Ist ein Leben ohne Werte, Normen und Gesetze möglich?


Seminararbeit, 2006

24 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

Ist ein Leben ohne Werte, Normen und Gesetze möglich?

1. Einleitung

2. Definitionen
2.1. Definition eines Wertes
2.2. Definition einer Norm
2.2.1. Normung
2.2.2. Rechtsnorm
2.2.3. Soziale Norm
2.2.4. Normen in den Sozialwissenschaften
2.3. Definition von Moral
2.4. Definition von Sozialisation
2.5. Definition von Nihilismus

3. Unterschiede zwischen Norm und Wert

4. Normen und Werte einer Gesellschaft

5. Brauchen Menschen Gesetze?
5.1. Was alles für eine Rechtsordnung spricht
5.2. Recht und Unrecht
5.2.1. Die Rechtsordnung

6. Geschichte
6.1. Politische Wertorientierungen und ihr Wandel
6.2. Wichtige Vertreter der Ethik und Moralphilosophie
Immanuel Kant
Der Utilitarismus
Jean Piaget
Proto-Moral
Lawrence Kohlberg
Franz E. Weinert

7. Was sind Menschenrechte?

8. Schlussbemerkung

9. Quellenverzeichnis

1. Einleitung

„Wir sind alle Opfer der Zeit und des Ortes“[1]

Der Mensch fühlt, denkt, erwägt, agiert und reagiert in einer Gesellschaft, aus der er sich nicht ausschließen kann. Umgeben von Menschen, Gesetzen, Regeln, Verboten und Geboten muss er sich seiner Umwelt fügen bzw. anpassen, da die zwischenmenschlichen Beziehungen sein Dasein auf einer gewissen Ebene bestimmen.

Bereits in sehr frühen Lebensphasen des Menschen entwickeln sich Werte, die relativ stabil sind. Was der Mensch im Erwachsenenalter für wichtig oder unwichtig hält, hängt unter anderem vom Erziehungsstil seiner Eltern ab.

Ein niedriger sozioökonomischer Status führt zu einer geringen Selbstbestimmtheit und einer hohen Konformität[2].

Im Zusammenhang mit der Pädagogik, besonders mit der Sonderpädagogik treffen wir immer dann auf den Begriff der Normen, wenn es darum geht zu beurteilen ob etwas normal oder abnormal ist. Hier dient der Normbegriff der Klassifizierung von Handlungen und Personen. Normen definieren Normalität.

Im Endeffekt ist der Mensch stets am urteilen, in jeglicher seiner Handlungen oder Gedankenvorgänge und Emotionen steht er wertend da. Er handelt, indem er ein Werturteil fällt. Es kann sich später als irrational oder unpassend zur eigenen Person herausstellen, doch in dem Moment, wo er handelt, ist jener Handlungsweg für ihn „richtig“, akzeptabel, für ein bestimmtes Ziel ausschlaggebend oder unumgänglich. Jegliche „freie“ Handlung ist also bedingt durch das vorherige Werten. „Jede Art von Entscheidung ist eine Entscheidung zwischen Achtung und Verachtung![3]

Wie verhält es sich aber mit der objektiven Wertschätzung? Wer bestimmt jene Werte, die Allgemeingültigkeit besitzen? Muss eine Sache einen allgemeingültigen positiven Wert haben, wenn sie von der Mehrheit gewollt und begehrt wird? Gibt es international gültige Werte?

Die Entnormierung der Gesellschaft, alte und neue Werte. Dies sind nur einige Begriffe, mit denen man in jeder Zeitepoche konfrontiert wird. Aufgrund von Pluralisierung[4] und Individualisierung, der Entstrukturierung der Lebensverhältnisse und der Zunahme unterschiedlicher Lebensstile ist eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und individuellen Werten und Normen unvermeidlich geworden.

Durch die aus der Pisa-Studie gewonnenen Erkenntnisse hat der Wertebegriff auf dem Gebiet von Pädagogik und Sozialpädagogik wieder an Bedeutung gewonnen. Die europaweit durchgeführte Studie hat gezeigt, dass eine Rückkehr zu alten Werten wie beispielsweise Höflichkeit, Pünktlichkeit und Ordnung, wichtige Bedingungsfaktoren für einen optimalen Lernerfolg sind.

