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Der Oberrheingraben und seine unterschiedlichen Naturräume

Título: Der Oberrheingraben und seine unterschiedlichen Naturräume

Trabajo de Seminario , 2002 , 27 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Diplom Geograph Stefan Gärtner (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía física, geomorfología, estudios ambientales
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Oberrheingraben. Es soll der Frage nachgegangen werden, welche unterschiedlichen Naturräume sich im Zuge der Grabenentstehung gebildet haben, wie es zur Entstehung und weiteren Entwicklung des Grabens kam und in welchem Zusammenhang seine Bildung mit anderen Strukturen der Erdkruste steht. Verschiedene Züge im Gesicht unseres Planetens geben Zeugnis von der andauernden Geodynamik der Erdkruste. Spuren dieser Erdkrustenbewegung sind u.a. die auseinandergerissenen Kontinente, Gebirgsgürtel und Großgräben mit ihren vielfältigen entstandenen Naturlandschaften. Die Plattentektonik bestimmt den Rahmen des Reliefs der Erdoberfläche.
Als Graben bezeichnet man eine Bruchstruktur, in der ein langgestreckter, keilförmiger Körper gegenüber seinen Flanken eingesunken ist (siehe Abb. 1). (PFLUG 1982: 1). Gräben entstehen, wenn die Erdkruste gezerrt wird und dabei in Schollen zerbricht. Dieser Vorgang wird als Taphrogenese bezeichnet (PFLUG 1982: 1).
Im Anschluß an die Einleitung erfolgt in Kapitel 2 zunächst eine physisch-geographische Übersicht und im folgenden Unterkapitel 2.1. werden die heutigen klimatischen Verhältnisse des Oberrheingrabens und seiner Randgebirge erläutert.
In Kapitel 3 wird der Oberrheingraben als ein Teilstück einer nord-süd verlaufenden kontinentalen Bruchzone und im Zusammenhang mit der Plattentektonik vorgestellt.
Die geologische, geomorphologische und tektonische Entstehung und Entwicklung des Grabens, nach Zeitepochen gegliedert, stelle ich unter Punkt 4 vor.
Kapitel 5 zieht eine Bilanz der tektogenen Grabenentwicklung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Physisch-Geographische Übersicht

2.1. Das Klima des Oberrheingrabens und seiner Randgebirge

3. Der Oberrheingraben als Teilstück einer kontinentalen Bruchzone und im Konzept der Plattentektonik

4. Geologische, geomorphologische und tektonische Entwicklung

4.1. Prätertiäre Entwicklung

4.1.1. Paläozoikum

4.1.2. Mesozoikum

4.2. Tertiäre Entwicklung

4.2.1. Eozän

4.2.2. Oligozän

4.2.3. Miozän

4.2.4. Pliozän

4.3. Quartäre Entwicklung

5. Bilanz der Entwicklung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die geologische und geomorphologische Entstehung des Oberrheingrabens sowie seine Einbettung in das Konzept der Plattentektonik. Dabei wird analysiert, welche Naturräume im Zuge der Grabenbildung entstanden sind und in welchem Zusammenhang diese Formation mit globalen tektonischen Prozessen steht.

  • Strukturelle Analyse der Grabenentstehung und Taphrogenese
  • Physisch-geographische Einordnung und Klimatologie des Grabens
  • Einbindung in kontinentale Bruchzonen und plattentektonische Modelle
  • Zeitepochen-gegliederte Darstellung der geologischen Entwicklung
  • Bilanzierung von Senkungs- und Hebungsprozessen

Auszug aus dem Buch

4.2.1. Eozän

Der Grabeneinbruch begann im mittleren Eozän vor ca. 45 Mio. Jahren und erfuhr in der Folgezeit eine konsequente Weiterentwicklung. Durch erste Risse, leichte Brüche und Verwerfungen entstanden unregelmäßig verteilte Einmuldungen im noch geschlossenen Deckgebirge des Mesozoikums. Unter tropischen Bedingungen bildete sich in diesen Einmuldungen eine Kette kleinerer Seen und Tümpel, deren Süßwasserablagerungen (Planorbenkalke) als erhaltene Sedimente im Gebiet um Messel bei Darmstadt zu finden sind. Hier hat demnach die Absenkung begonnen.

