Einsatz von Privatarmeen in Krisengebieten durch Rebellengruppen / Widerstandskämpfer


Seminararbeit, 2007

28 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Definition einer Privatarmee

3. Konflikte in Afrika und Südamerika

4. Führungsstruktur und Ziele
4.1. FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia - Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens)
4.2. AUC - Autodefensas Unidas de Colombia (Vereinigte Bürgerwehren Kolumbiens)
4.3. Executive Outcomes (EO)

5. Finanzierung der jeweiligen Gruppen
5.1. Die PMC “Executive Outcomes”
5.2. Die Paramilitärische AUC
5.3. Die Guerillagruppe FARC

6. Die Anwerbung der Soldaten/Söldner
6.1. AUC, Executive Outcomes und FARC im Vergleich
6.2. Problematik der „Kindersoldaten“

7. Privatarmeen der Zukunft

8. Fazit

1. Einleitung

Die heutigen Privatarmeen haben eine lange Geschichte hinter sich. Die wohl ersten Söldnergruppierungen entstanden im antiken Griechenland. Griechische Hopliten, Elitesoldaten, versorgten damals z.B. Persien, Ägypten und Karthago mit Söldnern. Damals gab es viele Heere und viel Armut in der Bevölkerung. Diese Bedingungen sind ausschlaggebend dafür, dass sich junge Männer den Armeen, bzw. Söldnergruppierungen anschließen.

Im Mittelalter schlossen sich Lehnwesen und Solddienst aufgrund ihrer Definition aus, doch die aufkommende Geldwirtschaft machte bezahlte Truppen in Byzanz und Italien allmählich wieder möglich. Schließlich brachte der Hundertjährige Krieg den Durchbruch. Die Söldner waren unverzichtbar, brachten aber auch viel Leid und Schrecken über die Bevölkerung, da sie keinem wirklichen Heer unterstanden. Sie waren „Freiberufler“.

Nach dem Ende des 30jährigen Krieges wurde eine erneute Söldnerwelle entfacht. Arbeitslose Veteranen schlossen sich den unterschiedlichsten Armeen an.

Im Zeitalter Napoleons war schließlich der Höhepunkt erreicht. Fremdenregimenter und Fremdenlegionen dienten auf allen Seiten. Es fand ein regelrechter Handel mit Söldnern statt, der dem Sklavenhandel sehr ähnelte.

Im 20. Jahrhundert verloren Söldner ihre Bedeutung. Lediglich die Weltkriege brachten neuen „Nachschub“ an alten Veteranen. So wurden bei der Eroberung Marokkos durch spanische und französische Streitkräfte durchaus Söldner der Fremdenlegion eingesetzt.

Die Wehrpflicht und der Nationalismus beendeten im 21. Jahrhundert das Söldnertum. So hat z.B. das Land Österreich seinen Bürgern verboten, sich irgendeiner militärischen Organisation oder Armee außerhalb des Landes anzuschließen.

Jedoch ist zu beobachten, dass in einigen Ländern, eine Beteiligung privater Unternehmen an kriegerischen Auseinandersetzungen zunimmt. Klassische Zwischenstaatliche Konflikte, welche durch Armeen der beiden Länder ausgetragen wurden, werden tendenziell weniger. Vielmehr findet der Kampf innerhalb eines Landes zwischen regulären und irregulären Truppen statt. Es ist die Rede von „Neuen Kriegen“[1].

In Kolumbien beschützen Paramilitärische Gruppen der Autodefensas Unidas de Colombia (AUC) Oligarchen. Konzerne üben mit ihrer Hilfe Druck auf Gewerkschafter aus, liefern sich Kämpfe mit der Guerilla und gelten oft als verlängerter Arm der Regierung.

Auf der anderen Seite befinden sich Rebellen der Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC)[2], welche die Repressionen gegen Bauern und arme Zivilisten nicht länger hinnehmen wollten und eine eigene Widerstandsbewegung ins Leben gerufen haben.

Ein weiterer wichtiger Brennpunkt, bezüglich nicht-regulärer Truppen und Private Military Companies (PMCs), ist Afrika. Eine substanzielle Schwäche gepaart mit enormen Rohstoffreichtum und Diktatoren an der Spitze afrikanischer Staaten macht es möglich, dass viele hundert einzelne Gruppierungen in der Lage sind, Waffen zu kaufen, Privatarmeen aufzustellen, Länder zu besetzten, Rohstoffe zu plündern und marodierend durch das Land zu ziehen. Nicht selten erkaufen sich so genannte Warlords die Dienste von Rebellen der Mai-Mai (irreguläre) und der Executive Outcomes (reguläre, „Sicherheitsfirma“). Der wichtigste Brennpunkt ist hier der Kongo.

