Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Politics - Basics and General

E-Partizipation. Möglichkeiten der kommunalen Umsetzung am Beispiel der Bürgerkommune

Title: E-Partizipation. Möglichkeiten der kommunalen Umsetzung am Beispiel der Bürgerkommune

Term Paper , 2021 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Simon Winzer (Author)

Politics - Basics and General
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Zunächst definiert die Arbeit zentrale Begriffe der E-Partizipation im Kontext des E-Governments. Eine theoretische Darstellung des Konzeptes der Bürgerkommune schließt sich an. Nach der Vorstellung der theoretischen Ansätze erfolgt die Entwicklung der Bausteine für das zuvor beschriebene Grobkonzept. Ein Fazit schließt die Arbeit ab. Methodisch wird überwiegend auf die Literaturanalyse zurückgegriffen.

Städtisches Leben entsteht durch die Beteiligung und das Interesse der Bürgerschaft. Dieser Grundsatz gilt insbesondere für den föderalen Aufbau Deutschlands. Denn während die Landes-, Bundes- und Europapolitik "weit entfernt" ist, leben die Menschen tagtäglich in den Kommunen. Kommunalpolitische Entscheidungen, wie beispielsweise der Bau von Umgehungsstraßen, Fahrradwegen und die Aufstellung des Haushaltsplans wirken sich direkt auf den Alltag der Einwohner aus. Doch für diese Entscheidungen müssen zunächst politische Mandatsträger gefunden werden. Ähnliches gilt für Freizeitangebote beispielsweise in Sportvereinen, für die es des Engagements ehrenamtlicher Helfer bedarf.

Doch damit die Politik interessensgerechte Entscheidungen treffen kann, ist sie auf das Feedback der Bürger angewiesen. Für eine Partizipation der Einwohner müssen diese umfassend informiert werden, denn lediglich hierdurch lassen sich fundierte Präferenzen äußern. Bürgerbefragungen in Städten Nordrhein-Westfalens zeigen, dass dies nur rudimentär gelingt. In einer Befragung der Stadt Düsseldorf im Jahr 2019 äußerten 62 % der Befragten, sich nicht ausreichend über Entscheidungen von Rat und Stadt informiert zu fühlen. Diese fehlenden Informations- und Gestaltungsmöglichkeiten schwächen die Identifikation der Bürger mit ihrer Kommune, verringern das gesellschaftliche Engagement und tragen zur Politikverdrossenheit bei.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 E-Partizipation im Kontext des E-Governments

2.1 E-Collaboration

2.2 E-Democracy

2.3 E-Community

3 Die Bürgerkommune

3.1 Kundenrolle

3.2 Mitgestalterrolle

3.3 Auftraggeberrolle

4 Entwicklung des Grobkonzeptes für ein Bürgerkommunenportal

4.1 Registrierung

4.2 Informationsportal

4.3 Streamportal

4.4 Vereinsportal

4.5 Mitbestimmungsportal

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein Grobkonzept für ein Bürgerkommunenportal zu entwickeln, um die E-Partizipation in deutschen Kommunen – beispielhaft in Nordrhein-Westfalen – durch digitale Strukturen zu fördern und die Bürgerbindung zu stärken.

  • Theoretische Fundierung von E-Partizipation und E-Government.
  • Analyse der Rollen von Bürgern in der modernen Bürgerkommune.
  • Entwicklung spezifischer digitaler Bausteine wie Informations-, Stream- und Vereinsportale.
  • Diskussion von Hürden, rechtlichen Rahmenbedingungen und technologischen Anforderungen.

Auszug aus dem Buch

3 Die Bürgerkommune

Die Bürgerkommune ist in den vergangenen Jahren zunehmend mehr in den Fokus der Politik gerückt und somit „zum Paradigma für die Fortentwicklung der lokalen Selbstverwaltung aufgestiegen.“ (Winkel 2013: 123). Durch sie soll eine stärkere Einbindung der Bürger in die Kommunalpolitik erfolgen. Dies soll Politikverdrossenheit verringern, Engagement fördern und Haushaltsprobleme reduzieren (Bogumil et al. 2003: 7). Für das Erreichen dieser Ziele definiert Lars Holtkamp fünf konkrete Ziele der Bürgerkommune (2000: 10 f.):

• Verbesserung von kommunalen Dienstleistungen für eine größere Bürgerzufriedenheit

• Stärkung und Förderung gemeinnütziger Arbeit

• Höhere Teilnahme der Bürger an demokratischen Prozessen

• Steigerung der haushälterischen Effizienz durch stärkere Einbindung der Bürger

• Steigerung der Effektivität durch das Erreichen politischer Ziele

Das Modell der Bürgerkommune beruht auf der Partizipation der Bürger. Beteiligen können sich entweder einzelne Personen oder Gruppen (König 2019: 19).

