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Studientagebuch: Entstehung des Faches - Vorgänger der Soziologie: Comte; Marx. Affektbeherrschung: Norbert Elias, Disziplinar- und Kontrollgesellschaften: Foucault

Title: Studientagebuch: Entstehung des Faches - Vorgänger der Soziologie: Comte; Marx. Affektbeherrschung: Norbert Elias, Disziplinar- und Kontrollgesellschaften: Foucault

Research Paper (undergraduate) , 2019 , 14 Pages , Grade: 0,0

Autor:in: Johannes Tenbrink (Author)

Sociology - Basics and General
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Dieses Studientagebuch umfasst die folgenden Themen: Entstehung des Faches - Vorgänger der Soziologie: Comte, Marx; Affektbeherrschung: Norbert Elias, Disziplinar- und Kontrollgesellschaften: Foucault; Differenz und Ungleichheiten.

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Inhaltsverzeichnis

1 Entstehung des Faches - Vorgänger der Soziologie: Comte; Marx

2 Affektbeherrschung: Norbert Elias, Disziplinar- und Kontrollgesellschaften: Foucault

3 Differenz und Ungleichheiten

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit in Form eines Studientagebuchs reflektiert zentrale soziologische Theorien und Konzepte aus dem ersten Fachsemester, wobei die individuelle Auseinandersetzung mit den Inhalten der Vorlesung und deren Übertragbarkeit auf die moderne Gesellschaft im Fokus steht.

  • Entstehung und Entwicklung der Soziologie (Comte & Marx)
  • Prozesse der Zivilisation und Affektkontrolle (Elias)
  • Machtformen und Disziplinargesellschaften (Foucault)
  • Soziale Ungleichheit und Kapitalformen (Bourdieu & Rousseau)
  • Anwendung soziologischer Modelle auf aktuelle Ereignisse (z.B. COVID-19-Pandemie)

Auszug aus dem Buch

Affektbeherrschung: Norbert Elias, Disziplinar- und Kontrollgesellschaften: Foucault

Der jüdische Wissenschaftler Norbert Elias stellte einige Überlegungen zu den Veränderungen der Kultur an. Seine Grundannahme ist ein dynamischer Kulturbegriff. Die Kultur ist dem permanenten Wandel unterzogen, der sich durch langwierige Prozesse kennzeichnet. In seinem Werk „Prozess der Zivilisation“ von 1939 behandelt Elias die Veränderungen in den Persönlichkeitsstrukturen zwischen dem 9.Jahrhundert und 19.Jahrhundert. Hier beschreibt er die Umwandlung von Fremdzwängen in Selbstzwänge bzw. eine Verinnerlichung der Fremdzwänge. Die in der deutschen Gesellschaft vorkommende Affektkontrolle des Individuums, also die Beherrschung von Gewaltanwendung, verdeutlicht die beschriebene Transformation.

Im Folgenden werde ich ein Beispiel, welches mir in meinem Lernprozess zur Veranschaulichung diente, darstellen: Ein Fußballtrainer ist sauer auf den Schiedsrichter, da er seiner Meinung nach, das Team des Trainers benachteiligt. Trainer und Schiedsrichter diskutieren am Spielfeldrand lautstark miteinander. Der Trainer ist so wütend, dass er dem Schiedsrichter gerne schlagen würde, aber er tut es nicht. Diese oder ähnliche Situationen sind heute oft auf Sportplätzen zu verfolgen.

Der Fremdzwang würde darin bestehen, dass der Trainer beispielsweise durch seinen Co-Trainer zurückgehalten wird. Das ist in diesem Fall nicht nötig, da der Trainer seine Affekte kontrollieren kann. Der Selbstzwang zeichnet sich in dieser Situation dadurch aus, dass der Trainer Vorbild für seine Spieler sein muss. Des Weiteren würde er sich für einen Schlag gegen den Schiedsrichter später schämen. Diese Verhaltensweise des Trainers ist durch die Sozialisation antrainiert worden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Entstehung des Faches - Vorgänger der Soziologie: Comte; Marx: Das Kapitel behandelt die theoretischen Ansätze von Auguste Comte und Karl Marx zur gesellschaftlichen Entwicklung, wobei der Fokus auf dem Drei-Stadien-Gesetz und dem Basis-Überbau-Modell liegt.

2 Affektbeherrschung: Norbert Elias, Disziplinar- und Kontrollgesellschaften: Foucault: Hier werden Elias' Theorie der Zivilisation und Foucaults Konzepte zu Machtstrukturen und Gouvernementalität analysiert und anhand von Beispielen wie dem Sport und der COVID-19-Pandemie illustriert.

3 Differenz und Ungleichheiten: Das letzte Kapitel setzt sich mit den Ursachen sozialer Ungleichheit auseinander und diskutiert Bourdieus Kapitaltheorie in Bezug auf die soziale Stellung und Distinktion in der heutigen Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Soziologie, Drei-Stadien-Gesetz, Basis-Überbau-Modell, Prozess der Zivilisation, Affektkontrolle, Disziplinarmacht, Panoptikum, Gouvernementalität, Bio-Macht, Soziale Ungleichheit, Kapitaltheorie, Distinktion, Habitus, Machtmonopol, Gesellschaftsstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit dient als Studientagebuch, das zentrale soziologische Theorien des ersten Fachsemesters zusammenfasst, kritisch reflektiert und mit persönlichen Beobachtungen sowie Beispielen aus dem Alltag verknüpft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Soziologie als Wissenschaft, die Transformation von Persönlichkeitsstrukturen, die Analyse von Machtverhältnissen in modernen Gesellschaften sowie die Mechanismen sozialer Ungleichheit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die vertiefende Auseinandersetzung mit soziologischen Klassikern (wie Elias, Foucault, Bourdieu) und deren Überprüfung an der eigenen Lebensrealität, um ein tieferes Verständnis für gesellschaftliche Strukturen zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt die Methode der theoretischen Reflexion, bei der wissenschaftliche Konzepte durch die Anwendung auf konkrete Fallbeispiele aus der Lebenswelt (z.B. Sport, Pandemie, Medien) auf ihre Plausibilität geprüft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die soziologischen Gründerväter (Comte/Marx), die Analysen zu Zivilisationsprozessen und Macht (Elias/Foucault) sowie die Untersuchung von Differenz und Ungleichheit (Bourdieu/Rousseau).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Soziologie, Zivilisationsprozess, Machtstrukturen, soziale Ungleichheit, Kapitaltheorie und gesellschaftlicher Fortschritt.

Wie illustriert der Autor die Theorie der Affektkontrolle nach Norbert Elias?

Der Autor nutzt das Beispiel eines Fußballtrainers, der trotz starker Wut auf einen Schiedsrichter von physischer Gewalt absieht, um die Verinnerlichung von Fremdzwängen zu Selbstzwängen im Zivilisationsprozess zu verdeutlichen.

Wie wendet der Autor Foucaults Konzept der Bio-Macht auf die Gegenwart an?

Der Autor verbindet Foucaults Konzept der Analyse der Bevölkerungsstruktur mit dem Umgang der Regierung während der COVID-19-Pandemie, insbesondere durch die Nutzung statistischer Daten zur Steuerung von Schutzmaßnahmen.

Welche kritische Frage stellt der Autor zu Bourdieus Kapitaltheorie?

Der Autor hinterfragt, ob der Besitz von kulturellen Gütern allein für eine hohe soziale Ausstattung ausreicht oder ob die aktive Nutzung dieser Güter sowie der Bildungsabschluss heute ein stärkeres Gewicht bei der Bestimmung der sozialen Stellung haben.

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Details

Title
Studientagebuch: Entstehung des Faches - Vorgänger der Soziologie: Comte; Marx. Affektbeherrschung: Norbert Elias, Disziplinar- und Kontrollgesellschaften: Foucault
College
University of Münster
Grade
0,0
Author
Johannes Tenbrink (Author)
Publication Year
2019
Pages
14
Catalog Number
V1187873
ISBN (PDF)
9783346619624
Language
German
Tags
studientagebuch entstehung faches vorgänger soziologie comte marx affektbeherrschung norbert elias disziplinar- kontrollgesellschaften foucault
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes Tenbrink (Author), 2019, Studientagebuch: Entstehung des Faches - Vorgänger der Soziologie: Comte; Marx. Affektbeherrschung: Norbert Elias, Disziplinar- und Kontrollgesellschaften: Foucault, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1187873
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