In nachfolgender Arbeit werden die einzelnen Strukturen der jeweiligen „legitimen und illegitimen“ Partei näher beschrieben. Es wird auf die Finanzierung, Anwerbung von Söldnern, Kämpfern, Kindersoldaten, Führungsstrukturen und Ziele der vorgenannten Gruppen eingegangen. Hierbei soll ein Vergleich des unterschiedlichen Managements der Truppen das Ziel sein.

2. Definition einer Privatarmee

Eine Privatarmee dient einzelnen Gruppen oder Personen um deren politische Ziele durchzusetzen. Meist bestehen solche Armeen aus Söldnern, jedoch nicht ausschließlich. Viele Rebellen verfolgen ideologische Ziele und fallen somit nicht mehr unter die Bezeichnung „Söldner“. Sie werden dann als Widerstandskämpfer oder Milizionäre bezeichnet.[3]

Da solche Armeen einen extrem hohen finanziellen Aufwand haben, finanzieren sie sich meist durch illegale Geschäfte wie Dogenhandel, Erpressung, Entführung und Überfälle selbst, oder sie finden Financiers bzw. Spender die ein gemeinsames Anliegen unterstützen.

Die PMCs wiederum werden direkt von Warlords, Diktatoren, Staaten oder Konzernen für ihre Dienste bezahlt. Nicht selten haben sie auch eine enge Verzahnung mit der Wirtschaft, um die Ausbeutung an Rohstoffen voranzutreiben oder Gewerkschafter unter Druck zu setzen.

Die Grenze zwischen Privatarmeen, Rebellengruppen und Milizen ist stets fließend. Privatarmeen können teilweise legal agieren, wie z.B. die Firma Executive Outcomes in Afrika oder die AUC in Kolumbien. Auch wenn die Europäische Union die AUC zu den Terroristen zählt, agiert sie im Land mit Beteiligung der Kolumbianischen Regierung. Guerillagruppen sind illegal, weil sie sich meist gegen die Interessen oder der Rechtslage des jeweiligen Staates richten. So ist es logisch, dass eine Armee, die aus ihrer Sicht gegen „die Unterdrückung der Bauern in Kolumbien“ kämpft, niemals von der Regierung legalisiert wird.

Eine Abgrenzung zu staatlichen Armeen findet sich darin, dass Soldaten einer Private Military Company keiner Ideologie, wie sie etwa in der Bundeswehr zu finden ist, unterstehen. Auch sind Söldner und Milizionäre meist freiwillig für die jeweilige Gruppe tätig, während in einer staatlichen Armee ausschließlich Wehrpflichtige und Berufssoldaten zu finden sind. Die Armee untersteht direkt der Regierung bzw. dem Ministerium oder dem Parlament.

Meisten sind die Mitglieder von Privaten Firmen ehemalige Militärs oder Veteranen. Diese Söldner werden auch nicht als Kombattanten[4] im Sinne der U.N. angesehen und unterstehen somit nicht dem Kriegsrecht. Sie sind im Falle einer Gefangenschaft keine Kriegsgefangenen, sondern zählen zu den bewaffneten Zivilisten.

3. Konflikte in Afrika und Südamerika

Zurzeit existieren in Afrika 40 Konflikte. Davon werden 13 als hochgewaltsam eingestuft. Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) stuft zwei, die Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) hingegen sechs davon als Kriege ein.

Im Jahr 2005 sind in Burundi, Elfenbeinküste, Kongo-Kinshasa (Ostkongo), Somalia, Sudan (Darfur) und Uganda Kriege entstanden.[5] [6]

In Lateinamerika ist die Lage etwas weniger Krisengeladen. Dort existieren nur zwei Kriege und beide in Kolumbien. Ein bewaffneter Konflikt auf Haiti ist ebenfalls zu verzeichnen.

