Während der Verfassung dieser Hausarbeit befand sich Deutschland gerade im achten Monat des Lockdowns. Die Mehrfachbelastung durch Homeschooling, soziale Isolation, finanzielle Engpässe und strenge Hygienemaßnahmen wurde für viele Menschen zur Zerreißprobe. In dieser Hausarbeit möchte die Autorin die psychischen Auswirkungen des Lockdowns beleuchten.
Grobe Gliederung: Einleitung, Definitionen (4 Unterpunkte), Betroffene (4 Unterpunkte), Fazit, Resilienz-Strategien (5 Unterpunkte) , Schlusswort, Literaturverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definitionen
2.1. Definition Lockdown
2.2. Definition Psyche
2.3. Definition Covid-19
2.4. Definition Resilienz
3. Betroffene vom Lockdown
3.1. Auswirkungen auf Kinder & Jugendliche
3.2. Auswirkung auf Erwachsene
3.3. Auswirkung auf Senior/innen und Rentner/innen
3.4. Auswirkungen auf psychisch Kranke
4. Fazit
5. Resilienz-Strategien
5.1. Stärkung des Gesundheitssystem und dessen Personal
5.2. Erweiterung von Konzepten für psychisch Kranke
5.3. Entwicklung von Medikamenten und Aufhebung der Impfstoffpatente
5.4. Ausbau der Schulen/Ausstattung der Schüler/innen
5.5. Neutrale Berichterstattung durch die Medien
6. Schlusswort
Zielsetzung & Themen
Diese Hausarbeit untersucht die psychischen Auswirkungen des während der Covid-19-Pandemie verhängten Lockdowns auf verschiedene Bevölkerungsgruppen und bewertet Strategien zur Stärkung der Resilienz im Sicherheits- und Katastrophenmanagement.
- Psychische Belastungen durch soziale Isolation und Einschränkungen
- Vergleichende Analyse zwischen Altersgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren)
- Besondere Berücksichtigung der Situation psychisch kranker Menschen
- Kritische Bewertung bestehender Eindämmungsmaßnahmen
- Entwicklung ganzheitlicher Lösungsansätze für künftige Pandemien
Auszug aus dem Buch
3.4. Auswirkungen auf psychisch Kranke
Im Folgenden wird auf Menschen eingegangen, die bereits vor der Pandemie und dem Lockdown psychische Probleme, wie z.B. Depressionen, Psychosen oder Angststörungen hatten. Es soll betrachtet werden, inwiefern diese Personengruppe durch den Lockdown eingeschränkt war. Die Autorin bewertet die Belastung dieser Personengruppe anhand einer Stichprobe der psychiatrischen Institutsambulanz der PUK im April 2020 bestehend aus 682 Personen, die in der Charité im SHK behandelt wurden, „darunter 53 % (362) Frauen und 47 % (320) Männer. Das Durchschnittsalter betrug 43 Jahre (18–87 Jahre). 39 % (266) der Patientinnen und Patienten hatten zwei psychische Erkrankungen, wurden also in zwei Diagnosegruppen berücksichtigt.“ Zur besseren Lesbarkeit wurden die Prozentanteile durch die Autorin gerundet.
Laut dieser Statistik gibt es eindeutige Unterschiede zwischen Erkrankten mit unterschiedlichen Diagnosen: „Angsterkrankte waren signifikant stärker belastet und hatten mehr Angst vor der Erkrankung. Bei ca. 44 % aller dieser Belasteten wurde eine akute therapeutische Intervention erforderlich, 6 % mussten stationär eingewiesen werden. Psychoseerkrankte waren signifikant weniger belastet.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung des Themas und Erläuterung der psychischen Mehrfachbelastung durch die Pandemie-Maßnahmen.
2. Definitionen: Begriffliche Klärung der zentralen Termini wie Lockdown, Psyche, Covid-19 und Resilienz.
3. Betroffene vom Lockdown: Detaillierte Analyse der Auswirkungen auf verschiedene Alters- und Risikogruppen unter Einbeziehung aktueller Studien.
4. Fazit: Kritische Reflexion der bisherigen Maßnahmen und Darstellung der psychischen Grundbedürfnisse des Menschen.
5. Resilienz-Strategien: Vorschläge für künftige Krisen, insbesondere im Gesundheitswesen, der Schule und der medialen Berichterstattung.
6. Schlusswort: Appell an Verantwortliche im Katastrophenmanagement zur regelmäßigen Hinterfragung von Maßnahmen zur Vermeidung gesellschaftlicher Spaltung.
Schlüsselwörter
Lockdown, Psychische Folgen, Covid-19, Resilienz, Katastrophenmanagement, Soziale Isolation, Kinder und Jugendliche, Psychische Gesundheit, Gesundheitswesen, Pandemie, Gesellschaftliche Spaltung, Schulkinder, Angststörungen, Depressionen, Medienberichterstattung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den psychischen Auswirkungen des Lockdowns während der Covid-19-Pandemie und bewertet notwendige Strategien für das Sicherheits- und Katastrophenmanagement.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die psychische Belastung durch soziale Einschränkungen, die Auswirkung auf verschiedene Altersgruppen sowie Verbesserungsvorschläge für gesellschaftliche Systeme.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die psychischen Folgen der Eindämmungsmaßnahmen zu beleuchten und einen ganzheitlichen Ansatz für eine resiliente Gesellschaft zu skizzieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Studien (z. B. COPSY, BELLA, NAKO) sowie die Auswertung statistischer Daten aus der psychiatrischen Institutsambulanz.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Auswirkungen auf Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren und psychisch kranke Menschen sowie spezifische Resilienz-Strategien für die Zukunft.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Lockdown, Resilienz, psychische Gesundheit, soziale Isolation und Katastrophenmanagement.
Warum wird die psychische Belastung von Senioren besonders betrachtet?
Da Senioren als medizinische Risikogruppe gelten, war es wichtig zu untersuchen, ob sie durch den Lockdown psychisch tatsächlich stärker litten, was die Studien teilweise widerlegen konnten.
Wie bewertet die Autorin die Rolle der Medien?
Die Autorin kritisiert, dass eine reißerische Berichterstattung Panik geschürt und zur gesellschaftlichen Spaltung beigetragen hat, und fordert stattdessen eine neutrale Informationsvermittlung.
Welche Forderung stellt die Autorin an das Gesundheitswesen?
Unter anderem fordert sie eine deutliche Aufwertung und bessere Bezahlung für Pflegepersonal sowie eine Reform der Schichtsysteme, um den Beruf attraktiver zu gestalten.
- Quote paper
- Inga Faust (Author), 2021, Psychische Folgen des Lockdowns im Rahmen von Covid-19, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1184507