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Möglichkeiten der Stress- und Burnoutbewältigung in der Prävention und Rehabilitation

Titre: Möglichkeiten der Stress- und Burnoutbewältigung in der Prävention und Rehabilitation

Mémoire (de fin d'études) , 2010 , 133 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Dipl. Sportwissenschaftler Sebastian Mösch (Auteur)

Sport - Médecine du sport, Thérapie, Nutrition
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem aktuellen Stand der
wissenschaftlichen Literatur zu den Themenbereichen „Stress“ und „Burnout“
und will von einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis ausgehend,
innovative Ansätze der Stress- und Burnoutbewältigung in der Prävention
und Rehabilitation liefern. Nach einer Darstellung der wichtigsten Grundlagen
zum Thema Stress und Burnout werden in Kapitel 2 mögliche
Zusammenhänge dargestellt. Im Hauptteil der Arbeit (Kapitel 3) soll ein auf das Burnout-Syndrom bezugnehmendes Therapiekonzept1 vorgestellt werden, welches in der Prävention und Rehabilitation zum Einsatz kommen kann. Neben Theorien der Gesundheitsförderung und Gesundheitserhaltung stellen körper- und bewegungstherapeutische Methoden die Hauptkomponenten des Therapiekonzeptes dar. Die daraus resultierenden Möglichkeiten in Bezug auf Stress- und Burnoutbewältigung werden in Kapitel 4 diskutiert. Abschliessend liefert Kapitel 5 Ansätze für den möglichen Einsatz der Konzeption in der Prävention und Rehabilitation. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Stress

2.1.1 Definitionen und Grundlagen

2.1.2 Stress aus psychologischer Sicht

2.1.3 Stress aus biologischer Sicht

2.1.4 Stress aus bio-psychologischer Sicht

2.2 Das Burnout-Syndrom

2.2.1 Definitionen und Erklärungsmodelle

2.2.2 Symptomatologie/Pathologie

2.2.3 Epidemiologische und demographische Merkmale

2.2.4 Der Zusammenhang von Stress und Burnout

3 Psycho-physisches Therapiekonzept zur Stress und Burnoutbewältigung (PPT-Konzept)

3.1 Theoretische Komponenten und Grundlagen des PPT-Konzepts

3.1.1 Salutogenese

3.1.1.1 Kohärenzgefühl

3.1.1.2 Erlernte Hilflosigkeit

3.1.2 Person-Environment Fit

3.1.3 Flow

3.1.4 Traditionelle chinesische Medizin

3.1.5 Psycho-physische Regulation

3.1.5.1 Aktivierung

3.1.5.2 Entspannung

3.1.6 Bewältigungsverhalten

3.1.6.1 Definitionen und Grundlagen

3.1.6.2 Bewältigungsverhalten und Persönlichkeit

3.1.6.3 Bewältigungsverhalten in der Therapie

3.2 Methoden des PPT-Konzepts

3.2.1 Aquatische Körperarbeit

3.2.1.1 Definitionen und Grundlagen

3.2.1.2 Physische Auswirkungen

3.2.1.3 Psychische Auswirkungen

3.2.1.4 Psycho-biologische Auswirkungen

3.2.2 Qigong (aktive Entspannungsmethode)

3.2.2.1 Definitionen und Grundlagen

3.2.2.2 Physische Auswirkungen

3.2.2.3 Psychische Auswirkungen

3.2.2.4 Psycho-biologische Auswirkungen

3.2.3 Sportlich-körperliche Aktivität

3.2.3.1 Definitionen und Grundlagen

3.2.3.2 Physische Auswirkungen

3.2.3.3 Psychische Auswirkungen

3.2.3.4 Psycho-biologische Auswirkungen

3.2.4 Die HRV-Methode

3.2.4.1 Definitionen und Grundlagen

3.2.4.2 Diagnostische Einsatzmöglichkeiten der HRV

3.2.4.3 HRV-Biofeedback

4 Diskussion

4.1 Möglichkeiten der Stress- und Burnoutbewältigung Im Rahmen des PPT-Konzepts

4.2 Einsatzmöglichkeiten der Herzratenvariabilität im Rahmen des PPT-Konzepts

5 Fazit und Ausblick

5.1 Einsatzmöglichkeiten des PPT-Konzepts In der Rehabilitation

5.2 Einsatzmöglichkeiten des PPT-Konzepts In der Prävention

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, unter Berücksichtigung eines ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses innovative und praxistaugliche Methoden zur Stress- und Burnoutbewältigung zu untersuchen, die sowohl in der Prävention als auch in der Rehabilitation Anwendung finden können.

  • Grundlagen von Stress und Entstehung von Burnout-Syndromen
  • Etablierung eines psycho-physischen Therapiekonzepts (PPT-Konzept)
  • Körperorientierte Methoden wie Qigong und aquatische Körperarbeit
  • Diagnostik und Biofeedback durch Herzratenvariabilitäts-Messungen (HRV)

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Definitionen und Grundlagen

Die Bezeichnung „Stress“ stammt aus dem Englischen und lässt sich mit Belastung, Druck oder Anspannung übersetzen. Stress wird als ein Reaktionsmuster mit hormonellen und vegetativen Komponenten aufgefasst. Auswirkungen von Stress werden auf psychischer, somatischer und Verhaltensebene beschrieben (z.B. DOMNOWSKI, 1999, S.70ff.).

