Die temperaturgeführte Logistik in der Lebensmitteldistribution


Diplomarbeit, 2008

95 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundsätzliche Besonderheiten beim temperaturgeführten Transport von Lebensmitteln

3. Historische Entwicklung der mobilen Kältetechnik

4. Die Marktsituation in Deutschland im Segment der temperaturgeführten Logistik
4.1 Vom Spediteur zum Logistikdienstleister
4.2 Ist das Outsourcen von Logistikdienstleistungen eine Lösung mit Zukunft?

5. Auswahl moderner Logistikmanagementansätze
5.1 Effizient Consumer Response (ECR)
5.2 Supply Chain Management (SCM)

6. Electronic Data Interchange (EDI)
6.1 Standards für den elektronischen Datenaustausch
6.1.1 Kommunikationsstandards für den Datenaustausch
6.1.2 Datenformate
6.1.2.1 Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport (EDIFACT)
6.1.2.2 Extensible Markup Language (XML)
6.2 Produktidentifikation im IT-System
6.2.1 Internationale Artikelnummer (EAN) - Identsysteme
6.2.1.1 Internationale Lokalisationsnummer (ILN)
6.2.1.2 Nummer der Versandeinheit (NVE)
6.2.1.3 Internationale Artikelnummer (EAN) -13
6.2.1.4 Internationale Artikelnummer (EAN)-128 Transportetikett
6.2.1.5 Stammdatenmanagement
6.2.2 Wertschöpfungspotentiale
6.3. Tracking & Tracing
6.3.1 Interne und externe Traceability
6.3.2 Warenrückrufaktionen

7. Distributionssysteme
7.1 Warenverteilung in der temperaturgeführten Distribution
7.2 Auswahl an Distributionssystemen für den Handel
7.2.1 Direkttransport des Herstellers
7.2.2 Transport via CD (Cross-Docking) -Umschlagpunkt
7.2.3 Transport via Zentrallager

8. Die Kühlkette - Besonderheiten beim Umschlag und Transport von temperaturgeführten Lebensmitteln
8.1 Auswahl an Qualitätsvorschriften und Normen für den temperaturgeführten Transport
8.1.1 Europäische und nationale Normen i.V.m. der Verordnung (EG) 178/2002
8.1.2 Hazard Analysis and Critical Control Points (HACCP)
8.1.3 ATP-Vorschriften, speziell für temperaturgeführte Lebensmittel
8.1.4 International Food Standard (IFS)
8.1.5 Cool Chain Quality Indicator (CCQI)
8.2 Der temperaturgeführte Transport als Teil der Logistikkette
8.2.1 Bedeutung des Straßengüterverkehrs für den temperaturgeführten Transport
8.2.2 Transportkältesysteme im Straßengüterverkehr
8.2.3. Geräte zur Temperaturmessung und -aufzeichnung
8.2.4 Der temperaturgeführte Transport mittels LKW
8.2.5 Der Umschlagpunkt
8.2.6 Alternative Transportmittel für den temperaturgeführten Transport

9. Trends der Logistik und ihre Bedeutung für die temperaturgeführte Distribution
9.1 Radio Frequency Identification (RFID)
9.1.1 Die RFID-Technik Grundlagen
9.1.2 Vorteile der RFID-Technik und die Einsatzmöglichkeiten in der Logistik
9.1.3 Nachteile und derzeitige Probleme der RFID-Technologie
9.2 Time-Temperature-Indicator (TTI)
9.3 Controlled Atmosphere (CA) & Modified Atmosphere Packing (MAP)

10. Praxisbeispiel: Edeka
10.1 Organisation und Aufbau der Edeka Gruppe
10.2 Edeka-Handelsgesellschaft-Hessenring mbH
10.2.1 Logistik, Lagerhaltung und Warenbeschaffung bei Edeka-Hessenring
10.2.2 Lunar-GmbH

11. Fazit

12. Literaturverzeichnis
12.1 Bücher
12.2 Statistiken
12.3 Printmedien
12.4 Printmedien aus Wiso-Net
12.5 Internetquellen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Katalog logistischer Dienstleistungen : Zusammenfassung

Abbildung 2 - € Aufwands-Umsatzvolumen des deutschen Logistikmarkts in 15 Segmenten

Abbildung 3 - Entwicklungsstufen von Logistikdienstleistern

Abbildung 4 - Rationalisierungspotentiale durch SCM

Abbildung 5 - Das Logistikverständnis im zeitlichen Ablauf

Abbildung 6 - Beschaffung ohne und mit E-Purchasing

Abbildung 7 - Relation EDIFACT und Subsets EANCOM, CEFIC und EDIFICI

Abbildung 8 - Die EAN-13

Abbildung 9 - Nummernsystem des EAN-Standards

Abbildung 10 - EAN

Abbildung 11 - Transportetikett

Abbildung 12 - Tracking & Tracing entlang der gesamten Lieferkette

Abbildung 13 - Belieferungsformen des Handels

Abbildung 14 - Struktur von Transit-Termials (Cross-Docking)

Abbildung 15 – ATP-Zulassungsschild und ATP-Gültigkeitsaufkleber

Abbildung 16 - Anwendungsmöglichkeiten von RFID-Systemen

Abbildung 17 - Grundaufbau von RFID-Systemen

Abbildung 18 - TTI der Firma Pago

Abbildung 19 - Edeka Regionalgesellschaften

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 - Verbrauch und Absatz von TK-Waren (ohne Speiseeis) in Deutschland

Tabelle 2 - Logistische Dienstleistungen in der Spedition

Tabelle 3 - Logistik- und Systemdienstleister / Spediteure

Tabelle 4 - Outsourcing Motive der Verlader

Tabelle 5 - Temperaturbeispiele für gekühlte und TK-Lebensmittel beim Transport

Tabelle 6 - Unterschiede in der Einzelhandelsbelieferung bei Waren in verschiedenen Temperaturbereichen

