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Der Hitler-Stalin-Pakt. Grundlage des zweiten Weltkrieges?

Title: Der Hitler-Stalin-Pakt. Grundlage des zweiten Weltkrieges?

Term Paper , 2021 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Nick Thoben (Author)

History of Europe - Ages of World Wars
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Diese Seminararbeit fokussiert sich auf den Hergang des Nichtangriffspakts, auf die Motive und Ziele der UdSSR und des dritten Reiches, die politischen sowie militärischen Folgen und die Rollen der Westmächte Großbritanniens und Frankreichs sowie Polens für die Entstehung des Vertrages. Beleuchtet werden dabei insbesondere die jeweiligen Diktatoren der Vertragspartner, Stalin und Hitler, samt deren Zielen und wie diese den Vertragsschluss beeinflussten. In der Schlussbetrachtung wird auf die kurz- und langfristigen Folgen des Paktes eingegangen, wobei speziell auf die in der sowjetischen Geschichtsschreibung verbreiteten Gründe für die Vertragsschließung eingegangen wird.

Der Hitler-Stalin Pakt aus dem August 1939 stellt mit seiner politischen und diplomatischen Tragweite einen der bedeutendsten diplomatischen Verträge des 20. Jahrhunderts dar. Dieser in der Nacht vom 23. Bis zum 24. August beschlossene Nichtangriffspakt zwischen dem dritten Reich und der Sowjetunion wurde am 31. August 1939 vom sowjetischen Außenminister Molotow als "Wendepunkt in der Geschichte Europas und nicht nur Europas allein" betitelt. Nur einen Tag später griff Deutschland Polen an und entfesselte damit den zweiten Weltkrieg.

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Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

II. HAUPTTEIL

2.1 IDEOLOGISCHE & AUßENPOLITISCHE DIFFERENZEN

2.1.1 ANNÄHERUNGSVERSUCHE DER SOWJETUNION

2.2 SUDETENKRISE

2.3 NEUORIENTIERUNG DER SOWJETISCHEN AUßENPOLITIK & KORRIDOR FRAGE

2.4 DIE ROLLE POLENS ZWISCHEN STALIN UND HITLER

2.5 WENDEPUNKT MOLOTOW

2.6 DIE ROLLE DER WESTMÄCHTE

2.7 WARUM ENTSCHIED SICH STALIN FÜR HITLER?

2.8 DER HITLER-STALIN PAKT & SEINE FOLGEN

2.9 NIEDERLAGE DER WESTLICHEN DIPLOMATIE

2.10 GRUNDLAGE DES ZWEITEN WELTKRIEGS

2.11 REAKTIONEN POLENS & DER WESTMÄCHTE

III. SCHLUSSTEIL

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Hitler-Stalin-Pakt von 1939 und analysiert, inwiefern dieser als diplomatische Grundlage für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs betrachtet werden kann, wobei insbesondere die Motive und Ziele der beteiligten Akteure im Zentrum stehen.

  • Analyse der außenpolitischen Strategien von Deutschland und der Sowjetunion
  • Rolle der Westmächte Großbritannien und Frankreich sowie Polens im Vorfeld des Vertragsschlusses
  • Motive der Diktatoren Hitler und Stalin für das Eingehen der Allianz
  • Kurz- und langfristige politische sowie militärische Folgen des Nichtangriffspaktes
  • Untersuchung des Scheiterns der kollektiven Sicherheit

Auszug aus dem Buch

2.1 IDEOLOGISCHE & AUßENPOLITISCHE DIFFERENZEN

In den 1930er Jahren trat eine neue Bedrohung für die Sowjetunion auf, ähnlich wie im militärischen Denken der deutschen Militärführung erkannte man die Gefahr eines Zweifrontenkrieges. Japan trat zunehmend aggressiv in der Mandschurei auf, der nach der Mandschurei Krise etablierte japanische Satellitenstaat Mandschukuo grenzte direkt an die östlichsten Gebiete der UdSSR. Gleichermaßen kannte man die ideologische Grundhaltung der nationalsozialistischen Ideologie, der Lebensraum im Osten sollte erschlossen werden, die Sowjetunion war damit das Hauptziel der deutschen Expansionspläne.

Stalin war sich den deutschen Zielen bewusst, jedoch zweifelte er an der militärischen Stärke Deutschlands: „[…] er war von der physischen Unmöglichkeit einer solchen deutschen Hegemonie überzeugt.“ Dieses ideologische Grundziel sollte aber zunächst nach einem gewonnenen Krieg im Westen erfolgen, die Heeresführung war sich sicher das die Wehrmacht nicht bereit war für einen Zweifrontenkrieg. Dieses militärische Szenario, im ersten Weltkrieg einer der Hauptfaktoren der Niederlage, sollte verhindert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die historische Tragweite des Hitler-Stalin-Paktes ein und definiert die Forschungsfrage nach seiner Funktion als „diplomatische Grundlage“ des Zweiten Weltkriegs.

II. HAUPTTEIL: Der Hauptteil analysiert detailliert die diplomatischen, wirtschaftlichen und militärischen Hintergründe, die zur Unterzeichnung des Paktes führten, unter Einbeziehung der Akteure Stalin, Hitler, der Westmächte und Polens.

2.1 IDEOLOGISCHE & AUßENPOLITISCHE DIFFERENZEN: Dieses Kapitel erörtert die Bedrohungsszenarien für die Sowjetunion durch Japan und Deutschland sowie die daraus resultierende vorsichtige Außenpolitik Stalins.

