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Outsourcing von Informationstechnologien im Bankensektor

Title: Outsourcing von Informationstechnologien im Bankensektor

Diploma Thesis , 2008 , 113 Pages , Grade: 1,70

Autor:in: Doreen Salinger (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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“Does IT matter?”
lautet der Titel eines Buches von Nicholas G. Carr aus dem Jahr 2004. In der heutigen Zeit ist dies eine berechtigte Frage. Fast alle Lebensbereiche sind inzwischen von der Informationstechnologie (IT) durchdrungen. Ob daheim, am Arbeitsplatz oder unterwegs – überall und jederzeit besteht Zugriff auf Daten. Doch welche Rolle hat die IT bei Banken inzwischen eingenommen? Welchen Einfluss auf die Veränderung den Bankenumfeldes besitzt IT heutzutage?
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich Banken in den letzten Jahrzehnten tief greifend verändert haben und sich erkennbar von denen der 50er und 60er Jahre unterscheiden. Damals waren Bankprozesse vor allem geprägt durch Papiervordrucke. Diese sollten Qualität und Zuverlässigkeit bei der Bearbeitung einzelner Transaktionen gewährleisten. Zu dieser Zeit gab es kaum Unterstützung durch technische Hilfsmittel. Bei Bankgeschäften waren Kunden somit gezwungen in die Bank zu gehen. Es gab sehr enge Kontakte zwischen Kunden und ihren Bankberatern. Durch die Entwicklung der ersten Computer ergaben sich tiefgreifende Veränderungen. Nach und nach hielt die Informationstechnologie Einzug in die Wirtschaft und damit auch in den Bankensektor. Banken haben seitdem einen extremen Wandel vollzogen. Die ersten elektronischen Datenverarbeitungsprogramme wurden eingesetzt und die Massenspeicherung von Daten begann. Bereits 1977 wurden die ersten onlinefähigen Geldausgabeautomaten (GAA) und Kontoauszugsdrucker (KAD) aufgestellt. Dadurch wurde es Bankkunden ermöglicht, auch außerhalb der Schalteröffnungszeiten Geld abzuholen oder Kontoveränderungen zu prüfen. Mit Einführung des Telefonbanking 1985 konnten Kunden erstmals Bankgeschäfte von zu Hause abwickeln.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG DER ARBEIT