Neben der Sozialen Arbeit setzen sich zahlreiche Wissenschaften, wie beispielsweise die Soziologie, die Politologie und die Psychologie mit der Werteproblematik auseinander. Zwischen der Gesellschaft und deren Werten besteht ein direkter Zusammenhang. Veränderungen in der Gesellschaft haben Veränderungen von Werten und Normen zur Folge. Ebenso bedeuten Modifikationen[5] von Werten und Normen eine Veränderung der Gesellschaft.

2. Definitionen

2.1. Definition eines Wertes

,,Ein Wert ist eine explizite[6] oder implizite[7] Auffassung von Wünschenswertem, spezifisch für ein Individuum oder charakteristisch für eine Gruppe, die die Auswahl unter möglichen Handlungsweisen, Handlungsmitteln und Handlungszielen beeinflusst.“[8]

Werte sind individuelle oder auf die gesamte Gesellschaft bezogene Grundhaltungen die das Verhalten in bestimmten Situationen beeinflussen. Diese Art der Einschätzung von Situationen kommt eher aus dem Unterbewusstsein.

Zum besseren Verständnis der Theorien des Wertewandels muss zunächst geklärt werden, was man in der Soziologie unter einem Wert versteht. Hierbei werden die am weitest verbreiteten Ansätze vorgestellt und Abgrenzungen zu im alltäglichem Sprachgebrauch ähnlich anmutenden Begriffen getroffen. Die Entwicklung der modernen Wertforschung spielt in diesem Zusammenhang natürlich ebenso eine wichtige Rolle wie der Blick auf herrschende Wertorientierungen und deren Einteilung.

Allgemein formuliert ist ein Wert eine grundlegende, zentrale Zielvorstellung und Orientierungsleitlinie für menschliches Handeln und soziales Zusammenleben. Laut Kluckhohn sind Werte individuell und sozialstrukturell verankert und beziehen sich auf das gesellschaftlich Wünschenswerte. Sie bestimmen die Auswahl verschiedener Handlungsarten, -mitteln und -zielen und sind somit, die entscheiden Elemente einer Kultur[9]. Ein Wert als Maßstab lenkt also das Handeln und ermöglicht Entscheidungen über Handlungsweisen zu treffen.

Durch ihre „doppelte Verankerung“ in der Persönlichkeit- bzw. Motivationsstruktur des Einzelnen und ihrem Geltungsanspruch in der Sozialstruktur erhalten Werte ihre gesellschaftliche Stabilität. Sie stellen gewissermaßen eine Verbindung zwischen der Gesellschaft und ihren Mitgliedern her und wirken längerfristig. Darüber hinaus schaffen sie Rangfolgen der Bevorzugung und ermöglichen die Bewertung sozialer Tatbestände hinsichtlich Bedeutung und Sinn. In einer pluralistischen Gesellschaft können viele wie auch zueinander widersprüchliche Werte nebeneinander existieren. Sie müssen also nicht für alle Bevölkerungsgruppen, sondern jeweils nur innerhalb einer bestimmten Verbindlichkeit bestehen[10].

Werte sind eine von der Mehrheit einer Gruppe geteilte allgemeine Vorstellungen darüber, was gut oder schlecht, was wünschenswert oder nicht wünschenswert ist. Werte sind daher bestimmend für Lebensstile[11].

Werte sind zudem die „ethischen Imperative“[12], die das Handeln von Menschen leiten. Das bedeutet, dass sie die allgemeingültigsten Grundprinzipien, kultureller, religiöser und ethischer Natur sind, als auch die sozialen Leitbilder darstellen, die für die Handlungsorientierung und die Ausführung bestimmter Handlungen verantwortlich sind. Die in einer Gesellschaft vorherrschenden Wertorientierungen bilden somit das Grundgerüst der Kultur.

Es gibt keinen wertfreien Lebensraum.

2.2. Definition einer Norm

Normen sind Richtlinien des Verhaltens, Verhaltensforderungen, verpflichtende Kriterien des Verhaltens, Bezugssystem zur Beurteilung von Handlungen. Normen regulieren das menschliche Zusammenleben. Die Beurteilung von Zuständen, Dingen, Personen hängen immer von der Sichtweise ab, die sich aus dem Zusammenhang der individuellen Werte ergibt.

