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Schreibblockaden. Ursachen und Strategien zur Überwindung

Title: Schreibblockaden. Ursachen und Strategien zur Überwindung

Academic Paper , 2019 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Cornelius Nolte (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Ziel dieser Arbeit ist das Nennen und Beschreiben der wichtigsten Erscheinungsformen und möglicher Ursachen einer Schreibblockade sowie das Aufzeigen von Möglichkeiten, wie Schreibblockaden überwunden werden können.

Es kommt so gut wie in jeder Arbeit die Zeit, in der der Schreibfluss ins Stocken gerät oder ganz zum Stillstand kommt. Dieser Vorgang ist zunächst nicht ungewöhnlich und wird gar als notwendiger Schritt im Schreibprozess angesehen, da dieser oft dem für die Arbeit notwendigen Nachdenken geschuldet ist. Das Phänomen der „schwangeren Pausen“ bezeichnet in diesem Zusammenhang Gedanken, die im Autor heranwachsen, um in den nächsten Sätzen verwendet zu werden. Kann der Autor seine Arbeit allerdings auch nach einer längeren Phase nicht beginnen oder fortsetzen oder wird der Schreibfluss wiederholt durch Unterbrechungen gestoppt, so liegt der Verdacht auf eine Schreibblockade nahe. Diese kann jederzeit im Schreibprozess eintreten und ist nicht nur bei ungeübten Schreibern zu beobachten, sondern auch bei professionellen Autoren. Folglich können Blockaden dieser Art beim Schreiben eines Buches, einer Doktorarbeit oder aber auch eines vergleichsweise simpel erscheinenden Briefes auftreten. Die Erscheinungsformen der Schreibblockade variieren dabei genauso wie deren Ursprünge von Autor zu Autor. Letztere müssen Schreibblockaden jedoch nicht hilflos gegenüberstehen, können diese doch mit den richtigen Ansätzen wieder gelöst oder bereits vor Auftreten proaktiv vermieden werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1. Ziel dieser Arbeit

1.2. Aufbau dieser Arbeit

2 Grundlagen

2.1.Definition der Schreibblockade

2.2. Erscheinungsformen von Schreibblockaden

3 Hauptteil

3.1.Ursachen für Schreibblockaden

3.2.Strategien zur Überwindung von Schreibblockaden

4 Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der fundierten Analyse von Schreibblockaden, um aufzuzeigen, wie diese während verschiedener Phasen des Schreibprozesses entstehen und welche individuellen Lösungsansätze sowie Strategien zu ihrer Überwindung existieren.

  • Definition und Charakterisierung des Phänomens Schreibblockade
  • Identifikation vielfältiger Erscheinungsformen im Schreiballtag
  • Analyse psychologischer und technischer Ursachen für Schreibblockaden
  • Vorstellung praktischer Bewältigungsstrategien für blockierte Autoren
  • Bedeutung der Konzeptbildung und Zieldefinition

Auszug aus dem Buch

3.1 Ursachen für Schreibblockaden

Die Motivation eines Autors als innerer Antrieb ist zunächst eine wichtige Basis zur Bearbeitung und Fertigstellung seines Werkes. Ist diese sowie ein Ziel vorhanden, kann der Autor „ungeahnte Kräfte“ freisetzen. Wenn das Ziel allerdings unklar und die Motivation nicht ausreichend ist, kann sich ein Gefühl von Ratlosigkeit ausbreiten, wodurch sich der Betroffene „schwach und gelähmt“ fühlt. Die Motivation hat zudem oft einen hohen Einfluss auf die Konzentration, was bedeutet, dass bei niedriger Motivation auch meist die Konzentration leidet. Neben einer schwachen Motivation können zudem auch negative Gefühle und Gedanken Auslöser einer Schreibblockade sein. Unzufriedenheit mit dem bisher verfassten Text, Minderwertigkeitsgefühle oder das Gefühl, einen Stillstand im Leben zu erfahren, welches sich weitergehend auch auf den Schreibprozess übertragen kann, sind Beispiele hierfür.

