Die Frauenbilder Heinrich von Kleists. Gibt es eine Ambivalenz zwischen seiner Realität und seiner Literatur?

Ein Vergleich Kleists persönlicher Ansicht mit den Frauen seiner Werke am Beispiel der Marquise von O.


Hausarbeit, 2021

17 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Frauenbild um
2.1 Das Frauenbild Kleists

3. Die Marquise von O
3.1 Tochter durch Zufall, Ehefrau aus Kalkül, Witwe durch Tragik?
3.2 Charakteristische Figurenmerkmale
3.3 Körpersprache und Wortwahl

4. Fazit und Beantwortung der Forschungsfrage

Literaturverzeichnis (alphabetisch)

1. Einleitung

Das Thema Frauenbilder und Emanzipation beschäftigt mich persönlich schon lange. So war ich in unserem Kleist-Seminar überaus fasziniert von der Darstellung der weiblichen Protagonistinnen und deren Einordnung in die fiktive Gesellschaft und die zwischenmenschlichen Beziehungen in Heinrich von Kleists Werken. Bei der weiteren Recherche für diese Arbeit erstaunte mich, dass Kleist vor allem tapfere und starke Frauencharaktere geschaffen hatte, da er selbst, wie man etwa an seinen Briefen an seine Verlobte Wilhelmine von Zenge festmachen kann, in der realen Welt eine eher zeittypische, chauvinistische Einstellung zu dem Thema hatte. Käthchen „Feuerprobe“, der Sieg Penthesileas über Achilles oder die tödlich endende Mission Lisbeths beim Kurfürsten im Kohlhaas konterkarieren das traditionelle Rollenverständnis der damaligen Zeit.

Inwiefern Kleist das Verhältnis der Geschlechter in seinen Werken verändert, möchte ich in dieser Arbeit vor allem unter Zuhilfenahme der Novelle Die Marquise von O. klären. Entspricht die Protagonistin dieses Werkes der damaligen Rollenzuweisung und der gesellschaftlich manifestierten Erwartungen?

Um diese Frage zu klären, werde ich zunächst auf das Frauenbild um 1800 und auf Heinrich von Kleists persönliches Frauenideal eingehen. Anschließend werde ich die charakteristischen Figurenmerkmale der Marquise von O. herausarbeiten und damit in ein Verhältnis setzen, sodass ich anhand dessen hoffentlich meine Forschungsfrage „Die Frauenbilder Kleists – gibt es eine Ambivalenz zwischen seiner Realität und seiner Literatur?“ beantworten kann.

2. Das Frauenbild um 1800

Das Frauenbild um 1800 ist in großen Teilen geprägt von den Philosophien Jean Jacques Rousseaus (1712-1778). Heinrich von Kleist empfahl dessen Schriften sowohl seiner Verlobten als auch seiner Schwester als Lektüre, was darauf hindeutet, dass sich die Ansichten dieser beiden Männer zum Thema Frauenbild überschnitten. In Rousseaus Ausführungen wird deutlich, dass Frauen dem Gesetz der Natur folgend dem Mann unterstehen und ihren Zweck und wahre Erfüllung nur im Kreise der Familie als Ehefrau und Mutter finden. Sie sollten dem Mann gefallen, er selbst hätte seinen Vorzug jedoch in seiner Stärke.1

„[Aus diesen Naturbeobachtungen folgert Rousseau] , daß der Mann und die Frau weder nach dem Charakter noch nach dem Temperament gleich gebildet sind noch sein dürfen und folglich auch nicht die gleiche Erziehung haben dürfen. Vielmehr müsse die ganze Erziehung der Frauen […] auf die Männer Bezug nehmen, denn sie hängen von unseren Gefühlen, von dem Wert, den wir ihren Verdiensten beimessen, und vom Gewicht ab, das wir auf ihre Reize und ihre Tugend legen. Schon von Natur aus hängen sie und ihre Kinder vom Urteil der Männer ab. Mädchen sollten daher bei der Erziehung beizeiten an den Zwang gewöhnt werden. Dieses Unglück (wenn es für sie ein Unglück ist) gehört untrennbar zu ihrem Geschlecht.“2

Das gängige Frauenideal war somit Mütterlichkeit gepaart mit gleichzeitiger mädchenhafter Unschuld, ein stilles Leben im Schatten des Mannes, in der Geborgenheit und Enge der Familie.3 Fichte erklärte sogar, „dass das Weib in der Geschlechtsvereinigung nicht in jedem Sinne Mittel für den Zweck des Mannes sei, sondern Mittel für ihren eigenen Zweck, ihr Herz zu befriedigen.“4 Demnach könne eine Frau nur in der Liebe und Hingabe zur Familie ihre „wahre weibliche Würde“ und „ihren ganzen Charakter“ finden. Die Unterwerfung in der Ehe unter den männlichen Willen betreffe nicht nur das physische und emotionale, sondern alle anderen denkbaren Aspekte. Auch um ihrer eigenen Ehre willen sei dies notwendig. Der Mann werde etwa durch die Eheschließung der „Verwalter aller ihrer Rechte und ihr natürlicher Repräsentant im Staate. Die Frage, ob und inwiefern das weibliche Geschlecht alle seine Rechte ausüben auch nur wollen könne“, stelle sich für die verheiratete Frau nicht.5

Rechtlich gesehen war eine Ehefrau (zumindest bis 1794 die Möglichkeit zur gesetzlichen Ehescheidung eingeführt wurde6 ) also fast wie ein Gegenstand, der lediglich aus der väterlichen Obhut in die des Ehemanns übergegangen war. Durch das überarbeitete Eherecht („Allgemeines Landrecht“) wurde die Stellung der Frau innerhalb der Ehe rechtlich verbessert. Ehen sollten nun freiwillig geschlossen werden, aber aufgrund gesellschaftlicher und familiärer Zwänge waren Vernunftsehen auch weiterhin Konsens.7

Dennoch setzten scheinbare Emanzipationsbestrebungen ein, z.B. als das „Frauenzimmer-Lexikon“8 erschien oder in den „Moralischen Wochenschriften“ um 1750 eine bessere Bildung für Frauen gefordert wurde. Aber auch diese sollten letztlich nur ihre Chancen auf dem Heiratsmarkt verbessern, die Unterhaltung des Mannes bereichern und die Kindeserziehung erweitern.9

2.1 Das Frauenbild Kleists

Kleist sei, so Ruth Klüger, „beileibe kein Vorreiter des Feminismus“, habe sich aber wie kein anderer Autor seiner Zeit mit dem Verhältnis der Geschlechter auseinandergesetzt - bis hin zur Sprengung der hergebrachten Rollen.10 Dies wird in Penthesilea am deutlichsten. Daniela Frickel schrieb in Eine Heldenseele in einem Weiberkörper - Verhandlung von Identität in Briefen und Szenen. Die Geschwister Heinrich und Ulrike von Kleist:

„Tatsächlich bin ich überzeugt, dass es Heinrich von Kleist eine Herzensangelegenheit war, die Frau als Menschen zu qualifizieren, um sich darüber einen Gesprächspartner zu erschaffen, denn ebenso wie Goethe langweilten ihn gedankenlose Gesprächspartnerinnen.“11

Kleist schätzte tatsächlich die durch Bildung mündig gewordene Frau. So formuliert er über den letzten Zweck der Aufklärung des Weibes: „Alle echte Aufklärung des Weibes besteht zuletzt darin, vernünftig über die Bestimmung des irdischen Lebens nachdenken zu können.“12

Laut Frickel trenne Kleist die Frau in drei Funktionen: die Biologische, die Gesellschaftliche und die Psychisch-Mentale. Für die ersten zwei Funktionen sei ihrer Meinung nach Kritik an Kleists Philosophie gestattet, da er sich damit unreflektiert im historischen Kontext bewege. Was jedoch die dritte Funktion betreffe, sei seine Haltung als innovativer Schritt zu betrachten, da er damit vor dem Hintergrund der Aufklärung auch Frauen ein gewisses Recht auf Bildung zuspreche, damit sie sich über das, was er Bestimmung nannte, klar werden konnten.13

Laut Sigrid Scheifele ist Kleists Intention, wenn er sich für die Bildung der Frau einsetzt, jedoch eine andere, eine eigennützige:

„Frauen sollen schreiben lernen, um so repetieren zu können, was er doziert. Sie sollen so viel wissen, um Rousseau lesen, und dem Bild was er von Frauen entwirft, nacheifern zu können. Der eigensinnige Gebrauch der Fertigkeiten ist aber von Übel. So darf man wohl die Schelte des schmutzigen Eigennutzes deuten, der Kleist an Frauen besonders verhasst ist. Den aktiven, selbständigen Gebrauch des Verstandes prangert Kleist als unweiblich an.“14

