Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention

Suizidalität im Jugendalter

Inwiefern helfen Präventionen im schulischen Kontext gegen die Auftretenswahrscheinlichkeit von Suiziden in der Adoleszenz im Alter von 10 bis 20 Jahren?

Titel: Suizidalität im Jugendalter

Hausarbeit , 2020 , 15 Seiten , Note: 1,1

Autor:in: Leonie Uhl (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Prävention suizidaler Handlungen im schulischen Kontext, da Jugendliche den Großteil des Tages in Schulen verbringen. Zusammenfassend nimmt sich somit die Arbeit zum Ziel, eine Antwort auf die wissenschaftliche Fragestellung zu finden, inwiefern Präventionsmaßnahmen wie z. B. das MindMatter-Konzept die Auftretenswahrscheinlichkeit für Suizide im Jugendalter dezimiert.

Wenn heranwachsende Kinder dem Leben willentlich ein Ende setzen, ist dies immer ein erschütterndes und ebenfalls unvorstellbares Ereignis für die gesamte Umgebung des Jugendlichen. In Deutschland sterben jährlich ca. 200 von zehn bis zwanzig Jahren durch suizidale Handlungen, Niklewski und Rieke-Niklewski zufolge liegt die Rate der festgestellten und ebenfalls auch unbemerkten Selbsttötungsversuche in Deutschland, die von jüngeren Menschen begangen werden, schätzungsweise bei ca. 40 Fällen am Tag. Um die Auftretenswahrscheinlichkeit und die Häufigkeit von Suizidversuchen bei Kindern und Jugendlichen zu reduzieren beziehungsweise zu verhindern, ist das Wissen um Präventivmaßnahmen von essenzieller Bedeutung und aus dem Grund besteht eine Notwendigkeit, informative Belege sicherzustellen. Um die alarmierenden Zahlen zu senken, bedarf es einer intensiven Aufarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretischer Bezugsrahmen

2.1 Adoleszenz

2.2 Suizidalität

2.3 Suizidtheorien

2.3.1 Soziologische Suizidtheorie

2.3.2 Psychodynamische Suizidtheorie

2.4 Prävention

2.4.1 Formen der Prävention

2.4.2 Universelle vs. selektive Präventationsprogramme

2.4.3 MindMatters: Förderung der psychischen Gesundheit in und mit der Schule

3 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern präventive Maßnahmen im schulischen Kontext dazu beitragen können, die Auftretenswahrscheinlichkeit von Suiziden bei Jugendlichen im Alter von 10 bis 20 Jahren zu senken.

  • Grundlagen der Adoleszenz und suizidaler Entwicklung
  • Psychologische und soziologische Theorien zur Suizidalität
  • Klassifizierung präventiver Strategien (Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention)
  • Evaluation des Programms "MindMatters" als Setting-Ansatz in Schulen

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Formen der Prävention

Aufbauend auf der einleitenden Definition und um Prävention im weiteren Sinne zu explizieren, muss dieser Begriff zunächst in drei Aspekte gegliedert werden – in Primärprävention, Sekundärprävention und Tertiärprävention. Die Gesundheitspsychologie beinhaltet die Aufgabe, Krankheiten früh zu erkennen und beschränkt sich deshalb hauptsächlich auf die Primär- und Sekundärprävention (Porjalali, 2020).

Primärpräventionen zielen darauf, die Auftretenswahrscheinlichkeit von Suizidalität im Jugendalter zu reduzieren bzw. zu unterbinden, indem versucht wird, Jugendliche im Allgemeinen weniger anfällig für eine Selbsttötung zu machen (Greydanus, Bacopoulou & Tsalamanios, 2009). Der erste Teilbereich der Prävention enthält nicht nur die Stärkung der eigenen, eventuell schon vorhandenen Kompetenzen z.B. in Form von Verantwortungsübernahme, sondern auch die Erhöhung der Selbstkontrolle. Die gezielte Förderung bzw. Stärkung individueller Ressourcen (d.s. Stärken) zur dauerhaften Bereitschaft und Fähigkeit Krisen zu bewältigen, steht im Vordergrund (Bojack, 2010, S. 10). Dadurch wird intendiert, auslösenden (Risiko-)Faktoren entgegenzuwirken (Hawton, Cole, O'Grady & Osborn, 2008). Um einen Suizid im Jugendalter zu verhindern, gilt im Rahmen operanter Verfahren der Stimuluskontrolle als wichtige primär-präventive Maßnahme, die situativen Rahmenbedingungen so zu gestaltet, dass ein unerwünschtes Verhalten nicht auftreten kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik suizidaler Handlungen im Jugendalter ein, definiert das Ziel der Arbeit und erläutert den strukturellen Aufbau.

2 Theoretischer Bezugsrahmen: Hier werden die Entwicklungsphase der Adoleszenz, Definitionen von Suizidalität sowie relevante soziologische und psychodynamische Suizidtheorien dargelegt und der Begriff der Prävention in seine Formen unterteilt.

3 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung ressourcenorientierter Präventionsprogramme im Schulalltag zusammen und betont die Notwendigkeit, Jugendliche in ihrer psychischen Gesundheit gezielt zu stärken.

Schlüsselwörter

Adoleszenz, Suizidalität, Suizidprävention, Gesundheitspsychologie, MindMatters, Primärprävention, Sekundärprävention, psychische Gesundheit, Jugendalter, Risikofaktoren, Resilienz, Schule, Coping, Krisenbewältigung, Suizidtheorien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Suizidalität bei Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren und der Rolle von Präventionsmaßnahmen im schulischen Umfeld.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der Entwicklungsabschnitt der Adoleszenz, die theoretische Einordnung suizidaler Tendenzen sowie verschiedene Ansätze zur Suizidprävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu erörtern, ob und wie schulische Präventionskonzepte dazu beitragen können, die Wahrscheinlichkeit suizidaler Handlungen im Jugendalter zu verringern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung bestehender wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Prävention basiert.

Was deckt der Hauptteil inhaltlich ab?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe Adoleszenz und Suizidalität, eine Analyse von Suizidtheorien sowie eine detaillierte Erläuterung präventiver Maßnahmen, inklusive des Programms "MindMatters".

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wesentliche Schlagworte sind Suizidalität, Adoleszenz, Prävention, Schule, psychische Gesundheit und Ressourcenstärkung.

Welche Rolle spielen Schulen bei der Prävention?

Schulen werden als zentrales Setting identifiziert, da Jugendliche hier einen Großteil ihrer Zeit verbringen und Lehrkräfte die Möglichkeit haben, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und Unterstützung zu vermitteln.

Was ist das "MindMatters"-Programm?

Es ist ein primärpräventives Konzept zur Förderung der psychischen Gesundheit in der Schule, das durch verschiedene Handlungsansätze (z.B. LifeMatters, SchoolMatters) sowohl das Umfeld als auch individuelle Kompetenzen der Schüler stärken möchte.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Suizidalität im Jugendalter
Untertitel
Inwiefern helfen Präventionen im schulischen Kontext gegen die Auftretenswahrscheinlichkeit von Suiziden in der Adoleszenz im Alter von 10 bis 20 Jahren?
Note
1,1
Autor
Leonie Uhl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V1183691
ISBN (PDF)
9783346607287
Sprache
Deutsch
Schlagworte
suizidalität jugendalter inwiefern präventionen kontext auftretenswahrscheinlichkeit suiziden adoleszenz alter jahren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leonie Uhl (Autor:in), 2020, Suizidalität im Jugendalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1183691
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  15  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum