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Immobilienübertragungen im Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht

Título: Immobilienübertragungen im Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht

Trabajo Escrito , 2021 , 12 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Fabian Telgenkemper (Autor)

Derecho - Civil / Derecho de Familia / Derecho de sucesiónes
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Diese Seminararbeit befasst sich insbesondere mit der Thematik der Immobilienübertragung auf unterschiedliche Art und Weise und deren erbschaft- und schenkungssteuerlichen Auswirkungen. Des Weiteren werden auch verschiedene Personengruppen benannt und anhand von Beispielen das Beschriebene erläutert und verdeutlicht. Zudem werden Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt, die zu einer möglichst geringen Belastung durch Erbschafts- oder Schenkungsteuer führen sollen. Die Erbschaftssteuer ist umstritten. Als Begründung wird angeführt, dass bereits versteuertes Vermögen ein weiteres Mal versteuert wird. Des Weiteren wird kritisiert, dass die Erbschaftsteuer u. a. wirtschaftspolitisch verfehlt sei und fiskalisch falsch. Die Erbschaftssteuer beeinträchtige zudem die Eigentumsfreiheit und die Testierfreiheit des Erblassers und Schwäche dessen Leistungswillen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung / Allgemeine Einordnung

2. Übertragungsmöglichkeiten

2.1. Erwerb von Todes wegen

2.2. Schenkung unter Lebenden

3. Steuerbefreiungen

3.1. Erbe einer Immobilie durch einen Ehegatten

3.2. Schenkung einer Immobilie an einen Ehegatten

3.3. Erwerb einer Immobilie durch Kinder

3.4. Wertabschlag

3.4.1. Definition bebautes Grundstück

3.4.2. Probleme von Erbbaurechten

3.4.3. Vermietung zu Wohnzwecken nach Todeszeitpunkt

4. Nießbrauch

4.1. Anwendung des zeitlich begrenzten Nießbrauchs als Gestaltungsmöglichkeit

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die steuerliche Behandlung von Immobilienübertragungen im Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht und analysiert Gestaltungsmöglichkeiten, um die steuerliche Belastung für die Begünstigten zu minimieren.

  • Erbschafts- und Schenkungssteuerliche Rahmenbedingungen bei Immobilien.
  • Steuerbefreiungstatbestände, insbesondere für Familienwohnheime.
  • Anwendung von Wertabschlägen bei bebauten Grundstücken.
  • Gestaltungsmöglichkeiten durch Nießbrauchrechte.
  • Vergleich zwischen Erwerb von Todes wegen und Schenkung unter Lebenden.

Auszug aus dem Buch

4. Nießbrauch

Bei einem Nießbrauch behält sich der Schenker das dingliche Recht vor, die Nutzungen des mit diesem Recht belasteten Gegenstand zu ziehen (vgl. § 1030 BGB). Beim Nießbrauch wird unter anderem in Vorbehaltsnießbrauch unterschieden. Dieser hat eine hohe praktische Bedeutung, gerade bei Schenkungen von Grundstücken erfahren. Hier wird ein Grundstück übertragen, aber der vorherige Eigentümer behält den Nießbrauch daran. Des Weiteren gibt es noch den sogenannten Zuwendungsnießbrauch. Der bisherige Eigentümer behält hierbei sein Eigentumsrecht, räumt dagegen jemand anderen den Nießbrauch ein. Nießbrauch wird oft bei der Schenkung von bebauten Grundstücken bzw. Vermietungsobjekten von Eltern an deren Kinder angewendet. Der Nießbrauch bleibt als Absicherung bei den Eltern. Das Ganze wird erst wirksam, nachdem es ins Grundbuch eingetragen wurde (vgl. § 873 BGB).

