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Unternehmenscontrolling in Krankenhäusern. Portfolioanalyse, SWOT-Analyse und Maßnahmenplan an einem fiktiven Beispiel

Title: Unternehmenscontrolling in Krankenhäusern. Portfolioanalyse, SWOT-Analyse und Maßnahmenplan an einem fiktiven Beispiel

Term Paper , 2021 , 26 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Arnulf Willms (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es im fiktiven Krankenhaus Musterstadt ein funktionierendes Unternehmenscontrolling aufzubauen. Controlling ist eine in Unternehmen und zunehmend auch in Krankenhäusern verbreitete Funktion beziehungsweise Abteilung, deren Ziel darin besteht, Managemententscheidungen möglichst fundiert vorzubereiten, damit dieses laufende Prozesse gezielt überwachen, beurteilen und steuern und bei Bedarf Handlungsalternativen vergleichen kann. Die Bedeutung des Controllings in Einrichtungen des Gesundheitswesens hat immens durch die Einführung der Diagnosis Related Groups (DRGs) im Jahr 2003 und eine zunehmende marktwirtschaftliche Ausrichtung im Gesundheitswesen an Bedeutung gewonnen.

Das Controlling betrachtet grundsätzlich alle Hierarchieebenen und alle Unternehmensbereiche und kann als integrative und übergreifende Funktion betrachtet werden. Hierbei besteht eine große Variabilität der Ausgestaltung des Controllings, die auch von der Größe der Klinik abhängig ist. In großen Unternehmen gibt es eigene Abteilungen die für das Controlling zuständig sind und die Entscheidungsträger mit den benötigten Informationen versorgen. In kleinen und mittleren Unternehmen wir diese Tätigkeit, von der Geschäftsführung oder dem Rechnungswesen durchgeführt. In der Evolution des Controllings existieren verschiedene Stufen. Die einfachste ist das buchhaltungsorientierte Controlling gefolgt vom aktionsorientierten Controlling und schließlich dem führungsorientierten Controlling.

Ein aktuell zu implementierendes Controlling, das den gegenwärtigen Anforderungen gerecht werden soll und die Chancen des Instruments Controlling ausschöpfen kann, sollte zum Ziel haben aktions- und führungsorientiert zu agieren. Ziel des neuen Controllings im Krankenhaus Musterstadt ist es, die Führungsarbeit in der Klinik zu optimieren und eine fundierte strategische Neuausrichtung zu ermöglichen unter Nutzung strategischer und operativer Controllinginstrumente. Die Hauptaufgaben bestehen in der Planung, der Kontrolle und der Steuerung. Je nach Zeithorizont unterscheidet man hier zwischen operativem (kurzfristig: ca. zwei bis drei Jahre) und strategischem (langfristig: ca. drei bis fünf Jahre) Controlling.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Diagnose

Analyse der Aufgabenstellung:

Aufbau eines leistungsfähigen Unternehmenscontrollings am Krankenhaus Musterstadt

Nachweis der Ursachen

Portfolioanalyse

1. Schritt: Festlegung der strategischer Leistungsbereiche am Krankenhaus Musterstadt

2. Schritt: Festlegung auf ein Portfoliomodell und Definition der Merkmale

3. Schritt: Positionierung der SGEs in der Matrix

4. Schritt: Beurteilung der Ergebnisse der Portfolio-Analyse

SWOT-Analyse

1. Schritt: Identifikation der Stärken und Schwächen: Interne Sichtweise

2. Schritt: Identifikation von Chancen und Risiken: Externe Sichtweise

3. Schritt: Integration der Stärken/Schwächen sowie Chancen/Risiken Analyse und Formulierung geeigneter Ziele

Maßnahmenplan

Übergeordnete Soll-Struktur

Definition von Strategien und Zielebenen

Definition geeigneter Kennzahlen zu den strategischen Zielen

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption und Implementierung eines effektiven strategischen Controllings für das Krankenhaus Musterstadt, um durch eine fundierte Analyse und Neuausrichtung die Zukunftsfähigkeit und wirtschaftliche Stabilität der Einrichtung zu sichern. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei darauf, wie Controlling-Instrumente zielgerichtet eingesetzt werden können, um bestehende Stärken auszubauen, Schwächen zu minimieren und auf Marktdynamiken flexibel zu reagieren.

  • Aufbau eines strategischen Controllingsystems
  • Anwendung der Portfolio-Analyse zur Leistungsbewertung
  • Einsatz der SWOT-Analyse zur Identifikation strategischer Handlungsfelder
  • Entwicklung eines zielorientierten Maßnahmenplans unter Nutzung von SMART-Kriterien
  • Kontinuierliche Steuerung mittels des PDCA-Zyklus

Auszug aus dem Buch

Nachweis der Ursachen

Im Rahmen der avisierten strategischen Neuausrichtung des Krankenhauses Musterstadt und zum Aufbau eines leistungsfähigen Unternehmenscontrollings ist im ersten Schritt der Strategieentwicklung eine Status-quo Analyse der gegenwärtigen Situation zur Definition der eigenen Position und zur Erkennung von Potentialen für die zukünftige Entwicklung notwendig. Eine Hilfestellung bieten hierbei die Instrumente der Portfolio- sowie der SWOT Analyse, die bei einer zusammenfassenden kombinierten Anwendung eine strukturierte und umfassende Ergebnisaufstellung und Strategieermittlung ermöglichen. Während die Portfolio-Analyse sich für die Darstellung der Erhebung des Ist-Zustandes sowie einer hypothetischen Zielstruktur für die strategischen Leistungsbereiche des Krankenhauses eignet, ergänzt die SWOT-Analyse diese um die Ermittlung von krankenhausübergreifenden Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken.

Portfolioanalyse

In der Portfolio-Analyse erfolgt die Benennung strategischer Geschäftseinheiten (SGE), die einer Einzelbetrachtung zugeführt werden (Zapp/Oswald, 2009, S. 258). Diese Geschäftseinheiten werden dann hinsichtlich ihrer Position im Mark- und Wettbewerbsumfeld analysiert. Die Portfolio-Analyse basiert hierbei auf der Erkenntnis, dass unterschiedliche Leistungsbereiche eines Unternehmens bzw. Krankenhauses unterschiedlichen Wettbewerbsbedingungen und Wachstumspotenzialen unterliegen. Im Krankenhaus entsprechen die einzelnen SGEs zunächst den Abteilungen (z.B. Innere Medizin), bzw. bei gesonderter Spezialisierung den Sektionen (z.B. Kardiologie). Zudem sollten auch abteilungsübergreifende Leistungsreiche wie die interdisziplinäre Notaufnahme oder das ambulante Operationszentrum als eigener Bereich mit abgebildet werden. Diese Auswahl der SGEs ist abhängig von den aus Sicht des Krankenhauses strategisch bedeutsamen Leistungsbereichen. Ziel ist es, Transparenz über die einzelnen Entwicklungsmöglichkeiten zu gewinnen. So soll determiniert werden, in welchen Bereichen strategischer Anpassungsbedarf besteht, um sich ergebende Potentiale nutzen zu können und den Wertschöpfungsprozess der gesamten Klinik zu optimieren. Angestrebt wird grundsätzlich ein ausgewogenes und sich gegenseitig ergänzendes Leistungsportfolio sowohl in fachlicher und gesundheitspolitischer Sicht als auch aus wirtschaftlicher Sicht.

Zusammenfassung der Kapitel

Diagnose: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit des Controllings in Gesundheitseinrichtungen und definiert die Zielsetzung für das Krankenhaus Musterstadt.

Nachweis der Ursachen: Hier werden die Instrumente Portfolio- und SWOT-Analyse eingeführt, um den Status-quo zu bewerten und die strategischen Ausgangspunkte für das Krankenhaus zu bestimmen.

Maßnahmenplan: Dieses Kapitel leitet aus den vorherigen Analysen konkrete strategische Ziele, messbare Kennzahlen und einen strukturierten Zeitplan für die Umsetzung ab.

Schlüsselwörter

Controlling, Krankenhaus Musterstadt, Strategisches Controlling, Portfolio-Analyse, SWOT-Analyse, SGE, Kennzahlen, SMART-Kriterien, PDCA-Zyklus, Gesundheitswesen, DRG, Leistungsbereiche, Strategische Ausrichtung, Effizienzsteigerung, Qualitätsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und dem Aufbau eines leistungsfähigen strategischen Controllings für ein Krankenhaus mittlerer Größe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die Marktanalyse, die Identifikation von strategischen Stärken und Schwächen sowie die Entwicklung konkreter Maßnahmen zur Zielerreichung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Optimierung der Führungsarbeit in der Klinik durch eine fundierte strategische Neuausrichtung unter Verwendung operativer und strategischer Controllinginstrumente.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden klassische betriebswirtschaftliche Analyseinstrumente wie die BCG-Portfolio-Matrix und die SWOT-Analyse auf den Krankenhauskontext übertragen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose des Ist-Zustands, die Ursachenforschung mittels strategischer Analysen und die Erstellung eines konkreten Maßnahmenplans.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Controlling, Strategie, Portfolio-Analyse, SWOT-Analyse und Kennzahlensteuerung geprägt.

Warum ist das Krankenhaus Musterstadt kein 1:1-Beispiel für eine klassische BCG-Matrix?

Da das Krankenhaus dem Gesundheitsmarkt unterliegt, können "Poor Dogs" nicht einfach aufgegeben werden; fachliche Verflechtungen und Versorgungsaufträge schränken die reine Deinvestitionslogik ein.

Wie stellt die Arbeit die Umsetzung der Ziele sicher?

Durch die Verknüpfung jedes strategischen Ziels mit messbaren Kennzahlen und zeitlichen Vorgaben sowie die Anwendung des PDCA-Zyklus zur kontinuierlichen Überprüfung.

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Details

Title
Unternehmenscontrolling in Krankenhäusern. Portfolioanalyse, SWOT-Analyse und Maßnahmenplan an einem fiktiven Beispiel
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Grade
1,7
Author
Arnulf Willms (Author)
Publication Year
2021
Pages
26
Catalog Number
V1184338
ISBN (eBook)
9783346613011
ISBN (Book)
9783346613028
Language
German
Tags
unternehmenscontrolling krankenhäusern portfolioanalyse swot-analyse maßnahmenplan beispiel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Arnulf Willms (Author), 2021, Unternehmenscontrolling in Krankenhäusern. Portfolioanalyse, SWOT-Analyse und Maßnahmenplan an einem fiktiven Beispiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1184338
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