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Das Konzept der Selbstorganisation nach Probst

Untersuchung der praktischen Bedeutung des Konzepts der Selbstorganisation von Probst

Title: Das Konzept der Selbstorganisation nach Probst

Term Paper , 2022 , 17 Pages , Grade: 2.3

Autor:in: Florian Haider (Author)

Philosophy - Miscellaneous
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Ziel der Arbeit ist es einen Überblick über die wichtigsten Aussagen des Konzepts der Selbstorganisation von sozialen Systemen nach Probst vorzustellen. Zudem sollten Konsequenzen für die Führungspraxis abgeleitet und entsprechend anhand eines Beispiels vorgestellt werden.

Das Assignment baut auf vier Kapiteln auf. Das erste Kapitel dient als Einführung in das Thema und geht auf die Zielsetzungen und den Aufbau der Arbeit ein. Das zweite Kapitel setzt sich mit dem Selbstorganisationskonzept von sozialen Systemen nach Probst auseinander. Dabei wird das Kapitel untergliedert und geht von der Makroebene, in der unter anderem die Grundlagen des systemtheoretischen Denkansatzes beschrieben werden, bis hin zur Mikroebene, in der die wichtigsten Kernmerkmale des Selbstorganisationskonzepts wie Beispielsweise die intrinsischen Charakteristiken vorgestellt werden. Im dritten Kapitel wird ein fiktives Praxisbeispiel herangezogen, in dem das Problem der Selbstorganisation dargelegt wird. Folglich werden Konsequenzen und Empfehlung für die Führungspraxis abgeleitet. Das Assignment schließt mit dem vierten Kapitel, in dem die Arbeit kritisch gewürdigt und ein Fazit gezogen wird, ab.

Die Theorie der Selbstorganisation lässt eine Folge komplexer Fragen aufkommen. Die bedeutendste Frage ist wohl nach dem Warum. Warum kommt es zur Selbstorganisation und was ist für diese Selbstorganisation verantwortlich? Warum kommt es zur spontanen Ordnung in verschiedensten komplexen Systemen? Warum herrscht nicht maximale Entropie und somit Chaos in unserer Welt? Wie lässt sich die Brücke von der Selbstorganisation zur Organisations-, Management- und Unternehmensführungstheorien schlagen?
„Ordnung ist von uns wahrgenommene Regelmäßigkeit und Zuschreibbarkeit.“1 Ordnung ermöglicht den Individuen sich in komplexen Systemen zurechtzufinden und gibt Ihnen Orientierung für ihr Handeln. Um Ordnung entstehen zu lassen oder Ordnung zu erhalten, sind nach Probst Organisationen verantwortlich. Organisation ist alles, was für die Ordnung verantwortlich ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2. Darstellung des Selbstorganisationskonzepts von sozialen Systemen nach Probst

2.1 Systemisches Denken und kybernetisches Denken

2.2 Systemebene - Systemtyp

2.3 Kernprozesse der Ordnungsbildung in sozialen Systemen

2.3.1 Kriterium der Komplexität

2.3.2 Kriterium der Selbstreferenz

2.3.3 Kriterium der Redundanz

2.3.4 Kriterium der Autonomie

2.4 Die Dimensionen des Organisierens im selbstorganisierenden sozialen System

3. Praktische Ansätze des Konzepts der Selbstorganisation

4. Kritische Würdigung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die wesentlichen Aussagen von Probst zum Konzept der Selbstorganisation sozialer Systeme zu erläutern und deren Konsequenzen für die moderne Führungspraxis durch ein praktisches Beispiel zu verdeutlichen.

  • Systemtheoretische Grundlagen und kybernetisches Denken
  • Kriterien der Ordnungsbildung in sozialen Systemen
  • Differenzierung zwischen Gleichgewichts- und Nichtgleichgewichtssystemen
  • Einfluss von Selbstreferenz und Komplexität auf Veränderungsprozesse
  • Empfehlungen für Führungskräfte im Umgang mit selbstorganisierenden Organisationen

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Kriterium der Komplexität

Soziale Systeme sind von komplexer Natur. Komplex bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Systeme eine Vielzahl von Elementen und Beziehungen aufweisen und unter diesen eine Vielfalt und Dynamik herrscht. Das System ist weder vollständig beschreibbar, noch lassen sich Voraussagen über dessen Zustand treffen. Die Komplexität ist ein Produkt von Kompliziertheit und Dynamik, welche nicht-triviale Systeme innehaben.

