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Ideologische Einschränkungen von Berufswegen in der DDR nach dem Mauerbau

Unter dem Primat der SED

Titel: Ideologische Einschränkungen von Berufswegen in der DDR nach dem Mauerbau

Seminararbeit , 2019 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Arbeit sollen besonders ideologisch bedingte Einschränkungen hinsichtlich der beruflichen Entwicklung einzelner Menschen nach dem Mauerbau untersucht werden. Hierfür dienen einige Erzählungen aus dem Berufsleben von ehemaligen DDR-Bürgern seit 1962 als Quellengrundlage, die unter einem ideologischen Gesichtspunkt analysiert werden sollen. Bei den Arbeitsbiografien werden zwei Formen von Restriktionen unterschieden: Einerseits geht es um berufliche Tätigkeiten, die aufgrund der Ideologie nicht uneingeschränkt toleriert wurden. Auf der anderen Seite wurden Berufslaufbahnen auch als Straf- und Erziehungsmaßnahme für oppositionelles Verhalten obstruiert.

Der Alltag der DDR-Bürger wurde durch die Präzedenz der marxistisch-leninistischen Ideologie erheblich beeinflusst, denn absolute Linientreue war prioritär. Wer sich dem Staat verpflichtete und nach den sozialistischen Grundlagen handelte, vermied Konflikte, die den persönlichen Lebenslauf ansonsten stark beeinträchtigen konnten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die Rolle der Arbeit im Sozialismus
  • Berufslenkung durch die SED
  • Besondere Einschränkungen bestimmter Berufswege
    • Wolfgang Rowinski: Fotograf
    • Jörg Schütze: Musiker
  • Berufliche Diskriminierung als Maßnahme gegen abweichendes Verhalten
    • Sabine Kaufmann: Lehrerin
    • Uwe Gerig: Journalist
    • Bernhard Freutel: Elektriker
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die ideologisch bedingten Einschränkungen beruflicher Entwicklungen von DDR-Bürgern nach dem Mauerbau. Sie analysiert Erzählungen aus dem Berufsleben ehemaliger Bürger seit 1962, um zwei Formen von Restriktionen zu beleuchten: Berufsfelder, die aufgrund der Ideologie nicht uneingeschränkt toleriert wurden, und Berufslaufbahnen, die als Strafe und Erziehungsmaßnahme für oppositionelles Verhalten obstruiert wurden.

  • Die Rolle der Arbeit im Sozialismus
  • Die Berufslenkung durch die SED
  • Einschränkungen von Berufswegen aufgrund ideologischer Abweichung
  • Berufliche Diskriminierung als Maßnahme gegen abweichendes Verhalten
  • Die Bedeutung des Arbeitskollektivs im Sozialismus

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in die Thematik der ideologisch bedingten Einschränkungen beruflicher Entwicklungen in der DDR ein und erläutert die Forschungsmethodik sowie die Bedeutung der verwendeten Quellengrundlage. Kapitel 2 beleuchtet die Rolle der Arbeit im Sozialismus und die Bedeutung des Arbeitskollektivs als Instrument zur Internalisierung sozialistischer Wertvorstellungen. In Kapitel 3 wird die Berufslenkung durch die SED als Instrument zur Kontrolle des Arbeitsalltags und zur Stabilisierung der eigenen Herrschaft analysiert. Kapitel 4 präsentiert zwei Fallbeispiele von DDR-Bürgern, deren Berufswege aufgrund ideologischer Abweichung eingeschränkt wurden.

Schlüsselwörter

Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Berufslenkung, politische Opposition, Arbeitsbiografien, DDR, sozialistische Ideologie, Arbeitskollektiv, berufliche Diskriminierung und ideologisch bedingte Einschränkungen.

Häufig gestellte Fragen

Wie beeinflusste die SED-Ideologie die Berufswahl in der DDR?

Die SED nutzte die Berufslenkung, um den Bedarf der Planwirtschaft zu decken und gleichzeitig politische Linientreue sicherzustellen. Absolute Loyalität zum Staat war oft Voraussetzung für attraktive Laufbahnen.

Was versteht man unter beruflicher Diskriminierung als Erziehungsmaßnahme?

Personen, die sich kritisch gegenüber dem System äußerten oder oppositionelles Verhalten zeigten, wurden oft durch Berufsverbote oder die Zuweisung minderqualifizierter Tätigkeiten bestraft, um sie zu disziplinieren.

Welche Rolle spielte das "Arbeitskollektiv" im Sozialismus?

Das Kollektiv diente als Instrument zur sozialen Kontrolle und zur Internalisierung sozialistischer Werte. Wer sich nicht anpasste, geriet unter Druck durch seine Arbeitskollegen und Vorgesetzten.

Gab es Berufe, die ideologisch besonders kritisch gesehen wurden?

Ja, Berufe in der Kunst, Musik oder im Journalismus wurden strenger überwacht, da sie großen Einfluss auf die öffentliche Meinung hatten. Abweichungen von der Parteilinie führten hier schnell zu Sanktionen.

Wie wirkte sich der Mauerbau auf die berufliche Freiheit aus?

Nach dem Mauerbau 1961 wurde die Abwanderung von Fachkräften gestoppt, was dem Staat ermöglichte, die Bürger noch stärker in das sozialistische System zu pressen und berufliche Wege lückenlos zu kontrollieren.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ideologische Einschränkungen von Berufswegen in der DDR nach dem Mauerbau
Untertitel
Unter dem Primat der SED
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Geschichte)
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V1187496
ISBN (PDF)
9783346622327
ISBN (Buch)
9783346622334
Sprache
Deutsch
Schlagworte
DDR SED Mauerbau Berufsverbot
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Ideologische Einschränkungen von Berufswegen in der DDR nach dem Mauerbau, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1187496
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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