Was auch immer Kleists Intention gewesen sein mag, ein Befürworter der geistigen Selbständigkeit der Frau war er, wenn überhaupt, vermutlich eher unfreiwillig. Über die geteilten Funktionen innerhalb der Ehe teilt Kleist die Meinung seiner Zeitgenossen, wenn er sagt, dass der Mann nicht bloß der Mann seiner Frau, „sondern auch noch ein Bürger des Staates, die Frau hingegen nichts als die Frau ihres Mannes ist […] und daß also das Glück des Mannes eigentlich der Hauptgegenstand des Bestrebens beider Eheleute ist.“15

Kleists Frauenbild war im Generellen geprägt von Rousseau und Fichte, aber andererseits auch von Ulrike, seiner Schwester. Sie war der Beweis dafür, dass seine Geschlechterstereotypen nicht immer und nicht auf alle Frauen angewendet werden konnten, dass Frauen durchaus auch männlich konnotierte und handlungsorientierte Züge besitzen konnten.16 Ihre Aktivität und ihr Wissensdurst machten sie in den Augen ihres Bruders allerdings unweiblich, er schrieb:

„[…] Welchen Missgriff hat die Natur begangen, als sie ein Wesen bildete, das weder Mann noch Weib ist, und gleichsam wie eine Amphibie zwischen zwei Gattungen schwankt?[…] Auffallend ist in diesem Geschöpf der Widerstreit zwischen Wille und Kraft. […] Wo ein anderer überlegt, da entschließt sie sich, und wo er spricht, da handelt sie.[…] Wo ein andrer fühlt, da denkt sie, und wo er genießt, da will sie sich unterrichten.[…] Doch still davon. Das klingt ja fast wie ein Tadel – und selbst der leiseste ist zu bitter für ein Wesen, das keinen andern Fehler hat, als diesen, zu groß zu sein für ihr Geschlecht.“17

1799 schrieb Heinrich von Kleist seiner Schwester einen Brief, indem er ihr riet, einen Lebensplan nach seinen Vorstellungen vom Leben einer Frau zu entwerfen.18 Er scheiterte allerdings in seiner Überzeugungsarbeit, woraufhin er Ulrike vorschlug, Pädagogin zu werden, da dies für ihn die einzige Möglichkeit zu sein schien, wie seine Schwester auch ohne Heirat und Kinder weiterhin ein anerkanntes Mitglied der Gesellschaft bleiben konnte. Das Frauenbild, dass er in dem Lebensplan-Brief an Ulrike entwarf, führte er später in den Briefen an seine Verlobte Wilhelmine weiter aus. In einem Brief vom 20.09.1800 schrieb er:

„Keine Tugend ist doch weiblicher, als Sorge für das Wohl anderer, und nichts dagegen macht das Weib häßlicher und gleichsam der Katze ähnlicher als der schmutzige Eigennutz, das gierige Einhaschen für den eignen Genuß. Das lässt sich freilich verstecken, aber es gibt eine himmlische Güte des Weibes, alles, was in ihre Nähe kommt, an sich zu schließen, und an ihrem Herzen zu hegen und zu pflegen mit Innigkeit und Liebe, wie die Sonne (die wir darum Königin nennen, nicht König)…“19

Sicherlich waren diese von Kleist beschriebenen Frauenideale um 1800 nichts ungewöhnliches, dennoch lassen oftmals scharfe Formulierungen vermuten, dass nicht nur die Sorge um das Wohlergehen seiner Schwester oder seiner Verlobten ihn antrieben, sondern gleichermaßen die Überheblichkeit und Arroganz des Glaubens, durch seine männlichen Privilegien und selbstzugeschriebenen Vorzüge seines Geschlechtes in einer Machtposition über alle Frauen zu sein. An Ulrike schrieb er etwa: „Es scheint mir, als ob Du bei Dir entschieden wärest, Dich nie zu verheirathen. Wie? […] Ich bin wahrlich begierig die Gründe zu hören, die Du für diesen höchst strafbaren und verbrecherischen Entschluß aufzuweisen haben kannst.“

Kleist hat also ohne Frage versucht, schriftlich auf die Frauen in seinem Leben einzuwirken. Großen Einfluss hatte er nicht: Ulrike blieb ehe- und kinderlos, Wilhelmine heiratete einen anderen. Zweifelsfrei lässt sich anhand seiner Briefe jedoch sagen, dass die patriarchalischen Denkmuster, mit denen er aufgewachsen ist, und die Lektüre Rousseaus und Fichtes ihre Spuren hinterlassen haben. Sein Frauenbild unterscheidet sich nicht von dem seiner Zeitgenossen, und nur in der Literatur lässt er den Frauen Attribute wie Tapferkeit, Selbstbestimmung und ein starkes Ich zukommen, im realen Leben sind dies für ihn Fehler im Charakter und der Persönlichkeit einer Frau, die durch richtige Lektüre und passenden Umgang ausgemerzt werden müssen.

