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Eine Inhaltsanalyse der Berichterstattung über die sogenannte "Ehe für alle" in ausgewählten deutschen Zeitungen

Titel: Eine Inhaltsanalyse der Berichterstattung über die sogenannte "Ehe für alle" in ausgewählten deutschen Zeitungen

Hausarbeit , 2019 , 31 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Julia Müller (Autor:in)

Politik - Grundlagen und Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Folgenden werden drei Zeitungsartikel zum Thema der Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare analysiert. Die berücksichtigten Artikel wurden veröffentlicht von der Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Süddeutschen Zeitung und der ZEIT. Die Forschungsfrage lautet: "Wie stellen verschiedene deutsche Zeitungen das Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe in ihren Artikeln dar?"

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, werden die Zeitungsartikel mit Hilfe einer Inhaltsanalyse analysiert. Bei dieser Methode wird der Prozess der Kommunikation untersucht. Das übergeordnete Ziel ist es, durch die Analyse der drei Zeitungsagenturen zur gleichgeschlechtlichen Ehe verschiedenen Zeitungsagenturen zu nutzen, um Rückschlüsse auf die Werte der deutschen Gesellschaft zu ziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historie und Aktuelle Rechtslage in Deutschland

3. Untersuchungsmethode: Qualitative Inhaltsanalyse

4. Bestimmung der Textgrundlage

4.1 DIE ZEIT

4.2 Frankfurter Allgemeine Zeitung

4.3 Süddeutsche Zeitung

5. Methodisches Vorgehen

6. Prüfung der Hypothesen

6.1 Hypothese 1

6.2 Hypothese 2

6.3 Hypothese 3

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

9. Anhang: Durchführung der Analyse

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der medialen Berichterstattung über die Einführung der sogenannten „Ehe für alle“ im Jahr 2017. Durch eine qualitative Inhaltsanalyse von ausgewählten Artikeln der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Süddeutschen Zeitung und der ZEIT werden die unterschiedlichen Wert- und Normvorstellungen sowie das gesellschaftliche Meinungsbild reflektiert, die sich in der jeweiligen Berichterstattung widerspiegeln.

  • Qualitative Inhaltsanalyse als methodisches Instrument
  • Vergleichende Untersuchung konservativer und liberaler Medienhäuser
  • Analyse der verfassungsrechtlichen Debatte um Art. 6 GG
  • Diskurs über gesellschaftliche Diskriminierung und Gleichstellung
  • Prüfung des gesellschaftlichen Wandels hinsichtlich Familienkonzepten

Auszug aus dem Buch

Die Verfassung wird verbogen

Es gibt keineswegs eine Pflicht, die Ehe für alle zu öffnen. Im Gegenteil, man muss die Frage stellen: Begeht eine ganz große Koalition an diesem Freitag einen Verfassungsbruch? Jedenfalls zeigen sich die Vollstrecker (…) einerseits ahnungslos, andererseits erstaunlich zaghaft und mutlos. Denn sie trauen sie sich nicht, ernst zu machen – und die Verfassung zu ändern. Im Grundgesetz, zur Erinnerung, steht: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“

Die Karlsruher Richter haben freilich das Kunststück fertiggebracht, die nahezu vollständige Angleichung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft an die Ehe mitzutragen, obwohl im Grundgesetz von einem „besonderen Schutz“ der Ehe die Rede ist.

Deshalb ist jetzt der Gesetzgeber gefragt – der verfassungsändernde Gesetzgeber, wohlgemerkt. Er müsste mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit von Bundestag und Bundesrat das Grundgesetz ändern, um die „Ehe für alle“ zu etablieren. Doch die große Koalition des Gewissens wählt offenbar einen anderen Weg: die Neuinterpretation des Grundgesetzes durch ein einfaches Gesetz. Soll das etwa Schule machen? Zwar kann der Gesetzgeber etwa auch Inhalt und Schranken des Eigentums durch Gesetz neu bestimmen. Doch hier geht es um eine gesellschaftliche Umwälzung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Entwicklung der „Ehe für alle“ ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie die gesellschaftliche Relevanz der Untersuchung.

2. Historie und Aktuelle Rechtslage in Deutschland: Dieses Kapitel zeichnet den Weg von der Kriminalisierung homosexueller Handlungen bis hin zur rechtlichen Gleichstellung durch die Ehe für alle nach.

