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Didaktische Prinzipien und Lehr-/Lernformen

Titel: Didaktische Prinzipien und Lehr-/Lernformen

Ausarbeitung , 2021 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Johannes Tenbrink (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Portfolio aus dem Seminar "didaktische Prinzipien und Lehr-/Lehrformen" umfasst folgende Inhalte: Menschrechte, Kompetenzmodelle der politischen Bildung, den Beutelsbacher Konsens, fachdidaktische Prinzipien (Kontroversität, Schüler*innenorientierung, Problemorientierung, Wissenschaftsorientierung, Handlungsorientierung).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Menschenrechte

2. Kompetenzmodelle der politischen Bildung

3. Der Beutelsbacher Konsens

4. Fachdidaktische Prinzipien

4.1. Kontroversität

4.2. Schüler*innenorientierung

4.3. Problemorientierung

4.4. Wissenschaftsorientierung

4.5. Handlungsorientierung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Dieses Portfolio setzt sich intensiv mit den theoretischen Grundlagen der politischen Bildung auseinander. Das primäre Ziel ist es, zentrale fachdidaktische Prinzipien und Konzepte zu analysieren, ihre praktische Relevanz für den Schulunterricht zu prüfen und die Rolle der politischen Bildung für die demokratische Mündigkeit zu beleuchten.

  • Bedeutung der Menschenrechte als Fundament der politischen Bildung
  • Kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Politik-Kompetenzmodellen
  • Historischer Hintergrund und aktuelle Relevanz des Beutelsbacher Konsenses
  • Analyse zentraler fachdidaktischer Prinzipien wie Kontroversität und Problemorientierung
  • Bedeutung von Handlungs- und Wissenschaftsorientierung in der Unterrichtspraxis

Auszug aus dem Buch

4.1. Kontroversität

Das Prinzip der Kontroversität ist ein fachdidaktisches Prinzip in den Sozialwissenschaften. Fachdidaktische Prinzipien sind „Scheinwerfer“, die die Lernmöglichkeiten eines Gegenstandes ausleuchten (Sander, 2008). Somit helfen sie das Politische in das Klassenzimmer zu transferieren. Das Prinzip der Kontroversität ist historisch verankert, zum Beispiel wurde es während der Weimarer Republik als Mittel gegen parteipolitische Schulung und Indoktrination verwendet (Grammes, 2014). Als Bestandteil des Beutelsbacher Konsens nimmt die Kontroversität eine besonders wichtige Rolle in der politischen Bildung ein. Der Beutelsbacher Konsens konstituiert, dass alle in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Themen in der Schule nicht harmonisiert werden dürfen, sondern genauso beidseitig beleuchtet werden müssen (Engelhardt, 1969).

Ein weiterer Aspekt, der die Bedeutsamkeit der Kontroversität unterstreicht ist, dass gesellschaftliche Kontroversen und Konflikte als Motor von Politik, Innovationen und sozialen Wandel gelten (Grammes, 2014). Somit bildet das Kontroversitätsprinzip auch eine Grundlage für eine gesellschaftliche Weiterentwicklung. Zudem ist die Kontroversität auch in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verankert, zum Beispiel in der Meinungsfreiheit oder dem Mehrparteienprinzip (Grammes, 2014).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Menschenrechte: Dieses Kapitel erläutert die Menschenrechte als essenziellen Bestandteil der Demokratie und betont die Verpflichtung von Lehrkräften, diese Werte im Unterricht vorzuleben.

2. Kompetenzmodelle der politischen Bildung: Hier werden unterschiedliche Modelle der Politikkompetenz verglichen, wobei der Fokus auf ihrer Anwendbarkeit in der Unterrichtspraxis und Bewertung liegt.

3. Der Beutelsbacher Konsens: Das Kapitel behandelt die Entstehung des Konsenses als Antwort auf politische Polarisierung und stellt dessen Grundprinzipien zur Vermeidung von Instrumentalisierung vor.

4. Fachdidaktische Prinzipien: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte Analyse der zentralen Leitsätze der Politikdidaktik.

4.1. Kontroversität: Erläutert die Notwendigkeit, gesellschaftlich umstrittene Themen im Unterricht multiperspektivisch darzustellen.

4.2. Schüler*innenorientierung: Diskutiert die Einbeziehung der Lebenswelt und Interessen der Lernenden zur Steigerung der intrinsischen Motivation.

4.3. Problemorientierung: Zeigt auf, wie die Identifikation politischer Probleme das selbstständige Denken und die Mündigkeit fördert.

4.4. Wissenschaftsorientierung: Beschreibt die Ausrichtung am aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand zur Vorbereitung auf ein Studium und zur rationalen Argumentationsfähigkeit.

4.5. Handlungsorientierung: Behandelt die Verknüpfung von Theorie und aktiver Interaktion mit der realen Welt durch methodische Ansätze wie die Politikwerkstatt.

Schlüsselwörter

Politische Bildung, Menschenrechte, Beutelsbacher Konsens, Kontroversität, Schülerorientierung, Problemorientierung, Wissenschaftsorientierung, Handlungsorientierung, Demokratieerziehung, Mündigkeit, Politikdidaktik, Überwältigungsverbot, Partizipation, Politikkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Portfolio grundsätzlich?

Das Portfolio behandelt die theoretischen Grundlagen und Prinzipien der politischen Bildung in Deutschland, eingebettet in den Kontext der demokratischen Erziehung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind der Schutz der Menschenrechte, die Anwendung von Kompetenzmodellen und die Umsetzung fachdidaktischer Prinzipien wie das Kontroversitätsgebot.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Analyse politikdidaktischer Prinzipien, um deren Bedeutung für die Entwicklung politischer Mündigkeit bei Schüler*innen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle fachdidaktische Theorien und Konzepte gegenübergestellt und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung von Kompetenzmodellen, eine Erläuterung des Beutelsbacher Konsenses sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit fünf fachdidaktischen Prinzipien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind politische Mündigkeit, Kontroversität, Handlungsorientierung und die Förderung demokratischer Werte.

Warum wird der Beutelsbacher Konsens als so wichtig erachtet?

Er dient als Schutzmechanismus gegen politische Indoktrination und stellt sicher, dass in der Schule keine einseitige Ideologie vermittelt wird.

Inwiefern ist das Prinzip der Schüler*innenorientierung kritisch zu sehen?

Es besteht die Herausforderung, dass die Interessen in einer Schulklasse oft sehr heterogen sind und die Lehrkraft gleichzeitig das vorgegebene Curriculum einhalten muss.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Didaktische Prinzipien und Lehr-/Lernformen
Hochschule
Universität Münster
Note
1,0
Autor
Johannes Tenbrink (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
23
Katalognummer
V1187877
ISBN (PDF)
9783346619242
Sprache
Deutsch
Schlagworte
didaktische prinzipien lehr-/lernformen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Tenbrink (Autor:in), 2021, Didaktische Prinzipien und Lehr-/Lernformen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1187877
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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