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Der Neptuni filius und der bellum Siculum 36 v. Chr. Konkurrenz des Sextus Pompeius gegen das Triumvirat

Title: Der Neptuni filius und der bellum Siculum 36 v. Chr. Konkurrenz des Sextus Pompeius gegen das Triumvirat

Term Paper (Advanced seminar) , 2022 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Julius Hadem (Author)

World History - Early and Ancient History
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Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Person des Sextus Pompeius und seine Konkurrenz gegen das Triumvirat. Anhand des Konfliktes mit dem Neptuni filius - letzter lebender Spross des großen Pompeius - mit dem Triumvirat, der 36 v. Chr. im sog. bellum Siculum gipfeln sollte, wird unter Heranziehung der antiken Quellen untersucht, welche Auswirkungen das Agieren des Sextus Pompeius auf die spätere Alleinherrschaft des Augustus hatte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sextus Pompeius – der Neptuni filius

2.1. Von den Anfängen bis zu den Iden des Märzes

2.2. Die Ächtung des Sextus Pompeius und die Eroberung Siziliens

3. Der bellum Perusinum und die Folgen

3.1. Friedensschluss der Triumvirn in Brundisium 40 v. Chr.

3.2. Der erzwungene (Schein)Frieden von Misenum 39. v. Chr.

4. Der militärische Konflikt um Sizilien (bellum Siculum)

4.1. Gründe des Kriegsausbruchs und Kriegsvorbereitungen (38-37 v. Chr.)

4.2. Kriegsverlauf und Entscheidung bei Naulochos 36 v. Chr.

5. Sieg über Pompeius - Die Folgen

5.1. Flucht und Tod des Sextus Pompeius

5.2. Die Entmachtung des Lepidus – Das Ende des Triumvirats?

5.3. Siegerehrungen für Naulochos – Vorzeichen auf den Prinzipat

6. Schluss: Rekapitulation und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht den Konflikt zwischen dem Triumvirat unter Octavian und Sextus Pompeius, der im Krieg um Sizilien (36 v. Chr.) gipfelte. Ziel ist es, die Ursachen und den Verlauf der Auseinandersetzung zu analysieren und deren entscheidende Bedeutung für den Aufstieg des späteren Augustus zur Alleinherrschaft sowie die Etablierung des Prinzipats herauszuarbeiten.

  • Lebensweg und politische Rolle des Sextus Pompeius
  • Politischer Kontext der Triumvirats-Bündnisse und Bürgerkriege
  • Strategische Bedeutung Siziliens und der Seekriegsführung
  • Einfluss der Auseinandersetzung auf die Alleinherrschaft Octavians
  • Propaganda und Ehrungen als Instrumente der Machtfestigung

Auszug aus dem Buch

2.1. Von den Anfängen bis zu den Iden des Märzes

Obwohl Sextus Pompeius der jüngste Sohn des Feldherrn Gnaeus Pompeius Magnus und dessen dritter Gattin Mucia Tertia war und damit aus einer durchaus prominenten Familie entstammte, ist insgesamt jedoch nur wenig über Sextus Pompeius bekannt. Eine Annäherung an seinen Charakter sowie die Darstellung seiner Motive ist daher nur bedingt möglich. Der italienische Althistoriker Emilio Gabba geht sogar so weit und beschreibt Sextus Pompeius gar als „one of the worst treated in the propaganda and historiography of Augustus.“ Erste Schwierigkeiten in Bezug auf die Person des Sextus Pompeius zeigen sich bereits bei der Datierung seines Geburtsjahres. Appian zufolge soll Sextus Pompeius bei seinem Tod 35 v. Chr. ca. 40 Jahre alt gewesen sein. Demnach ließe sich seine Geburt auf das Jahr 75 v. Chr. datieren. Zudem weist die Vita des Sextus Pompeius gerade vor den Bürgerkriegen große Lücken auf. Eine erste Charakterisierung des Sex. Pompeius ist jedoch in Velleius Paterculus Historia Romana überliefert:

„Der junge Mann [Sextus Pompeius] war von roher Natur, was seine Bildung betraf; seine Redeweise war barbarisch; ein Draufgänger; rasch bei der Hand und von schnellem Entschluss; in Treue und Verlässlichkeit das genaue Gegenteil des Vaters; Freigelassenen sein Freigelassener; Sklave seiner Sklaven; voller Neid auf Höhergestellte; bereitwillig, den untersten Kreaturen zu willfahren.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Forschungsthemas, der zentralen Fragestellung zum Konflikt mit Sextus Pompeius und des methodischen Vorgehens.

2. Sextus Pompeius – der Neptuni filius: Biografischer Überblick über Sextus Pompeius, seine Herkunft und seinen Aufstieg als politischer Akteur nach den Iden des Märzes.

3. Der bellum Perusinum und die Folgen: Analyse der politischen Instabilität im Triumvirat und der schwierigen Ansiedlung von Veteranen als Vorläufer offenerer Konflikte.

4. Der militärische Konflikt um Sizilien (bellum Siculum): Untersuchung der strategischen Gründe, der Kriegsvorbereitungen und des entscheidenden militärischen Verlaufs bis zum Sieg bei Naulochos.

5. Sieg über Pompeius - Die Folgen: Betrachtung der Konsequenzen des Sieges, insbesondere das Ende des Triumvirats durch die Entmachtung des Lepidus und die Zunahme der dynastischen Propaganda.

6. Schluss: Rekapitulation und Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Einordnung des Sieges als Meilenstein zum Prinzipat des Augustus.

Schlüsselwörter

Sextus Pompeius, Augustus, Octavian, Triumvirat, Bürgerkrieg, Sizilien, Naulochos, Prinzipat, Propagand, Alleinherrschaft, M. Vipsanius Agrippa, Lepidus, Bellum Siculum, Neptuni filius, Machtpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den historischen Machtkampf zwischen dem Triumvirat (speziell Octavian) und Sextus Pompeius in der späten römischen Republik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Rolle des Sextus Pompeius als Gegenspieler, die politische Instabilität der Triumvirats-Zeit, militärische Auseinandersetzungen um Sizilien sowie die propagandistische Instrumentalisierung von Siegen durch den späteren Augustus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, warum der Konflikt mit Sextus Pompeius ausbrach, wie er verlief und welche Folgen dies für den Weg Octavians zur Alleinherrschaft hatte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine historisch-analytische Arbeit, die primär auf der Auswertung antiker Quellen (u.a. Appian, Cassius Dio, Velleius Paterculus) und moderner althistorischer Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Biografie des Sextus Pompeius, die Analyse der politischen Vorereignisse (Veteranenkrisen), den militärischen Verlauf des Sizilienkrieges und die anschließenden politischen Folgen inklusive der Entmachtung des Lepidus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Sextus Pompeius, Triumvirat, Augustus, Sizilien, Alleinherrschaft und politische Propaganda.

Warum wird Sextus Pompeius in der Arbeit als "Neptuni filius" bezeichnet?

Dies bezieht sich auf seine Inszenierung als Sohn des Neptun/Poseidon, mit der er seine Macht als Flottenführer und seine Herrschaft über das Meer propagandistisch legitimierte.

Welche Rolle spielt Lepidus im Sizilienkonflikt?

Lepidus unterstützte Octavian beim Angriff auf Sizilien, nutzte jedoch den Sieg, um eigene Machtansprüche zu stellen, was letztlich zu seiner politischen Entmachtung durch Octavian führte.

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Details

Title
Der Neptuni filius und der bellum Siculum 36 v. Chr. Konkurrenz des Sextus Pompeius gegen das Triumvirat
College
University of Siegen  (Historisches Seminar)
Course
Kaiser Augustus und der Römische Prinzipat
Grade
1,3
Author
Julius Hadem (Author)
Publication Year
2022
Pages
24
Catalog Number
V1190776
ISBN (PDF)
9783346627933
ISBN (Book)
9783346627940
Language
German
Tags
Augustus Sextus Pompeius Triumvirat Prinzipat Sizilien Bürgerkriege Octavian Pompeius Antonius Lepidus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julius Hadem (Author), 2022, Der Neptuni filius und der bellum Siculum 36 v. Chr. Konkurrenz des Sextus Pompeius gegen das Triumvirat, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1190776
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