Tabelle 7 - Kältebereiche der Transportmittel für den Lebensmitteltransport

Tabelle 8 - Transportleistung der Verkehrsträger im Bundesgebiet 1950-2008

Tabelle 9 - Anzahl temperaturgeführter LKW und Anhänger mit maschineller Kühlung in Deutschland

Tabelle 10 - Verkehrswertigkeiten von Verkehrsträgern

Tabelle 11 - RFID Investitionen in Handel

Tabelle 12 - Modellrechnung: Produktivitätseffekte durch den Einsatz von RFID in den Transportleistungen in der Logistik

Tabelle 13 - Top 10 des Lebensmittelhandels 2006 nach (geschätzten) Gesamtumsätzen und Entwicklung der Marktanteile der Top 5 seid 1980

1. Einleitung

Der Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland unterliegt einem stetigen Wandel. Die Zahl der Einzelhandelsgeschäfte sinkt beständig und dies wird gleichzeitig von einer steigenden Konzentration auf Unternehmensebene begleitet. Diese Entwicklung führt zu einer erheblichen Änderung der Anbieterstruktur, deren Ursachen und Einflussgrößen vielfältig sind.[1] Mit dem Aufkommen neuer Vertriebsformen wie großen Supermärkten, Einkaufszentren oder Discountern und den veränderten Lebens- und Essgewohnheiten der Verbraucher gingen neue Überlegungen zu der Bereitstellung von Gütern einher.[2] Parallel mit der zunehmenden Sortimentsvielfalt und dem steigenden Absatz von frischen, gekühlten sowie Tiefkühl-Produkten (TK) stiegen auch die Ansprüche der Kunden, was Frische und Qualität der Produkte betrifft.[3] Gleichzeitig wollen die Handelsunternehmen die Distributions- und Lagerkosten senken, allerdings ohne den Lieferservice zu verschlechtern.[4] Man versucht dies über optimal gesteuerte und ausgelastete Supply Chain´s (SC) zu erreichen. Allerdings ist die Gestaltung der Logistikprozesse für temperaturgeführte Lebensmittel weitaus schwieriger als für ungekühlte Waren. Der Transport ist aufwendiger, und die Lebensmittel reagieren viel empfindlicher auf Fehler beim Transport.

Ziel dieser Arbeit ist es einen Überblick über den derzeitigen Stand der Technik im Bereich der temperaturgeführten Logistik und die derzeitigen Möglichkeiten zur Überwachung der Kühl- und Logistikkette zu geben. Ebenfalls wird auf die wachsende Bedeutung von Managementsystemen in der Logistik eingegangen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem Transport vom Hersteller- oder Zentrallager der Unternehmen zum Einzelhandelsgeschäft innerhalb Deutschlands.

In den ersten Kapiteln wird auf die Geschichte des temperaturgeführten Transports, die derzeitige Marktsituation, auf Logistikmanagementansätze und die Bedeutung von modernen IT- und Identsystemen zur Produktidentifikation eingegangen. In den weiteren Kapiteln werden allgemeine und spezielle Distributionssysteme dargestellt und erläutert. Zudem werden verschiedene Qualitätssysteme, die in der temperaturgeführten Logistik eine große Bedeutung haben, vorgestellt. Des Weitern wird erläutert, warum der LKW so wichtig für die Frische- und TK-Distribution ist. Die abschließenden Kapitel behandeln eine Auswahl an technischen und technologischen Entwicklungen und deren Einsatzmöglichkeiten in der temperaturgeführten Distribution. Im Praxis-beispiel wird auf die Unternehmen Edeka und die Edeka-Hessenring-Regional-gesellschaft eingegangen und deren Aufbau beschrieben. Insbesondere wird dabei die Lagerhaltung, die Transportwege und die Produktidentifikation von frischen und gekühlten Produkten bei Edeka-Hessenring dargestellt.

2. Grundsätzliche Besonderheiten beim temperaturgeführten Transport von Lebensmitteln

Ein Distributionssystem für normale Güter einfach für die temperaturgeführte Distribution zu übernehmen ist nicht möglich, selbst wenn es übereinstimmende Eigenschaften wie Schnelligkeit, Genauigkeit und Sicherheit bei beiden Systemen gibt.

Temperaturgeführte Lebensmittel, unabhängig davon ob gekühlt oder tiefgekühlt, sind hochempfindliche Waren, bei denen schon eine geringe Abweichungen von der Solltemperatur zu erheblichen Schäden führen kann. Um den Verbraucher mit optimalen Produkten zufrieden zu stellen, bedarf es eines besonders guten Schnittstellenmanagements bei den Verladepunkten. Um das zu realisieren benötigt man moderne Informationssysteme. Die Implementierung von Warenverfolgungs- und Qualitätssicherungssystemen entlang der gesamten SC muss ebenfalls gewährleistet sein, um Sicherheit und Qualität der Produkte sicher zu stellen.[5]

Eine weitere Besonderheit, die beim Aufbau eines Distributionssystems für temperaturgeführte Waren beachtet werden muss, ist die hohe Belieferungsfrequenz mit der die Geschäfte beliefert werden.[6]

Es wird unterschieden zwischen gekühlten Transporten, bei denen Lebensmittel wie z.B. Fleisch- und Milcherzeugnisse zwischen 2° - 7° C. transportiert werden, und dem Tiefkühltransport bei dem Lebensmittel wie z.B. gefrorenes Fleisch und Speiseeis zwischen -18 - -20° C. transportiert werden.[7] Dies sind die Warentemperaturen, die die Lebensmittel beim Transport bzw. Lagerung erreichen müssen. Beim Transport werden i.d.R. geringe Abweichungen akzeptiert.[8] Die Temperatur der Transportmittel bzw. der Transportkältemaschine (TKM) sollte dennoch etwas niedriger eingestellt sein, um einen zusätzlichen Sicherheitspuffer zu haben.[9] Diese Temperaturpuffer werden gebraucht, weil temperaturgeführte Lebensmittel in der Transportkette oft umgeschlagen werden und die Umschlagpunkte meist nicht oder nicht ausreichend gekühlt sind.[10]

