Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics

Leseförderung und literarisches Leben in der Schule

Hindernisse und Perspektiven

Title: Leseförderung und literarisches Leben in der Schule

Seminar Paper , 2008 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Susanne Ackermann (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Seit der Erfindung des Kodex im vierten Jahrhundert vor Christus hat sich das Buch rasant über alle Erdteile hinweg verbreitet und begeistert seit jeher Menschen aller Altersstufen. Doch nicht bei allen ist die Lesebereitschaft von Anfang an vorhanden- einige bedürfen in Kinder- und Jugendjahren kleinerer Anregungen um die Lesemotivation zu steigern. Derartige Maßnahmen übernimmt neben dem Elternhaus insbesondere die Schule.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Leseförderung und ihrer Realisierung in der Institution Schule. Nachdem zunächst unter besonderer Berücksichtigung der einzelnen Abschnitte literarischer Sozialisation geklärt werden soll, wofür Leseförderung notwendig ist und was sie zu leisten im Stande ist, widmet sich der darauffolgende Teil den Problemen, die sich bei der Umsetzung eines Leseförderungsprojektes ergeben können. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse werden im Anschluss Methoden vorgestellt, die sowohl den theoretischen Ansprüchen einer erfolgreichen Leseförderungsmaßnahme genügen, als auch einfach in die Praxis umzusetzen sind. Neben der hilfreichen Kooperation mit Bibliotheken gilt dem immer größer werdenden Einfluss elektronischer Medien, sowie dem medienintegrativen Deutschunterricht besonderes Interesse.
Diese Arbeit soll mit Hilfe einer kritischen Perspektive auf das derzeitige Schulsystem vor allem auch Ausblicke und Ansätze liefern, inwiefern die Schule und auch das Elternhaus ein leseförderndes Umfeld für das Kind darstellen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Aufgaben und Grenzen der Leseförderung

1.1 Wozu Leseförderung?

1.2 Was kann das Leseverhalten negativ beeinflussen?

2. Die Schule als literarisches Umfeld

2.1 Kooperation zwischen Schule und Bibliothek

2.2 Leseförderung mit elektronischen Medien

3. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Möglichkeiten der Leseförderung im schulischen Kontext unter Berücksichtigung literarischer Sozialisationsprozesse. Ziel ist es, Strategien aufzuzeigen, wie Schule und Elternhaus ein leseförderndes Umfeld schaffen können, um die Lesemotivation nachhaltig zu steigern und die Lesekompetenz der Schüler zu stärken.

  • Bedeutung der Leseförderung im Kindes- und Jugendalter
  • Einflussfaktoren auf das Leseverhalten (soziale Herkunft, Geschlecht, Mediennutzung)
  • Rolle der Schule als zentraler Lernort für Lesehaltung
  • Kooperationsmodelle zwischen Schule und Bibliothek
  • Integration digitaler Medien zur Steigerung der Lesemotivation

Auszug aus dem Buch

1.1 Wozu Leseförderung?

Über Jahrhunderte genoss das Buch im Bildungskontext eine besondere Vormachtstellung und war Sinnbild des Wissens schlechthin. In einer Zeit jedoch, in der nahezu jedes Buch als Audioversion erhältlich ist und oftmals auch Vorlagen für aufwändig produzierte Filme bietet, wird es zunehmend schwieriger, junge Menschen von den Vorteilen des Lesens zu überzeugen.

