: Träger von Motivationsimpulsen, Bündelung von Arbeitsmaterialien und Nachschlagewerk, Überblicksdarstellung und Aufgabensammlung. Der Deutschunterricht verfolgt dabei immer auch das Ziel, Sprachbildungs-, Lese- und Schreibkompetenz angemessen zu integrieren und altersgerecht darzustellen. Deutschbücher werden seit einiger Zeit nicht mehr als Lese- oder Sprachbücher betitelt, sondern als Arbeitsbücher zum Kompetenzerwerb, wobei das Aufgabenangebot eine maßgebliche Rolle spielt. Unterschiede bei Lehrwerken gibt es vor allem im Umfang und in der Qualität des Lernangebots. Dabei wird auch die Zielsetzung und die Konkretisierung im Unterricht von dem Aufgabenbestand eines Lehrmittels bestimmt.

Bei der Untersuchung der Lese- und Schreibaufgaben wird Bezug auf das Mehrebenenmodell des Lesens von Rosebrock & Nix genommen sowie auf das Kompetenzmodell für den Bereich Schreiben – Texte verfassen von Bauermann & Pohl.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Eine Untersuchung der Aufgabenstellungen

3 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Qualität und didaktische Eignung von Lese- und Schreibaufgaben in einem Kapitel des Arbeitsheftes „Zebra 3 – Arbeitsheft Lesen/Schreiben“ für die Grundschule anhand etablierter fachdidaktischer Kompetenzmodelle.

  • Analyse des Aufgabenbestands im Hinblick auf das Mehrebenenmodell des Lesens (Rosebrock & Nix)
  • Überprüfung der Schreibaufgaben basierend auf dem Kompetenzmodell nach Bauermann & Pohl
  • Untersuchung des Verhältnisses von Entscheidungsspielraum und Komplexität bei Lernaufgaben
  • Bewertung der Förderung von Selbstständigkeit und prozeduralem Wissen
  • Evaluation der Eignung für den Deutschunterricht in der Grundschule

Auszug aus dem Buch

Aufgaben als Forschungsfeld

Aufgaben sind Hauptbestandteil der meisten Unterrichtspraktiken. Im schulischen Kontext werden häufig produktiv-kreative Aufgaben gestellt. Darunter gefasst sind beispielsweise das Weiter- und Umschreiben von Texten, das Verfassen von inneren Monologen als Gedankenwiedergabe der Figuren oder das Schreiben anhand eines vorgelegten Textmusters. Diese Art von Produktionsaufgaben im Kompetenzbereich Schreiben geben den Lernenden Freiräume, um ihre eigene Kreativität zu entfalten, aber dennoch Bezug zu einem Vorgabetext zu nehmen (vgl. Spinner 2004: 139). Das Interesse an Aufgaben ist aufgrund der zentralen Stellung von Aufgaben im Unterrichtsgeschehen sowohl in der allgemeindidaktischen als auch in der fachdidaktischen Diskussion stark. Allerdings hatten Aufgaben nicht immer schon eine so hohe Bedeutsamkeit in der literaturdidaktischen Diskussion (vgl. Heins 2018: 2). Durch die kontroverse Diskussion der Leseaufgaben in PISA 2000 hat die deutschdidaktische Aufgabenforschung erhebliche Impulse erhalten. Insbesondere zu Perspektiven der Auswahl, Wirksamkeit und Schwierigkeit von Aufgaben, sind in den letzten 20 Jahren wichtige praxisrelevante Forschungsergebnisse erzielt worden sowie zum Einfluss von Operatoren und zur Wichtigkeit des Vorwissens beim Textverstehen (vgl. Köster 2016: 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Aufgaben eines spezifischen Arbeitsheftes für die Grundschule auf Basis fachdidaktischer Modelle zu analysieren.

2 Eine Untersuchung der Aufgabenstellungen: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil, in dem das Aufgabenangebot des Arbeitsheftes detailliert anhand von Lese- und Schreibprozessmodellen sowie fachdidaktischen Kriterien wie Komplexität und Entscheidungsspielraum untersucht wird.

3 Zusammenfassung: Die Ergebnisse der Analyse werden reflektiert und das Fazit gezogen, dass das Lehrwerk die theoretischen Modelle auf allen Ebenen adäquat repräsentiert und für den Unterricht geeignet ist.

Schlüsselwörter

Aufgabenforschung, Deutschunterricht, Grundschule, Leseaufgaben, Schreibaufgaben, Mehrebenenmodell, Kompetenzmodell, Textverstehen, Schreibprozess, Zebra 3, Fachdidaktik, Selbstständigkeit, Bildungsstandards, Unterrichtsqualität, Aufgabenkultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Qualität der Aufgabenstellungen in einem spezifischen Kapitel des „Zebra 3“ Arbeitsheftes für den Grundschulunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung von Lernaufgaben im Fach Deutsch, insbesondere im Bereich der Lese- und Schreibkompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu prüfen, inwieweit die gestellten Aufgaben moderne didaktische Anforderungen und Kompetenzmodelle erfüllen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine kriteriengeleitete Analyse vorgenommen, die sich auf das Mehrebenenmodell des Lesens (Rosebrock & Nix) sowie das Kompetenzmodell für den Bereich Schreiben (Bauermann & Pohl) stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil beinhaltet eine detaillierte Untersuchung der verschiedenen Aufgaben im Kapitel „Märchen-Zauber-Zeitmaschinen“ sowie weitere Abschnitte zu Sachtexten und Steinzeit-Thematiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Aufgabenkultur, Lese- und Schreibkompetenz, Kompetenzmodelle und fachdidaktische Kriterien.

Wie bewertet die Autorin die Qualität der Aufgaben im Zebra-Arbeitsheft?

Das Lehrwerk wird insgesamt positiv bewertet, da es die behandelten Modelle auf allen Ebenen repräsentiert und für den Unterricht gut geeignet ist.

Welche Rolle spielen „Stolperwörter“ und „Reimwörter“ in der Analyse?

Diese Begriffe werden im Rahmen der Analyse des Kapitels thematisiert, um die verschiedenen Schwierigkeitsgrade und Zielsetzungen der Aufgaben aufzuzeigen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Analyse eines Schulbuchkapitels. Inwiefern repräsentieren die Lese- und Schreibaufgaben dieses Schulbuchkapitels die behandelten Modelle?
Untertitel
Zebra 3 – Arbeitsheft Lesen/Schreiben
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)
Note
2,3
Autor
Isabell Rössing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
16
Katalognummer
V1183066
ISBN (PDF)
9783346607898
ISBN (Buch)
9783346607904
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schulbuchanalyse Mehrebenenmodell Kompetenzmodell Bauermann & Pohl Rosebrock & Nix
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabell Rössing (Autor:in), 2021, Analyse eines Schulbuchkapitels. Inwiefern repräsentieren die Lese- und Schreibaufgaben dieses Schulbuchkapitels die behandelten Modelle?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1183066
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Leseprobe aus  16  Seiten
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