3. Historische Entwicklung der mobilen Kältetechnik

1955 wurde auf der internationalen Ernährungsmesse Anuga in Köln erstmals Tiefkühlkost gezeigt.[11] Das war sozusagen der Anfang der flächendeckenden Kältetechnik in Deutschland. Die Verbraucher erfreuten sich an den neuen Produkten in den Kühltheken der Kaufhäuser und Lebensmittelmärkte, und der Absatz stieg mit der Zeit stark an (siehe Tabelle 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1 - Verbrauch und Absatz von TK-Waren (ohne Speiseeis) in Deutschland[12]

Insbesondere bei tiefgekühlten- und Convenience-Produkten wird ein stetig wachsender Verbrauch registriert.[13] Während ein steigender Konsum in den Nahrungsmittel-segmenten des Handels zu verzeichnen ist, stagniert in den letzen Jahren die gesamte Konsumgüternachfrage und sinkt in machen Segmenten sogar.[14]

Parallel mit dem Absatz steigen jedoch die Ansprüche der Kunden an die Produkte, sowohl was die Qualität als auch die Produktauswahl betrifft.[15] Das wiederum erfordert ausgeklügelte Logistik-, Transport- und Informationssysteme, um die Produkte in großer Zahl und hoher Qualität zu den Verkaufsstätten befördern zu können.

Mindestens ebenso wichtig waren die stetigen Weiterentwicklungen der mobilen Transportkältemaschinen (TKM), ohne die der Transport der gekühlten oder gefrorenen Waren über weite Strecken nicht möglich gewesen wäre. 1938 entwickelten die Amerikaner Jones und Numero die erste TKM, die durch einen Benzinmotor angetrieben wurde.[16] Die Aufbauten wurden mit Kork isoliert, um die Kälte zu speichern.[17] Die Entwicklungen bei den TKM, Dämmstoffen und Aufbauten haben in der Folgezeit große Fortschritte gemacht. Heute werden moderne Kunststoffe zur Isolierung eingesetzt, die gleichzeitig auch den Hygienestandards entsprechen.[18] Auch selbstreinigende Oberflächen, eingebaute Drainagesysteme und Wasseranschlüsse kann man zusätzlich zum individuellen Innenausbau als Zubehör für den Kühlaufbau bekommen.[19] Oft werden die Kühl-LKW auch mit so genannten Mehrkammersystemen bestellt. Das ermöglicht den Transport von Lebensmitteln in mehreren Klimazonen mit einem LKW.[20]

Der Markt der Kühlaufbautenhersteller ist stark fragmentiert und mittelständisch geprägt. Einige Dutzend Hersteller teilen hier sich ca. 80 % des Marktes. Bei den TKM-Herstellern sieht das ganz anderes aus. Den Hauptmarkt teilen sich hier nur eine handvoll Hersteller.[21]

4. Die Marktsituation in Deutschland im Segment der temperaturgeführten Logistik

Mit den wissenschaftlichen und technischen Fortschritten im Bereich der Kältetechnik bekamen auch der temperaturgeführte Transport und die Lagerhaltung eine immer größere Bedeutung. Der Markt für Kühltransporte war in den 50er und 60er Jahren zum großen Teil in der Hand von mittelständischen Unternehmen, die oft nur regionale Märkte belieferten.[22] Gerade die großen Handels- und Industrieunternehmen waren an klareren Strukturen in der temperaturgeführten Logistik interessiert, da die Verbraucher immer mehr gekühlte und tiefgekühlte Lebensmitteln nachfragten (siehe Tabelle 1). Durch Kooperationen und verstärkte Zusammenarbeit versuchen die Logistik-dienstleister, Speditionen und Lagerhalter sich den geänderten Marktbedingungen anzupassen, um so dem steigenden Druck durch Handel und Industrie entgegen zu wirken. Dennoch ist man heute von deutschland- oder gar europaweiten Distributions-netzen und einer homogenen Anbieterstruktur im Bereich der temperaturgeführten Logistik noch weit entfernt.[23] Rationalisierung, Kosteneinsparung und Effizienz-steigerung sind unbedingte Vorraussetzungen im Logistikgewerbe, um am heutigen Markt zu bestehen.[24] Deutschland ist aufgrund der zentralen Lage in der EU und der guten Verkehrsinfrastruktur zur Logistikdrehscheibe geworden. Doch mit der EU-Osterweiterung im Jahr 2007 und dem Beitritt Bulgariens und Rumäniens hat sich der geografische Schwerpunkt in der Güterverteilung innerhalb Europas nach Osten verlagert.[25] Logistikdienstleister in Deutschland müssen diesen Trend in ihren zukünftigen Planungen berücksichtigen. Weitere Probleme für die deutschen Logistik-unternehmen sind die steigenden und im Vergleich zum europäischen Ausland hohen Dieselpreise, steigende staatliche Abgaben, hohe Personalkosten und die Kosten für Autobahnmaut.[26] Der Aufbau von modernen IT-Systemen zur Steuerung der logistischen Prozesse und zur Warenverfolgung wird immer wichtiger. Weil der Handel immer mehr IT-Systeme in seine logistischen und administrativen Prozesse implementiert müssen die Lieferanten das ebenfalls tun.[27] Ähnliches gilt für Qualitäts- und Hygienestandards. Auch hier sind die Lieferanten gezwungen die vorgegebenen Standards zu erfüllen.

Eine Vielzahl unterschiedlicher Logistikdienstleister sind in Deutschland ansässig, vom einfachen Transporteur bis zum globalen Kontraktdienstleister, der die gesamte Logistik seines Kunden steuert.