1.1. THEMENEINFÜHRUNG

1.2. ZIELSETZUNG DER ARBEIT

1.3. VORGEHENSWEISE

2. EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK IT-OUTSOURCING

2.1. OUTSOURCING ALLGEMEIN

2.1.1. Make-Or-Buy-Entscheidung

2.1.2. Entstehung von Outsourcing

2.1.3. Ausprägungsformen des Outsourcing

2.1.4. Aktuelle Outsourcingtrends

2.2. IT-OUTSOURCING

2.2.1. Outsourcingbereiche der IT

2.2.2. IT-Outsourcingprovider

2.2.2.1. Trends im deutschen Markt für IT-Outsourcing

2.2.2.2. Auswahlkriterien für den richtigen Anbieter

2.2.2.3. IT-Outsourcingprovider in Deutschland

3. IT IM BANKENSEKTOR

3.1. DEFINITION BANK

3.2. BANKENLANDSCHAFT IN DEUTSCHLAND

HERAUSFORDERUNGEN FÜR BANKEN

3.3. REGULATORISCHE RAHMENBEDINGUNGEN

3.4. ANALYSE DER GESCHÄFTSPROZESSE VON BANKEN

3.5. IT-STRUKTUREN IM BANKENSEKTOR

3.6. IT-OUTSOURCING BEI BANKEN

3.7. SELEKTIVES OUTSOURCING AM BEISPIEL DESKTOP SERVICES

4. CHANCEN UND RISIKEN VON IT-OUTSOURCING

4.1. VORTEILE UND CHANCEN VON IT-OUTSOURCING

4.1.1. Strategische Vorteile

4.1.2. Finanzielle Vorteile

4.1.3. Servicebezogene Vorteile

4.1.4. Zusammenfassung Vorteile und Chancen

4.2. NACHTEILE UND RISIKEN VON IT-OUTSOURCING

4.2.1. Strategische Nachteile

4.2.2. Finanzielle Nachteile

4.2.3. Servicebezogene Nachteile

4.2.4. Zusammenfassung Nachteile und Risiken

4.3. FAZIT

5. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Relevanz von IT-Outsourcing innerhalb des Bankensektors, um aufzuzeigen, wie Kreditinstitute durch die Auslagerung von IT-Dienstleistungen den Herausforderungen des technologischen Wandels und des hohen Kostendrucks begegnen können.

  • Grundlagen des IT-Outsourcings und Marktsituation in Deutschland
  • Herausforderungen für Banken durch IT-Komplexität und regulatorische Rahmenbedingungen
  • Empirische Analyse des Outsourcing-Verhaltens von Banken
  • Gegenüberstellung von Chancen und Risiken bei der IT-Auslagerung

Auszug aus dem Buch

1.1. Themeneinführung

„Does IT matter?“ lautet der Titel eines Buches von Nicholas G. Carr aus dem Jahr 2004. In der heutigen Zeit ist dies eine berechtigte Frage. Fast alle Lebensbereiche sind inzwischen von der Informationstechnologie (IT) durchdrungen. Ob daheim, am Arbeitsplatz oder unterwegs – überall und jederzeit besteht Zugriff auf Daten. Doch welche Rolle hat die IT bei Banken inzwischen eingenommen? Welchen Einfluss auf die Veränderung den Bankenumfeldes besitzt IT heutzutage?

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich Banken in den letzten Jahrzehnten tiefgreifend verändert haben und sich erkennbar von denen der 50er und 60er Jahre unterscheiden. Damals waren Bankprozesse vor allem geprägt durch Papiervordrucke. Diese sollten Qualität und Zuverlässigkeit bei der Bearbeitung einzelner Transaktionen gewährleisten. Zu dieser Zeit gab es kaum Unterstützung durch technische Hilfsmittel. Bei Bankgeschäften waren Kunden somit gezwungen in die Bank zu gehen. Es gab sehr enge Kontakte zwischen Kunden und ihren Bankberatern. Durch die Entwicklung der ersten Computer ergaben sich tiefgreifende Veränderungen. Nach und nach hielt die Informationstechnologie Einzug in die Wirtschaft und damit auch in den Bankensektor.

Banken haben seitdem einen extremen Wandel vollzogen. Die ersten elektronischen Datenverarbeitungsprogramme wurden eingesetzt und die Massenspeicherung von Daten begann. Bereits 1977 wurden die ersten onlinefähigen Geldausgabeautomaten (GAA) und Kontoauszugsdrucker (KAD) aufgestellt. Dadurch wurde es Bankkunden ermöglicht, auch außerhalb der Schalteröffnungszeiten Geld abzuholen oder Kontoveränderungen zu prüfen. Mit Einführung des Telefonbanking 1985 konnten Kunden erstmals Bankgeschäfte von zu Hause abwickeln. Die Legitimation erfolgte anhand eines Passwortes. Die Entwicklung des Internets und dessen schnelle Verbreitung beeinflussten das Bankgeschäft am stärksten. Ursprünglich wurde das Internet nur als Plattform für Bankinformationen genutzt. Doch mit Einführung des Internetbanking 1986 veränderte sich die gesamte Bankenwelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG DER ARBEIT: Einführung in die Thematik der IT-Bedeutung für Banken sowie Definition der Ziele und Vorgehensweise der Arbeit.

2. EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK IT-OUTSOURCING: Klärung grundlegender Outsourcing-Begriffe, Modelle und aktueller Markttrends für IT-Dienstleister.

3. IT IM BANKENSEKTOR: Analyse der bankenspezifischen Herausforderungen, regulatorischer Rahmenbedingungen sowie der IT-Strukturen und Auslagerungsmöglichkeiten.