Kann der Autor mit der Arbeit bzw. dem Schreibprozess beginnen, so stellt der eigene innere Kritiker die nächste potenzielle Hürde dar. Der Betroffene strebt hierbei in destruktiver Weise nach Perfektion, indem er zu hohe Ansprüche und Erwartungen an seine Arbeit hat. Dies überfordert den Autor meist und verhindert nicht nur eine realistische Selbsteinschätzung, sondern ebenso einen experimentellen Umgang mit der Sprache. Neben dem eigenen Perfektionismus kann auch ein zerstörerischer innerer Adressat bzw. die Vorstellung eines äußerst kritischen Lesers den Schreiber blockieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Schreibprozesses ein, definiert die Relevanz des Themas und skizziert das Ziel sowie den strukturellen Aufbau der Arbeit.

2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden der Begriff Schreibblockade theoretisch definiert und die verschiedenen Erscheinungsformen, in denen sich Blockaden äußern können, dargestellt.

3 Hauptteil: Der Hauptteil untersucht detailliert die psychologischen sowie fachlichen Ursachen für Schreibblockaden und präsentiert konkrete Strategien zur deren Überwindung.

4 Schluss: Das Schlusskapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit individueller Lösungsansätze bei der Bewältigung von Schreibblockaden.

Schlüsselwörter

Schreibblockade, Schreibprozess, Schreibfluss, Perfektionismus, Schreibstrategien, Konzentration, Motivation, Textproduktion, Arbeitsplanung, Schreibschmerz, innerer Kritiker, Schreibkompetenz, Konzeptbildung, Bewältigungsstrategien, Schreibblockaden

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entstehung, den Ursachen und den Überwindungsmöglichkeiten von Schreibblockaden, die im wissenschaftlichen oder professionellen Schreiballtag auftreten können.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die psychologische Fundierung von Blockaden, der Einfluss des eigenen Perfektionismus, technische Aspekte der Schreiborganisation sowie Methoden zur Reaktivierung des Schreibflusses.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Betroffenen ein tieferes Verständnis für ihre Blockade zu vermitteln und konkrete, praxistaugliche Strategien aufzuzeigen, um den Schreibprozess erfolgreich fortzuführen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen und Erkenntnisse aus verschiedenen Fachpublikationen zum Thema Schreiben und Schreibdidaktik zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die Ursachen für Blockaden – wie mangelnde Motivation oder destruktiver Perfektionismus – als auch eine Vielzahl an Lösungsstrategien, etwa durch Arbeitsplanung oder Schreibübungen, ausführlich dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schreibblockade, Schreibprozess, Perfektionismus, Schreibstrategien, Motivation, Konzeptbildung und Schreibkompetenz.

Welche Rolle spielt der sogenannte innere Kritiker bei Schreibblockaden?

Der innere Kritiker führt oft zu einem übersteigerten Perfektionsanspruch, der den Autor überfordert, die Selbsteinschätzung trübt und den notwendigen experimentellen Umgang mit Sprache unterbindet.

Wie kann das Schreiben über die Blockade selbst helfen?

Das explizite Schreiben über die eigene Blockade und die damit verbundenen Gefühle hilft dabei, diese bewusst zu machen und den passiven Zustand der Blockade durch den aktiven Prozess des Schreibens zu durchbrechen.

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Details

Title
Schreibblockaden. Ursachen und Strategien zur Überwindung
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
1,7
Author
Cornelius Nolte (Author)
Publication Year
2019
Pages
18
Catalog Number
V1190116
ISBN (PDF)
9783346624239
ISBN (Book)
9783346624246
Language
German
Tags
schreibblockaden ursachen strategien überwindung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cornelius Nolte (Author), 2019, Schreibblockaden. Ursachen und Strategien zur Überwindung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1190116
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