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Untersuchung von Toleranz. Konzeptualisierung und Messung von Akzeptanz, Respekt und Wertschätzung von Diversität

Titel: Untersuchung von Toleranz. Konzeptualisierung und Messung von Akzeptanz, Respekt und Wertschätzung von Diversität

Studienarbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Josephin Kramer (Autor:in)

Psychologie - Diagnostik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung von Toleranz, indem sie Akzeptanz, Respekt und Wertschätzung von Diversität konzeptualisiert und misst.

Es wurden zwei Umfragen erstellt und zueinander ins Verhältnis gesetzt, eine nationale (Schweden) und eine grenzüberschreitende (Australien, Großbritannien, Dänemark, Schweden und die Vereinigten Staaten von Amerika), welche eine metrische Invarianz bezüglich der fünf Länder aufwies.

Im Rahmen dieser Studienarbeit wurde die originale Studie von Hjerm et al. für deutsche Probanden übersetzt und im Folgendem mit der originalen nationalen sowie den grenzüberschreitenden Studien, verglichen. Zusätzlich wurde eine Konstruktvalidierung durchgeführt, indem neben den ursprünglichen Konstrukten eine konvergente und eine divergente Validierung erfasst wurden.

Hypothese 1 (konvergente Validierung) besagt, dass es einen signifikanten Unterschied bezüglich der Toleranz zwischen Personen, die in ihrer Kindheit in einem Verein waren und Personen, die in ihrer Kindheit in keinem Verein waren, gibt. Die zweite Hypothese (divergente Validierung) besagt, dass die Umgebung während der Kindheit einen signifikanten Einfluss auf die Toleranz hat.

Im Laufe dieser Arbeit werden zunächst die Methoden und damit die deskriptiven Erhebungen sowie die jeweiligen Erhebungsinstrumente dargestellt. Anschließend werden jegliche Korrelationen, und die dafür nötigen Erhebungsinstrumente präsentiert und erläutert. Folglich werden die Erhebungen der deutschen, sofern möglich, mit den Erhebungen der originalen Studie verglichen und in den Vergleich der fünf Länder eingegliedert. Zuletzt werden, neben den Ergebnissen, Limitationen und ein Ausblick diskutiert.

Hjerm et al. modifizierte die konventionellen Messinstrumente zur Erfassung von Toleranz. Für eine genauere Erfassung wurden beide Phänomene gruppiert und addiert. Außerdem wurden neue Methoden entwickelt, um Toleranz anhand von drei Aspekten operationalisieren zu können. Ausschlaggebend sei dabei, dass in diesem Sinne keine Einstellungen zu bestimmten Fremdgruppen in Kontext gebracht wurden, sondern Items zu den Konstrukten Akzeptanz, Respekt und Wertschätzung bezüglich Diversität auf abstrakter Ebene festgehalten wurden. Dies erlaubt, laut Hjerm et al., die zuverlässigere Analyse von Toleranz innerhalb und zwischen einer Gesellschaft.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Deskriptive Statistik

3. Erhebung von Toleranz

3.1. Faktorielle Struktur von Toleranz

3.1.1. Cronbach’s Alpha

4. Korrelationen zwischen Toleranz, Vorurteilen und anderen Einstellungen

5. Vorhersage der Toleranz in Schweden

6. Grenzüberschreitend

7. Konstrukt Validierung

8. Fazit und Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Studienarbeit zielt darauf ab, die von Hjerm et al. (2019) entwickelte Konzeptualisierung von Toleranz – unterteilt in Akzeptanz, Respekt und Wertschätzung von Diversität – auf eine deutsche Stichprobe anzuwenden und methodisch zu evaluieren. Dabei wird untersucht, ob sich die ursprüngliche faktorielle Struktur sowie theoretische Hypothesen zur Validität in einem deutschen Kontext reproduzieren lassen.

  • Übertragung und methodische Prüfung der Messinstrumente von Hjerm et al.
  • Analyse der faktoriellen Struktur und Reliabilität (Cronbach’s Alpha)
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Toleranzkonstrukten und Vorurteilen
  • Prüfung von Hypothesen zu Einflüssen der Kindheitsumgebung auf Toleranz
  • Vergleich der Ergebnisse mit internationalen Studiendaten

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die vorausgehende empirische Forschung zu Toleranz leidet unter einer Vielzahl von Mängeln, wobei die gravierendsten durch die konzeptionelle und operative Gleichsetzung von (In-)toleranz und Vorurteilen ausgemacht werden. Um dieser Problematik Abhilfe zu schaffen, modifizieren Hjerm et al. (2019) die konventionellen Messinstrumente zur Erfassung von Toleranz. Für eine genauere Erfassung wurden beide Phänomene gruppiert, und addiert Toleranz ergebend, als Wertorientierung verstanden. Außerdem wurden neue Methoden entwickelt, um Toleranz anhand von drei Aspekten operationalisieren zu können. Ausschlaggebend sei dabei, dass in diesem Sinne keine Einstellungen zu bestimmten Fremdgruppen in Kontext gebracht wurden, sondern Items zu den Konstrukten Akzeptanz, Respekt und Wertschätzung bezüglich Diversität auf abstrakter Ebene festgehalten wurden. Dies erlaubt, laut Hjerm et al., die zuverlässigere Analyse von Toleranz innerhalb und zwischen einer Gesellschaft.