Der Vorgang wird trotz Nießbrauchvorbehalt als Schenkung betrachtet und ist somit parallel des § 1 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG steuerpflichtig. Durch die Eintragung des Nießbrauchs hat das Grundstück einen geringeren Wert. Diese Wertminderung gilt es auch bei der Berechnung der Steuer zu berücksichtigen. Für die Besteuerung des beschenkten Nießbrauchbestellers ist der Kapitalwert des Nießbrauches von der Bemessungsgrundlage abzuziehen. Der Kapitalwert wird nach Maßgabe des Vervielfältigers der Sterbetafel des Statistischen Bundesamts bestimmt. Für die Berechnung von z.B. Vermietungseinkünften werden Werbungskosten von den entsprechenden Einnahmen abgezogen. Der Jahreswert, der dabei rauskommt, wird dann mit einem Vervielfältiger multipliziert, der vom BMF jährlich bekannt gegeben wird. Hierbei wird die voraussichtliche Dauer des Nießbrauchs anhand der durchschnittlichen Lebenserwartung berücksichtigt. So kann man also sagen, je älter der Nießbraucher ist, desto geringer ist der Wertabzug bei der Immobilie. Ein weiterer Unterschied wird zwischen Männern und Frauen vorgenommen, da Frauen statistisch gesehen eine höhere Lebenserwartung haben. Somit ist ihr Nießbrauch mehr wert als der von gleichaltrigen Männern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung / Allgemeine Einordnung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Immobilienübertragung im Erbrecht ein und erläutert die steuerrechtlichen Grundlagen sowie die gesetzlichen Freibeträge.

2. Übertragungsmöglichkeiten: Hier werden die beiden primären Wege der Vermögensübertragung, der Erwerb von Todes wegen und die Schenkung unter Lebenden, rechtlich differenziert betrachtet.

3. Steuerbefreiungen: Dieses Kapitel analysiert spezifische Befreiungstatbestände für Immobilien sowie die Anwendung von Wertabschlägen unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung.

4. Nießbrauch: Es wird die strategische Bedeutung des Nießbrauchs zur Minderung der steuerlichen Bemessungsgrundlage bei Immobilienübertragungen detailliert dargestellt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer frühzeitigen Planung bei der Übertragung von Immobilienvermögen zur optimalen Steuernutzung.

Schlüsselwörter

Erbschaftsteuer, Schenkungsteuer, Immobilien, Nießbrauch, Familienwohnheim, Freibeträge, ErbStG, Vermögensübertragung, Immobilienübertragung, Erwerb von Todes wegen, Schenkung unter Lebenden, Bewertungsgesetz, Steueroptimierung, Erbrecht, Grundbesitzwert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die steuerlichen Aspekte der Immobilienübertragung im Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Steuerbefreiungen, Wertabschlägen bei bebauten Grundstücken und der Gestaltung durch Nießbrauchrechte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen, mit denen die Erbschaft- oder Schenkungsteuerbelastung bei Immobilienübertragungen minimiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine juristische und steuerrechtliche Analyse basierend auf Gesetzestexten (BGB, ErbStG, BewG) sowie relevanter Rechtsprechung von Finanzgerichten und dem BFH.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Übertragungsformen, die Erläuterung der Steuerbefreiungen und die detaillierte Analyse von Gestaltungsinstrumenten wie dem Nießbrauch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Erbschaftsteuer, Schenkungsteuer, Immobilien, Nießbrauch, Freibeträge und ErbStG.

Wie wirkt sich ein Nießbrauch auf die Steuerlast aus?

Durch die Eintragung eines Nießbrauchs wird der steuerliche Wert der Immobilie gemindert, da der Kapitalwert des Nießbrauchs von der Bemessungsgrundlage abgezogen werden kann.

Gibt es Unterschiede bei der Steuerbefreiung zwischen Ehegatten und Kindern?

Ja, bei Kindern gelten strengere Voraussetzungen für die Steuerbefreiung des Familienheims, insbesondere eine Flächenbegrenzung von 200 m², die bei Ehegatten so nicht existiert.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Immobilienübertragungen im Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht
Universidad
University of applied sciences Dortmund
Calificación
2,7
Autor
Fabian Telgenkemper (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
12
No. de catálogo
V1188790
ISBN (PDF)
9783346620095
ISBN (Libro)
9783346620101
Idioma
Alemán
Etiqueta
immobilienübertragungen erbschafts- schenkungssteuerrecht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Fabian Telgenkemper (Autor), 2021, Immobilienübertragungen im Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1188790
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