Normen sind allgemein geltende und in ihrer Allgemeinheit verständlich mitteilbare Vorschriften für menschliches Handeln. Sie orientieren sich direkt oder indirekt an weit verbreiteten Wertvorstellungen und beabsichtigen diese in die Realität umzusetzen.

Mittels Normen wird versucht, das menschliche Verhalten in Situationen festzulegen, in denen dieses nicht schon auf eine andere Weise geregelt ist. Damit werden Erwartbarkeiten geschaffen. Diese werden durch Sanktionen abgesichert.

Vom durchschnittlichen Verhalten ausgehend, bezieht sich Norm als verpflichtende Verhaltenserwartung primär auf erwünschte Gleichförmigkeiten. Da Normen erlernt werden müssen, ist der Begriff eng mit dem der Sozialisation verbunden.

Normen verändern sich im Wandel der Zeit. Sie variieren ebenso innerhalb ein und derselben Gesellschaft. Die meisten Normen sind situationsbezogen.

Viele Normen sind als Gesetze oder Verordnungen formalisiert und ihre Durchsetzung wird mit staatlicher Sanktionsmacht garantiert[13].

Eine sittliche Norm setzt dem Handeln Wertmaßstäbe, z. B. „Behandle deinen Mitmenschen so, wie du selbst behandelt werden willst“ (Goldene Regel). Für mündige Menschen gewinnen Handlungsnormen nicht schon dadurch Gültigkeit, dass sie gegeben sind, sondern ihr Verpflichtungscharakter ergibt sich nach verantwortlicher Prüfung. Eine Norm, die nicht auf einem Wert gründet, hat keine sittliche Bindekraft.

2.2.1. Normung

„„Musizieren beflügelt das Denken“, – befand Albert Einstein.

Und für Nietzsche wäre ein „Leben ohne Musik ein Irrtum“ gewesen. Die Frage, inwieweit ein Leben ohne Normen ebenfalls ein Irrtum bliebe, mag zu hypothetischen Gedankenspielen anregen...

Die reale Antwort lautet:

Ein Leben ohne Normen ist nicht existent. Nicht auf dieser Welt. Normung ist ein von Menschen geschaffenes Kulturgut. Wie die Musik. [...]

Normen werden immer und überall gebraucht.

Normen machen das Leben einfacher. Jede Norm ist das Ergebnis eines Ausgleichs zwischen

technischer Tauglichkeit und wirtschaftlichem Nutzen. Normen dienen stets dem Wohl der Allgemeinheit. Die Normung ist die Wiege der Wirtschaftlichkeit. Normen bilden wesentliche Elemente der Betriebswirtschaft wie der Volkswirtschaft. Die technischen Innovationen von morgen wachsen auf den gesicherten Erkenntnissen der Normung von heute. Wissenstransfer und weltweiter Handel vollziehen sich in den durch Normen vorgezeichneten Bahnen. Normen entstehen im Konsens, daher gibt es keine Dissonanzen. Normen spiegeln den Stand der Technik. [...]

Normung ist die Harmonielehre von Wirtschaft, Wissenschaft und Technik, für Handel, Handwerk und Industrie. Selbst die Normung unterliegt gewissen Trends. In erster Linie ist dies eine Frage technischer und wirtschaftlicher Entwicklungen: Normung ist integraler Bestandteil des Wirtschaftslebens und des technischen Fortschritts. Normung lebt. Normen entwickeln sich weiter wie die sie umgebenden Lebensbedingungen auch. Und sie wirken auf diese zurück. Normen schützen und geben Sicherheit. Und sie erleichtern das tägliche Leben: zu Hause, bei der Arbeit, unterwegs.[14]

2.2.2. Rechtsnorm

Als Rechtsnorm wird in der Rechtswissenschaft jede Maßnahme eines Trägers öffentlicher Gewalt bezeichnet, die darauf gerichtet ist, in einer unbestimmten Vielzahl von Einzelfällen bestimmte Rechtsfolgen herbeizuführen, die sich nicht ausschließlich innerhalb dieses Trägers öffentlicher Gewalt auswirken und in diesem Sinne so genannte Außenwirkung entfalten. Rechtsnormen sind personenbezogen generell und sachverhaltbezogen abstrakt festgelegt.