4. Führungsstruktur und Ziele

Da Rebellen und Military Companies unterschiedliche Ziele verfolgen, haben sie auch eine unterschiedliche Struktur. Sowohl in der Art Ihrer Rekrutierung und Finanzierung, als auch in der Führung und der Pressearbeit. Während legale Militärkonzerne immer unter Beobachtung stehen und Rechenschaftsberichte ablegen müssen, besitzen Rebellen in ihren Gebieten weitgehend Handlungsfreiheit. Es gibt zwar das Den Haager Kriegsverbrechertribunal, doch ist eine Verfolgung der Kriegsverbrechen auf Kontinenten wie Afrika oder Südamerika äußerst schwierig. PMCs hingegen müssen, wenn sie nicht instrumentalisiert werden, immer darauf achten, dass sie sich im rechtsgeschützten Raum bewegen. Insbesondere um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

4.1. FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia - Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens)

Die FARC[7] ist eine 1964 gegründete Rebellenorganistion. Das damalige Kolumbianische Militär und die Großgrundbesitzer beuteten die Landbevölkerung aus, töteten und folterten tausende Bauern und nahmen den einfachen Arbeitern jedwede gewerkschaftliche Rechte durch Tötung und Verschleppung einzelner Gewerkschafter. Somit sah sich die FARC als eine marxistische Guerillabewegung, deren Ziele die Stärkung der Arbeiter und Bauern im Sinne des Sozialismus waren.

Sie ist der militärische Arm der Kommunistischen Partei Kolumbiens. 1993 stellte die FARC einen Zehn-Punkte Plan auf, der ihre Ziele näher beschreibt:

1. Die Lösung des Konflikts mit politischen Mitteln
2. Die Armee darf keine innenpolitische Funktionen wahrnehmen
3. Durchsetzung der Gewaltenteilung zwischen Justiz und Politik, Pressefreiheit und demokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten auf allen Ebenen
4. Stärkung des internen Konsums und Schutz der einheimischen Industrien vor ausländischer Konkurrenz, sowie staatliche Kontrolle über den Energiesektor
5. Verwendung von 50% des Staatshaushaltes für Sozialausgaben und 10% für die Förderung der Wissenschaften
6. Einführung eines progressiven Steuersystems
7. Entwicklungsprogramme für ländliche Regionen
8. Revision der Energiepolitik und Neuverhandlung der Verträge zur Ausbeutung der Bodenschätze mit den multinationalen Unternehmen
9. Aufbau souveräner, auf dem Recht von Selbstbestimmung basierender Beziehungen zu allen Ländern der Welt
10. Nicht-militärische Lösung des Drogenproblems

Es besteht jedoch starker Zweifel an den positiven Zielen dieser Forderung. Die Hintergründe der FARC lassen auch den Rückschluss zu, dass sie längst nicht nur politische Ziele verfolgen, sondern ihre Macht und Finanzstruktur sichern und ausbauen wollen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann man bezweifeln, dass die FARC ihre Aktionen einstellen würde, wenn alle diese Punkte erfüllt werden würden.[8]

Die Organisations- und Führungsstruktur der FARC ist sehr schwer überschaubar aufgrund der großen Truppenstärke von geschätzten 15.000-20.000 Mann. Es ist zusätzlich anzumerken, dass sowohl bei der FARC als auch bei der AUC die Kommandanten oder hochrangigen Führungskräfte immer ein oder mehrere Tarnnamen besitzen. Diese dienen dazu, die Aufklärung von Strukturen und die Identifizierung einzelner Personen, die innerhalb der beiden Gruppen vorherrschen, zu erschweren.

An der Spitze der FARC steht Manuel Marulanda[9]. Er steuert das Oberkommando, welches einen Kommandanten aus jedem Bereich umfasst. Diesen Bereichen unterstehen einzelne Chefs. So hat zum Beispiel der Bereich „Finanzen“ vier Finanzchefs. Jedem Chef ist ein Assistent beigeordnet, der Anweisungen ausführt und Informationen beschafft. Des Weiteren gibt es einen Pressesprecher und mehrere Informatiker, die für die Internetpräsenz der FARC[10] zuständig sind. Die höheren Posten der FARC werden meist durch „Cliquenwirtschaft“ besetzt.