Der Lebensmittel-Logistikmarkt hat in Europa ein jährliches Gesamtvolumen von ca. 70 Mrd. €, davon entfallen ca. 25 Mrd. € auf gekühlte und tiefgekühlte Lebensmittel, davon allein auf Deutschland ca. 4,41 Mrd. €.[28] Die Logistikbranche in Deutschland und Europa ist ein Wachstumsmarkt. Ein Wachstumstreiber ist und bleibt das Outsourcing von Logistikdienstleistungen.[29] Studien zufolge sind bis zu 80 % der logistischen Dienstleistungen auslagerbar.[30]

4.1 Vom Spediteur zum Logistikdienstleister

Speditionen sind i.d.R. Unternehmen, deren primärer Unternehmenszweck es ist Waren zu transportieren, umzuschlagen und ggf. zu lagern (TUL). Der Spediteur organisiert den Transport mit dem optimalen Verkehrsträger unter Berücksichtigung der Aspekte Kosten, Schnelligkeit, Sicherheit und Qualität.[31]

Im Speditions- und Logistikgewerbe gibt es die Entwicklung, dass man als Spediteur nicht mehr nur die einfache TUL-Leistungen anbietet, sondern dem Kunden noch weitere Arbeiten, so genannte Value-Added-Services anbietet. Man nimmt dem Kunden Arbeiten, die in Verbindung mit der zu transportierenden Ware stehen, ab (siehe Abbildung 1).[32]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Katalog logistischer Dienstleistungen : Zusammenfassung[33]

Dieser Entwicklung trifft im Besonderen die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die nicht in der Lage sind ihren Kunden solche logistischen Zusatzdienstleistungen (siehe Tabelle 2) anzubieten. Aus diesem Grund werden die KMU oft nur noch als Subunternehmer, für die reine Transportleistung, eingesetzt.

Der Logistikdienstleister wird, meist aufbauend auf langjährige Zusammenarbeit, zum Systemlieferanten und übernimmt somit die komplette Logistik des Kunden. Dazu gehört es dann ggf. auch Value-Added-Services anzubieten (siehe Tabelle 2).[34]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2 - Logistische Dienstleistungen in der Spedition[35]

Wie man der folgenden Abbildung 2 entnehmen kann, hat der Markt für zusätzliche logistische Spediteurfunktionen (Kontraktlogistik oder auch 3PL) bereits eine große Bedeutung bekommen. Während der deutsche Logistikmarkt um drei bis vier Prozent pro Jahr wächst, werden für die Kontraktlogistik deutlich höhere Zuwachsraten erreicht und weiterhin prognostiziert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 - € Aufwands-Umsatzvolumen des deutschen Logistikmarkts in 15 Segmenten[36]

Grund hierfür ist, dass immer mehr Unternehmen ihre Logistik ganz oder teilweise auslagern und einfache Arbeiten am Produkt von Logistikdienstleistern übernommen werden. Als System- bzw. Kontraktdienstleister ist man voll in den Betrieb und den Ablauf integriert, man ist sozusagen ein Teil der SC (siehe Tabelle 3).[37]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3 - Logistik- und Systemdienstleister / Spediteure[38]

Das theoretisch mögliche Umsatzpotenzial der Kontraktlogistik bezifferte die Bundesvereinigung Logistik zuletzt auf 67 Mrd. Euro.[39] Um als Dienstleister Value-Added-Services anbieten zu können sind ggf. eigene Investitionen in Produktions-anlagen oder Montagehallen nötig.[40] Eine umfassende Definition für Kontraktlogistik ist: „Die Kontraktlogistik bezeichnet integrierte Leistungsbündel, die verschiedene, in ihrem Umfang wesentliche Logistikleistungen, ergänzbar um Zusatzleistungen, enthalten und kundenspezifisch gestaltet von einem Dienstleister für eine andere Partei wiederholt und für einen längeren Zeitraum auf Vertragsbasis erbracht werden“.[41]

Der Systemdienstleister (3PL) kann in Verbindung mit dem SCM und unter der Betrachtung der kompletten SC zum Systemintegrator (4PL) weiterentwickelt werden (siehe Abbildung 3).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 - Entwicklungsstufen von Logistikdienstleistern[42]

Der 4PL-Logistikdienstleister wird dabei zum SC-Manager, der die Ressourcen, Kapazitäten und Technologien seines eigenen Logistikunternehmens mit den Ressourcen der anderen, an der SC beteiligten Dienstleistern und Unternehmen, verbindet, um Kosten- und Leistungssynergien zu schaffen. Charakteristisch ist, dass ein 4PL-Logistikdienstleister oft gar keine eigenen logistischen Kapazitäten mehr hat, sondern sich ganz auf die Erbringung von Koordinations- und Integrations-dienstleistungen in der SC konzentriert. Ein Beispiel wäre z.B. die Implementierung einer einheitlichen Software innerhalb des SC-Netzwerks, um Fehler bzw. zusätzlichen Arbeitsaufwand aufgrund von Datenkonvertierungen zu vermeiden.[43]

Selbstverständlich gibt es auch im Bereich der temperaturgeführten Logistik Anbieter, die aufgrund ihres Know-hows, Unternehmensgröße und finanziellen Mittel in der Lage sind als Systemdienstleister oder –integrator vielfältige Aufgaben oder die Steuerung der gesamten SC zu übernehmen. So bieten z.B. die Kühlhaus-Zentrum-AG, die Nordfrost-Kühl- und Lagerhaus GmbH oder der Logistikdienstleister Kühne und Nagel ihren Kunden logistische Zusatzleistungen an, die von Lagerung über Etikettieren und Fleischzerlegung bis zum europäischen Transport reichen.[44] Sicherlich ist es das Ziel vieler Anbieter die gesamte Frischelogistik von der Warenbeschaffung bis zur Distribution auf Handelsebene zu übernehmen. Dies ist möglich, weil die großen Logistikdienstleister i.d.R. bereits mit hohen Qualitätsstandards und durchgängigen Informationstechnologien arbeiten.[45]

4.2 Ist das Outsourcen von Logistikdienstleistungen eine Lösung mit Zukunft?

Eine funktionierende und dennoch kostengünstige Belieferung der Lebensmittel-geschäfte und damit der Endverbraucher ist das Ziel aller Akteure der SC. Das Auslagern von Logistikdienstleistungen war bzw. ist für viele Unternehmen der Schlüssel zum Erfolg und daher ein unverkennbarer Trend.[46] Die Logistik wird bei den Unternehmen nicht mehr als reiner Kostenfaktor gesehen, sondern als wichtige Determinante des Unternehmenserfolgs und als Wettbewerbsinstrument.[47]