Daß im südlichen und mittleren Teil des Grabens die ersten stärkeren Absenkungsvorgänge im Obereozän beginnen, ist an den hier besonders mächtigen Grünen Mergeln, Lymnäenmergeln und Pechelbronner Schichten zu erkennen (siehe Anhang 4). Die Grünen Mergel sind im südlichen Grabenabschnitt verbreitet. Ein zeitweiliger Abschluß in Einzelbecken führte zur Bildung einer bis 280 m mächtigen Steinsalzfolge (untere Salzfolge). Die Lymnäenmergel wurden nach der Süßwasserschnecke Lymneae benannt. Bei Karlsruhe haben sie eine Mächtigkeit von über 500 m, nach Norden zu nimmt ihre Mächtigkeit ab und nördlich von Mannheim keilen die Lymnäenmergel aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema Oberrheingraben ein und definiert das Ziel, die Genese sowie die naturräumliche Entwicklung der Bruchstruktur zu untersuchen.

2. Physisch-Geographische Übersicht: Dieses Kapitel beschreibt die naturräumliche Lage, die Ausdehnung sowie die klimatischen Begünstigungen der Region durch ihre Beckenlage und Randgebirge.

3. Der Oberrheingraben als Teilstück einer kontinentalen Bruchzone und im Konzept der Plattentektonik: Hier wird der Graben als Teil einer großräumigen kontinentalen Bruchzone zwischen Nordsee und Mittelmeer im Kontext der Plattentektonik betrachtet.

4. Geologische, geomorphologische und tektonische Entwicklung: In diesem Hauptteil wird die historische Entwicklung des Grabens von der prätertiären Zeit bis in das Quartär detailliert chronologisch nach Zeitepochen aufgearbeitet.

5. Bilanz der Entwicklung: Das letzte Kapitel fasst die bisherigen Erkenntnisse zusammen, zieht eine Bilanz der vertikalen Bewegungen und diskutiert aktuelle tektonische Aktivitäten.

Schlüsselwörter

Oberrheingraben, Geomorphologie, Tektonik, Plattentektonik, Taphrogenese, Sedimentation, Randgebirge, Eozän, Oligozän, Miozän, Pliozän, Quartär, Bruchzone, geologische Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entstehung, geologische Entwicklung und tektonische Einordnung des Oberrheingrabens als markante Bruchstruktur.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der physischen Geographie, der plattentektonischen Einbettung sowie der chronologischen geologischen Entwicklung über verschiedene Erdzeitalter hinweg.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, den Entstehungsprozess des Grabens nachzuvollziehen und den Zusammenhang mit anderen großräumigen Strukturen der Erdkruste zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Es handelt sich um eine geographische Facharbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung geologischer Profile sowie tektonischer Karten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine physisch-geographische Übersicht, die plattentektonische Verortung und eine detaillierte chronologische Analyse der Grabenentwicklung vom Paläozoikum bis zum Quartär.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Oberrheingraben, Plattentektonik, Taphrogenese, geologische Entwicklung und Bruchtektonik charakterisiert.

Welche Rolle spielen die Randgebirge bei der Entstehung des Grabens?

Die Randgebirge wie Vogesen und Schwarzwald sind integraler Bestandteil des tektonischen Systems; ihre Hebung korreliert mit der Absenkung des Grabens und der Entstehung von Schichtstufenlandschaften.

Was ist das Ergebnis der Betrachtung der tektonischen Aktivität?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass sich der Oberrheingraben in der Gegenwart inmitten einer Phase erhöhter tektonischer Aktivität befindet, was durch regelmäßige, wenn auch meist schwache Erdbeben belegt wird.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Oberrheingraben und seine unterschiedlichen Naturräume
Universidad
University of Cologne  (Geographisches Institut)
Curso
Fachdidaktisches Mittelseminar: Themen zur Geomorphologie
Calificación
1,7
Autor
Diplom Geograph Stefan Gärtner (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
27
No. de catálogo
V11898
ISBN (Ebook)
9783638179416
ISBN (Libro)
9783638826686
Idioma
Alemán
Etiqueta
Oberrheingraben
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom Geograph Stefan Gärtner (Autor), 2002, Der Oberrheingraben und seine unterschiedlichen Naturräume, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11898
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