Die FARC ist in verschiedene Frentes (Fronten) organisiert die je 100 Guerillas umfassen. Diese sind wiederum in kleineren Einheiten, so genannte Columnas (Kolonnen) aufgeteilt. Einzelne Frentes sind zu Bloques (Blöcken) zusammengefasst welche eine Truppenstärke von einigen 1000 Kämpfern umfasst. Die Frentes haben einen eigenen Kommandanten und agieren relativ autonom. Des Weiteren ist Die FARC zentralistisch organisiert, was durch das eingerichtete Oberkommando zur Geltung kommt.[11]

Die Aufgaben der einzelnen Gruppen sind unterschiedlich. In erster Linie sind sie für die Geldbeschaffung zuständig. Sie treiben Steuern ein, führen Entführungen durch, erobern Gemeinden und Polizeistationen, setzen Politiker unter Druck und kontrollieren und bewachen den ihnen zugeteilten Landabschnitt. Der Kommandant schickt das Geld zu seinem Chef und behält einen Teil für den Unterhalt seiner Männer ein. Es wurden in der FARC auch urbane Bewaffnete Milizen gebildet die meistens Verbrecherbanden zuzuordnen sind und aufgrund ihrer Illoyalität auch oft zu den paramilitärischen Verbänden wie der AUC überlaufen und als Informanten dienen.

Des Weiteren unterwandert die FARC jeden gesellschaftlichen Bereich mit Spitzeln oder Agenten. Es werden Unteroffiziere und Offiziere aber auch Soldaten in die Kolumbianische Armee eingeschleust um diese auszuspionieren. So wurden im vergangenen Jahr bekannt, dass über 120 Offiziere wegen ihrer Verbindungen zur Guerilla entlassen wurden[12], was von der Armee jedoch nicht bestätigt werden konnte. Durch Bestechungen einiger Lokalpolitiker gelang es der FARC Staatsanwälte einzusetzen und somit das Rechtssystem zu infiltrieren. Dies unterstützte die Informationsbeschaffung immens. So berichtete eine ehemalige Entführte der FARC, nachdem ihr Mithäftling aus dem Urwald fliehen konnte und zur Staatsanwaltschaft ging, dass nur vier Tage später der Kommandant der Truppe eine Mitteilung über die Aussage des Geflohenen erhalten hat und den Standort wechseln musste.

[...]


[1] Heidelberger Institut für internationale Konfliktforschung www.hiik.de , 29.6.07, 13:45

[2] Offizieller Name: Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia – Ejército del Pueblo – Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens / Volksarmee (F.A.R.C. E.P), FARC ist umgangssprachlich

[3] Definition der Söldner nach Genfer Konvention siehe Anhang S. 23

[4] Personen, die unabhängig von der Rechtmäßigkeit des Konflikts zu Kriegshandlungen berechtigt sind. Sie haben Anspruch auf eine Behandlung nach den Regeln der Genfer Konventionen. Sie können allerdings bestraft werden, wenn sie Kriegsverbrechen begehen. Sie verlieren den geschützten Kombattantenstatus, wenn sie nicht unterscheidbar von Zivilpersonen kämpfen, ihre Waffen nicht offen tragen oder die Uniform des Kriegsgegners tragen

[5] Vgl. http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Ipw/Akuf/kriege_aktuell.htm , 1.7. 2007, 12:30 Uhr

[6] Definition der AKUF– Krieg, bewaffnete Konflikte siehe Anhang S. 24

[7] Logo der FARC siehe Anhang S. 25

[8] Dazu im Finanzierungsabschnitt mehr.

[9] Bild siehe Anhang S. 25

[10] http://www.farcep.org/

[11] Rütsche, Bruno, Kolumbien – Am Abgrund eines offenen Krieges, Schweizerische Flüchtlingshilfe Infobörse 4/01, Oktober 2001, S. 63/64

[12] Ambos, Kai, Die Drogenkontrolle und ihre Probleme in Kolumbien, Perú und Bolivien, Freiburg i. Br., Max-Planck-Institut, 1993, Aussage eines Hauptmanns der Kolumbianischen Streitkräfte

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Einsatz von Privatarmeen in Krisengebieten durch Rebellengruppen / Widerstandskämpfer
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin  (Sicherheitsmanagement)
Veranstaltung
Personalmanagement
Note
2,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
28
Katalognummer
V119027
ISBN (eBook)
9783640225644
ISBN (Buch)
9783640227242
Dateigröße
710 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Im Anhang Bilder der wichtigsten Akteure von F.A.R.C., AUC (Vereinigte Bürgerwehren Kolumbiens), EO (Executive Outcomes)
Schlagworte
Einsatz, Privatarmeen, Krisengebieten, Rebellengruppen, Widerstandskämpfer, Personalmanagement
Arbeit zitieren
Hendrick Schubert (Autor), 2007, Einsatz von Privatarmeen in Krisengebieten durch Rebellengruppen / Widerstandskämpfer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119027

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