Beeinträchtigung von Gesundheit: Burnout

Präventive und in den Alltag integrierbare Methoden für Lehrer*innen


Hausarbeit, 2021

11 Seiten, Note: 1,3


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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

3. Schluss

Referenzen

1. Einleitung

„Wer Lehrerin oder Lehrer wird, tritt eine Laufbahn an, in der physische und besonders psychische Belastungen zum Alltag gehören“ (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, 2007).

Wie das obige Zitat andeutet, sind Lehrer*innen einem hohen Maß an Strapazen ausgesetzt und diese Meinung findet sich auch in vielen weiteren Aussagen von wissenschaftlichen Publikationen wieder. Laut der Technischen Universität München (2017) sind vier von zehn Grundschullehrer*innen dauermüde und erschöpft. Nach der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, die sich auf eine Studie der Universität Erlangen-Nürnberg aus dem Jahre 2001 bezieht, ist bei jeder zweiten Frühpensionierung von Lehrkräften eine psychiatrische oder psychosomatische Erkrankung die Ursache.

Eine solche Erkrankung, die unter anderem durch den Faktor Stress induziert wird, ist Burnout. „Schulische Lehrkräfte gehören derzeit zu den am stärksten vom Burnout­Syndrom betroffenen Berufsgruppen. Zwischen 20% und 30% der diensttuenden Lehrerinnen und Lehrer sind von einer signifikanten stressassoziierten Gesundheits­störung betroffen“. [Denn] „die Anforderungen, die der Lehrerberuf stellt, sind bei näherer Betrachtung gewaltig“ (Bauer, 2009, S. 251).

Durch den aktuellen Mangel an Lehrer*innen und vor allem auch durch die PISA­Studien ist der Lehrer*innenberuf und die Lehrer*innengesundheit in den Vordergrund gerückt worden. Doch gerade durch den Lehrer*innenmangel ist es so wichtig, dass die praktizierenden und zukünftigen Lehrkräfte ausreichend geschützt und unterstützt werden, um nicht an stressinduzierten Krankheiten wie Burnout zu erkranken und längere Zeit auszufallen oder sogar in die frühzeitige Pensionierung gehen zu müssen. Doch lässt sich Burnout bei Lehrer*innen vermeiden und wenn ja, wie?

2. Hauptteil

Bei Gesprächen über den Lehrer*innenberuf sind Themen, wie die Lehrergesundheit und Überanstrengung niemals weit entfernt. Der Lehrberuf zählt zu den am stärksten von Burnout-Syndrom betroffenen Berufsgruppen in Deutschland (Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Univeristät Mainz, 2021).

Doch um vertiefender über den Burnout-Begriff diskutieren zu können, muss dieser zunächst definiert werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Burnout im Jahre 2019 erstmals als Faktor bezeichnet, der die Gesundheit beeinträchtigt und als Krankheit eingestuft. So wurde das internationale Klassifikationssystem der Krankheiten ICD-10 überarbeitet und 2022 soll der neue Katalog ICD-11 erscheinen. Dieser enthält die Definition und die Einschränkungen von Burnout. So beschreibt die WHO Burnout als Syndrom aufgrund von „chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird“ mit Symptomen wie Erschöpfung, zunehmender geistiger Distanz, negativer Haltung gegenüber dem eigenen Beruf und einem verringerten beruflichen Leistungsvermögen (WHO, 2019).

Trotz der Definition von der WHO, wird der Burnout-Begriff von der Gesellschaft noch oft mit anderen Krankheiten, wie beispielsweise der Depression, gleichgestellt. Jedoch ist Burnout nicht mit einer Depression gleichzusetzen, die ebenfalls im ICD-10 der WHO aufgenommen wurde. Ohne diese Begriffsklärung könnten keine passenden präventiven Methoden gegen Burnout gefunden werden. So leiden depressive Personen an Unabänderlichem, wie irreversible Verluste. Burnout-Erkrankte hingegen eher an lösbaren Problemen. Die vorherrschenden Emotionen bei Burnout sind Angst und Wut, wogegen Depressive eher Trauer und Melancholie empfinden. Zudem neigen Burnout-Erkrankte zur Überschätzung ihrer eigenen Ressourcen und Depressive unterschätzen sich und ihre Ressourcen oftmals (Koch & Broich, 2012, S. 161). Doch wie kann sich nun vor Burnout geschützt werden, wenn Erkrankte an lösbaren Problemen leiden?

