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Organisative Kognitive Neurowissenschaft (OCN). Implementierung von Managementstrategien in Unternehmen auf Basis der OCN

Title: Organisative Kognitive Neurowissenschaft (OCN). Implementierung von Managementstrategien in Unternehmen auf Basis der OCN

Term Paper , 2021 , 22 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Ingo Nothvogel (Author)

Psychology - Industrial and organizational psychology
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Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, einen Vergleich zwischen der Organisativen Kognitiven Neurowissenschaft und der klassischen Managementlehre vorzunehmen. Hierbei liegt der Fokus auf der Gestaltung der Personalführung und der Motivation und Arbeitszufriedenheit von Mitarbeiterinnen. Im Zuge der Ausarbeitung konnte erkannt werden, dass der Mensch und dessen komplexe Hirnfunktion in Hinblick auf die Organisative Kognitive Neurowissenschaft im Vordergrund stehen. Es wird somit versucht, Arbeitsbedingungen zu gestalten, die sich positiv auf die Hirnfunktion von Mitarbeiterinnen auswirken und somit zu einer hohen Arbeitszufriedenheit führen. In Bezug auf die klassische Managementlehre werden hingegen Leistung und Output priorisiert, während der Motivation bzw. den Empfindungen von Mitarbeiterinnen keine Bedeutung beigemessen wird. Somit besteht zwischen den beiden Managementtheorien ein gravierender Unterschied. Entscheiden sich Unternehmen daher, Bedingungen umzusetzen, die eine hohe Zufriedenheit unter ihren Mitarbeiterinnen bewirken, empfiehlt sich die Anwendung der Organisativen Kognitiven Neurowissenschaft als Managementansatz.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Methode

2. Begriffsdefinition-und abgrenzung

2.1 Kognitive Neurowissenschaften

2.2 Organisative Kognitive Neurowissenschaften

2.3 Klassische Managementlehre

3. Grundlagen der Organisativen Kognitiven Neurowissenschaften

3.1. Organisationsstrukturen

3.2 Führungsstil-und verhalten

3.3 Verortung im Managementbereich

3.4 Unterschiede zur klassischen Managementlehre

4. Implementierung von Managementstrategien in Unternehmen auf Basis der Organisativen Kognitiven Neurowissenschaften

5. Diskussion

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Arbeit besteht in einem kritischen Vergleich zwischen der modernen Disziplin der Organisativen Kognitiven Neurowissenschaften (OCN) und der klassischen Managementlehre. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich diese beiden Ansätze unterscheiden und welche Auswirkungen ihre Anwendung auf die Mitarbeiterzufriedenheit in Unternehmen hat.

  • Grundlagen und Definition der Organisativen Kognitiven Neurowissenschaften
  • Gegenüberstellung von OCN und klassischer Managementlehre
  • Einfluss von Organisationsstrukturen und Führungsstilen auf das menschliche Gehirn
  • Konkrete Implementierungsstrategien zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit

Auszug aus dem Buch

3.2 Führungsstil-und verhalten

Ein weiteres zentrales Forschungsgebiet der Organisativen Kognitiven Neurowissenschaften ist der Führungsstil in Bezug auf Organisationssystem eingebettete Menschen. Demnach wurden im Rahmen von Forschungen bestimmte Aspekte von Führungsstilen herausgearbeitet, die einen positiven oder negativen Einfluss auf menschliche Gehirnaktivitäten verspüren. Werden Menschen jedoch von Führungspersonen oder kritisiert, führen die negativ ausgelösten Gehirnaktivitäten dazu, dass jene Menschen eine Verringerung ihres Status wahrnehmen.

Ein weiteres Phänomen, das mit dem Verhalten von Führungspersonen in Verbindung steht, ist die Gewohnheit des menschlichen Gehirns, Perzeptionen in Mustern zu ordnen, um Voraussagen über zukünftige Geschehnisse tätigen zu können. Somit greift das Gehirn in gewöhnlichen Situationen auf bereits vorhandene Muster zurück, um bestimmte Probleme lösen zu können. Gelingt die Lösung anhand der Aktivierung bereits vorhandener Muster, wird im Gehirn ein Belohnungssystem aktiviert. Stellen jedoch Führungspersonen Menschen vor komplett neue Herausforderungen, die absolut keinen Bezug zu vorhergehenden Situationen aufweisen, ruft dies bei Menschen viel Stress und Unsicherheit hervor und kann auch oft zu einer wahrgenommenen Überforderung führen (Marker, 2010).