Als Vorteile für ein Logistik-Outsourcing werden vor allem Kosten- und Leistungsgründe genannt (siehe Tabelle 4).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 4 - Outsourcing Motive der Verlader[48]

Logistikdienstleister sind Spezialisten, die durch bessere Kostenstrukturen und Auslastungsoptimierung eine Kostendegression erreichen und so die Logistikkosten senken können. Häufig werden auch günstigere Tarifstrukturen bei den Mitarbeitern der Logistikdienstleister als Vorteile für ein Outsourcing angeführt. Neben den Kosten-vorteilen sollen auch Leistungsverbesserungen mit dem Auslagern einhergehen, die die Logistikdienstleister durch Spezialisierung, ihr Know-how und aktuelle Transport- und Informationstechnologien erreichen.[49]

Dies sind allgemeine Vorteile, die im Non-Food Transportbereich sicherlich im Großen und Ganzen zutreffen, für den temperaturgeführten Transportbereich aber noch genauer betrachtet werden müssen.

Gekühlte und TK-Lebensmittel haben hohe Ansprüche an Transport- und Lagerungsbedingungen und verlangen nach einer geschlossenen Kühlkette mit engen Klimavorgaben.[50] Nur wenige Logistikdienstleister bieten temperaturgeführte Logistik-dienstleistungen an, und diese sind oftmals regional begrenzt.[51] Nationale oder internationale Verteilernetze sind auch heute noch keine Realität, außer bei den ganz großen Unternehmen der temperaturgeführten Logistik wie z.B. Kühne und Nagel, Dachser, Wincanton oder Salvesen.[52] Für große nationale und internationale Handels-unternehmen sind optimale Logistiknetze aus Kosten-, Zeit- und Qualitätsgründen unerlässlich. Die Schnittstellenproblematik, wenn man mehrere regional agierende Logistikunternehmen zur Erfüllung logistischer Leistungen beauftragen muss, ist für viele Handelsunternehmen ein nicht hinnehmbarer Qualitätsmangel, da die sensiblen Produkte leicht Schaden nehmen können.[53]

Als Folge haben einige Handelsunternehmen, wie z.B. Edeka, Tengelmann und Globus die Lebensmittellogistik zu einem Kernkompetenzfeld erklärt und führen die Lebensmittellogistik in Eigenregie.[54] Auf diese Weise kann man die Schwerpunkte individuell setzten und alle Akteure der SC können sich nach vorgegebenen und einheitlichen Standards richten.[55] Gleichzeitig geht man auch den Risiken, die ein Aus-lagern mit sich bringt, aus dem Weg. Die Nachteile des Outsourcings sind die erhöhte Abhängigkeit, Know-how Verlust, mögliche Probleme mit dem vorhandenen Personal und oftmals auch die Unterschätzung der Transaktions- und Umstellungskosten.[56]

Als Vorreiter in diesen Bereich sind sicherlich auch die Discounter Lidl und Aldi zu nennen. Sie haben schon früh auf eigene Logistiklösungen gesetzt, da sie ein begrenztes und standardisiertes Sortiment auf viele Filialen verteilen müssen.[57]

Es gibt aber auch weiterhin Unternehmen, wie z.B. die Karstadt Warenhaus AG, die im Outsourcing eine Zukunft sehen und fast ihre gesamte Logistik an externe Dienstleister ausgelagert haben.[58]

Man kann also sagen, dass es im Bereich der temperaturgeführten Logistik noch keinen erkennbaren Trend gibt die Logistik komplett oder teilweise an externe Logistik-dienstleister outzuscourcen, eher das Gegenteil ist der Fall. In den nächsten Jahren wird sich die laufende Konsolidierungswelle in der Logistik-Dienstleistungsbranche aufgrund der mittelständischen Anbieterstruktur noch weiter verstärken. Nur durch Zusammenschlüsse oder Übernahmen von Mitbewerbern kann man als Logistik-dienstleister schnell wachsen, Zugang zu neuen Kundengruppen gewinnen, die Markt-präsenz verstärken, den Aufbau von SC´s vorantreiben und die hohen und steigenden Qualitätsansprüche der Kunden befriedigen.[59]

Mit der Zeit wird sich zeigen, ob die Logistikdienstleister ihre Verteilernetze, Informations- und Transportsysteme so weiterentwickeln konnten, dass auch die Handelsunternehmen, die zzt. die Distributionslogistik in Eigenregie betreiben, ihre Distributionslogistik ganz oder teilweise an Logistikdienstleister abgeben. Die stetig steigenden Kosten für Energie und Kraftstoff macht es für die Handels- und Industrieunternehmen in der Zukunft immer unrentabler nicht ausgelastete Kühlhäuser und LKW´s selbst zu betreiben. Nur durch eine hohe Auslastung und optimale Planung kann den steigenden Kosten entgegengewirkt werden. Das ist sicherlich ein großer Vorteil der Logistikdienstleister.

5. Auswahl moderner Logistikmanagementansätze

Wettbewerbsfähigkeit kann heute nicht mehr aus einem einzelnen Unternehmen heraus entwickelt werden, vielmehr sind unternehmensübergreifende Prozesse und die Koordination von Aktivitäten nötig, um eine leistungsfähige Wertschöpfungskette zu gestalten.[60] Das drückt sich dadurch aus, dass nicht nur die Informationsweitergabe im Vordergrund steht, sondern auch die unmittelbare Verknüpfung der verschiedenen Arbeitsabläufe in der SC.[61] Das Bestreben, die gesamte SC als Ausgangs- und Ansatzpunkt zur Generierung von Wettbewerbsvorteilen zu betrachten, drückt sich aus in Schlagworten wie ECR oder SCM.[62] Um eine unternehmensübergreifende SC erfolgreich managen zu können, müssen die Stärken und Schwächen der gesamten Kette bzw. der einzelnen Kettenabschnitte transparent sein, um daraus die Belastbarkeit aller Prozesse ermitteln zu können. Dabei helfen die oben genannten Managementsysteme.[63] Die Entwicklung von der funktionalen Betrachtung der Logistik zur ganzheitlichen Betrachtung der Logistikkette und Fokussierung auf den Materialfluss lässt sich über mehrere Stufen darstellen. Als letzte Entwicklungsstufen sind ECR und SCM zu nennen.[64]