Wissenschaftliche Studien mit Kindern verschiedenen Alters belegen die zahlreichen Probleme des Lesesozialisationsprozesses. Der grob in vier Abschnitte teilbare Vorgang der selbstmotivierten Auseinandersetzung mit Literatur verläuft über zwei drastische Tiefpunkte, welche genau jene Momente markieren, an denen die Leseförderung greifen sollte. Nach einer durchschnittlich sechs Jahre andauernden paraliterarischen Kommunikationssituation, die sich meist im Vorlesen äußert, folgt der erste Einschnitt mit dem Eintritt in das Schulleben. Die zuvor aufgebaute Bindung zu literarischen Texten wird abgelöst von Bemühungen um den Erwerb einfacher Lese- und Schreibkompetenz. Während die Kinder vorher Märchen oder Kinderbücher hörten, in denen sprachliche Ästhetik durchaus von Bedeutung ist, werden sie zurückgedrängt in das bloße Aneinanderreihen von Silben. Ist diese Hürde erst einmal überwunden und eine grundlegende Lese- und Schreibqualifikation gesichert, kann sich eine Leseförderungsmaßnahme als äußerst fruchtbar erweisen. Hierbei ist die Auswahl der richtigen Kinderbücher von großer Bedeutung für die spätere Bereitschaft des Kindes zu lesen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung des Buches und stellt die Notwendigkeit der schulischen Leseförderung vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen dar.

1. Aufgaben und Grenzen der Leseförderung: Dieses Kapitel analysiert, warum Leseförderung notwendig ist und welche sozialen oder individuellen Faktoren das Leseverhalten von Kindern und Jugendlichen negativ beeinflussen können.

2. Die Schule als literarisches Umfeld: Der Abschnitt diskutiert konkrete Ansätze zur Leseförderung in der Schule, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Bibliotheken und den Einsatz digitaler Medien.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Kernthesen zur literarischen Sozialisation zusammen und betont die Verantwortung der Schule, eine Umgebung zu schaffen, die über reine Kompetenzvermittlung hinaus das Leseinteresse nachhaltig stärkt.

Schlüsselwörter

Leseförderung, Lesemotivation, Lesesozialisation, Deutschunterricht, Literaturdidaktik, Schulbibliothek, digitale Medien, Lesekompetenz, Medienkompetenz, Schulleben, literarische Pubertät, Lesehaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Aufgabe der Schule, die Lesemotivation von Schülern zu fördern, Hindernisse beim Lesenlernen zu überwinden und Perspektiven für ein lebendiges literarisches Umfeld zu schaffen.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zu den Schwerpunkten zählen der Prozess der literarischen Sozialisation, der Einfluss von PISA-Ergebnissen, die soziale Herkunft, das Geschlecht sowie die Integration neuer Medien in den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Lehrkräften methodische Ansätze und Strategien an die Hand zu geben, um Schülern den Zugang zur Literatur zu erleichtern und sie zu dauerhaften Lesern zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der kritischen Reflexion aktueller didaktischer Ansätze zur Leseförderung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Aufgaben der Leseförderung, die Identifikation negativer Einflussfaktoren sowie die Vorstellung praktischer Konzepte wie die Kooperation mit Bibliotheken und die Nutzung digitaler Medien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lesemotivation, literarische Sozialisation, Lesekultur und medienintegrativer Deutschunterricht maßgeblich charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die literarische Pubertät von anderen Phasen?

Die literarische Pubertät stellt einen kritischen Umbruch dar, in dem sich die Interessen der Jugendlichen verschieben und das soziale Umfeld (die Gruppe) an Einfluss gegenüber dem Elternhaus gewinnt, was gezielte pädagogische Maßnahmen erfordert.

Welche Rolle spielen digitale Medien laut der Autorin?

Digitale Medien werden als Chance gesehen, die Lesemotivation zu steigern und individuelle Interessen anzusprechen, sofern sie sinnvoll ergänzend eingesetzt werden und nicht das klassische Buch ersetzen.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Leseförderung und literarisches Leben in der Schule
Subtitle
Hindernisse und Perspektiven
College
Free University of Berlin  (Institut für deutsche und niederländische Philologie)
Course
Basismodul Fachdidaktik Deutsch
Grade
1,3
Author
Susanne Ackermann (Author)
Publication Year
2008
Pages
14
Catalog Number
V118599
ISBN (eBook)
9783640216192
ISBN (Book)
9783640216222
Language
German
Tags
Leseförderung Leben Schule Basismodul Fachdidaktik Deutsch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Ackermann (Author), 2008, Leseförderung und literarisches Leben in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118599
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint