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Die Lehre von der Rechtfertigung: dargestellt an Artikel IV der Confessio Augustana

Title: Die Lehre von der Rechtfertigung: dargestellt an Artikel IV der Confessio Augustana

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 24 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Gunnar Schulze (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History
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Diese Arbeit befasst sich mit der Rechtfertigungslehre innerhalb einer der bedeutendsten Schriften des 16. Jahrhunderts und der Kirchengeschichte, der Confessio Augustana, der auf Seiten der protestantischen Reformation entstandenen Bekenntnisschrift. Um einen Einblick in den komplizierten Sachverhalt der Rechtfertigungslehre geben zu können, erachte ich es für notwendig, zunächst den geschichtlichen Kontext eingehender zu beleuchten. So soll zunächst die Entstehung der CA skizziert werden und folgend die Entwicklung der Rechtfertigungslehre bei Luther und Melanchthon dargestellt werden. An Hand des IV. Artikels der Confessio Augustana, der aus dem lateinischen in die deutsche Sprache übertragen wird, soll so dann auf theologie- und dogmengeschichtliche Belange im Kontext der Kirchengeschichte eingegangen. Dies wird an einer erstellten Feingliederung des Artikels geschehen, wobei alle Gliederungspunke und deren Inhalte näher beleuchtet werden sollen. Zum Abschluss der Arbeit soll ein kurzer Blick in den Rechtfertigungsartikel der Confutatio und der Apologie geworfen werden. Außerdem wird der Versuch unternommen, die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung des Rechtfertigungsartikels kurz zusammenzufassen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkung

2. Die Entstehung der Confessio Augustana

3. Der reformatorische Durchbruch und Luthers Entdeckung der Glaubensgerechtigkeit

4. Die Rechtfertigungslehre bei Melanchthon

5. Feingliederung und Kommentar des Artikels CA IV

5.1 Ablehnung eigener Kräfte, Verdienste und Werke

5. 2 Rechtfertigung ohne menschliches Zutun

5. 3 Rechtfertigung durch den Glauben, allein aus Gnade um Christi willen

5.3.1 Per fidem

5.3.2 Sola gratia – allein aus Gnade

5.3.3 Propter Christum – um Christi willen

5.4 Der Glaube als Weg zur Gerechtigkeit vor Gott

5.5 Bibelstellen

6. Die Rechtfertigungslehre in der Confutatio

7. Die Apologie der Confessio Augustana und ihre Rechtfertigungslehre

8. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Lehre von der Rechtfertigung, wie sie im Artikel IV der Confessio Augustana formuliert ist. Dabei wird der historische Entstehungskontext des Bekenntnisses beleuchtet und die spezifische Ausprägung der Rechtfertigungslehre bei Luther und Melanchthon anhand einer detaillierten Feingliederung des Artikels analysiert.

  • Historischer Kontext der Confessio Augustana
  • Luthers reformatorischer Durchbruch und Entdeckung der Glaubensgerechtigkeit
  • Die Rechtfertigungslehre bei Philipp Melanchthon
  • Analyse zentraler Begriffe wie "ohne Zutun", "Sola gratia" und "Propter Christum"
  • Vergleichende Betrachtung von Confutatio und Apologie

Auszug aus dem Buch

3. Der reformatorische Durchbruch und Luthers Entdeckung der Glaubensgerechtigkeit

Der reformatorische Durchbruch Luthers ist nicht allein im Ringen einer angefochtenen Seele mit Gott in der Einsamkeit seiner Klosterzelle zu suchen, wo ihn nach seinem Eintritt in das Erfurter Augustinerkloster im Jahre 1505 immer stärker die Angst verfolgte, im Gericht Gottes verloren zu gehen und er somit immer wieder um die Frage rang, wie er einen gnädigen Gott erlangen könne.

Erst nach seiner Priesterweihe im Jahre 1507, mit der der Auftrag verbunden war, Theologie zu studieren, war es ihm möglich, die Fragen, die ihm existentiell zu schaffen machen, wissenschaftlich zu untersuchen.

Mit seinem endgültigen Wechsel in das Augustinerkloster in Wittenberg im Sommer 1511 und der Übernahme der biblischen Professur ab 1512 sollte die Forschung um die Glaubensgerechtigkeit schärfere Konturen gewinnen.