3. Untersuchungsmethode: Qualitative Inhaltsanalyse: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Inhaltsanalyse als Methode zur Untersuchung von Kommunikationsinhalten erläutert.

4. Bestimmung der Textgrundlage: Dieses Kapitel erläutert die Auswahl der untersuchten Zeitungen (DIE ZEIT, FAZ, Süddeutsche Zeitung) und die Kriterien für die Auswahl der Artikel.

5. Methodisches Vorgehen: Hier wird das konkrete methodische Vorgehen beschrieben, insbesondere die Ableitung von Hypothesen und die Definition des Kategoriensystems.

6. Prüfung der Hypothesen: In diesem Kapitel werden die aufgestellten Hypothesen auf Basis des Kategoriensystems und der analysierten Zeitungsartikel systematisch geprüft und ausgewertet.

7. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und reflektiert die Erkenntnisse hinsichtlich der Wert- und Normvorstellungen in der Berichterstattung.

8. Literaturverzeichnis: Hier werden alle verwendeten Quellen und Literaturangaben für die Arbeit aufgeführt.

9. Anhang: Durchführung der Analyse: Der Anhang enthält die detaillierte tabellarische Aufarbeitung der analysierten Zeitungsartikel nach den definierten Kategorien.

Schlüsselwörter

Ehe für alle, Inhaltsanalyse, Homosexualität, Grundgesetz, Diskriminierung, Gleichstellung, Medienanalyse, Wertvorstellungen, Normvorstellungen, FAZ, Süddeutsche Zeitung, DIE ZEIT, Familienpolitik, gesellschaftlicher Wandel, Rechtslage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie deutsche Qualitätszeitungen über die gesetzliche Einführung der „Ehe für alle“ im Jahr 2017 berichteten und welche gesellschaftlichen Sichtweisen sie damit transportierten.

Welche Medien wurden für die Analyse ausgewählt?

Die Autorin wählte drei überregionale Zeitungen mit unterschiedlichen politischen Ausrichtungen aus: die konservative „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die linksliberale „Süddeutsche Zeitung“ und die liberale Wochenzeitung „DIE ZEIT“.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, durch die Analyse der Berichterstattung Rückschlüsse auf die verschiedenen Wert- und Normvorstellungen der deutschen Gesellschaft zu ziehen, die sich in den Positionen der Zeitungen widerspiegeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit nutzt die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring, um induktiv Kategorien zu bilden und die Texte systematisch auszuwerten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit befasst sich mit der verfassungsrechtlichen Debatte um Art. 6 GG, der Bedeutung von Gleichstellung gegenüber realpolitischen Problemen wie Diskriminierung und der Darstellung des allgemeinen gesellschaftlichen Meinungsbildes.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Hauptthema „Ehe für alle“ sind Begriffe wie Diskriminierung, Gleichstellung, verfassungsrechtliche Debatte und gesellschaftlicher Wandel zentral für die Forschungsarbeit.

Welche zentrale Kritik äußert die FAZ in ihrer Berichterstattung?

Die FAZ kritisiert vor allem die rechtliche Umsetzung und argumentiert, dass eine Neudefinition des Ehebegriffs ohne eine explizite Grundgesetzänderung als „Verfassungsbruch“ zu werten sei.

Wie bewerten die liberalen Zeitungen (ZEIT und SZ) die Gesetzesänderung?

Die ZEIT und die Süddeutsche Zeitung bewerten die Öffnung der Ehe zwar positiv, weisen jedoch kritisch darauf hin, dass die „Ehe für alle“ für viele soziale Minderheiten kein Allheilmittel gegen Diskriminierung darstellt.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine Inhaltsanalyse der Berichterstattung über die sogenannte "Ehe für alle" in ausgewählten deutschen Zeitungen
Hochschule
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Veranstaltung
Demokratie in der Krise? Eine Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung (Wahlobligatorik)
Note
1,7
Autor
Julia Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
31
Katalognummer
V1183218
ISBN (PDF)
9783346606945
ISBN (Buch)
9783346606952
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ehe für alle Inhaltsanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Müller (Autor:in), 2019, Eine Inhaltsanalyse der Berichterstattung über die sogenannte "Ehe für alle" in ausgewählten deutschen Zeitungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1183218
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  31  Seiten
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