Mobbing in der Schule - Auswirkungen, Präventions- und Handlungsmöglichkeiten


Hausarbeit, 2021

12 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung derArbeit
1.2 Aufbau der Arbeit

2 Begriffsdefinition
2.1 Mobbing eine Form der Gewalt: Erscheinungsformen
2.2 Wandel der Zeit: Cybermobbing
2.3 Mobbing in Zahlen

3 Folgen

4 Handlungs- und Präventionsmöglichkeiten
4.1 Faustlos Grundschule
4.2 Fairplayermanual
4.3 No blame approach

5 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung der Arbeit

In dem Jahr 2018 kam es zu etwa 20 Prozent an Mobbingvorfällen unter jugendlichen Schulpflichtigen in Deutschland. Die Vorfälle sind durch körperliche sowie verbale Gewalt geprägt. Eine der häufigsten Formen ist die Verspottung durch Klassenkameraden1. (OECD, zitiert nach de.statista.com, 2019). Hilferufe werden seitens der Lehrpersonen permanent unüberhörbar. Aufgrund des erhöhten Arbeitspensums, der Schulpflichtige sowie Lehrpersonen betrifft, bilden sich frühzeitig Ängste in Bezug auf geschäftliche und monetäre Möglichkeiten ab. Diese Ängste begünstigen zudem interne Spannungen innerhalb der Bildungsstätte. Es besteht die Gefahr, dass Schüler sich fehlerhafte Konfliktlösungsstrategien aneignen, die von Gewaltsamkeit und Auseinandersetzungen geprägt sind. (Liebsch, 2019).

Wie erkennt eine Lehrperson Mobbing und Handlungsbedarf in ihrer Klasse? Der stellvertretende Landesratsvorsitzende Gomolzig des Verbandes Erziehung und Bildung ruft 2018 Lehrpersonen dazu auf, Mobbing im Blick zu behalten und gegen Demütigungen sowie Herabwürdigen der Leidtragenden aktiv einzuschreiten. Eine Herausforderung besteht darin, Leidtragende zu unterstützen, die sich vor Erziehungsberechtigten und Lehrpersonen verschließen. Außenstehende schützen sich, indem sie keine Äußerung tätigen. Lehrpersonen sind die Hände gebunden, wenn sie innerhalb der Klasse die Vermutung hegen, es stimme etwas nicht. Es besteht die Möglichkeit, empfundene bedrohliche Gegebenheiten anzusprechen, bewahrheiten sich diese nicht, bleiben effektive Mittel sowie Maßregelungen aus. Daher spielt die Prävention im Vorfeld eine fundamentale Rolle, damit Mobbingprozesse verhindert werden können.

1.2 Aufbau der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Auswirkungen von und Handlungsmöglichkeiten gegen die Thematik Mobbing herauszuarbeiten. Wiederum werden Präventionsmaßnahmen näher in Betracht gezogen, um Mobbingprozessen wenig Raum zur Entstehung zu geben. Zunächst wird der Begriff des Mobbings definiert und anschließend auf Erscheinungsformen eingegangen. Eine aktuelle Erscheinungsform des digitalen Zeitalters, Cybermobbing findet dabei ebenfalls Beachtung. Anhand einer wissenschaftlich fundierten Erhebung und Studie werden Mobbing sowie Cybermobbing in Zahlen dargestellt. Kapitel Nummer drei enthält einige Folgen des Mobbings, auf die in dieser Arbeit nur bedingt eingegangen werden kann. Abschließend werden vereinzelte Preventions- und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

2 Begriffsdefinition

Zu Beginn dieser Arbeit erscheint es wichtig, die Begriffsbestimmung zu festigen.

„»Mobbing« leitet sich vom englischen mob = Pöbel, Gesindel, Bande bzw. to mob = anpöbeln, über jemanden herfallen ab.“ (Teuschel, 2010, S. 3). Der Diplompsychologe Heinz Leymann (1932-1999) nutzte 1993 zum ersten Mal das Wort »Mobbing«, innerhalb einer seiner Publikationen. In dem altenglischen Wortschatz wird anstelle »Mobbing« die Bezeichnung »Bullying« eingesetzt. Dabei handelt es sich vorwiegend um Schikane von Heranwachsenden. (Teuschel, 2010, S. 3). Es kann als eine Art feindseliges Auftreten beschrieben werden. Dabei handelt es sich um eindeutige oder unklar kränkende Taten, die in vielerlei Varianten auftreten. Mobbing besteht aus angriffslustigen Verhaltensweisen, die sich über längere Zeit innerhalb einer Gesellschaft formen und gezielt an ein Individuum richten. (Politi, 2020, S. 3-4.).

Olweus (2009, S. 248) beschreibt, dass Schikanen oftmals auftreten, ohne vorherige erkennbare Anmaßungen seitens des Opfers. Es entsteht ein Milieu, aus dem sich die Betroffenen nicht befreien können, da eine Bildungsstätte an sich ein einheitliches Geflecht besitzt. An sich ist ein Übergang auf eine andere Stätte erdenklich, dagegen kein Abwenden von der bisherigen schulischen Einrichtung. (Jannan, 2015, S. 14).

Nachfolgend werden die Erscheinungsformen näher beschrieben sowie auf eine Erscheinungsform der heutigen Zeit eingegangen. Mit einer wissenschaftlichen Befragung und Studie wird ein Überblick über den Forschungsstand von Mobbing geschaffen.

2.1 Mobbing eine Form der Gewalt: Erscheinungsformen

Mobbing ist eine Variation von körperlichem sowie seelischem Zwang innerhalb des Bildungsalltags gegenüber Schulpflichtigen. Darin inkludiert sind Verspottung der Schüler, die durch taktische Absonderung zum Opfer gemacht werden. (Scheithauer, Hayer& Bull, 2007, S. 141-152).

Autorin Burger (2020, S. 37) differenziert folgende Erscheinungsformen. Körperliches Mobbing: Dabei handelt es sich um Absichten, einen Menschen somatisch anzugreifen. Geschädigte erleiden Taten, die von Prügel, Tritten,

[...]


1 Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in der gesamten Arbeit auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers verzichtet und das generische Maskulinum genutzt. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Mobbing in der Schule - Auswirkungen, Präventions- und Handlungsmöglichkeiten
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Jahr
2021
Seiten
12
Katalognummer
V1184659
ISBN (eBook)
9783346609823
ISBN (Buch)
9783346609830
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mobbing, schule, auswirkungen, präventions-, handlungsmöglichkeiten
Arbeit zitieren
Anonym, 2021, Mobbing in der Schule - Auswirkungen, Präventions- und Handlungsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1184659

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