5.1 Effizient Consumer Response (ECR)

ECR ist ein Begriff, der „Logistik-Kooperation“ neu definiert und wörtlich übersetzt etwa „effiziente Antwort auf die Kundennachfrage“ bedeutet.[65] Das Neue am ECR-Konzept ist, dass hierbei der Informationsfluss entlang der SC bidirektional, also sowohl vom Lieferanten zum Kunden (downstream), als auch vom Kunden zum Lieferanten (upstream), erfolgt.[66]

Das ECR-Konzept entstand 1993 bei einer Studie des amerikanischen Food-Marketing-Institute und der Unternehmensberatung Kurt-Salomon-Associates. Die Studie unter-suchte die sinkenden Umsätze und Marktanteile der Supermärkte und kam zu dem Ergebnis, dass ein erhebliches Einspar- und Rationalisierungspotential durch verbesserte Kooperation zwischen Industrie und Handel zu erzielen ist.[67]

ECR beinhaltet die Kooperation von Produzenten, Groß- und Einzelhändlern, die eine optimale Gestaltung ihrer gemeinsamen Versorgungskette anstreben, um so Ineffizienzen im Absatzkanal zu vermeiden.[68] Die gemeinsame Fokussierung aller Beteiligten auf den Endverbraucher beendete das in Amerika vorhandene „Hersteller vs. Handel“-Problem.[69] Aus der Devise „Mein Gewinn ist Dein Verlust“ wurde durch das vom ECR postulierte kooperative Miteinander das Motto „Dein Nutzen ist Voraussetzung für meinen Nutzen“. Allerdings darf man die kooperative Zusammenarbeit nicht mit friedlicher Koexistenz verwechseln, denn die Wettbewerbsintensität nimmt durch ECR keinesfalls ab.[70] In Deutschland wurde die Notwendigkeit der besseren Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie durch eine Studie von Zentes aus dem Jahr 1996 untermauert.[71]

Ziele des ECR sind:[72]

- Steigerung der Kundenzufriedenheit durch verstärkte Kundenorientierung,
- Minimierung der Kosten über alle Stufen der Warenflusskette,
- höhere Reaktionsgeschwindigkeiten auf verändertes Kaufverhalten,
- Bestandsreduzierung bei paralleler Vermeidung von Out-of-Stock Situationen,
- nachfragegerechte Sortimentsgestaltung,
- Reduzierung von unproduktiven Mehrfachhandling und
- Verkürzung der Transportketten.

Ein weiterer wichtiger Punkt des ECR-Konzepts war die Verbreitung des EAN-Standards, um damit logistische und administrative Prozesse zu vereinfachen und zu verbessern. Es sollte ein international einheitlicher Standard aufgebaut werden.[73] Bei der Steigerung der Kundenzufriedenheit, bei gleichzeitiger Senkung der Kosten, konzentriert sich ECR im Prinzip auf folgende Basisstrategien, die die logistikgeprägte „Supply Side“ und die marketingorientierte „Demand Side“ beinhalten:[74]

1. Warenfluss- und Bestandmanagement (Effizient Replenishment):

Ziel ist es Warenbestände zu reduzieren, Warenströme zu bündeln, ohne dabei

Bestandslücken zu generieren. Dazu werden Bestellungen aufgrund der

realen Abverkaufszahlen am Point of Sail (PoS) geplant und nicht mehr

aufgrund von unsicheren Schätzungen („Continuous Replenishment“).

1.1 Optimierung des Warentransports(Effizient Operating Standards):

Ziel ist die Realisierung eines durchgehenden Warenflusses, aufbauend auf dem

Transport- und Lagersystem mit CD-Zentren.

1.2. Kommunikationsoptimierung (Effizient Administration):

Ziel ist es die administrativen Prozesse effizienter und die Konditionssysteme

zwischen Industrie und Handel gerechter zu gestalten.

2. Sortimentsgestaltung (Effizient Store Assortment):

Ziel ist eine Effizienzsteigerung durch Warenbestands- und Regaloptimierung.

3. Absatzförderung (Effizient Promotion):

Ziel ist die Optimierung der handels- und konsumentengerichteten

Verkaufsförderungsaktivitäten durch Minimierung von Handlingkosten.

4. Produktneuentwicklungen (Effizient Produkt Instructions):

Ziel ist die effiziente Produktneueinführung im Sinn einer kunden- und

absatzmarktgerechten Gestaltung der Produktentwicklung und der

Einführungsaktivitäten.

ECR-Partnerschaften bestehen fast ausschließlich zwischen Großunternehmen, was zweifelsohne am hohen Implementierungsaufwand und den hohen IT-Anforderungen liegt. Ebenso wichtig ist der stetige Austausch der Verkaufszahlen des Handels, die zur Erstellung der Prognosedaten für die Warenbestellungen unerlässlich sind. In diesem Punkt gibt es durchaus noch Hemmnisse diese, für die Unternehmen wichtigen Daten, mit den anderen Partnern zu teilen, obwohl diese Daten für ein erfolgreiches ECR von entscheidender Bedeutung sind. Nur durch die gemeinsame Erstellung von zuver-lässigen Prognosen erreichen alle Partner optimale Planungssicherheit.[75] Und gerade die so genannten „weichen Erfolgsfaktoren“ wie z.B. das gegenseitige Vertrauen und kooperatives Verhalten sind wesentliche Faktoren für den Erfolg von ECR-Projekten.[76]

Ein Beispiel für die Umsetzung von ECR in der Lebensmittelbranche ist, dass verstärkt Regionallager durch Zentrallager ersetzt und die Belieferung mittels CD-Punkten eingeführt wurde.[77] Dadurch sinken die Bestände innerhalb der SC. Ebenfalls hat sich der EAN-Standard zur Produktidentifikation und die Erfassung des Produktverkaufs am PoS zur Warenbestelloptimierung durchgesetzt.[78]

