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Hobbes´ "Leviathan" in Kurzform

Title: Hobbes´ "Leviathan" in Kurzform

Scientific Essay , 2008 , 15 Pages

Autor:in: Andre Schuchardt (Author)

Philosophy - Philosophy of the 17th and 18th Centuries
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Diese Arbeit soll den Leviathan von Thomas Hobbes aus dem Jahre 1651 in möglichst kurzer und doch präziser und umfassender Form wiedergeben. Deshalb verzichte ich hier auf weiter großartige Worte und fange gleich an. Ich werde das Buch nach Inhalt und Kapiteln strukturieren, Kritik wird während des Textes als Fußnote angegeben. Es ist nicht Ziel, hier eine umfassende Kritik aufzustellen, lediglich der Inhalt soll leichter verständlich und vor allem viel kürzer und frei von Geschwafel wiedergegeben werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung in die Arbeit.

Einleitung zum Werk.

Sinne, Vorstellungskraft, Gedanken, Rede, Vernunft, Leidenschaft, Verstand, Wissenschaft (K1-K9)

Macht, Würde, Sitten, Religion (K10-12)

Naturzustand, Naturrecht, Naturgesetze und Personen (K13 - K17)

Staat, Staatengründung, Institutionelle Staaten, Bürgerpflichten, Staatsarten, Herrschaftsarten (K17-K20)

Das Volk: Bürgerliche Freiheit, Vereinigungen, öffentliche Diener, Fruchtbarkeit, Ratgeber (K21-K25)

Das Gesetz: Bürgerliche Gesetze, Verbrechen, Strafen (K26-K28)

Das Ende des Staates, Aufgaben des Souveräns und Gott (K29-K31)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Thomas Hobbes' philosophisches Hauptwerk „Leviathan“ aus dem Jahr 1651 in einer prägnanten, verständlichen und gekürzten Form darzustellen, um den komplexen Inhalt für den Leser zugänglich zu machen, ohne dabei den wissenschaftlichen Kern der staatsphilosophischen Argumentation zu verlieren.

  • Materialistische Anthropologie und Erkenntnistheorie
  • Konstruktion des Naturzustandes und des Naturrechts
  • Staatstheorie und der Gesellschaftsvertrag
  • Stellung und Aufgaben des Souveräns
  • Rechtsauffassung, Strafrecht und die Rolle des Staates

Auszug aus dem Buch

Naturzustand, Naturrecht, Naturgesetze und Personen (K13 - K17)

Nun also zu der Annahme eines fiktiven und abstrakten Naturzustandes (NZ). Diesen Zustand konstruierten alle klassischen Staatstheoretiker, um damit ihre Auslegung von Staatenbildung zu rechtfertigen.

Für Hobbes waren alle Menschen im Naturzustand gleich stark und ausgestattet. Zur Not könne man sich immer noch zusammentun oder ein Talent nutzen, dass ein schwächeres ausgleicht. Damit wären also alle gleich. Wenn aber mehrere das selbe wollen, müsste einer den oder die anderen unterwerfen, bis keiner mehr Widerstand leistet. Ursachen hierfür waren Wettstreit und Verteidigung. Ohne eine Macht über sich, die eingreift und einschränkt, wäre der Naturzustand damit ein ständiger Krieg aller gegen alle (K.a.g.a.). Hobbes sah diesen Naturzustand als nie wirklich existend an, doch Staaten würden untereinander in diesem Zustand leben. Auch würde er hervorbrechen und sich zeigen in Zeiten, wo die oberherrschaftliche Macht verschwunden sei.

Das Naturrecht (NR) sagt aus, dass man zu seinem natürlichen Zweck, nämlich der Selbsterhaltung, alle Mittel nutzen dürfe, an die man gelangen kann.

Freiheit beschrieb er als die Abwesenheit von Hindernissen. Recht ist die Freiheit etwas zu tun, ein Gesetz dagegen die Pflicht etwas zu tun.

Die natürlichen Gesetze (NGs) sind Regeln der Vernunft, die zwar auch im Naturzustand vorhanden sind, hier jedoch noch nicht greifen können. Später wird er noch bürgerliche Gesetze (BGs) anführen, welche diese natürlichen Gesetze in einem Staat zu verbindliche Gesetze machen können. Das oberste NG lautet noch: tue nichts selbst schädigendes.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung in die Arbeit: Der Autor erläutert die methodische Herangehensweise, den Leviathan in kompakter Form ohne weitschweifende Exkurse wiederzugeben.