Die reformatorische Erkenntnis verdanken wir hauptsächlich Luthers so genannten frühen Vorlesungen aus den Jahren 1513 – 1518. So forschte Luther in dieser Zeit hauptsächlich über die Psalmen, den Römer-, Galater- und Hebräerbrief. In diese Zeit, des exegetischen Bemühens um den Psalter und die Paulusbriefe, fiel also jene Erkenntnis, die Luther zum Reformator werden ließ. Es war die Entdeckung der Glaubensgerechtigkeit im Römerbrief des Apostel Paulus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorbemerkung: Einführung in das Thema der Rechtfertigungslehre als zentrales Element der Confessio Augustana unter Berücksichtigung des historischen Kontextes.

2. Die Entstehung der Confessio Augustana: Darstellung der politischen und kirchengeschichtlichen Umstände, die 1530 zur Entstehung und Verlesung des Bekenntnisses führten.

3. Der reformatorische Durchbruch und Luthers Entdeckung der Glaubensgerechtigkeit: Analyse von Luthers persönlichem Ringen und seiner theologischen Neuentdeckung, die zum Kern der reformatorischen Rechtfertigungslehre wurde.

4. Die Rechtfertigungslehre bei Melanchthon: Untersuchung der systematischen und pneumatologischen Weiterentwicklung der Rechtfertigungslehre durch Philipp Melanchthon.

5. Feingliederung und Kommentar des Artikels CA IV: Detaillierte exegetische und dogmatische Untersuchung des vierten Artikels der Confessio Augustana anhand zentraler Begriffe.

6. Die Rechtfertigungslehre in der Confutatio: Analyse der altgläubigen Gegenschrift zur Confessio Augustana und ihrer Reaktion auf die reformatorische Position.

7. Die Apologie der Confessio Augustana und ihre Rechtfertigungslehre: Untersuchung der Verteidigungsschrift Melanchthons und der Schärfung des theologischen Gegensatzes zu den Altgläubigen.

8. Zusammenfassung: Synthese der wesentlichen Erkenntnisse über den Zusammenhang von Glaube und Rechtfertigung innerhalb der lutherischen Bekenntnisschriften.

Schlüsselwörter

Rechtfertigungslehre, Confessio Augustana, Martin Luther, Philipp Melanchthon, Glaubensgerechtigkeit, Sola gratia, Sola fide, Propter Christum, Confutatio, Apologie, Imputationslehre, Sünde, Gnade, Evangelium, Gerechtigkeit Gottes

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rechtfertigungslehre im vierten Artikel der Confessio Augustana, einer der wichtigsten Bekenntnisschriften der Reformation.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind der historische Entstehungskontext des Augsburger Bekenntnisses, Luthers Verständnis von Glaubensgerechtigkeit sowie die systematische Ausarbeitung dieser Lehre durch Melanchthon.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den gehaltvollen Artikel IV zu dekonstruieren, die wichtigsten theologischen Begriffe zu erläutern und die Auseinandersetzung darüber mit der gegnerischen Confutatio aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theologie- und dogmengeschichtliche Methode, indem sie eine Feingliederung des Artikels erstellt und diesen durch den Vergleich mit anderen Schriften wie der Apologie und der Confutatio analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der schrittweisen Kommentierung der Begriffe "eigene Kräfte", "ohne Zutun", "Glaube", "Gnade" und "um Christi willen" sowie der Imputationslehre.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Rechtfertigung, Glaube, Gnade, Anrechnung (Imputation) und den historischen Bezug zu den Torgauer und Schwabacher Artikeln charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen dem lateinischen und deutschen Text von Bedeutung?

Die deutsche Fassung fügt spezifische Wendungen zu Gerechtigkeit und ewigem Leben hinzu, die im lateinischen Text so nicht explizit begründet sind, was für das Verständnis der Rechtfertigung wichtig ist.

Welche Rolle spielt die "Imputationslehre" bei Luther?

Sie bildet den Inbegriff der Rechtfertigungslehre, da sie den Glaubenden trotz seiner Sündhaftigkeit vor Gott als gerecht ansieht, weil Gott die Gerechtigkeit Christi anrechnet.

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Details

Title
Die Lehre von der Rechtfertigung: dargestellt an Artikel IV der Confessio Augustana
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Theologische Fakultät)
Course
Hauptseminar Kirchengeschichte: Confessio Augustana
Grade
2,7
Author
Gunnar Schulze (Author)
Publication Year
2005
Pages
24
Catalog Number
V118739
ISBN (eBook)
9783640219599
ISBN (Book)
9783640219643
Language
German
Tags
Lehre Rechtfertigung Artikel Confessio Augustana Hauptseminar Kirchengeschichte Confessio Augustana
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gunnar Schulze (Author), 2005, Die Lehre von der Rechtfertigung: dargestellt an Artikel IV der Confessio Augustana , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118739
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