2.1.1 ANNÄHERUNGSVERSUCHE DER SOWJETUNION: Hier werden Stalins diplomatische Versuche von 1935 bis 1937 beschrieben, die Beziehungen zu Deutschland über wirtschaftliche Kanäle zu verbessern.

2.2 SUDETENKRISE: Dieses Kapitel behandelt das Scheitern der kollektiven Sicherheit durch das Münchner Abkommen und die daraus folgende Isolation der UdSSR.

2.3 NEUORIENTIERUNG DER SOWJETISCHEN AUßENPOLITIK & KORRIDOR FRAGE: Die Neuorientierung Stalins nach dem Scheitern westlicher Diplomatie und die Rolle der deutsch-polnischen Konflikte um den Korridor stehen hier im Fokus.

2.4 DIE ROLLE POLENS ZWISCHEN STALIN UND HITLER: Es wird die aggressive Außenpolitik Polens und das Scheitern der deutschen Verhandlungsangebote analysiert.

2.5 WENDEPUNKT MOLOTOW: Die Ablösung Litwinows durch Molotow als Signal für eine Kursänderung in der sowjetischen Außenpolitik wird hier thematisiert.

2.6 DIE ROLLE DER WESTMÄCHTE: Dieses Kapitel beleuchtet das Misstrauen zwischen den Westmächten und der UdSSR sowie das Scheitern der britischen Appeasement-Politik.

2.7 WARUM ENTSCHIED SICH STALIN FÜR HITLER?: Die Abwägung der Optionen und die Suche nach Handlungsspielräumen in Osteuropa durch Stalin werden erörtert.

2.8 DER HITLER-STALIN PAKT & SEINE FOLGEN: Der Fokus liegt auf den Inhalten des Paktes, den Rohstofflieferungen und den Auswirkungen auf Japan.

2.9 NIEDERLAGE DER WESTLICHEN DIPLOMATIE: Das Scheitern der Westmächte, eine Einheitsfront gegen Deutschland zu bilden, wird als diplomatischer Erfolg Stalins herausgearbeitet.

2.10 GRUNDLAGE DES ZWEITEN WELTKRIEGS: Das Kapitel reflektiert, wie der Pakt Hitler den Krieg gegen Polen ermöglichte, während er gleichzeitig die sowjetische Verteidigung stärkte.

2.11 REAKTIONEN POLENS & DER WESTMÄCHTE: Die Fehleinschätzung der Lage durch Polen und die westlichen Geheimdienste bildet den Abschluss der inhaltlichen Analyse.

III. SCHLUSSTEIL: Der Schlussteil fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert, dass der Pakt eine notwendige Voraussetzung für Hitlers Kriegsvorbereitungen war und Stalins Kalkül auf einer Unterschätzung der Situation basierte.

Schlüsselwörter

Hitler-Stalin-Pakt, Zweiter Weltkrieg, Sowjetunion, Drittes Reich, Polen, Diplomatie, Nichtangriffspakt, Molotow, Appeasement-Politik, Kollektive Sicherheit, Geheimes Zusatzprotokoll, Außenpolitik, Ideologie, Kriegsvorbereitung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entstehungsgeschichte, Motive und Folgen des Hitler-Stalin-Paktes vom August 1939 vor dem Hintergrund der europäischen Diplomatie kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Scheitern des Systems der kollektiven Sicherheit, die machtpolitischen Interessen von NS-Deutschland und der UdSSR sowie die Rolle der Westmächte und Polens in der Vorkriegszeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob der Hitler-Stalin-Pakt als direkte diplomatische Grundlage für den Zweiten Weltkrieg anzusehen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse historischer Fachliteratur und Dokumente zur deutsch-sowjetischen Außenpolitik der Jahre 1930 bis 1939.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt chronologisch die diplomatischen Prozesse, die Rolle der Diktatoren sowie die spezifischen Krisen (Sudetenkrise, Korridorfrage), die zum Pakt führten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Hitler-Stalin-Pakt, Diplomatie, Machtpolitik, Interessenphären und Zweifrontenkrieg charakterisiert.

Welche Rolle spielt Molotow in der Arbeit?

Molotow wird als zentraler Akteur dargestellt, dessen Ernennung zum Außenminister Stalins Wende hin zu einer pragmatischen Kooperation mit Deutschland markierte.

Warum wird der Pakt als "Todesurteil des Reiches" bezeichnet?

Die Arbeit argumentiert, dass der Pakt zwar den Kriegsbeginn ermöglichte, Hitler durch die damit verbundenen Rahmenbedingungen jedoch langfristig in eine ausweglose militärische Lage brachte.

Wie bewertet der Autor die Rolle Polens?

Der Autor zeichnet das Bild einer polnischen Regierung, die die Lage aufgrund der eigenen Mobilmachung und der Fehleinschätzung der sowjetischen Absichten falsch einschätzte.

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Details

Title
Der Hitler-Stalin-Pakt. Grundlage des zweiten Weltkrieges?
College
University of Rostock  (Historisches Institut)
Course
Der Nationalsozialismus
Grade
1,7
Author
Nick Thoben (Author)
Publication Year
2021
Pages
19
Catalog Number
V1187988
ISBN (PDF)
9783346618221
ISBN (Book)
9783346618238
Language
German
Tags
Hitler Stalin 2. Weltkrieg Weltkrieg Hiter-Stalin-Pakt Molotov-Ribbentrop Deutschland Sowjetunion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nick Thoben (Author), 2021, Der Hitler-Stalin-Pakt. Grundlage des zweiten Weltkrieges?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1187988
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