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Zusammenhang zwischen der Nähe zum Heimatort und der Studienortwahl anhand des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftswissenschaften

Titel: Zusammenhang zwischen der Nähe zum Heimatort und der Studienortwahl anhand des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftswissenschaften

Hausarbeit , 2021 , 42 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Forschung und Studien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Bindung an den Heimatort von Studierenden auseinander. Das Gefühl von Zugehörigkeit, die soziale Einbettung und weitere psychisch-soziale Komponenten führen zu einer Identifikation mit dem Heimatort, die einen Teil des Selbstkonzepts einer Person darstellt. Bei der Studienortwahl ist deshalb die Nähe zum Heimatort ein bedeutendes Entscheidungskriterium.

Diese Arbeit untersucht, inwiefern die Bindung an den Heimatort mit der Entfernung zwischen dem Studien- und dem Heimatort zusammenhängt. Mittels eines Fragebogens wurde dazu der Heimatort anhand der Angabe einer Postleitzahl von insgesamt 121 Studierenden der Universität Konstanz aus dem Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaften erhoben und die Intensität der emotionalen Bindung an diesen mittels eines an Lallis “Urban Identiy Scale” angelehnten Konstrukts erfasst. Dieses umfasst verschiedene Aspekte, die eine emotionale Bindung an einen Ort bedingen. Um auch weitere mögliche Bindungsfaktoren abzubilden, wurde die ursprüngliche Skala zudem um Aspekte der einschlägigen Fachliteratur erweitert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problemstellung

2. Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand

3. Fragestellungen

4. Methode

4.1 Aufbau und Ablauf der Untersuchung

4.2 Forschungsdesign und Erhebungsinstrument

4.3 Gütekriterien

4.4 Ablauf der Datenerhebung und Stichprobenmerkmale

4.5 Datenauswertung

5. Ergebnisse

6. Diskussion

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der emotionalen Bindung an den Heimatort und der räumlichen Distanz zwischen Heimatort und Studienort bei Studierenden des Bachelorstudiengangs Wirtschaftswissenschaften an der Universität Konstanz. Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwiefern die Verbundenheit zum Heimatort die Entscheidung für die räumliche Nähe oder Ferne zum Studienort beeinflusst.

  • Analyse der psychisch-sozialen Komponente von Heimat als Entscheidungskriterium bei der Studienortwahl.
  • Empirische Erfassung der Heimatverbundenheit mittels einer adaptierten "Urban Identity Scale".
  • Überprüfung des Einflusses von Mobilität auf die Identifikation mit dem Heimatort.
  • Diskussion bildungspolitischer Implikationen zur Steigerung der studentischen Mobilität.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung und Problemstellung

Die nationale wie auch internationale Hochschulpolitik hat unter anderem eine Erhöhung der Mobilität im Hochschulsystem zum Ziel (Organisation for Economic Co-operation and Development, 1998). Dadurch soll eine allokative Effizienz erreicht werden, worunter die bestmögliche Zuordnung von Studierenden und Hochschulen verstanden wird. Die Studierenden sollen demnach eine zu ihren Begabungen passende Hochschule und das ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechende Fach auswählen können. Des Weiteren wird angenommen, dass der so entstehende Wettbewerb um talentierte Studierende unter den Hochschulen zu einer qualitativen Verbesserung des Lehrangebots führt. Dieser Umstand wird auch als produktive Effizienz bezeichnet (Denzler & Wolter, 2010).

Allerdings entscheidet sich ein Großteil der SchulabgängerInnen für eine räumlich nah an ihren Heimatort gelegene Hochschule. Dieser Trend ist bereits seit den 1970er Jahren zu beobachten und verstärkt sich zunehmend durch die Verdichtung des Hochschulnetzes, da dadurch die Möglichkeiten unweit des eigenen Heimatortes zu studieren, zunehmen (Nutz, 2001). Die geringe geographische Mobilität kann als Nichterreichung des Ziels der allokativen und produktiven Effizienz im Hochschulsystem interpretiert werden. Folglich wird das Potenzial des Humankapitals nicht voll ausgeschöpft, wodurch die Wirksamkeit des Bildungssystems beeinträchtigt wird. Des Weiteren kann diese Beobachtung auch in Bezug auf das Thema der Chancengleichheit kritisch reflektiert werden, weshalb die geographische Dichte des Hochschulangebots und die Sensitivität der individuellen Nachfrage zentrale Themen der Bildungspolitik sind (Denzler & Wolter, 2010).