Soziale Systeme sind also mit nicht-trivialen Systemen gleichzusetzten. Organisationen sind also von komplexer Natur und probabilistisch. Dies macht organisieren im klassischen Sinne durch Fremdorganisation unmöglich, weil ein Mangel an Vorhersagbarkeit über die eintretenden Zustände herrscht und eine Planung somit nicht realisierbar ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Theorie der Selbstorganisation ein, beleuchtet die Relevanz von Ordnungsbildung und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Darstellung des Selbstorganisationskonzepts von sozialen Systemen nach Probst: Es werden die systemtheoretischen Grundlagen, verschiedene Systemebenen und die zentralen Kriterien wie Komplexität und Selbstreferenz analysiert.

3. Praktische Ansätze des Konzepts der Selbstorganisation: Anhand eines fiktiven Beispiels einer Firma wird aufgezeigt, wie Selbstorganisationsmechanismen Veränderungsprozesse beeinflussen und behindern können.

4. Kritische Würdigung und Fazit: Das Kapitel reflektiert die Anwendbarkeit der Theorie in der Praxis und unterstreicht die wachsende Bedeutung für das moderne Management.

Schlüsselwörter

Selbstorganisation, Probst, Systemtheorie, soziale Systeme, Komplexität, Selbstreferenz, Ordnungsbildung, Führungspraxis, Nichtgleichgewichtssysteme, Organisationsentwicklung, Kybernetik, Autonomie, Redundanz, Management, Unternehmensführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept der Selbstorganisation in sozialen Systemen, basierend auf den Theorien von Probst, und analysiert deren Bedeutung für moderne Organisationen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Systemtheorie, die Dynamik komplexer sozialer Systeme, die Mechanismen der Ordnungsbildung sowie deren Auswirkungen auf Führung und Management.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, ein Verständnis für das Selbstorganisationskonzept nach Probst zu schaffen und daraus Empfehlungen für Führungskräfte abzuleiten, die mit veränderungsresistenten Systemen konfrontiert sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein systemtheoretisch orientierter Ansatz gewählt, der durch ein fiktives Fallbeispiel in der Praxis ergänzt wird, um die abstrakte Theorie greifbar zu machen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Kriterien der Selbstorganisation (Komplexität, Selbstreferenz, Redundanz, Autonomie) sowie die Dimensionen des Organisierens eingehend analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Selbstorganisation, Systemtheorie, soziale Systeme, Komplexität, Selbstreferenz und Organisationsentwicklung charakterisieren.

Wie unterscheidet Probst zwischen verschiedenen Systemtypen?

Probst differenziert hauptsächlich zwischen physikalischen, biologischen und sozialen Systemebenen sowie grundlegend zwischen Gleichgewichts- und Nichtgleichgewichtssystemen.

Warum fällt es vielen Organisationen schwer, Innovationen umzusetzen?

Aufgrund der Selbstreferenz von Organisationen neigen diese dazu, bestehende Strukturen beizubehalten, um ihre Identität zu schützen, was zu Widerständen gegen fundamentale Veränderungen führt.

Welche Rolle spielt die Führungskraft in selbstorganisierenden Systemen?

Anstatt direkter Steuerung liegt die Aufgabe der Führung darin, Kontexte zu schaffen, die Vielfalt und Lernprozesse ermöglichen, ohne das System durch starre Regeln zu ersticken.

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Details

Title
Das Konzept der Selbstorganisation nach Probst
Subtitle
Untersuchung der praktischen Bedeutung des Konzepts der Selbstorganisation von Probst
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Course
Systemisches Denken und Handeln
Grade
2.3
Author
Florian Haider (Author)
Publication Year
2022
Pages
17
Catalog Number
V1190431
ISBN (PDF)
9783346625120
ISBN (Book)
9783346625137
Language
German
Tags
konzept selbstorganisation probst untersuchung bedeutung konzepts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Haider (Author), 2022, Das Konzept der Selbstorganisation nach Probst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1190431
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