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Die Theorie der gelernten Bedürfnisse nach McClelland

Titel: Die Theorie der gelernten Bedürfnisse nach McClelland

Seminararbeit , 2016 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Irma Hettich (Autor:in)

Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Trotz modernster Techniken und innovativen Technologien ist der Mensch die wichtigste Ressource eines Unternehmens. Die Menschen sind durch ihre unterschiedlichen Bedürfnisse, Wünsche und Persönlichkeitsstrukturen geprägt. So führt Unzufriedenheit und Demotivation beispielsweise zu erhöhten Krankenständen und Personalfluktuation. Die Hauptaufgabe einer Führungskraft ist es daher, die Motivation ihrer Mitarbeiter zu erhalten beziehungsweise zu steigern, um dadurch die bestmöglichen Leistungen zu erzielen.

Der Begriff Motivation ist in den letzten Jahren zu einem Kernpunkt von Diskussion über Führung und Zusammenarbeit geworden. Arbeit dient heutzutage nicht mehr dazu, Grundbedürfnisse wie Hunger, Durst etc. zu befriedigen. Die Arbeit wird vielmehr zunehmend als Bestandteil der persönlichen Selbstentwicklung betrachtet. Die jeweiligen Tätigkeiten sind daher so zu gestalten, dass sich der Mitarbeiter damit identifizieren kann. In diesem Zusammenhang wird auch deutlich, dass Motivation nicht nur eine fachliche, sondern auch eine menschliche Herausforderung für die Führungskräfte darstellt. Nach nunmehr fünfzigjähriger Motivationsforschung existiert zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine einheitliche Theorie der Motivation. Es gibt jedoch mehrere unterschiedlich Erklärungsansätze, die versuchen, zu erklären, wie das menschliche Verhalten und in diesem Zusammenhang die Leistung in einem Unternehmen motiviert wird.

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in vier Kapitel. Im ersten Kapitel werden die wichtigsten Begriffsdefinitionen zum Thema Motivation erläutert. Der darauf folgende zweite Teil klassifiziert die Theorien der Arbeitsmotivation in die klassischen Inhalts- und Prozesstheorien. Der Hauptteil der Arbeit konzentriert sich auf die Theorie der gelernten Bedürfnisse nach David McClelland. Da McClelland in seinen Forschungsarbeiten dem Leistungsmotiv seine größte Aufmerksamkeit schenkte, wird zudem auf die Messung des Leistungsmotivs anhand des TAT eingegangen und sodann dessen Validität und Reliabilität dargelegt. Im letzten Teil werden anhand empirischer Untersuchungen interessante Beispiele erläutert, wie sich die einzelnen Motive in der Praxis auf Mitarbeiter und Führungskräfte bzw. dessen Führungsverhalten auswirken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Motivation und ihre Grundlagen

2.1 Differenzierung der Motive

2.1.1 Physische, psychische und soziale Motive

2.1.2 Primäre und sekundäre Motive

2.1.3 Intrinsische und extrinsische Motive

3. Motivationstheorien

3.1 Arten von Motivationstheorien

3.1.1 Erwartungsrelevanztheorien

3.1.2 Gleichgewichtstheorien

3.1.3 Inhaltstheorien

4. Die Theorie der gelernten Bedürfnisse nach McClelland

4.1 Das Machtmotiv

4.2 Das Anschlussmotiv

4.3 Das Leistungsmotiv

4.3.1 Entwicklung der Leistungsmotivation

4.3.2 Die Messung des Leistungsmotivs mit dem TAT

4.3.2.1 Reliabilität und Validität des TAT

5. Empirische Untersuchungsergebnisse aus dem Berufsleben

6. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Bedeutung und praktische Anwendung der Theorie der gelernten Bedürfnisse nach David McClelland. Ziel ist es, die zentralen Motivationsfaktoren zu analysieren, deren Einfluss auf das Führungsverhalten aufzuzeigen und die Messbarkeit des Leistungsmotivs kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen der Motivationspsychologie
  • Differenzierung zwischen Inhalts- und Prozesstheorien
  • Detaillierte Analyse der McClelland-Bedürfnisstruktur
  • Methodik und Validität des Thematischen Auffassungstests (TAT)
  • Auswirkungen von Motiven auf beruflichen Erfolg und Führung

Auszug aus dem Buch

4.3 Das Leistungsmotiv

Leistungsmotivation ist für McClelland neben Macht- und sozialem Streben die bedeutende Triebkraft menschlichen Handelns. McClelland fragte sich, wie es kommt, dass manche Menschen leistungsmotivierter sind als andere. Was sind die Ursachen hierfür und unter welchen Voraussetzungen lässt sich die Leistungsmotivation steigern. Gemeinsam mit John Atkinson untersuchte er eine Vielzahl von hochleistungsmotivierter Personen auf typische Verhaltensweisen und veröffentlichte die Ergebnisse 1953 in „The achievement motive“ (vgl. http://www.feldnerkoenig.de/lexikon-mcclellcand.htm) Menschen mit einer hohen Leistungsmotivation zeichnen sich laut McClelland durch ein eigenes Rollenverhalten aus. Dazu gehört, dass Menschen mit einer ausgeprägten Leistungsmotivation bereit sind, persönlich Verantwortung zu übernehmen und es vorziehen, selbst an der Lösung eines Problems mitzuwirken, statt diese den Handlungen Dritter oder dem Zufall zu überlassen (vgl. Stadler, 2009, S. 69).