Die Stressreaktion kann nach SEEFELDT (2000) als ein komplexes Antwortverhalten des Organismus auf Belastungen bezeichnet werden, welches sich in einer relativ unspezifischen und stereotypen Reaktion auf alle Reize, welche das persönliche Gleichgewicht stören, wiederspiegelt. Er stellt fest, dass die Anpassungsreaktion „Stress“ als gesamt-organismischer Zustand betrachtet werden kann, der immer auch kognitiv-rationale und emotional-affektive Anteile beinhaltet (SEEFELDT, 2000, S.16/23).

ENZMANN (1996, S.35) bezeichnet Stress als einen Prozess, der aus den Elementen „Stressoren“ (auslösende Faktoren), „Stress Zustand“, Stress Reaktionen“ (Coping) und längerfristigen Stress Folgen (psychisch und psychosomatisch) besteht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz von stressbedingten Erkrankungen und Burnout in der modernen Arbeitswelt sowie das Ziel der Arbeit, ein ganzheitliches Therapiekonzept vorzustellen.

2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden Stress- und Burnout-Theorien erläutert, wobei insbesondere die physiologischen Mechanismen wie die Stresshormon-Systeme und die Bedeutung der Herzratenvariabilität dargelegt werden.

3 Psycho-physische Therapiekonzept zur Stress und Burnoutbewältigung (PPT-Konzept): Dieses Kapitel stellt das PPT-Konzept vor, das verschiedene theoretische Ansätze sowie Methoden wie aquatische Körperarbeit, Qigong und HRV-Biofeedback zur Förderung der Selbstregulation kombiniert.

4 Diskussion: Die Diskussion reflektiert die Effektivität der vorgestellten Methoden des PPT-Konzepts im Hinblick auf Stressbewältigung und die Anwendung der HRV-Diagnostik im therapeutischen Alltag.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Relevanz einer individualisierten, ganzheitlichen Behandlung zusammen und betont die Notwendigkeit weiterer interdisziplinärer Forschung.

6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die Kerninhalte der Arbeit und die Entwicklung des PPT-Konzepts zur Förderung der Stressbewältigungskompetenz.

Schlüsselwörter

Stress, Burnout-Syndrom, Prävention, Rehabilitation, PPT-Konzept, Psycho-physische Regulation, Kohärenzgefühl, Flow, Traditionelle chinesische Medizin, Qigong, aquatische Körperarbeit, Herzratenvariabilität, HRV-Biofeedback, Coping, Belastungsbewältigung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Menschen durch innovative, ganzheitliche Therapieansätze ihre Stressbewältigungskompetenz verbessern können, um Burnout vorzubeugen oder zu behandeln.

Welche Hauptthemen werden in der Arbeit behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung von Stress und Burnout, der Vorstellung des PPT-Konzepts sowie dem Einsatz körperorientierter Methoden und diagnostischer Verfahren.

Was ist das primäre Ziel des entwickelten PPT-Konzepts?

Das PPT-Konzept zielt darauf ab, die Selbstregulationsfähigkeit des Organismus zu verbessern und die psycho-physische Anpassungsfähigkeit an Umgebungsfaktoren zu erhöhen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Neben der Literaturanalyse integriert die Arbeit bio-psychologische Modelle, Ansätze aus der Traditionellen Chinesischen Medizin sowie moderne HRV-Diagnostik und Biofeedback.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Mittelpunkt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung des PPT-Konzepts, gegliedert in theoretische Grundlagen, aktive/passive Entspannungsmethoden und deren Auswirkungen auf Körper und Psyche.

Welche Begriffe charakterisieren diese Publikation am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Stress, Burnout-Syndrom, Herzratenvariabilität (HRV), Psycho-physische Regulation, Resilienz und ganzheitliche Prävention.

Wie spielt die Herzratenvariabilität (HRV) eine Rolle im Therapiekonzept?

Die HRV dient sowohl als diagnostischer Indikator für den aktuellen vegetativen Zustand (Aktivierung vs. Entspannung) als auch als objektives Feedbackinstrument zur Kontrolle therapeutischer Effekte.

Warum ist die aquatische Körperarbeit Teil des Konzepts?

Als passive Entspannungsmethode ermöglicht sie es Burnout-Patienten, ohne Leistungsdruck eine tiefe Entspannung zu erfahren, was als Einstieg in den therapeutischen Prozess dienen kann.

Fin de l'extrait de 133 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Möglichkeiten der Stress- und Burnoutbewältigung in der Prävention und Rehabilitation
Université
Sport Academy Cologne  (Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation)
Cours
Spezialisierung Psychiatrie, Psychosomatik und Sucht
Note
2,0
Auteur
Dipl. Sportwissenschaftler Sebastian Mösch (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
133
N° de catalogue
V118702
ISBN (ebook)
9783640812479
Langue
allemand
mots-clé
Möglichkeiten Stress- Burnoutbewältigung Prävention Spezialisierung Psychiatrie Burnout Sporttherapie Bewegungstherapie Salutogenese Herzratenvariabilität Sportwissenschaften Körperarbeit Biofeedback Entspannug Wassershiatsu Qigong Aquatische Körperarbeit Psychosomatik Rehabilitation Stressmanagement
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl. Sportwissenschaftler Sebastian Mösch (Auteur), 2010, Möglichkeiten der Stress- und Burnoutbewältigung in der Prävention und Rehabilitation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118702
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