Das lukanische Verhältnis zu den Armen und den Reichen

Verdeutlicht an einer Exegese zu Lukas 16, 19 – 31


Seminararbeit, 2002
38 Seiten, Note: 2,6

Leseprobe

0 Gliederung

1. Einleitung

2. Soziale Schichten zur Zeit der Entstehung des lukanischen Doppelwerkes
2.1 Römisches Imperium
2.2 Neutestamentliche Zeugnisse

3. Das lukanische Verhältnis zu Armut und Reichtum
3.1 Die Armen
3.2 Die Reichen

4. Arm und Reich – Umkehrung der Verhältnisse
4.1 Lobgesang der Maria
4.2 Seligpreisungen und Weherufe
4.3 Der reiche Mann und arme Lazarus
4.3.1 Exegese zu Lk 16, 14 - 31
4.3.2 Synchrone Exegese
4.3.3 Diachrone Exegese
4.3.4 Das Ziel des Textes
4.4 Ergebnisse der Untersuchungen

5. Besitzverzicht

6. Gütergemeinschaft der Urgemeinde

7. Zusammenfassung

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Thema „Armut und Reichtum“ bzw. „Arme und Reiche“ hat ein besonderes Gewicht im Evangelium des Lukas. Kein anderer Evangelist zeigt so großes Interesse an der Beschäftigung mit der Sozialen Frage. Dies wird u. a. daran deutlich, dass in den Evangelien nur bei Lukas die öffentliche Verkündigung Jesu mit der Predigt in Nazareth beginnt[1], die besagt, Jesus sei von Gott gesandt, um den Armen das Evangelium zu verkündigen[2].

Das lukanische Interesse zeigt sich in den verschiedensten Aussagen über dieses Thema im Lukasevangelium und in der Apostelgeschichte. Zum einen beurteilt Lukas die Armen oft positiv, z. B.: „Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer“[3] und weiterhin an zahlreichen anderen Stellen[4]. Zum anderen übt er häufig Kritik an den Reichen, dem Reichtum an sich und warnt vor Habsucht[5]. Diese Kritik nimmt später LUTHER auf, wenn er, als einer der ersten Theologen, die den beginnenden Frühkapitalismus wahrnehmen, in einer Katechismuspredigt zum ersten Gebot die Gegenüberstellung von Gott und Geld vornimmt und sagt: „Du wirst wenige finden, die nicht dem Mammon zum Gott haben. Sie trauen Gold mehr als Gott […]“[6].[7]

Weiterhin betont Lukas oft den Besitzverzicht der Jünger in der Nachfolge Jesu[8] sowie auch die strengen Ausrüstungsregeln[9] der Boten Jesu. So werden nach BÖTTRICH „die Boten des Evangelium […] mit ihrem radikalen Verzicht nicht auf ein Ideal verpflichtet, sondern zu zeichenhaftem Verhalten aufgefordert“[10]. Außerdem finden sich im lukanischen Doppelwerk zahlreiche Aussagen zur Freigiebigkeit[11]. Letztlich ist Lukas der einzige der neutestamentlichen Autoren, der die Gütergemeinschaft in der Urgemeinde beschreibt[12]. MINESHIGE stellt dazu fest, dass „diese Stellen [...] zwar meistens nicht von Lukas selbst“ stammen, „sondern aus Traditionen, aber schon die Tatsache, dass Lukas in einem auffallenden Ausmaß Traditionsstoffe über Armut und Reichtum übernommen hat, macht sein besonderes Interesse an diesem Thema deutlich“[13].

Als Lukas sein Doppelwerk etwa um das Jahr 90[14] nach Christus schrieb, beherrschte das Römische Reich die Welt. Es gründete sein Wirtschaftssystem auf Eroberungskriege, Raubzüge und Plünderungen, auf Großgrundbesitz, Sklavenarbeit sowie Steuer- und Tributsysteme. Auf diesem Wege wurden die von den Völkern erwirtschafteten Reichtümer nach Rom transferiert[15], das als das Zentrum der Welt galt. Diese Ansammlung von Reichtum und Macht stand in scharfem Kontrast zu der wachsenden Verarmung der Menschen, die in den Randzonen der großen Reichsstädte lebten. Die christlichen Gemeinden bildeten sich zunächst in diesen städtischen Randzonen[16], allmählich aber stießen auch immer mehr vermögende Leute zu den Gemeinden[17]. Damit entstand ein neues Problem: Wie ließ sich verhindern, dass die Gemeinden in ihrer Gemeinschaft das römische Akkumulationssystem nachahmten? Sie mussten die Alternative im Miteinander-Teilen finden. An diesen Konflikt knüpft Lukas beim Schreiben seines Werkes an.[18]

Obwohl sich im lukanische Doppelwerk eine Reihe von Aussagen zum Thema „Armut und Reichtum“ finden lassen, ist sein Verständnis des Themas jedoch nicht völlig eindeutig. Gerade seine Haltung gegenüber dem Besitz ist teilweise sogar widersprüchlich. So beurteilt Lukas zum einen die Armen positiv[19] und verweist darauf, dass Jesu Jünger in der Nachfolge alles verließen[20], zum anderen betont er auch Jesu Forderung von einem verantwortlichen Umgang mit Besitz und fordert die Wohlhabenden auf, den weniger gut Gestellten in der Gesellschaft Almosen zu geben[21] und setzt von daher Besitz voraus. Zwischen diesen beiden Aussagereihen entsteht eine Spannung[22].

Dieser soll in der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden. Zudem soll gezeigt werden, in welchem Verhältnis Lukas zu „Armen und Reichen“ steht, wie er „Armut und Reichtum“ bewertet und wie er das Idealbild der Gütergemeinschaft in der Urgemeinde zeichnet. An Hand von Lk 16,19-31 soll dann in einer Exegese das Thema der vorliegenden Arbeit vertieft werden.

2. Soziale Schichten zur Zeit der Entstehung des lukanischen Doppelwerkes

2.1 Römisches Imperium

Reichtum und Armut waren nicht die grundlegenden Bestimmungskategorien innerhalb der Gesellschaft des römischen Imperiums. Es wurden so lediglich zusätzliche Einteilungen vorgenommen, die sich durch alle Stände und Schichten der Bevölkerung hindurch zogen. So konnten Reichtum und Armut im römischen Reich von allerlei Faktoren abhängig sein, wie z. B. von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Bevölkerungsschicht, vom Bürgerrecht, vom persönlichen Status, vom Wohnort oder der -gegend. Um allerdings jenen Bevölkerungsschichten angehören zu können, war ein gewisser finanzieller Reichtum vonnöten. Reichtum wurde mit Würde, Ansehen und Einfluss sowie auch Prestige verbunden, dessen Grenzen nach oben hin offen scheinen. So besaßen beispielsweise Angehörige des Senatorenstandes zwischen 100 und 700 Millionen Sesterzen[23]. Als absolut arm (ptwco.j) hingegen galten Zugehörige jener Bevölkerungsschichten, die nicht in der Lage waren, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, die obdachlos waren, keine Kleidung besaßen und die nicht durch soziale Netze, wie eine Familie aufgefangen wurden. Als arm galten auch diejenigen, die zwar nicht bedürftig waren, sich jedoch nur das Nötigste durch gelegentliche Arbeit verdienen konnten, um ihre Familien zu versorgen. In der Gesellschaft wurde Armut oftmals mit Kriminalität in Verbindung gebracht und es wurde dann dem Betroffenen, der zum Ausgestoßenen der Gesellschaft wurde, selbst angelastet. Zum Kreise der Armen gehörten Bettler, Behinderte, Aussätzige, arbeitsunfähige alte Menschen, verarmte Witwen und Waisen. Sie waren auf öffentliche Speisungen, welche in größeren Städten eingerichtet wurden, auf Geldspenden bzw. auf den Erwerb von Billiggetreide angewiesen, welches teilweise staatlich subventioniert wurde. Es kam auch vor, dass Gratisspeisungen eingerichtet wurden, um Hungerrevolten zu vermeiden. Sicherlich kann man davon ausgehen, dass diese Maßnahmen keine flächendeckende Absicherung des sozialen Elends boten.[24]

2.2 Neutestamentliche Zeugnisse

Befragt man die Evangelien auf Aussagen nach den sozialen Schichten, so stellt man schnell fest, dass die sozialen Verhältnisse zur Zeit Jesu recht bescheiden sind.

Hauptsächlich lassen sich Angehörige der armen Bevölkerungsschichten finden, wie Fischer[25], Tagelöhner[26], Hirten[27], blinde Bettler[28] und arme Witwen[29]. Allerdings muss angemerkt werden, dass zwischen „arm“ und „arm“ insofern differenziert werden muss, als dass z. B. die arme Witwe immerhin noch in der Lage ist, zwei Scherflein zu spenden[30] und die blinden Bettler überhaupt nicht in der Lange sind, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren und somit nichts besitzen[31]. Der Lebensstandard zur Zeit Jesu ist, wie SCHERBERICH[32] zeigt, ein niedriger. Das Existenzminimum beträgt 40 Denare jährlich. Mit einem Tageslohn von einem Denar[33], kann ein Verdiener seine Familie gerade ernähren, vorausgesetzt, er findet täglich eine bezahlte Beschäftigung. Erschwinglich sind für jene, die am Rande des Existenzminimums leben, die Grundnahrungsmittel wie Brot, Wein, Fisch und Geflügel.

Nur selten finden wir Angehörige der oberen Bevölkerungsschichten, die den Weg Jesu kreuzen, z. B. einen reichen Jüngling[34], Reiche an Grundbesitz oder Vermögen[35], Besitzer von Sklaven oder vermögende Funktionsträger. Diesen Reichtum wertet Jesus in seinen Gleichnissen immer wieder ab. So sagt er beispielsweise, dass ein Kamel eher durch ein Nadelöhr ginge, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme[36]. Für Jesus kennzeichnet sich Unglaube u. a. dadurch aus, dass sich ausschließlich um den nächsten Tag, um Nahrung und um Kleidung gekümmert wird[37].

Erst in der Apostelgeschichte und in den Paulusbriefen tauchen vermehrt reiche Gemeindeglieder auf und der Besitz von Vermögen wird nicht mehr ganz so negativ bewertet wie in den Evangelien.

3. Das lukanische Verhältnis zu Armut und Reichtum

Kein anderer Evangelist hat die Kritik am Reichtum so klar thematisiert wie Lukas. Er überliefert in seinem Evangelium und in der Apostelgeschichte Worte zum Thema „Armut und Reichtum“, die ganz verschieden betont sind. So lassen sich lukanische Äußerungen in fünf verschiedene Kategorien einordnen:

Die erste umfasst jene Texte, in denen eine Umkehrung der Verhältnisse aufgezeigt wird, wie z. B. in der Parabel vom reichen Mann und armen Lazarus[38], auf die im Folgenden noch näher eingegangen wird.

Eine zweite Kategorie wird durch Aussagen, die das Heil der Elenden verkündet, ohne ein Gegenbild zu haben, vertreten; z. B. Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein.

Zur Wohltätigkeit wird in einer dritten Kategorie aufgerufen. Dies wird u. a. in der Erzählung von Zachäus deutlich, der, nachdem Jesus in seinem Haus einkehrte, die Hälfte seines Vermögens für die Armen spendet[39].

In einer vierten Kategorie lassen sich die lukanischen Vorstellungen von einem Güterausgleich zwischen Armen und Reichen einordnen. So ruft z. B. der Täufer zum Teilen auf: „Wer zwei Hemden hat, soll dem abgeben, der keins hat“[40]. Sehr deutlich zeigt sich das Ideal der Gütergemeinschaft in der Jerusalemer Urgemeinde: „ … nicht einer nannte nämlich etwas von seinem Besitz sein eigen, sondern sie hatten alles gemeinsam“[41].

In die fünfte Kategorie können schließlich sämtliche Äußerungen zur Kritik am Reichtum („Denn es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme.“[42] ) bis hin zu Forderungen der Besitzlosigkeit eingeordnet werden („Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.“[43] ).[44]

Zwar hat sich im Neuen Testament, wenn auch abgeschwächt, die alttestamentliche Vorstellung[45] vom Reichtum als ein Gottessegen erhalten, so wird nun an den Reichtum stärker der Gedanke des Verzichts geknüpft. Lukas hingegen macht eine Ausnahme. Er nimmt nicht nur den Verzichtsgedanken auf, sondern er scheint Besitz und Reichtum auf das Schärfste zu verurteilen. Deutlich wird dies besonders in den Fluchworten über die Reichen[46], am Gleichnis vom törichten Kornbauern[47] und im Gleichnis vom ungerechten Verwalter[48]. Auch in seinen Lehrsprüchen, scheint sich der lukanische Jesus gegen den Besitz zu wenden.[49]

Einige Beispiele möchte ich dazu anführen, inwiefern Lukas im Gegensatz zu den anderen Synoptikern den Besitz bewertet. Als Jesus die ersten Jünger beruft, berichten Matthäus[50] und Markus[51] lediglich, dass sie ihr Boot und ihren Vater verließen und mit Jesus gingen. Lukas hingegen fügt noch hinzu, dass sie alles verließen.[52] Auch bei der Berufung des Levi weiß Lukas[53] zu berichten, dass er alles verließ, im Gegensatz zum markinischen[54] und matthäischen[55] Levi, der aufstand und Jesus nachfolgte. Das gleiche Schema lässt sich bei den Worten zum reichen Jüngling erkennen. Bei Markus spricht Jesus zu ihm: „Verkaufe, was du hast ...“[56] Lukas fügt wieder ein „alles“ ein und lässt Jesus sagen: „Verkaufe alles, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach!“[57]

Die aufgeführten Beispiele zeigen deutlich das lukanische Interesse an Besitzlosigkeit und der Verzichtsforderung. Hierauf wird in den folgenden Abschnitten noch eingegangen werden. Zunächst soll jedoch der Frage nachgegangen werden, wer für Lukas die Armen und die Reichen sind.

3.1 Die Armen

Zum Verständnis der Begriffe „Armut“ und „arm“ soll zunächst aus alttestamentlicher Sicht gedacht werden. Das Verbum hn[ bedeutet „eine niedrige Stellung einnehmen, gedrückt, geplagt, demütigen“. Daraus leitet sich das Nomen ynI[\ ab, dass konkret eine Hörigkeit bzw. Abhängigkeit meint. Die Armen waren jene, die nicht begütert waren, die auf der unteren sozialen Stufe standen. Es waren jene, die ausgebeutet, unterdrückt und gedemütigt wurden. In der sprachlichen und der gesellschaftlichen Entwicklung wurde der Begriff immer stärker auf das Religiöse bezogen. So bezeichnete der „Arme“ auch den alttestamentlichen Menschen, der sich ganz von seinem irdischen Besitz gelöst hatte und allein Gott anhing. ynI[\ erhält insofern auch eine religiöse Bedeutung, dass Gott für die zu Unrecht Verarmten als Schützer fungierte, sofern der Arme sich vertrauensvoll und demütig Gott zuwendete. Auch im Alten Testament gab Gott durch seinen Propheten die Zusage „den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen“[58]

Im Neuen Testament bezeichnet das griechische Adjektiv ptwco.j die Ärmsten der Armen, die betteln müssen. Es sind die Besitzlosen, die überhaupt nichts haben. Lukas verwendet diesen Begriff zehn Mal[59] in seinem Evangelium[60] und damit doppelt so häufig, wie die anderen Evangelisten. Für die Besitzlosen, die unter schweren wirtschaftlichen Nöten leiden und nur überleben können, wenn ihnen fremde Hilfe zuteil wird, benutzt Lukas das Wort ptwcoí.

Nach STEGEMANN[61] zählt Lukas vor allem den Jüngerkreis zu den ptwcoí, da sie sich für die Nachfolge Jesu entschlossen und alles verlassen haben. Aus diesem Grund spricht Jesus zu seinen Jüngern: „Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer.“[62] Auch bei den Armen, denen das Evangelium gepredigt wird, sei an die Jünger zu denken.[63]

MINESHIGE[64] steht dieser These jedoch kritisch gegenüber und wendet ein, dass die Jünger in der Nachfolge zwar alles verließen, sie jedoch nicht zu den Ärmsten zählen, die nichts haben und betteln müssen. Dies macht er daran deutlich, dass die Jünger, obwohl sie besitzlos waren, dennoch zum Almosengeben[65] aufgefordert werden. Als einen weiteren Punkt, der seine These untermauert, führt er an, dass der Begriff ptwcoí von Lukas grundsätzlich nicht im direkten Zusammenhang mit den Jüngern verwendet wird. Auch die Frage Jesu an die Jünger, ob sie jemals Mangel an etwas hatten und diese mit „niemals“ antworten können[66], unterstreicht den Gedanken, dass die Jünger Not leiden mussten. So hält er fest, dass „die Jünger Jesu nicht unbedingt als Bettler, die überhaupt nichts haben“[67] zu sehen sind.

[...]


[1] Lk 4,16-30.

[2] Lk 4,18.

[3] Lk 6,20b.

[4] Lk 7,22; 14,13.21; 21,1-4.

[5] Lk 1,53b; 6,24; 8, 14; 12,13-21; 16,13f.19-31; 18,18ff; Act 1,18; 5,1-11; 8,18-20.

[6] WA 301,28.

[7] vgl. Biehl: S. 148f.