Weiterhin setzen sich leistungsorientierte Personen selbst erreichbare Ziele, gehen kalkulierbare Risiken ein und wünschen sich unmittelbares Feedback über die erbrachte Leistung (vgl. Stock-Homburg, 2008, S. 75). McClelland schätzt, dass ca. 10 % der Menschen durch eine außergewöhnlich starke Leistungsmotivation geprägt sind (Jung, 2005, S. 385). Leistungsmotivation tritt immer dann ein, wenn der Mensch aus seinen Erfahrungen lernt, dass Erfolgserlebnisse und die entsprechende Bedürfnisbefriedigung in Verbindung zu dem jeweiligen Leistungseinsatz stehen (Jung, 2005, S. 385). Das Leistungsmotiv stellt somit für die Mitarbeiter eine mögliche Verhaltenstendenz dar, nach Erfolg und Leistung zu streben. Diese Motivation entsteht durch Situationen oder Anreize, von denen Menschen annehmen, dass ein bestimmtes Arbeitsverhalten das Gefühl von Leistung bewirken wird. Das Endergebnis ist ein Gefühl von Stolz und Zufriedenheit. Das Arbeitsverhalten wird verstanden als das Ergebnis aus Stärke der Motivation, Valenz des Anreizes (z.B. Entlohnung) und Erwartung des Individuums, dass ein bestimmtes Verhalten zum Erhalt des Anreizes führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung verdeutlicht die Relevanz der Motivationsforschung für moderne Unternehmen und stellt den Aufbau der Arbeit vor.

2. Motivation und ihre Grundlagen: Hier werden zentrale Motivbegriffe definiert und in verschiedene Kategorien wie physische, psychische und soziale Motive unterteilt.

3. Motivationstheorien: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Ansätze, darunter Erwartungsrelevanz-, Gleichgewichts- und Inhaltstheorien.

4. Die Theorie der gelernten Bedürfnisse nach McClelland: Hier wird der Kern der Arbeit, das Drei-Bedürfnisse-Modell, sowie die methodische Erfassung durch den TAT detailliert erläutert.

5. Empirische Untersuchungsergebnisse aus dem Berufsleben: Der Abschnitt verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit praktischen Studienergebnissen und Fluktuationsanalysen.

6. Schlussbemerkung: Das Fazit fasst die Bedeutung von McClellands Theorie für die praktische Personalführung und Unternehmensgestaltung zusammen.

Schlüsselwörter

Motivation, Leistungsmotiv, Machtmotiv, Anschlussmotiv, David McClelland, TAT, Thematischer Auffassungstest, Bedürfnis, Führung, Arbeitszufriedenheit, Personalführung, Motivationsforschung, Leistungsmotivation, Unternehmenskultur, Fluktuation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich mit der Motivationstheorie von David McClelland auseinander, die menschliches Verhalten als Ergebnis erlernter Bedürfnisse interpretiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung verschiedener Motivationstheorien, die spezifische Analyse von Macht-, Anschluss- und Leistungsmotiven sowie deren Bedeutung für Führungskräfte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu erklären, wie die Motivation von Mitarbeitern durch gezielte Anreize und Aufgabensteuerung beeinflusst und gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Literaturanalyse durchgeführt, die theoretische Konzepte (z.B. Bedürfnispyramide, TAT) mit empirischen Untersuchungsergebnissen aus der Praxis verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich intensiv McClellands Theorie, der Entwicklung der Leistungsmotivation sowie der diagnostischen Messung durch projektive Testverfahren wie den TAT.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Motivation, Leistungsmotivation, McClelland-Theorie, Führung und berufliche Leistung definieren.

Wie unterscheidet McClelland zwischen verschiedenen Machtmotiven?

Er differenziert zwischen einem persönlichkeitsbezogenen Machtmotiv (Wunsch nach Beherrschung) und einem institutionellen Machtmotiv (Wunsch, anderen Sicherheit und Zuversicht zu vermitteln).

Warum wird die Objektivität des TAT in der Arbeit hinterfragt?

Die Arbeit stellt fest, dass dem TAT aufgrund fehlender Normen und niedriger Reliabilitätswerte bei der Testauswertung in der Praxis Grenzen hinsichtlich der Objektivität gesetzt sind.

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Details

Titel
Die Theorie der gelernten Bedürfnisse nach McClelland
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH Mannheim
Note
1,7
Autor
Irma Hettich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V1185849
ISBN (PDF)
9783346626523
ISBN (Buch)
9783346626530
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Führung Motivation Human Resources Motivationstheorien Führungstheorien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Irma Hettich (Autor:in), 2016, Die Theorie der gelernten Bedürfnisse nach McClelland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1185849
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Leseprobe aus  25  Seiten
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