3. Die Marquise von O.

3.1 Tochter durch Zufall, Ehefrau aus Kalkül, Witwe durch Tragik?

Die Marquise von O. vereinigt mehrere Frauenrollen in sich. Sie ist Tochter, Mutter, Ehefrau und Witwe zugleich, agiert jedoch immer nur in einer dieser Rollen. Vorgestellt wird sie dem Leser als Witwe mit einer nicht näher erläuterten Zahl an Kindern. Ihr verstorbener Gatte, dem sie „auf das innigste und zärtlichste zugetan war“20, und mit dem sie eine scheinbar glückliche Ehe geführt hatte, wird jedoch nur einmal zu Anfang erwähnt. Dem Leser präsentiert sich also hauptsächlich eine verletzliche und durch ihre Ohnmachtsanfälle (von denen sie bei einem, wie sich später herausstellt, vergewaltigt wurde) als schwache, auf Fürsorglichkeit angewiesene Marquise, die nach dem Tod ihres Mannes in das elterliche Haus zurückgekehrt ist, freiwillig wieder in die Rolle der Tochter schlüpft und sich den patriarchalischen Regeln des Elternhauses erneut fügt.

Durch das dargestellte Familienleben gerät sie als Mutter und Witwe in den Hintergrund und agiert nun rein als Tochter, die schließlich vom misstrauischen und auf die Familienehre bedachten Vater aufgrund ihrer mysteriösen Schwangerschaft verstoßen wird. Erst als der Vater die Kinder der Marquise in seinem Haus behalten will, erfährt der Leser von mütterlichen Gefühlen der Marquise, die um ihre Kinder kämpft und diese dann in die gesellschaftliche Isolation mitnimmt – dies ist die einzige Szene, in der man sie als Mutter offensichtlich wahrnimmt, und dies ist auch das, was ihr, einer Tochter ohne Eltern und bereits Ehefrau ohne Ehemann, als einziges geblieben ist.21

Durch die erfahrene Verstoßung und die nun alleinige Verantwortung für ihre Kinder mit sich selbst bekannt gemacht, „hob sie sich plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der Tiefe, in die das Schicksal sie hinabgestürzt hatte, empor.“22 Dies zeigt ein Aufblitzen innerer Stärke und Emanzipation. Auf dem Landsitz ihres verstorbenen Mannes erfährt sie dann aber nicht nur Isolation von der Gesellschaft und deren Normen, sie erkennt auch deren Wichtigkeit, als sie zu dem Entschluss kommt, dass ihrem ungeborenen Kind kein „Schandfleck in der bürgerlichen Gesellschaft ankleben sollte.“23 Aus diesem Grund entschließt sie sich, den Vater per Annonce zu suchen, und willigt auch am Ende der Novelle in die Heirat mit dem Grafen ein. Sie gibt damit ihre Selbstfindung auf und ist nunmehr weder Witwe noch Tochter oder Mutter – sondern primär Ehefrau.

In allen drei Frauenrollen, die die Marquise einnimmt, fügt sie sich in die passive und untergeordnete Rolle ein und hat einen Mann, der ihrer Familie als Oberhaupt vorsteht. Ihrer eigenen Unsicherheit opfert sie ihre Unabhängigkeit und ist wieder bereit, den Vater als Familienoberhaupt anzuerkennen. Und auch nach dem kurzen Erstarken, der sie zurück auf den Landsitz treibt, nutzt sie nach kurzer Zeit die Chance diesem selbstbestimmten Leben zu entkommen und sich als Ehefrau des Grafen in eine letzte Abhängigkeit zu begeben.