Einleitung zum Werk: Hobbes definiert den Staat als künstlichen Menschen und betont die Notwendigkeit, das menschliche Individuum zu verstehen, um das Staatswesen begreifen zu können.

Sinne, Vorstellungskraft, Gedanken, Rede, Vernunft, Leidenschaft, Verstand, Wissenschaft (K1-K9): Das Kapitel behandelt die materialistische Anthropologie und beschreibt menschliche Erkenntnisprozesse sowie die Funktion von Sprache und Vernunft.

Macht, Würde, Sitten, Religion (K10-12): Hier werden die Triebfedern menschlichen Handelns analysiert, insbesondere das Streben nach Macht und die religiösen Bedürfnisse.

Naturzustand, Naturrecht, Naturgesetze und Personen (K13 - K17): Der Autor schildert den fiktiven Naturzustand als Krieg aller gegen alle und leitet daraus die natürlichen Gesetze sowie den Übergang zum Gesellschaftsvertrag ab.

Staat, Staatengründung, Institutionelle Staaten, Bürgerpflichten, Staatsarten, Herrschaftsarten (K17-K20): Fokus auf die Gründung des Staates durch den Gesellschaftsvertrag und die unbedingte Macht des Souveräns als Garant für Ordnung.

Das Volk: Bürgerliche Freiheit, Vereinigungen, öffentliche Diener, Fruchtbarkeit, Ratgeber (K21-K25): Analyse der Freiheitsbegriffe der Bürger und der strukturellen Organisation des Staatsapparats.

Das Gesetz: Bürgerliche Gesetze, Verbrechen, Strafen (K26-K28): Beschreibung des Rechtsverständnisses, der Rolle des Souveräns als Gesetzgeber und der abschreckenden Funktion von Strafe.

Das Ende des Staates, Aufgaben des Souveräns und Gott (K29-K31): Erläuterung der Gefahren, die zum Staatszerfall führen können, sowie eine Zusammenfassung der Pflichten des Souveräns.

Schlüsselwörter

Leviathan, Thomas Hobbes, Staatsphilosophie, Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Souverän, Krieg aller gegen alle, Naturrecht, Rechtsphilosophie, Bürgerpflichten, Materialismus, Staatstheorie, Gewaltmonopol, Selbsterhaltung, Gesetzgebung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine präzise Zusammenfassung von Thomas Hobbes' Hauptwerk „Leviathan“ und strukturiert dessen komplexe staatsphilosophische Lehren für ein besseres Verständnis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Anthropologie des Menschen, den Naturzustand, die Notwendigkeit eines Gesellschaftsvertrages und die absolute Autorität des Souveräns.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die wesentlichen Inhalte von Hobbes' Werk in einer gekürzten und leicht verständlichen Form darzustellen, ohne dabei die inhaltliche Tiefe zu opfern.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor strukturiert das Werk entlang der Originalkapitel und bietet eine inhaltliche Exegese, ergänzt durch kritische Fußnoten zur Einordnung der Argumentation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt den Weg vom menschlichen Verstand und den Leidenschaften über den fiktiven Naturzustand hin zur Entstehung und Organisation des Staates unter einem Souverän.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen neben dem Leviathan vor allem Souveränität, Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, bürgerliche Gesetze und Selbsterhaltung.

Warum hält Hobbes den Naturzustand für so gefährlich?

Ohne eine übergeordnete Macht, die Ordnung erzwingt, führt das uneingeschränkte Recht aller auf alles zwangsläufig zum Krieg aller gegen alle, in dem das Leben unsicher ist.

Welche Rolle spielt die Religion in Hobbes' Staatskonzept?

Hobbes sieht in konkurrierenden Machtansprüchen der Religion eine Gefahr für den Staat und fordert daher eine Unterordnung, um den Bürgerfrieden zu bewahren.

Wie unterscheidet Hobbes zwischen natürlichen und bürgerlichen Gesetzen?

Natürliche Gesetze ergeben sich aus der Vernunft, während bürgerliche Gesetze Befehle des Souveräns sind, die erst im Staat verbindliche Regeln und Strafen definieren.

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Details

Title
Hobbes´ "Leviathan" in Kurzform
Author
Andre Schuchardt (Author)
Publication Year
2008
Pages
15
Catalog Number
V118505
ISBN (eBook)
9783640211760
Language
German
Tags
Hobbes´ Leviathan Kurzform Zusammenfassung Hobbes philosophie politik staat geschichte england
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andre Schuchardt (Author), 2008, Hobbes´ "Leviathan" in Kurzform, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118505
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