Somit ist es nicht verwunderlich, dass in verschiedenen Untersuchungen rund um die Studienwahlentscheidung das Motiv der Nähe zum Heimatort zumindest als Randthema Gegenstand ist. So fördert beispielsweise das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Langzeitstudie zur Studiensituation und Orientierung an deutschen Hochschulen. Dieser Studierendensurvey zählt zu den umfassendsten Erhebungen dieses Forschungsfeldes und wird bereits seit den 1980er Jahren in regelmäßigen Abständen durchgeführt (Multrus et al., 2017). Vor dem Hintergrund der Einstufung von Hochschulen nach Qualität und Exzellenz wurden im Studierendensurvey verschiedene Gründe für die Wahl der Hochschule erhoben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die bildungspolitischen Zielsetzungen zur Erhöhung der studentischen Mobilität und kontrastiert diese mit dem beobachtbaren Trend, dass sich Studierende oft für Hochschulen in räumlicher Nähe zum Heimatort entscheiden.

2. Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand: Hier erfolgt eine Definition des Begriffs "Heimat" anhand der Dimensionen Raum, Zeit und Identität sowie die theoretische Fundierung räumlicher Identifikation und Mobilität.

3. Fragestellungen: Es wird die zentrale Forschungsfrage formuliert, die den Zusammenhang zwischen der Entfernung zwischen Heimat- und Studienort und der emotionalen Verbundenheit zum Heimatort thematisiert.

4. Methode: Dieses Kapitel beschreibt das Forschungsdesign der quantitativen Querschnittsstudie, die Operationalisierung der Konstrukte mittels Fragebögen sowie die Datenerhebung und Stichprobenbeschreibung.

5. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Faktorenanalyse und Regressionsanalyse werden präsentiert, wobei die signifikanten Zusammenhänge zwischen den Skalen zur Heimatverbundenheit und der Distanz zwischen Heimat und Studienort dargestellt werden.

6. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und kritisch hinterfragt, wobei die Limitationen der Studie, wie die fehlende Normalverteilung der Skalen und die spezifische Stichprobenauswahl, diskutiert werden.

7. Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet Empfehlungen für weiterführende Studien sowie die bildungspolitische Praxis ab.

Schlüsselwörter

Heimat, Heimatverbundenheit, Studienortwahl, studentische Mobilität, räumliche Identität, Urban Identity Scale, Hochschulpolitik, soziale Integration, Ortsbindung, psychisch-soziale Komponente, quantitative Analyse, Bildungsökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die emotionale Bindung an den Heimatort auf die Entscheidung von Studierenden hat, wie weit sie für ihr Studium von ihrem Heimatort wegziehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Definition von Heimat, die räumliche Identität von Individuen, Mobilitätsprozesse bei der Studienortwahl und die messbaren Zusammenhänge zwischen emotionaler Bindung und geographischer Distanz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu ermitteln, ob eine stärkere Verbundenheit mit dem Heimatort dazu führt, dass Studierende eine Hochschule wählen, die geografisch näher an diesem liegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine quantitative Querschnittsuntersuchung. Mittels eines vollstandardisierten Online-Fragebogens wurden 121 Studierende der Universität Konstanz befragt und die Ergebnisse durch Faktoren- und Regressionsanalysen statistisch ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Heimatbegriffs und der Identitätsforschung, die methodische Vorgehensweise zur Datenerhebung bei Studierenden und die detaillierte statistische Analyse der gewonnenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Heimatverbundenheit, studentische Mobilität, Studienortwahl, räumliche Identität sowie quantitative empirische Sozialforschung.

Warum spielt die Distanzmessung eine Rolle für die Ergebnisse?

Die Distanz ist die abhängige Variable, um das Mobilitätsverhalten messbar zu machen. Die Studie vergleicht die Luftlinie zwischen Heimatort und Studienort mit den subjektiven Werten der Heimatidentifikation der Studierenden.

Inwiefern beeinflusst das Alter oder Fachsemester die Ergebnisse?

In der durchgeführten Regressionsanalyse wurden das Fachsemester und die Wohndauer als Kontrollvariablen einbezogen, erwiesen sich jedoch als nicht signifikant für den Zusammenhang zwischen Heimatverbundenheit und Mobilität.

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Details

Titel
Zusammenhang zwischen der Nähe zum Heimatort und der Studienortwahl anhand des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftswissenschaften
Hochschule
Universität Konstanz
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
42
Katalognummer
V1183182
ISBN (PDF)
9783346607577
ISBN (Buch)
9783346607584
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zusammenhang nähe heimatort studienortwahl bachelor-studiengangs wirtschaftswissenschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Zusammenhang zwischen der Nähe zum Heimatort und der Studienortwahl anhand des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftswissenschaften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1183182
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Leseprobe aus  42  Seiten
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