Ist dies eine kalkulierte Entscheidung, als deren Basis die Identitätsfindung einer selbstsicheren Marquise gesehen werden kann, die alle Vor- und Nachteile abwägend, die sichere Stellung für sich und ihre Kinder in der Gesellschaft einer Liebesheirat vorzieht? Oder ist es ein Rückfall in die ihr zugewiesene Rolle als Teil des dem Manne unterlegenen Geschlechts, weil sie sich in der duldenden und behüteten Position einer Ehefrau geborgen fühlt? Sind die unterschiedlichen Rollen, in die sie gedrängt wird, bezeichnend für das jeweilige Stadium ihres Reifeprozesses in der Novelle und für Frauen dieser Zeit? Das folgende Kapitel wird versuchen, darüber Aufschluss zu geben.

[...]


1 Vgl.: Appelt, Hedwig, und Maximilian Nutz: Heinrich von Kleist. Penthesilea. Erläuterungen und Dokumente. Reclam, Stuttgart. 1992.S.128f.

2 Vgl.: Appelt, Hedwig, und Maximilian Nutz: Heinrich von Kleist. Penthesilea. Erläuterungen und Dokumente. Reclam, Stuttgart. 1992.S.128f.

3 Weber-Kellermann, Ingeborg: Frauenleben im 19. Jahrhundert. C.H. Beck, München. 1983.S.16.

4 Vgl.: Medicus, Friedrich (Hrsg.): Johann Gottlieb Fichte: Ausgewählte Werke in 6 Bänden. Meiner, Leipzig 1910-12.Reprog. Nachdr. Bd.2. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt. 1962.S.315-317.

5 Ebd.

6 Vgl.: Weber-Kellermann, S.24

7 Vgl.: Potzinger, Evelyn: Die Charakteristika der Frauenbilder in Erzählungen Heinrich von Kleists. Kleist-Archiv Sembdner, Heilbronn. 2002. S.41.

8 Vgl.: Weber-Kellermann, S.22.

9 Vgl.: Potzinger, S. 42f.

10 Vgl.: Klüger, Ruth: Steine des Anstoßes: Die Bücher von Hans Joachim Schädlich. Rede zur Verleihung des Kleist-Preises 1996. In: Kleist-Jahrbuch 1997. Metzler Verlag, Stuttgart. 1997. S. 19.

11 Frickel, Daniela A.: „Eine Heldenseele in einem Weiberkörper“ – Verhandlung von Identität in Briefen und Szenen. Die Geschwister Heinrich und Ulrike von Kleist. Sembdner, Heilbronn. Internet-Editionen. 2003. S. 52.

12 Sembdner, Helmut (Hrsg.): Heinrich von Kleist. Sämtliche Werke und Briefe in vier Bänden. 7.Aufl.Carl Hanser Verlag, München.1994.Bd.2, S.565.

13 Frickel, S. 52.

14 Scheifele, Sigrid: Projektionen des Weiblichen. Lebensentwürfe in Kleists Penthesilea. Königshausen & Neumann, Würzburg. 1992.S.280.

15 Appelt, S.131f.

16 Scheifele, S. 280.

17 An Adolfine von Werdeck, 28./29. Juli 1801. In: Sembdner, 1994, Bd.2., S. 676f.

18 Vgl. Sembdner, 1994, Bd.2., S. 318.

19 An Wilhelmine von Zenge, 19.-23.September 1800, Sembdner, 1994, Bd.2., S. 572f.

20 Heuschele, Otto (Hrsg.): Heinrich von Kleist. Erzählungen und Anekdoten. Manesse: Zürich.1963.S. 167.

21 Vgl.: Frank, Marita: Familie und Frau bei Kleist in der Novelle „Die Marquise von O.“ Sembdner-Archiv. Heilbronn. 2002.13.

22 Heuschele, S. 204.

23 Heuschele, S. 205.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Die Frauenbilder Heinrich von Kleists. Gibt es eine Ambivalenz zwischen seiner Realität und seiner Literatur?
Untertitel
Ein Vergleich Kleists persönlicher Ansicht mit den Frauen seiner Werke am Beispiel der Marquise von O.
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1190026
ISBN (Buch)
9783346631862
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heinrich von Kleist, Kleist, Frauenbild, Marquise von O., Rousseau, Emanzipation, Novelle, 1800, Frauenideal
Arbeit zitieren
Jana Hilmer (Autor:in), 2021, Die Frauenbilder Heinrich von Kleists. Gibt es eine Ambivalenz zwischen seiner Realität und seiner Literatur?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1190026

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