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Inwieweit wird die eigene Lesesozialisation vom Leseverhalten der Eltern in der Adoleszenz beeinflusst?

Title: Inwieweit wird die eigene Lesesozialisation vom Leseverhalten der Eltern in der Adoleszenz beeinflusst?

Term Paper , 2021 , 9 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Anonym (Author)

Education - Reading Instruction
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, inwieweit die eigene Lesesozialisation vom Leseverhalten der Eltern in der Adoleszenz beeinflusst wird.

Hurrelmann versteht das Lesen als einen wichtigen Teil der Sozialisierung, als Erwerb der Fähigkeit, schriftliches Material zu entschlüsseln, aber gleichzeitig auch Kommunikationsinteressen und kulturelle Einstellungen, die dem Leser ermöglichen, an dem sozialen und kulturellen Leben einer buchstäblich modellierten Kultur teilzunehmen.

Damit bringt Hurrelmann die herausragende Bedeutung des Lesens in unserer heutigen Gesellschaft zum Ausdruck. Um eine entsprechende Lesekompetenz zu erwerben, ist ein Austausch mit anderen kompetenten Personen erforderlich sowie das Vermitteln von kulturellem Wissen und die Unterstützung im Leseprozess. Dies schließt Sozialisationsinstanzen wie Familie, Schule und Peers ein. Auf diese beiden Befunde wird im Laufe dieser Arbeit eingegangen und das Modell von Hurrelmann näher beleuchtet.

Die persönliche Leseautobiografie der Autorin wird erläutert, kritisch reflektiert und es wird sich damit befasst, was das Lesen literarischer Texte umfasst. Die Literaturauswahl wurde angepasst, um ein allgemeines Verständnis des Leseverhaltens und seiner bestimmenden Faktoren zu erlangen. Im weiteren Verlauf wird chronologisch und induktiv vorgegangen, um eine entsprechende Struktur zu erhalten und die eigenen Erfahrungen im Lichte wissenschaftlicher Erkenntnisse zu betrachten. Diese Hypothese wird überprüft, reflektiert und im Fazit wieder aufgegriffen.

Als angehende Lehrkraft ist es notwendig, sich mit der eigenen Lesegeschichte zu befassen, entsprechende Verhaltensmuster zu identifizieren und diese Erkenntnisse in die tägliche Arbeit mit den Lernenden einfließen zu lassen. Was sowohl für bekannte Defizite gilt als auch in einen als positiv zu bewertenden Kontext einzuordnen ist. Die Schule und die Arbeit der Lehrkräfte sind von grundlegender Bedeutung für die individuelle Entwicklung, der Lesesozialisierung der Schüler*innen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

2. Die Lesesozialisation

2.1 Primäre literarische Initiation

2.2 Persönliche Lesekrise und sekundäre literarische Initiation

3. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss des elterlichen Leseverhaltens auf die eigene Lesesozialisation während der Adoleszenz unter Anwendung theoretischer Konzepte der Lesesozialisationsforschung, insbesondere des Modells von Hurrelmann.

  • Analyse der primären und sekundären literarischen Sozialisation
  • Reflexion der eigenen Leseautobiographie im wissenschaftlichen Kontext
  • Untersuchung der Bedeutung von Sozialisationsinstanzen wie Familie und Schule
  • Einfluss des Familienklimas und elektronischer Medien auf die Lesemotivation
  • Relevanz der Ergebnisse für die zukünftige pädagogische Praxis

Auszug aus dem Buch

2.2 Persönliche Lesekrise und sekundäre literarische Initiation

Meine Lesemotivation wandelte sich durch das Eintreten in die Adoleszenz, die Veränderung der Interessenlagen und den Wechsel in die weiterführende Schule. Aufgrund mannigfaltiger Freizeitaktivitäten, sowie neuen sozialen Kontakten, die außerhalb des Familienverbandes aufgebaut wurden, nahm meine Leseaktivität kontinuierlich ab. Die Literatur zur Lesesozialisation spricht in dieser Phase von einer Leserkrise Jugendlicher, die sich durch eine Leseabstinenz auszeichnet.