Entsprechend der von Holtkamp definierten Ziele werden den Bürgern bei diesem Konzept drei Rollen zugeteilt: die Kunden-, die Mitgestalter- und die Auftraggeberrolle (Bogumil et al. 2003: 25). Abbildung 2 visualisiert dies mit Beispielen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die abnehmende Bürgerbeteiligung und führt das Konzept der „Bürgerkommune“ als Lösungsansatz ein, um Partizipation durch digitale Portale zu fördern.

2 E-Partizipation im Kontext des E-Governments: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen der E-Partizipation und unterteilt diese in die Bereiche E-Collaboration, E-Democracy und E-Community.

3 Die Bürgerkommune: Es werden die Rollen der Bürger als Kunden, Mitgestalter und Auftraggeber in der modernen Verwaltung sowie die strategischen Ziele der Bürgerkommune dargelegt.

4 Entwicklung des Grobkonzeptes für ein Bürgerkommunenportal: Hier erfolgt die praktische Konzeption digitaler Bausteine wie Registrierung, Informations-, Stream-, Vereins- und Mitbestimmungsportal.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Umsetzbarkeit des Konzepts unter Berücksichtigung rechtlicher und politischer Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

E-Partizipation, E-Government, Bürgerkommune, digitale Verwaltung, E-Collaboration, E-Democracy, E-Community, Bürgerbeteiligung, Grobkonzept, Kommunalpolitik, Kundenrolle, Mitgestalterrolle, Auftraggeberrolle, Bürgerportal, Verwaltungsmodernisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Grobkonzeptes für ein digitales Bürgerkommunenportal, um die Partizipation der Einwohner in kommunalen Entscheidungsprozessen zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf dem E-Government, den verschiedenen Rollen des Bürgers in der Verwaltung sowie der technischen Umsetzung digitaler Beteiligungstools.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist die Erarbeitung eines strukturierten Konzeptes, das Kommunen dabei unterstützt, digitale Dienste zur Förderung der Bürgerbeteiligung und -zufriedenheit anzubieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Die Arbeit stützt sich methodisch primär auf eine umfassende Literaturanalyse bestehender Konzepte und rechtlicher Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der E-Partizipation, definiert die Bürgerrollen und entwickelt konkrete digitale Bausteine für ein Bürgerportal.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Ausarbeitung?

Kernbegriffe sind E-Partizipation, Bürgerkommune, digitales Bürgerportal, E-Collaboration, E-Democracy und Verwaltungsmodernisierung.

Wie werden die Rollen der Bürger im Konzept konkret differenziert?

Die Bürger werden in drei Rollen unterteilt: als Kunde von Dienstleistungen, als Mitgestalter bei ehrenamtlichen Aufgaben und als Auftraggeber für politische Entscheidungsträger.

Welche Herausforderungen identifiziert der Autor für die Umsetzung des Portals?

Zu den Hürden zählen rechtliche Vorgaben wie das Datenschutzrecht, die Notwendigkeit technischer Barrierefreiheit sowie die politische Bereitschaft zur Bereitstellung der notwendigen Ressourcen.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
E-Partizipation. Möglichkeiten der kommunalen Umsetzung am Beispiel der Bürgerkommune
College
University of Kassel  (UniKims)
Course
E-Government
Grade
1,3
Author
Simon Winzer (Author)
Publication Year
2021
Pages
22
Catalog Number
V1190795
ISBN (PDF)
9783346627360
ISBN (Book)
9783346627377
Language
German
Tags
E-Government Bürgerkommune Portal Bürgerportal E-Partizipation Stadt Kommune Gemeinde Nordrhein-Westfalen Kunden Mitgestalter Software Auftraggeber Partizipation Beteiligung Bürgerbeteiligung Verein Vereine Streaming Information Wissensmanagement Politik Kommunalpolitik Mandatsträger EGovernment Ehrenamt New-Public-Management Collaboration Democracy Community
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simon Winzer (Author), 2021, E-Partizipation. Möglichkeiten der kommunalen Umsetzung am Beispiel der Bürgerkommune, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1190795
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  22  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint