Doch inwiefern werden Lehrkräfte für das digital-inklusive Schulleben vorbereitet? Wird man in den verschiedenen drei Phasen der Lehrerbildung mit ausreichend Wissen versorgt, welches man in den Praxisphasen der Ausbildung lernt anzuwenden, sodass man sich in dem digital-inklusiven Schulleben zurechtfindet und seine Schülerinnen und Schüler dementsprechend fördern kann? Haben angehende Lehramtsstudierende nach dem Absolvieren des Lehramtsstudiums die Fähigkeiten, digital-inklusiven Unterricht durchzuführen?
Zu Beginn werden in Kapitel 2 die für diese Arbeit relevanten Grundbegriffe Lehrerbildung, Inklusion sowie die Behindertenrechtskonvention definiert und erläutert, um eine theoretische Basis zu erschaffen. Im Anschluss an die theoretische Verortung werden in Kapitel 3 Kompetenzen von Lehrkräften in Bezug auf digitale Inklusion thematisiert. Dabei wird in Unterkapitel 3.1 der DigiCompEdu erläutert und daraus folgend werden notwendige Kompetenzen von Lehrkräften aufgeführt. In Unterkapitel 3.2 wurden fünf verschiedene Modulhandbücher der Bildungswissenschaften analysiert, um festzustellen, inwieweit die universitäre Lehrerbildung im Hinblick auf digitale Inklusion ausreichend ist. Die Ergebnisse der gesamten Arbeit werden im letzten Kapitel, dem Schlussteil, zusammenfassend aufgeführt.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 1.1 Fragestellung
- 1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
- 2 Theoretische Verortung
- 2.1 Definition der Lehrerbildung in der EU
- 2.2 Inklusion
- 2.3 Behindertenrechtskonvention
- 3 Kompetenzen der Lehrkraft in Bezug auf digitale Inklusion
- 3.1 Notwendige Kompetenzen der Lehrkraft
- 3.2 Lehrerbildung in dem Bereich im universitären Kontext
- 5 Schlussteil
- 5.1 Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Vorbereitung von Lehrkräften auf das digitale und inklusive Schulleben. Sie untersucht, ob die Lehrerbildung ausreichend auf die Herausforderungen der digitalen Inklusion vorbereitet und welche Kompetenzen notwendig sind, um einen inklusiven Unterricht zu gestalten.
- Definition der Lehrerbildung und Inklusion im Kontext der EU
- Notwendige Kompetenzen von Lehrkräften in Bezug auf digitale Inklusion
- Analyse der universitären Lehrerbildung im Hinblick auf digitale Inklusion
- Herausforderungen der digitalen Inklusion für Lehrkräfte
- Bedeutung der Medienkompetenz für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 führt in das Thema der digitalen Inklusion in der Bildung ein und stellt die Fragestellung der Arbeit sowie deren Zielsetzung und Aufbau dar. Kapitel 2 definiert die relevanten Grundbegriffe der Lehrerbildung, Inklusion und der Behindertenrechtskonvention, um eine theoretische Grundlage für die weitere Analyse zu schaffen. Kapitel 3 beleuchtet die Kompetenzen von Lehrkräften in Bezug auf digitale Inklusion. Dabei wird der DigiCompEdu erläutert und es werden notwendige Kompetenzen für Lehrkräfte aufgezeigt. Des Weiteren wird untersucht, inwieweit die universitäre Lehrerbildung im Hinblick auf digitale Inklusion ausreichend ist.
Schlüsselwörter
Digitale Inklusion, Lehrerbildung, Medienkompetenz, DigiCompEdu, Behindertenrechtskonvention, Chancengleichheit, Heterogenität, Vielfalt, Barrierefreiheit.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet digitale Inklusion in der Schule?
Digitale Inklusion bedeutet, digitale Medien so einzusetzen, dass alle Schülerinnen und Schüler – unabhängig von Beeinträchtigungen – am Unterricht teilhaben und individuell gefördert werden können.
Was ist der DigiCompEdu?
Der DigiCompEdu ist ein europäischer Referenzrahmen für die digitalen Kompetenzen von Lehrenden, der beschreibt, welche Fähigkeiten Lehrer benötigen, um digitale Technologien effektiv im Unterricht zu nutzen.
Sind Lehrkräfte ausreichend auf inklusiven Unterricht vorbereitet?
Die Arbeit analysiert Modulhandbücher und zeigt auf, dass es in der universitären Lehrerbildung oft noch Lücken bei der Verknüpfung von Inklusion und Digitalisierung gibt.
Welche Rolle spielt die Behindertenrechtskonvention?
Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Staaten dazu, ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen zu gewährleisten, was durch digitale Barrierefreiheit unterstützt werden kann.
Welche Kompetenzen brauchen Lehrer für digital-inklusiven Unterricht?
Dazu gehören Medienkompetenz, Wissen über assistive Technologien, die Fähigkeit zur Differenzierung von Lernmaterialien und ein grundlegendes Verständnis für Heterogenität.
- Arbeit zitieren
- Gamze Soykan (Autor:in), 2020, Digitalisierung und Inklusion als Herausforderung für Lehrkräfte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1187796