Sachverhalt: Grundsätzlich verkörpern Normen, ob sie moralisch oder rechtlich zu verstehen sind, eine Sollensanordnung. Diese Sollensanordnung verknüpfen den Tatbestand der Norm mit der Rechtsfolge. Aus der Sollensanordnung geht der eigentliche Appell an die Normadressaten hervor.

Als Sollensanordnung bestehen vier Typen:

Das Verbot: Es statuiert eine Unterlassungspflicht

Das Gebot: Es statuiert eine Handlungspflicht

Die Erlaubnis: Sie statuiert ein Handlungsrecht

Die Freistellung: Sie statuiert ein Unterlassungsrecht

Unter einer Norm versteht man eine Regel (Richtschnur). Die sittlichen Normen sind so genannte Sollnormen, die nicht rechtsverbindlich sind und somit das Leben nur angenehmer machen sollen. Die Rechtsnormen dagegen sind so genannte Mussnormen, diese sind rechtsverbindlich und müssen von jedem eingehalten werden, da sonst eine Strafe oder eine sonstige rechtliche Sanktion droht.

2.2.3. Soziale Norm

Soziale Normen (Gesellschaftliche Normen, Soziale Skripte) definieren mögliche Verhaltensweisen in einer sozialen Situation und geben Verhaltensregelmäßigkeiten an. Sie sind gesellschaftlich und kulturell bedingt und daher in den Kulturen verschieden und auch mit der gesellschaftlichen Entwicklung wandelbar.

Soziale Normen sind konkrete Vorschriften, die das Verhalten betreffen. Die Einhaltung von Normen wird durch Sanktionen garantiert (Belohnung oder Bestrafung). Diese Sanktionen können durch die Mitmenschen erfolgen oder durch Personen in einer bestimmten Machtposition.

Soziale Normen sind von den meisten Gesellschaftsmitgliedern (sozialen Akteuren) akzeptierte und vertretene Vorstellungen, Handlungsmaximen und Verhaltensmaßregeln wie zum Beispiel, dass man beim Essen nicht schmatzt, dass man sich den Hosenschlitz in einem unbeobachteten Moment zuzieht, oder dass man andere Menschen nicht anrempelt. Soziale Normen strukturieren so die Erwartungen der Interaktionspartner in einer Situation und machen das Handeln und Reagieren in einem gewissen Maße vorhersagbar, sie reduzieren daher Komplexität im sozialen Miteinander, engen aber die Verhaltensmöglichkeiten auch ein.

Das Kind erlernt die jeweils in der Gesellschaft geltenden sozialen Normen während der Erziehung im Elternhaus und in der Schule kennen (Sozialisation). Mit den Jahren erweitert sich die Anzahl der Normen und der Heranwachsende passt sich immer mehr der Gesellschaft an. Von einem erwachsenen Menschen erwarten die Leute, dass er die meisten Normen kennt und beachtet, so dass er in der Öffentlichkeit nicht unangenehm auffällt. Die Einhaltung der sozialen Normen unterliegt der sozialen Kontrolle. Die Formen der Normabweichung reichen von bloßer Exzentrik bis hin zur Kriminalität.

Die einzelnen Normen sind nicht alle gleich wichtig, sondern sind nach Wertigkeit in einer Hierarchie geordnet. Je wichtiger eine soziale Norm für das gesellschaftliche Zusammenleben ist, desto mehr Anstrengungen werden unternommen, ihre Geltung durchzusetzen. Bei hoher Relevanz z.B. beim Schutz von Privateigentum werden soziale Normen durch Gesetze kodifiziert und über Strafen (Sanktionen) durchgesetzt.

Normen werden häufig aus ethisch-moralischen Zielvorstellungen (Werten) abgeleitet. Verhält sich jemand entsprechend einer Norm, ohne dabei bewusst an die mit dieser Norm verbundenen Sanktionen zu denken, so hat er die Norm internalisiert. Normen dienen dazu, dass soziales Handeln vereinfacht wird, durch die Existenz von Normen wird es möglich Erwartungen über das Verhalten anderer Personen zu bilden.