[8] Lk 5,11.28; 14,33; vgl. 9,57-62; 18,22.28.

[9] Lk 9,3; 10,4; vgl. 22,35f.

[10] NTS 49 (2003), S. 372.

[11] Lk 11,41; 12,33f; 16,9; 18,22; 19,8; Act. 9,36ff.; 10,1ff; 20,33-35; vgl. Lk 3,10-14; 6,30.35.38; 14,12-14; 21,1-4; Act 11,29f, 24,17.

[12] Act 2,44f; 4,32-37; vgl. 5,1-11.

[13] Mineshige: S. 1.

[14] vgl. Elektronische Bibelkunde.

[15] vgl. Offb 18.

[16] vgl. 1Kor 1,26.

[17] vgl. Jak 2,1-7; Offb 3,17

[18] vgl. Neues Testament und Antike Kultur: S.9ff.

[19] Lk 4,18; 6,20b; 7,22.

[20] Lk 5,11.28; 14,33.

[21] Lk 11,41; 12,33f.

[22] vgl. Mineshige: S. 2f.

[23] vgl. Scherberich u. a.: S. 87f.

[24] vgl. Scherberich u. a.: S. 87ff.

[25] Mt 4,18; Mk.1,16; Lk 5,2.

[26] Mt 20,1-16.

[27] Lk 2,8; Joh 10.

[28] Lk 18,35; Joh 8.

[29] Lk 21,2f.

[30] Lk 21,2.

[31] Lk 18,35; Joh 9,8.

[32] vgl. Scherberich u. a.: S. 90.

[33] Mt 20,1-16.

[34] Mt 19,16-22.

[35] Lk 12,16f; 15,11f; 16; 21,1.

[36] vgl. Mt 19,24; Mk 10,25; Lk 18,25.

[37] Mt 6,25.

[38] Lk 16,19-26.

[39] Lk 19,1-10.

[40] Lk 3,10f.

[41] Apg 4,32.

[42] Lk 18,25.

[43] Lk 9,58.

[44] vgl. Böttrich: S. 373f.

[45] Nach atl. Auffassung werden irdische Güter als Segen Gottes gewertet. Je reicher ein Mensch ist, umso wohlgefälliger ist ihm Gott (vgl. Gen 24,25; 26,12ff; Dtn 6,11; 1Sam 22,7; Ps 34,11 u. a.). Armut dagegen ist die Strafe für ein gottloses Leben (vgl. Spr 13,25). Doch auch das AT kennt Kritik am Reichtum. Vor allem die Propheten prangern die Reichen und Satten, die Ausbeutung der Witwen und Waisen an (vgl. Am 4,1; 6,1-14; Mich 3,2; Jer 5,27 u. a.).

[46] Lk 6,24-26.

[47] Lk 16,16-21.

[48] Lk 16,1-8.

[49] Lk 12,13-15; 14,13.

[50] Mt 4,22.

[51] Mk 1,20.

[52] Lk 5,11.

[53] Lk 5,28.

[54] Mk 2,14.

[55] Mt 9,9.

[56] Mk 10,21.

[57] Lk 18,22.

[58] Jes 61,1 vgl auch Lk 7,22.

[59] vgl. Konkordanz zum Novum Testamentum Graece, Berlin 1987, S.1663.

[60] Lk 4,18; 6,20 (par Mt 5,3); 7,22 (par Mt 11,5); 14,13.21; 16,20.22; 18,22 (par Mk 10,21; Mt 19,21); 19,8; 21,3 (par Mk 12,43).

[61] vgl. Stegemann, W.: S.92-94.

[62] Lk 6,20.

[63] Lk 7,22.

[64] vgl. Mineshige S. 5f.

[65] Lk 12,33f.

[66] Lk 22,35f.

[67] vgl. Mineshige S.23.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten

Details

Titel
Das lukanische Verhältnis zu den Armen und den Reichen
Untertitel
Verdeutlicht an einer Exegese zu Lukas 16, 19 – 31
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Theologische Fakultät)
Veranstaltung
Hauptseminar Neues Testament: "Nachfolge"
Note
2,6
Autor
Jahr
2002
Seiten
38
Katalognummer
V118734
ISBN (eBook)
9783640219568
Dateigröße
579 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verhältnis, Armen, Reichen, Hauptseminar, Neues, Testament, Nachfolge
Arbeit zitieren
Gunnar Schulze (Autor), 2002, Das lukanische Verhältnis zu den Armen und den Reichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118734

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