5.2 Supply Chain Management (SCM)

Aufbauend auf dem ECR entwickelte sich das SCM. SCM ist ein Managementansatz, dessen Blick sozusagen über die einzelne Unternehmung und die Schaffung lokaler Optima hinausgeht.[79] Beim SCM wird nicht nur der eigene Teil der SC betrachtet und optimiert, sondern es ist das Ziel, die gesamten arbeitsteiligen Produktions-, Zuliefer- und Logistikketten so zu gestallten, dass sie als eine ganzheitliche Einheit betrachtet werden kann.[80] Man erkennt also den Wandel von einer Funktions- zur Prozess-orientierung.[81] Sinn und Zweck ist die optimale Koordination und Integration von Waren-, Geld- und Informationsflüssen innerhalb der gesamten, unternehmensüber-greifenden SC, um eine effiziente Wertschöpfungskette für alle Teilnehmer der SC zu erhalten.[82] Da ein Großteil des Unternehmenserfolges, bzw. des Gesamterfolgs der SC, auf die Beherrschung der Logistikprozesse zurückzuführen ist, gilt die Logistik als ein entscheidender Erfolgsfaktor.[83] In den vergangenen Jahren wurde festgestellt, dass durch den Einsatz von SCM die Logistikkosten sinken und der Lieferservice verbessert wird.[84] Oft wurden zu hohe Bestände in der SC und im Geschäft gehortet, um eine hohe Regalverfügbarkeit zu gewährleisten. Aber zu hohe Bestände sind genauso schlecht wie zu geringe Bestände, daher sind die Einsparungspotentiale enorm (siehe Abbildung 4).[85]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4 - Rationalisierungspotentiale durch SCM[86]

Man versucht den Wertbeitrag einzelner Logistikaktivitäten zu ermitteln und in Bezug zu den Gesamtkosten zu setzen. Schafft man es nun einzelne Wertbeiträge zu steigern, ohne dabei andere Prozesse zu verschlechtern, erhöht sich der Wert, der in der SC generiert wird, bzw. können Kosten in der SC eingespart werden.[87] Das Ergebnis sollte eine hohe Regalverfügbarkeit, geringer Lagerbestand und hoher Lieferservice bei geringen Kosten sein.[88] So verändern sich die Beziehungen von konkurrierenden Unternehmen zu konkurrierenden SC´s. Man wird erfolgreicher am Markt agieren, wenn man besser mit den SC-Partnern kooperiert als seine Konkurrenten.[89]

Anhand folgender Grundprinzipien des SCM können konkrete Ziele abgeleitet werden. Als Erstes ist das Prinzip der Kundenorientierung zu nennen, welches einen zentralen Aspekt des SCM darstellt. Als Nächstes sollte der Unternehmensverbund als eine Einheit betrachtet werden und dementsprechend zusammen agieren. Des Weiteren sollen optimale lokale Systeme, welche insgesamt betrachtet nur ein Suboptimum der Logistikkette darstellen, zugunsten des Gesamtoptimums der SC aufgegeben werden.[90]

Als weitere anzustrebende Ziele sind zu nennen:[91]

- besseres Eingehen auf Kundenwünsche,
- Verbesserung des Lieferservice,
- besserer Umgang mit Ressourcen,
- Sicherheitsbestände reduzieren, da die Versorgungssicherheit nun durch genauere Planung und höhere Transparenz erreicht wird,
- Wertschöpfungspartner sollen sich den Effekten ihres Handelns auf die gesamte SC bewusst sein, um sich dem Gesamtoptimum anzunähern.

Als Beispiel für das Ableiten von konkreten Zielen aus diesen Grundprinzipien können eine hohe Lieferbereitschaft, geringe Lieferzeiten und kundenindividuelle Produkte genannt werden. Eine oft vernachlässigte Kennzahl ist die Regalverfügbarkeit. Wenn ein Kunde ein Produkt nicht findet, weil es nicht verfügbar oder falsch eingeräumt ist, ist er unzufrieden. Der Kunde kauft dann entweder ein anderes, meist günstigeres Produkt, weil er einen Fehlkauf vermeiden will, oder der Einkauf wird verschoben. Beides führt zu Umsatzverlusten.[92] Kundenorientiertes Denken und Handeln ist daher sehr wichtig. Um die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden zu erfahren und eigene Fehler zu erkennen, sind Befragungen ein gutes Mittel. Oft entspricht die subjektive Wahrnehmung der Kunden nicht den tatsächlichen Gegebenheiten im Geschäft, auch wenn diese objektiv möglicherweise gar nicht so schlecht sind.[93]

Nachteile des SCM sind die hohen IT- und Softwareansprüche, die für die Gestaltung und Umsetzung der logistischen und administrativen Prozesse erfüllt werden müssen, da die Ziele nicht nur den optimalen Warenfluss beinhalten, sondern auch den optimalen Informationsfluss der relevanten Daten.[94] Die anfallenden Kosten, um die gesamte SC mit passender IT und Software auszustatten, sind nicht unerheblich und steigen mit der Erweiterung der SC weiter an. SCM erfordert enge technologische und finanzielle Verbindungen mit den SC-Partnern, die sich nicht auf die Schnelle wieder lösen lassen. Die Auswahl der richtigen Partner für den Einsatz von SCM ist daher eine wichtige Entscheidung.[95] Die vertrauensvolle Zusammenarbeit der SC-Partner ist ein entscheidender Punkt für ein erfolgreiches SCM.[96]

Aber der Erfolg des SCM ist nicht automatisch garantiert. Untersuchungen zufolge werden bei bis zu 50 % der SCM-Projekte die gewünschten Ziele nicht erreicht.[97]