2.2.4. Normen in den Sozialwissenschaften

Allgemein bedeuten Normen in den Sozialwissenschaften Regelungen des sittlichen oder konventionellen Verhaltens der Menschen, die innerhalb einer gesellschaftlichen Gruppe gelten. Dazu gehören z. B. Sitten und Gebräuche, Verbote und Gesetze. Sie dienen dem Schutz von Werten, sie ermöglichen dem Individuum zu leben und der Gemeinschaft zusammenzuleben. Für den Einzelnen haben sie eine Entlastungsfunktion: Sie geben ihm Orientierung und befreien ihn von dem dauernden Druck sich Selbst Verhaltensregeln suchen zu müssen. In einer offenen Gesellschaft sind Normen nicht ein für allemal festgelegt, sondern unterliegen einem stetigen Legitimationsdruck.

2.3. Definition von Moral

Früher war es die Ansicht über „Gut und Böse“. Es sind von der Gesellschaft aufgestellte Normen: Gebote, Verbote, Pflichten, Verantwortlichkeiten.

Die Funktionen sind:

1. Soziobiologisch
2. Soziokulturell

Die Legitimität ergibt sich: durch Religionsgründer gottgegeben; durch eine demokratisch gewählte, regierende Partei stellvertretend für das Volk; durch die Tradition geschichtlich verankert.

Die Internalisierungsstadien[15] sind: Erwerb von Wissen über Normen inklusive ihres Geltungsbereiches; Annerkennung des Geltungsanspruches; Befolgung

Nachweis der Internalisierung:

1. Bedingung der externen oder internen Motivation;
2. Schuldgefühl;
3. Befähigung zur Urteilsfällung

Vermittlungsinstanzen können die Familie genauso wie Peer-groups sein. Die Differenzierung findet in der moralischen Überzeugung, beim moralischen Wissen und der Kompetenz und beim moralischen Handeln statt.

In der Soziologie wurde eine grundlegende Proto-Moral festgelegt, die nie wertfrei sein kann, denn es wird immer eine Entscheidung gefordert. In jedem Augenblick unseres Lebens entscheiden wir uns zwischen Achtung und Verachtung.

[...]


[1] SENNETT 2000: 202

[2] Konformität: Anpassungsfähigkeit

[3] Zitat von Professor Hans Walz

[4] Pluralismus: eine ethische Grundhaltung, die es gutheißt, dass verschiedene Werte und Überzeugungen

nebeneinander bestehen und miteinander konkurrieren.

[5] Modifikation: Veränderung, Verbesserung

[6] Explizit: ausdrücklich, deutlich, klar, ausführlich, differenziert

[7] Implizit: mit enthalten, logisch zu erschließen

[8] KLUCKHOHN, C. 1951: 211

[9] Vgl. HILLMANN 1994: 928

[10] Vgl. BÜRKLIN 1998: 139

[11] Vgl. JOAS 2001: 72

[12] ethische Imperative: sittliche Vorstellungen, Sittengesetz

[13] Vgl. JOAS 2001: 74 - 76

[14] www.normung.din.de/sixcms_upload/media/1363/Beuth8seiterANP2005intern.pdf

[15] Internalisierung: Verinnerlichung, die Übernahme beziehungsweise das Sich – zu – Eigen – Machen von

Werten, Normen, Auffassungen anderer Personen, um sich an gegebene Verhältnisse anzupassen; tritt v. a. in

der kindlichen Sozialisation auf.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Ist ein Leben ohne Werte, Normen und Gesetze möglich?
Hochschule
Pädagogische Hochschule Weingarten
Veranstaltung
Recht in der Gesellschaft
Autor
Jahr
2006
Seiten
24
Katalognummer
V118764
ISBN (eBook)
9783640221134
ISBN (Buch)
9783640223183
Dateigröße
524 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leben, Werte, Normen, Gesetze, Recht, Gesellschaft, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Individuum, Gruppe, Soziologie, Sozialarbeit
Arbeit zitieren
Nicole Wegmann (Autor), 2006, Ist ein Leben ohne Werte, Normen und Gesetze möglich?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118764

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