Ziel der Studie war es, einen Zusammenhang zwischen Toleranz, Vorurteilen und weiteren Variablen deutlich zu machen und damit die Hypothese, dass lediglich die Wertschätzung von Diversität potenziell Vorurteile minimieren kann, zu unterstützen. In diesem Zuge wurden zwei Umfragen erstellt und zueinander ins Verhältnis gesetzt, eine nationale (Schweden) und eine grenzüberschreitende (Australien, Großbritannien, Dänemark, Schweden und die Vereinigten Staaten von Amerika), welche eine metrische Invarianz bezüglich der fünf Länder aufwies. Im Rahmen dieser Studienarbeit wurde die originale Studie von Hjerm et al. für deutsche Probanden übersetzt und im Folgendem mit der originalen nationalen, sowie den grenzüberschreitenden Studien, verglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problematik bisheriger Toleranzmessungen und führt in das Ziel ein, die Methode von Hjerm et al. (2019) im deutschen Kontext zu validieren.

2. Deskriptive Statistik: Hier werden die soziodemografischen Daten der 41 Teilnehmer der deutschen Studie dargestellt und die Anpassung der Items erläutert.

3. Erhebung von Toleranz: Dieses Kapitel präsentiert die drei Toleranzdimensionen (Akzeptanz, Respekt, Wertschätzung) und die deskriptiven Kennwerte der Erhebung.

3.1. Faktorielle Struktur von Toleranz: Es wird geprüft, ob die faktoriellen Strukturen der Daten eine statistisch belastbare Analyse erlauben.

3.1.1. Cronbach’s Alpha: In diesem Unterkapitel wird die interne Konsistenz und Reliabilität der drei Toleranz-Skalen mittels Cronbach’s Alpha bewertet.

4. Korrelationen zwischen Toleranz, Vorurteilen und anderen Einstellungen: Das Kapitel untersucht Zusammenhänge zwischen den Toleranzwerten und verschiedenen Einstellungsmaßen wie Sexismus oder Anti-Immigrationshaltung.

5. Vorhersage der Toleranz in Schweden: Aufgrund der kleinen deutschen Stichprobe werden hier ergänzend die schwedischen Regressionsergebnisse der Originalstudie aufgeführt.

6. Grenzüberschreitend: Hier erfolgt ein deskriptiver Vergleich der deutschen Daten mit den Ergebnissen der fünf untersuchten Länder aus der internationalen Studie.

7. Konstrukt Validierung: Dieses Kapitel testet zwei theoretische Hypothesen zur Konstruktvalidität mittels Varianz- und t-Analysen.

8. Fazit und Diskussion: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, kritisch hinterfragt und Limitationen der Arbeit (insb. Stichprobengröße) diskutiert.

Schlüsselwörter

Toleranz, Akzeptanz, Respekt, Wertschätzung, Diversität, Hjerm et al., Vorurteile, Reliabilität, Cronbach’s Alpha, Faktorielle Struktur, Konstruktvalidierung, Empirische Sozialforschung, Einstellungen, Diversitätsforschung, Fragebogenstudie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht einen innovativen methodischen Ansatz zur Messung von Toleranz, der zwischen Akzeptanz, Respekt und Wertschätzung von Diversität unterscheidet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Themen umfassen die konzeptionelle Abgrenzung von Toleranz und Vorurteilen sowie die statistische Prüfung von Toleranzskalen in einer deutschen Stichprobe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Validierung der von Hjerm et al. (2019) entwickelten Messinstrumente für den deutschen Sprachraum und der Vergleich mit internationalen Ergebnissen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es werden deskriptive Statistik, Faktorenanalysen, Reliabilitätsprüfungen (Cronbach’s Alpha), Korrelationsanalysen sowie Mittelwertsvergleiche (t-Tests) eingesetzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die interne Struktur der Toleranzitems, prüft Zusammenhänge mit politischen und sozialen Einstellungen und führt Validierungstests für zwei theoretische Hypothesen durch.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Akzeptanz, Diversität, Konstruktvalidierung, Reliabilität und die quantitative Messung von Toleranzeinstellungen geprägt.

Wie schneidet die deutsche Stichprobe im Vergleich zu den anderen Ländern ab?

Der deskriptive Vergleich zeigt, dass die Mittelwerte der deutschen Stichprobe in dieser Studie teilweise höher ausfallen als in den internationalen Vergleichsländern.

Was wurde zur ersten theoretischen Hypothese hinsichtlich der Kindheitsumgebung herausgefunden?

Die Hypothese, dass eine spezifische Umgebung in der Kindheit die Toleranz beeinflusst, konnte mittels der Varianzanalyse in dieser Stichprobe nicht signifikant bestätigt werden.

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Details

Titel
Untersuchung von Toleranz. Konzeptualisierung und Messung von Akzeptanz, Respekt und Wertschätzung von Diversität
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands
Note
1,3
Autor
Josephin Kramer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1183464
ISBN (PDF)
9783346617835
ISBN (Buch)
9783346617842
Sprache
Deutsch
Schlagworte
untersuchung toleranz konzeptualisierung messung akzeptanz respekt wertschätzung diversität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Josephin Kramer (Autor:in), 2021, Untersuchung von Toleranz. Konzeptualisierung und Messung von Akzeptanz, Respekt und Wertschätzung von Diversität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1183464
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Leseprobe aus  20  Seiten
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