Gerade in der temperaturgeführten Logistik ist der SCM-Ansatz ein interessantes Modell zur Gestaltung und Realisation der SC. Ein wesentliches Ziel des SCM ist die Reduzierung der Bestände in der SC. Dies optimiert die Ziele der Handelsunter-nehmen, die ihre Ware nicht in Lagern liegen haben wollen, sondern direkt im Regal des Einzelhandelsgeschäfts.[98] Hier kann mit einer optimal aufgebauten SC der Warentransportprozess für die temperaturgeführten Lebensmittel verkürzt und der Lieferservice verbessert werden.[99]

Abschließend lässt sich feststellen, dass SCM zzt. die fortschrittlichste Entwicklungsstufe im Lebenszyklus der Logistik repräsentiert (siehe Abbildung 5).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5 - Das Logistikverständnis im zeitlichen Ablauf[100]

Die Konzeption von Netzwerken zur Erschließung von unternehmensübergreifenden Erfolgspotentialen durch die optimale Gestaltung und Lenkung von Güter-, Informations- und Finanzflüssen hat in der Wirtschaft große Beachtung gefunden.[101] In einer Studie der Marburger Universität identifizierten sich 51 % der Befragten aus Industrie, Handel und Dienstleistung mit SCM als moderne Logistikauffassung.[102]

6. Electronic Data Interchange (EDI)

Damit der Güterfluss in Logistiksystemen optimal gesteuert wird, muss ein Informationsaustausch zwischen allen Prozessbeteiligen stattfinden. Im optimalen Fall sind die Informationen im IT-System dem Güterfluss voraus.[103] Fast alle Hersteller und Händler sind heute davon überzeugt, dass ein rascher Datenfluss zu Leistungs-steigerungen innerhalb der SC führt.[104] Früher war es üblich, dass Informationen zwischen Herstellern, Abnehmern und Spediteuren schriftlich erfolgten und bei Bedarf in die IT-Systeme integriert wurden. Dies ist sehr umständlich, zeitaufwändig und oft mit Fehlern behaftet. An vorauseilende Informationen, die bei Bedarf online abrufbar waren, an Transportüberwachung und an optimale Be- und Endladeplanungen war auf diese Weise nicht zu denken. Erst durch moderne IT-Systeme, die einen elektronischen Datenaustausch entlang der SC ermöglichen, konnte die Kommunikation, Planung und Abwicklung erheblich vereinfacht und verbessert werden (siehe Abbildung 6).[105]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6 - Beschaffung ohne und mit E-Purchasing[106]

Electronic-Data-Interchange (EDI) fasst die Kommunikationsstandards zum elektronischen Austausch von Geschäftsnachrichten zusammen.[107] Mit der Verwendung von EDI-Normen wird die Kommunikation zwischen den Prozessbeteiligten mit genormten Nachrichtenformaten sicher und verlässlich durchgeführt.

Logistiksysteme wie ECR oder SCM zu implementieren und zu nutzen ist ohne ein IT-System nicht möglich. Der richtige Einsatz moderner IT-Systeme ist ein Werkzeug zur Beherrschung immer komplexer werdender Logistiksysteme und somit viel mehr als nur die Abbildung der SC, da die IT-Systeme im optimalen Fall im Datenaustausch mit allen SC-Partner stehen.[108]

Dennoch ist die Implementierung von Identsystemen in der SC nicht überall der Fall. So werden z.B. bei Obst und Gemüse bis zu 90 % der Waren aus Südeuropa ohne oder mit unzureichender Etikettierung transportiert.[109] Ebenso haben insbesondere die KMU in Deutschland noch Nachholbedarf, was den Einsatz von Identsystemen und IT-Systemen betrifft, da sie den Nutzen solcher Systeme, gerade im Bezug auf die unternehmens-übergreifende Kommunikation und Produktidentifikation, noch nicht erkannt haben. Hinderlich erscheinen auch die Kosten, denn die Anschaffung solche Systeme ist teuer und bindet Mitarbeiter.[110] Grundsätzlich gibt es in dem Bereich jedoch große Prozess- und Kostensenkungspotentiale, die es zu erkennen gilt.[111]

[...]


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Weber, J. (2002), „Logistik- und Supply Chain Controlling“, Seite 10.

[103] Pfohl, H.-Chr. (2003), „Logistiksysteme“, Seite 8.

[104] Thonemann, U.; u.a. (2005), „Supply Chain Excellence im Handel“, Seite 114.

[105] Vahrenkamp, R. (2007), „Logistik“, Seite 52 und

Pfohl, H.-Chr. (2003), „Logistiksysteme“, Seite 84.

[106] Thome, R.; Schinzer, H.; Hepp, M. (2005), „Electronic Commerce und Electronic Business“,

Seite 109.

[107] Berning, R. (2002), „Prozessmanagement und Logistik“, Seite 118.

[108] Peilnsteiner, J.; Truszkiewitz, G. (2002), „Handbuch temperaturgeführte Logistik“, Seite 25,26.

[109] LZ (2008), „Kein Cross-Docking ohne NVE“, LZ 20 16.05.2008.

[110] GS1 Germany (2007), „Prozeus Monitoring eBusiness Standards im Mittelstand“ 2007“, Seite 7,8,9,

http://www.prozeus.de/imperia/md/content/prozeus/prozeus_materialien/monitoring_online-umfrage_2007_final_070816.pdf , (Stand: 19.07.2008).

[111] Pretzel, J. (2008), „Die Zukunft beginnt heute“, Logistik Inside 01-2008, Seite 30 und

Pfohl, H.-Chr. (2003), „Logistiksysteme“, Seite 57.

Ende der Leseprobe aus 95 Seiten

Details

Titel
Die temperaturgeführte Logistik in der Lebensmitteldistribution
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
95
Katalognummer
V118346
ISBN (eBook)
9783640212279
Dateigröße
3707 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Logistik, Lebensmitteldistribution, temperaturgeführte, Lebensmitteltransport, Lebensmittelhygiene, RFID, Barcode, Lebensmitteleinzelhandel, Cross-Docking
Arbeit zitieren
Benjamin Imsirovic (Autor:in), 2008, Die temperaturgeführte Logistik in der Lebensmitteldistribution, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118346

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