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Digitalisierung und Inklusion als Herausforderung für Lehrkräfte

Inwiefern werden LehrerInnen auf das digital-inklusive Schulleben vorbereitet und gefördert?

Titel: Digitalisierung und Inklusion als Herausforderung für Lehrkräfte

Hausarbeit , 2020 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Gamze Soykan (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Doch inwiefern werden Lehrkräfte für das digital-inklusive Schulleben vorbereitet? Wird man in den verschiedenen drei Phasen der Lehrerbildung mit ausreichend Wissen versorgt, welches man in den Praxisphasen der Ausbildung lernt anzuwenden, sodass man sich in dem digital-inklusiven Schulleben zurechtfindet und seine Schülerinnen und Schüler dementsprechend fördern kann? Haben angehende Lehramtsstudierende nach dem Absolvieren des Lehramtsstudiums die Fähigkeiten, digital-inklusiven Unterricht durchzuführen?

Zu Beginn werden in Kapitel 2 die für diese Arbeit relevanten Grundbegriffe Lehrerbildung, Inklusion sowie die Behindertenrechtskonvention definiert und erläutert, um eine theoretische Basis zu erschaffen. Im Anschluss an die theoretische Verortung werden in Kapitel 3 Kompetenzen von Lehrkräften in Bezug auf digitale Inklusion thematisiert. Dabei wird in Unterkapitel 3.1 der DigiCompEdu erläutert und daraus folgend werden notwendige Kompetenzen von Lehrkräften aufgeführt. In Unterkapitel 3.2 wurden fünf verschiedene Modulhandbücher der Bildungswissenschaften analysiert, um festzustellen, inwieweit die universitäre Lehrerbildung im Hinblick auf digitale Inklusion ausreichend ist. Die Ergebnisse der gesamten Arbeit werden im letzten Kapitel, dem Schlussteil, zusammenfassend aufgeführt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Verortung

2.1 Definition der Lehrerinnenbildung in der EU

2.2 Inklusion

2.3 Behindertenrechtskonvention

3 Kompetenzen der Lehrkraft in Bezug auf digitale Inklusion

3.1 Notwendige Kompetenzen der Lehrkraft

3.2 Lehrerbildung in dem Bereich im universitären Kontext

5 Schlussteil

5.1 Fazit

6 Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit angehende Lehrkräfte im Rahmen ihrer universitären Ausbildung auf die Anforderungen eines digital-inklusiven Schullebens vorbereitet werden und ob das vorhandene Wissen ausreicht, um diese Herausforderungen in der Praxis erfolgreich zu bewältigen.

  • Digitale Kompetenzen von Lehrkräften im 21. Jahrhundert
  • Bedeutung und Umsetzung von Inklusion im modernen Bildungssystem
  • Analyse der universitären Lehrerbildung hinsichtlich digitaler Inklusion
  • Rechtliche Grundlagen durch die UN-Behindertenrechtskonvention
  • Vergleich von Modulhandbüchern verschiedener deutscher Universitäten

Auszug aus dem Buch

3.1 Notwendige Kompetenzen der Lehrkraft

Durch die andauernde Digitalisierung in allen Lebensbereichen verändert sich auch das Schulleben rasant. Diese Veränderungen in der Schule haben zur Folge, dass sowohl Lernende als auch Lehrende mit neuen Anforderungen konfrontiert werden (vgl. Lorenz, Endberg, 2019). Doch vor allem Lehrkräfte müssen vieles anders machen, als vorher. Es gehört nämlich zum Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schulen, die Schülerinnen und Schüler auf die digitalisierte Zukunft vorzubereiten (vgl. ebd.). Das gezielte Einsetzen von digitaler Medien hat auch aus pädagogischer Sicht viele Vorteile, jedoch können diese Vorteile nicht vollkommen zu Nutze gemacht werden. Das hat den Grund, dass es an der „professionellen Handlungskompetenz der Lehrpersonen im Kontext Digitalisierung“ (Lorenz, Endberg, 2019, S. 62) fehlt. Sowohl die Mediatisierung als auch die Inklusion haben erheblichen Einfluss auf die Professionalisierung der Lehrerbildung (vgl. Thiele, Bosse, 2018).

2017 wurde von der Europäischen Kommission der European Framework for the Digital Competence of Educators (DigiCompEdu) entwickelt, welche die verschiedenen Kompetenzen, die Lehrkräfte im Berufsleben benötigen zusammenfasst (vgl. Lorenz, Endberg). Er wurde gemeinsam mit „Lehrpersonen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie weiterer Expertinnen und Experten im Rahmen von Workshops und Online-Konsultationen entwickelt“ (Lorenz, Endberg, 2019, S. 67). Der DigiCompEdu, also der Rahmenplan für die Digitale Kompetenz von Lehrenden (Europäische Union, 2017) beschreibt verschiedenen Bereiche, um digitale Kompetenz von Lehrenden zu messen. Dadurch, dass „digitale Kompetenz […] eine Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts [ist]“ (vgl. ebd.), ist es besonders wichtig, diese zu fördern und weitestgehend auszulasten (vgl. ebd.). Bereich fünf ist speziell auf den Einsatz digitaler Medien in Bezug auf Inklusion und Individualisierung ausgerichtet. So lautet die erste Kompetenz „digitale Teilhabe“ und meint, dass alle Lernenden unabhängig von deren Einschränkungen Zugang zu den genutzten Medien haben sollen. Die zweite Kompetenz erläutert, dass den Lernenden ermöglicht werden sollte, dass jeder in dem eigenen Lerntempo und in auf deren Individuum angepassten Lernwegen lernen können sollte. Die letzte Kompetenz in dem fünften Bereich der Lernerorientierung thematisiert die aktive Einbindung der Lernenden in das Unterrichtsgeschehen. Man erkennt also deutlich, dass die beiden Bereiche der Digitalisierung und Inklusion bei Lehrkräften stark in Verbindung zueinander gesetzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung digitaler Medien in Schulen und formuliert die zentrale Fragestellung, inwiefern Lehrkräfte auf die Anforderungen digitaler Inklusion vorbereitet werden.

2 Theoretische Verortung: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe der Lehrerbildung, Inklusion sowie die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention als theoretisches Fundament.

3 Kompetenzen der Lehrkraft in Bezug auf digitale Inklusion: Hier werden notwendige Handlungskompetenzen beleuchtet und eine Analyse verschiedener Modulhandbücher durchgeführt, um den Stand der akademischen Vorbereitung zu prüfen.

5 Schlussteil: Das Kapitel führt die Ergebnisse der Analyse zusammen und stellt kritisch fest, dass die universitäre Ausbildung hinsichtlich der Verbindung von Digitalisierung und Inklusion deutliche Defizite aufweist.

6 Literatur- und Quellenverzeichnis: Umfassende Auflistung aller zitierten Quellen und verwendeten Modulhandbücher.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Inklusion, Lehrerbildung, Medienkompetenz, DigiCompEdu, UN-Behindertenrechtskonvention, Barrierefreiheit, Heterogenität, Medienpädagogik, Inklusive Bildung, Schulleben, Modulhandbuch, Didaktik, Chancengleichheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen, die durch die Verbindung von Digitalisierung und Inklusion für angehende Lehrkräfte entstehen, und analysiert deren Vorbereitung im universitären Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definitionen von Inklusion und Lehrerbildung, die rechtlichen Rahmenbedingungen der UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Entwicklung von Medienkompetenz bei Lehrkräften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob das in den drei Phasen der Lehrerbildung vermittelte Wissen ausreicht, damit Lehrkräfte im digital-inklusiven Schulleben bestehen und ihre Schüler individuell fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine inhaltliche Analyse von fünf ausgewählten Modulhandbüchern verschiedener Universitäten, um den aktuellen Stand der Ausbildung zur digitalen Inklusion zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen dargelegt, notwendige Kompetenzen basierend auf dem DigiCompEdu erläutert und die Lehrpläne universitärer Bildungswissenschaften auf deren Inklusions- und Medienbezug untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Digitalisierung, Inklusion, Lehrerbildung, Medienkompetenz und die UN-Behindertenrechtskonvention.

Warum ist das Thema "barrierefreie Medien" im Modulhandbuch so relevant?

Da digitale Teilhabe ein Kernaspekt der Inklusion ist, stellt die Arbeit fest, dass angehende Lehrkräfte lernen müssen, wie Medien barrierefrei gestaltet werden, um alle Schüler unabhängig von Einschränkungen einzubinden.

Zu welchem Ergebnis kommt die Analyse der Modulhandbücher?

Die Analyse zeigt, dass die Thematisierung von Digitalisierung und Inklusion in der universitären Lehrerbildung sehr unterschiedlich und lückenhaft ist, was ein erhebliches Defizit in der professionellen Ausbildung darstellt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitalisierung und Inklusion als Herausforderung für Lehrkräfte
Untertitel
Inwiefern werden LehrerInnen auf das digital-inklusive Schulleben vorbereitet und gefördert?
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Unterrichten im Kontext von individueller Förderung und Inklusion
Note
2,0
Autor
Gamze Soykan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V1187796
ISBN (PDF)
9783346620620
ISBN (Buch)
9783346620637
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichten Unterricht individuelle Förderung Förderung Inklusion Digitalisierung Lehrerinnenbildung Lehrkraft Lehrer Schulleben Digital digital-inklusiv Lehramt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gamze Soykan (Autor:in), 2020, Digitalisierung und Inklusion als Herausforderung für Lehrkräfte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1187796
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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