4. CHANCEN UND RISIKEN VON IT-OUTSOURCING: Detaillierte Gegenüberstellung der strategischen, finanziellen und servicebezogenen Vor- und Nachteile von IT-Outsourcing.

5. SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für Banken hinsichtlich ihrer Outsourcing-Strategien.

Schlüsselwörter

IT-Outsourcing, Bankensektor, Make-or-Buy, IT-Strategie, Selektives Outsourcing, Multi Sourcing, IT-Infrastruktur, Kostenreduktion, Risikomanagement, MaRisk, Bankprozesse, IT-Dienstleister, Prozessoptimierung, Bankautomation, IT-Service-Management

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptziel der Diplomarbeit?

Das Hauptziel der Arbeit ist es, einen breiten Überblick über das Thema IT-Outsourcing und dessen Relevanz im aktuellen Bankenumfeld zu geben, um das Potenzial und die damit verbundenen Risiken für Kreditinstitute zu evaluieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Neben der theoretischen Analyse aktueller Fachliteratur und Marktstudien führt die Autorin eine eigene empirische Umfrage unter 215 deutschen Banken durch, um das Outsourcing-Verhalten und die Erfahrungen der Institute praxisnah zu untersuchen.

Welche Bedeutung hat IT heute für Banken?

IT ist im modernen Bankensektor ein zentraler Erfolgsfaktor und wesentlicher Bestandteil der Geschäftsprozesse, ohne den die heutige Dienstleistungspalette und die Anforderungen an Schnelligkeit und Verfügbarkeit nicht mehr abzubilden wären.

Was ist das zentrale Ergebnis zu den aktuellen Outsourcing-Trends?

Der Trend geht weg vom "toten" Outsourcing der gesamten IT hin zu selektivem Outsourcing und Multi Sourcing, bei dem spezialisierte Aufgaben an verschiedene, auf das jeweilige Feld fokussierte Provider übertragen werden.

Was sind die größten Bedenken von Banken beim Outsourcing?

Die größte Sorge der Banken liegt in der wachsenden Abhängigkeit vom Provider und dem damit verbundenen hohen Abstimmungsbedarf sowie der Gefahr des Know-How-Verlusts innerhalb des eigenen Hauses.

Welche regulatorischen Aspekte müssen Banken beim IT-Outsourcing beachten?

Banken müssen insbesondere die MaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement) sowie das Bankgeheimnis und Datenschutzvorgaben (BDSG) strikt einhalten, was bei Outsourcing-Projekten eine eigenverantwortliche Risikoanalyse erfordert.

Wie bewerten die befragten Banken den Erfolg ihrer Outsourcing-Projekte?

Überraschenderweise gaben 95 Prozent der teilnehmenden Banken an, dass ihre Outsourcing-Ziele erreicht wurden, wobei Kostensenkungen als der primäre Treiber identifiziert wurden.

Welche Rolle spielen Desktop Services als Outsourcing-Beispiel?

Desktop Services wie PC-Arbeitsplätze und Drucker werden als klassisches Beispiel für selektives Outsourcing genutzt, um von Skaleneffekten der Provider zu profitieren und den operativen Support auszulagern.

Gibt es einen "Königsweg" für IT-Outsourcing in Banken?

Nein, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass es keine pauschale Lösung gibt; jede Bank muss individuell auf Basis ihrer strategischen Ziele und IT-Landschaft entscheiden, welche IT-Komponenten ausgelagert werden können.

Excerpt out of 113 pages  - scroll top

Details

Title
Outsourcing von Informationstechnologien im Bankensektor
College
University of Applied Sciences Berlin
Grade
1,70
Author
Doreen Salinger (Author)
Publication Year
2008
Pages
113
Catalog Number
V118306
ISBN (eBook)
9783640224111
ISBN (Book)
9783640224593
Language
German
Tags
Outsourcing Informationstechnologien Bankensektor
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Doreen Salinger (Author), 2008, Outsourcing von Informationstechnologien im Bankensektor, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118306
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