In der Schule werden im Deutschunterricht, bis zur gymnasialen Oberstufe, so auch bezogen auf meinen schulischen Werdegang, Pflichtlektüren wie Der Schimmelreiter von Theodor Storm, Kleider machen Leute von Gottfried Keller, Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing und Effi Briest von Theodor Fontane als Teil der Makro-Ebene behandelt. Diese Art der Literatur führte unter anderem dazu, dass meine Lesemotivation nachließ. Nichtsdestotrotz durchlief ich als Leserin (Mikro-Ebene) in meiner Pubertät Phasen, in denen ich von einem bestimmten Buch begeistert war und welches ich regelrecht "verschlang". Ich interessierte mich für Thriller oder Krimis, die mich fesselten und in ihren Bann zogen. Vor zwei Jahren im Italien-Urlaub, fingen meine Mutter und ich (Lesefrequenz) an, ein Buch zu lesen. Der Psychothriller mit dem Titel „Offline“ von dem Autor Arno Strobel, welches über dreihundert Seiten hat, las ich an zwei Tagen auf der Liege am Strand durch. Es fühlte sich an, als würde ich in eine Parallelwelt eintauchen. Sobald ich ein spannendes Buch beendete, verließ mich die Lesemotivation und es fand erneut eine lange Pause statt. (Lesedauer).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Lesesozialisation ein, definiert die Forschungsfrage und erläutert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Die Lesesozialisation: Hier werden theoretische Grundlagen dargelegt, insbesondere das Mehrebenenmodell nach Hurrelmann und die verschiedenen Einflussfaktoren auf das Leseverhalten.

3. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der persönlichen Leseautobiographie zusammen und leitet daraus pädagogische Implikationen für die Rolle als Lehrkraft ab.

Schlüsselwörter

Lesesozialisation, Leseautobiographie, Hurrelmann, Adoleszenz, Lesekrise, Familienklima, Leseverhalten, Sozialisationsinstanzen, Lesemotivation, Lehrerbildung, Literaturdidaktik, Mediensozialisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der eigenen Leseentwicklung und analysiert kritisch, wie das elterliche Vorbild und das häusliche Umfeld diese beeinflusst haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Begriffe der literarischen Sozialisation, das Leseverhalten, die Bedeutung des Familienklimas sowie der Einfluss von Schule und sozialen Kontakten.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die eigene Lesegeschichte anhand wissenschaftlicher Theorien zu reflektieren, um daraus ein besseres Verständnis für zukünftige Aufgaben im Lehrberuf zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein chronologisches und induktives Vorgehen gewählt, bei dem die eigene Biografie im Lichte existierender Lesesozialisationstheorien reflektiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der primären literarischen Initiation in der Kindheit sowie die Analyse der Lesekrise und sekundären Initiation während der Adoleszenz.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Lesesozialisation, Leseautobiografie, das Mehrebenenmodell von Hurrelmann und der Einfluss informeller Sozialisationsinstanzen.

Warum spielt die Adoleszenz eine besondere Rolle in der Leseentwicklung?

Die Adoleszenz markiert eine Phase, in der neue Interessen und soziale Kontakte oft zu einer Leseabstinenz oder einer sogenannten "Lesekrise" führen, da andere Freizeitaktivitäten an Bedeutung gewinnen.

Welchen Stellenwert hat das elterliche Lesevorbild?

Das elterliche Vorbild wird als zentraler Faktor identifiziert; ein aktiver Umgang mit Literatur in der Familie fördert die Lesemotivation, während eine rein funktionale oder medienorientierte Nutzung das Lesen eher in den Hintergrund drängt.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin für ihre spätere Arbeit als Lehrerin?

Sie betont, dass Lehrkräfte die sozialen Instanzen ihrer Schüler*innen berücksichtigen und Bedingungen schaffen müssen, die zum Lesen ermutigen, statt es als rein schulische Pflichtaufgabe zu vermitteln.

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Details

Title
Inwieweit wird die eigene Lesesozialisation vom Leseverhalten der Eltern in der Adoleszenz beeinflusst?
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
3,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
9
Catalog Number
V1187596
ISBN (PDF)
9783346649560
ISBN (Book)
9783346649577
Language
German
Tags
inwieweit lesesozialisation leseverhalten eltern adoleszenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Inwieweit wird die eigene Lesesozialisation vom Leseverhalten der Eltern in der Adoleszenz beeinflusst?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1187596
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