Ein weiteres erforschtes Phänomen ist der Umgang des menschlichen Gehirns mit starken Freiheitseinschränkungen. Jene Einschränkungen werden von dem Gehirn als Gefahr interpretiert und lösen daher Stress aus. Menschen, denen von Führungspersonen sehr viele Vorschriften auferlegt werden und die das Gefühl haben, über keine Freiheiten mehr zu verfügen, empfinden dies daher oft als unangenehmen Stress (Möller, 2015).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Zusammenwirkens von Personalressourcen und Führung ein und stellt die Forschungsfrage zur Gegenüberstellung von OCN und klassischer Managementlehre.

2. Begriffsdefinition-und abgrenzung: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung und Abgrenzung der zentralen Begriffe der kognitiven Neurowissenschaften und der Managementlehre.

3. Grundlagen der Organisativen Kognitiven Neurowissenschaften: Hier werden die wissenschaftlichen Grundlagen hinsichtlich Organisationsstrukturen, Führungsstilen und deren neurobiologischem Einfluss auf den Menschen beleuchtet.

4. Implementierung von Managementstrategien in Unternehmen auf Basis der Organisativen Kognitiven Neurowissenschaften: In diesem Kapitel werden praxisnahe Modelle wie das AKTIV- und PERFEKT-Modell vorgestellt, um neurowissenschaftliche Erkenntnisse in Führungsstrategien zu überführen.

5. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die erarbeiteten Managementstrategien kritisch und fasst die Vorteile einer humanorientierten Unternehmenskultur zusammen.

6. Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage und empfiehlt die Anwendung von OCN-Prinzipien zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit.

Schlüsselwörter

Organisative Kognitive Neurowissenschaften, Managementlehre, Mitarbeiterzufriedenheit, Führungsstil, Organisationsstruktur, Gehirnaktivität, Personalentwicklung, Motivation, Arbeitsumgebung, Neurowissenschaften, Unternehmenskultur, Belohnungssystem, Stressprävention, Mitarbeiterführung, Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie neurowissenschaftliche Erkenntnisse über menschliche Gehirnprozesse genutzt werden können, um eine modernere und mitarbeiterorientiertere Managementkultur zu etablieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der Vergleich zwischen klassischer Managementlehre und der Organisativen Kognitiven Neurowissenschaft, der Einfluss von Führung auf das Gehirn sowie Strategien zur Motivationssteigerung.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Führungsverhalten die Zufriedenheit und Produktivität von Mitarbeitern signifikant gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung genutzt?

Die Autorin oder der Autor führt eine umfassende Literaturanalyse durch, bei der relevante wissenschaftliche Beiträge und Publikationen untersucht und kritisch bewertet werden.

Was steht im inhaltlichen Mittelpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse von Organisationsstrukturen und Führungsstilen sowie der praktischen Implementierung dieser Erkenntnisse mittels Modellen wie dem AKTIV- oder PERFEKT-Ansatz.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Organisative Kognitive Neurowissenschaften, Mitarbeiterzufriedenheit, Belohnungssysteme, Führungseffizienz und Unternehmenskultur.

Wie unterscheidet sich die OCN von der klassischen Managementlehre in Bezug auf den Mitarbeiter?

Während die klassische Lehre den Mitarbeiter primär als funktionale Ressource betrachtet, fokussiert die OCN auf die individuellen Bedürfnisse, das psychische Wohlbefinden und die neurobiologischen Reaktionen auf Führung.

Welche Rolle spielt das menschliche Belohnungssystem laut dieser Arbeit?

Das Belohnungssystem spielt eine entscheidende Rolle für die Motivation; positives Feedback und Anerkennung aktivieren neuronale Prozesse, die das Wohlbefinden und die Statuswahrnehmung des Einzelnen im Unternehmen fördern.

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Details

Title
Organisative Kognitive Neurowissenschaft (OCN). Implementierung von Managementstrategien in Unternehmen auf Basis der OCN
College
Private University of Applied Sciences Goettingen
Grade
2,0
Author
Ingo Nothvogel (Author)
Publication Year
2021
Pages
22
Catalog Number
V1191032
ISBN (PDF)
9783346628862
Language
German
Tags
organisative kognitive neurowissenschaft implementierung managementstrategien unternehmen basis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ingo Nothvogel (Author), 2021, Organisative Kognitive Neurowissenschaft (OCN). Implementierung von Managementstrategien in Unternehmen auf Basis der OCN, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1191032
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