Zunächst soll geklärt werden, was unter lösbaren Problemen gemeint ist. Die Ursachen für eine Burnout-Erkrankung sind vielfältig. Von persönlichen Ursachen, wie eine zu hohe Leistungserwartung oder ein zu hohes Arbeitsengagement, über Arbeits- und Organisationsursachen, wie Rollenkonflikte, Überlastung oder zu hohe Erwartungen seitens des Unternehmens oder von Führungspersonen, sind alle Einflüsse die auf eine Person wirken ausschlaggebend für eine Burnout-Erkrankung. Auch speziell für den Lehrer*innenberuf gibt es viele Belastungsfaktoren. Nach Hillert et al. (2013) verbringen Lehrer*innen je nach Fach und Unterrichtsstunden oft mehr als die Hälfte ihrer Gesamtarbeitszeit mit zahlreichen Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen, für die sie pädagogische und disziplinarische Verantwortung tragen. Die damit verbundene hohe Interaktionsdichte bedeutet, dass pro Stunde hunderte bis tausende Einzelentscheidungen gefällt werden müssen. Zudem stellen wage Aufgabenstellungen für Lehrer*innen ebenfalls eine stressende Ursache dar. Lehrpläne geben einen offenen Rahmen vor und es liegt an der Lehrperson, wie intensiv die Themen behandelt werden. Des Weiteren erfolgt die meiste Arbeit zuhause. Unterrichtsvorbereitungen und Korrekturen können so zwar zeitlich terminiert, müssen jedoch mit dem Privatleben vereinbart werden. Dadurch verschwimmt oft die Grenze zwischen Beruflichem und Privatem. Zudem stellen fehlende Entlastungsstunden durch den Lehrer*innenmangel, Verhalten schwieriger Schüler*innen und das Klima im Kollegium eine enorme Belastung dar, um nur einige Faktoren nennen zu wollen. Diese und viele weitere, individuelle Ursachen verknüpft mit Unsicherheiten und akribischen Kontrollversuchen führen dann zu Störungen (Hillert et al., 2013), die zu schweren Erkrankungen führen können, wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die in Deutschland immer noch die häufigste Todesursache darstellt (Grande, 2007).

Um die lösbaren Probleme zu bewältigen, werden im Folgenden Methoden und Maßnahmen untersucht, die sich in den Alltag integrieren lassen können. Solche Methoden werden genommen, weil Lehrer*innen meist wenig Zeit für therapeutische Sitzungen oder ähnliche Methoden haben und diese nicht über längere Zeit als Prävention mitmachen würden, da diese erneute Belastungen darstellen würden.

Als eine bekannte präventive Maßnahme gilt das „Konzept der Achtsamkeit“. Von Stress und Erschöpfung betroffenen Personen hilft es oft, ihre meist zu hoch gesetzten Erwartungen, Einstellungen, Ziele und ihre Arbeitssituation zu überprüfen. Diese Methode hat das Ziel, die Selbstwahrnehmung zu stärken, den Stress zu mindern und eine offenere Grundeinstellung zu entwickeln (Machetanz, 2020). Klassisches Achtsamkeits­training wird in Form von Gruppentherapien mit einem anleitenden Trainer durchgeführt. Einige Übungen sind das „Stille Sitzen“, die „Gehmeditation“, das „Gedankliche Fotografieren“ und die „Innerliche Dokumentation und Bewertung von Erleb­tem“ (Machetanz, 2020). So wird bei der ersten genannten Übung, dem stillen Sitzen, vor allem auf die Atmung und eine aufrechte Sitzhaltung geachtet. Dabei sollen die Gedanken einen freien Lauf haben und nicht gewertet werden. Bei der Gehmeditation sollen sich die Teilnehmer*innen ihrer Bewegungen und bei dem gedanklichen Fotografieren ihrer Gedanken bewusst werden. Bei der zuletzt genannten Übung sollen aktuelle Emotionen und Motivationen erforscht und überdacht werden. Dies soll helfen, realistischere Ziele und Erwartungen an die eigene Person zu formulieren. Zudem können die neu gesetzten Ziele und/ oder Mut-Mach-Sprüche sichtbar als Bilder aufgehängt werden und somit weiterhin unterstützen.

Um diese recht einfache und wirksame Methode noch effektiver zu gestalten, befassten sich Hannah Möltner, Jonas Leve und Tobias Esch im Jahr 2018 mit der Frage, ob diese Methode auch in App-Format gesundheitsfördernd ist. An ihrer Studie nahmen 306 „Berufstätige teil, die randomisiert einer Interventions- und einer Wartegruppe zugeteilt wurden“ (Möltner et al., 2018, S. 295). 146 Berufstätige kamen in die Interventionsgruppe und sollten, über einen Gesamtzeitraum von 14 Tagen, jeden Tag für sieben Minuten ein mobiles Achtsamkeitstraining absolvieren. Die Ergebnisse wurden dann mit den 160 Berufstätigen, die in der Wartegruppe waren und erst nach der Studie den Zugriff auf die App bekommen haben, verglichen. Es wurden Bereiche wie die Achtsamkeit, Arbeitsengagement, Arbeitszufriedenheit, emotionale Intelligenz, Inno­vation, Kreativität, Selbstwirksamkeit und geringe Werte in der emotionalen Erschöpfung untersucht (Möltner et al., 2018). Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass bei den Probanden aus der Interventionsgruppe, nach dem 14-tägigen Training, in allen untersuchten Bereichen positive Effekte auftraten. Dadurch lässt sich sagen, dass auch ein appbasiertes Training bei Berufstätigen positiv wirkt und arbeits- und gesundheits­bezogene Relevanz hat (Möltner et al., 2018). Durch den Gebrauch von Apps sind die Übungen flexibler und die Hemmungen, die Übungen vor einer Gruppe zu machen, sind nicht gegeben. So können auch Lehrkräfte durch Achtsamkeit-Apps die Übungen in ihren Alltag integrieren und die relativ kurzen Übungen durchführen.

Begleitend zur Achtsamkeit-Methode und jeglichen anderen Präventions- und sogar Interventionsmethoden stellt die Ernährung einen wichtigen Aspekt zur Burnout- Prävention dar. Der Körper schüttet unter Belastungssituationen Stresshormone wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin aus. Diese erhöhen den Blutzuckerspiegel, Eiweißabbau und die Insulinfreisetzung, welche bei einer andauernden Situation zu einer Immunsystemschwächung führen können. Um diesem entgegen zu wirken benötigt der Körper eine vitamin-, mineralien- und nährstoffreiche Ernährung. Dadurch können auch Gefühle wie Müdigkeit, Erschöpfung und Nervosität abgebaut werden (Meyer, 2020). Zu einer förderlichen Ernährung zählen unter anderem Vollkornprodukte, Gemüse, Sprossen und Nüsse, da diese den Energiehaushalt des Körpers auffüllen. Außerdem sollten Minerale wie Magnesium, als Närstofflieferant für Gehirn und Nerven, und Vitamine wie B-Vitamine, Vitamin D und Selen, für das Nervenwachstum, zur Regeneration des Körpers und Stärkung des Immunsystems, zu sich genommen werden (Meyer, 2020). Doch auch die Flüssigkeiten die eine Person zu sich nimmt sind wichtig. So sind Wasser und grüner Tee, im Gegensatz zu Kaffee, Flüssigkeiten, die nicht nervös machen und erfrischen. Im Allgemeinen sollte sich Zeit für die Nahrungsaufnahme genommen werden. Zu schnelles Essen, ist nicht gut für die Verdauung und kann im Verdauungstrakt Störungen verursachen. Zudem setzt das lange Kauen unter anderem das Glückshormon Serotonin frei und unterstützt nicht nur eine positivere Stimmung, sondern auch die Verdauung.

Allerdings fehlt in Stresssituationen oft die Zeit um etwas Gesundes zu kochen und es wird oft auf Fast Food zurückgegriffen. In der Studie „Burnout, eating behaviour traits and dietary patterns“ (2019-2020), die Helena Chui, Eleanor Bryant, Carmen Sarabia, Shakes Masken und Barbara Stewart-Knox durchgeführten, wurden verschiedene Essverhalten im Zusammenhang mit Burnout untersucht. 109 Probanden, von denen 85 Frauen und 24 Männer mit einem Durchschnittsalter von 39 Jahren und aus unterschiedlichen Berufsgruppen waren, haben an einer Online-Umfrage einer britischen Universität teilgenommen. Die Ernährung der Teilnehmer*innen wurde durch den „Food Frequency Questionnaire“ (FFQ), das Burnout-Risiko mittels des „Maslach Burnout Inventory“ (MBI) und das Essverhalten mit dem „Three Factor Eating Question- naire“ (TFEQ) R18 gemessen. Bei der Datenauswertung zeigten sich vier Ernährungs­muster. Diese waren Fast-/ Junk Food inklusive Hähnchen und wenig Obst und Gemüse, Fleisch/ Fisch, Milchprodukte/ Getreide und als letztes Muster Bohnen und Nüsse. Diese Muster wurden anschließend mit den Variablem Alter, Geschlecht, Burnout-Risiko und Essverhalten untersucht.

Es zeigte sich, dass der häufige Konsum von Fast-/ Junk Food bei einem hohen Maß an unkontrolliertem Essverhalten einen geringen MBI-Wert bei der emotionalen Erschöpfung und hohen MBI-Wert bei der Depersonalisierung aufweist. Das unkontrollierte Essverhalten bei dem Ernährungsmuster Bohnen und Nüsse zeigte einen erhöhten MBI-Wert bei der emotionalen Erschöpfung. Die Ernährungsmuster Fleisch/ Fisch, sowie Milchprodukte/ Getreide haben keine signifikanten Ergebnisse gezeigt.

Durch die Studie lässt sich sagen, dass durch unkontrolliertes Essverhalten, auch bei vermeintlich guten Produkten für den Körper wie Nüssen, hohe MBI-Werte entstehen können. Zudem ist bei Fast-/ Junk Food bereits ein hohes Maß an Depersonalisierung zu erkennen, bei dem Chui et al. schlussfolgern, dass der Konsum reduziert und vielleicht sogar überwacht und kontrolliert werden sollte, damit es zu keiner Burnout-Erkrankung kommen kann. Abschließend wurde erwähnt, dass diese Studie die erste zu sein scheint, die sich mit dem Essverhalten und Burnout befasst, sodass noch weitere Studien und Untersuchungen durchgeführt werden müssen, um ein aussagekräftigeres Ergebnis zu erzielen. Doch auch wenn durch diese Studie noch keine eindeutigen Aussagen getätigt werden können, ist es nicht unbekannt, dass die Ernährung den Körper beeinflusst. Eine Ernährungsumstellung ist nicht einfach, doch durch das Erstellen eines Ernährungsplanes oder auch durch die Unterstützung eines Ernährungsberaters/ einer Ernährungsberaterin kann eine gesunde und ausgewogene Ernährung schnell erzielt werden. So könnten bei Schulen, im Falle der Lehrer*innen, in den Kantinen auf ausgewogenes Essen geachtet werden, auf das die Lehrkräfte ebenfalls Zugriff haben. Da jedoch ein Großteil dieser Methode von der eigenen Person abhängt, sind auch Ernährungscoachings eine Alternative für die Schulen und Lehrkräfte. Zudem sind in vielen Lehrer*innen- Aufenthaltsräumen bereits Küchen vorzufinden, in denen sich die Lehrkräfte ihr eigenes Essen zubereiten können.

Zum Ende stellt sich die Frage, ob die genannten präventiven und intervenierenden Methoden wirklich effektiv gegen Burnout sind. Nach der Studie „The Effektives of Interventions Aimed at Reducing Teacher Burnout: a Meta-Analysis“ (Iancu et al., 2017), sind jegliche Präventionen und Interventionen, die weniger als einen Monat dauern nur gering wirksam. Darunter fallen auch die genannten Methoden der Achtsamkeit und der gesunden Ernährung. Maßnahmen gegen eine Burnout-Erkrankung müssen also so lang wie möglich weitergeführt werden, da das Risiko einer Erkrankung niemals vollständig erlischt.

3. Schluss

Der Faktor Stress und die dadurch induzierte Krankheit Burnout, sind verantwortlich für viele Lehrer*innenausfälle und frühzeitige Pensionierungen. Es entstehen für die verbleibenden Lehrer*innen weitere Belastungen, da die fehlende Lehrkraft vertreten oder ersetzt werden muss. Dadurch können diese Lehrkräfte dann auch an Burnout erkranken, ausfallen und ein Teufelskreis entsteht.

Bei der Frage, wie sich zukünftige aber auch praktizierende Lehrer*innen vor dieser Erkrankung schützen können wurden zwei Methoden näher beleuchtet. Zum einen das Konzept der Achtsamkeit und zum anderen das Achten auf eine gesunde Ernährung. Bei dem Konzept der Achtsamkeit werden vor allem Gedanken und Ziele klar und können überdacht werden. Selbst appbasiertes Achtsamkeitstraining zeigt eine positive Wirkung auf die Teilnehmer*innen und kann somit noch besser in den Alltag von Lehrer*innen integriert werden. Die Übungen können zudem auch in Pausen oder Freistunden auf der Arbeit durchgeführt werden, indem sich ein ruhiger Platz gesucht wird, wie beispielsweise Lehrer*innen-Aufenthaltsräume während einer Unterrichtsstunde. Mit einer gesunden Ernährung wird der Körper unterstützt und hat Kraft für aufkommende Stresssituationen. Selbst bei anhaltenderen Stresssituationen kann dadurch die körperliche Erschöpfung vorgebeugt werden. Eine Studie zeigte, dass auch eine ausgewogene Ernährung für den Körper wichtig ist, um bei jeder Alltagssituation gestärkt zu sein.

Abschließend kann gesagt werden, dass sich eine Burnout-Erkrankung niemals vollkommen vermieden werden kann. Dafür sind die Ursachen einer Erkrankung zu vielfältig und individuell. Zudem kommt es auch auf die eigene Persönlichkeit und das eigene Risiko für eine Burnout-Erkrankung an. Doch durch die genannten Methoden, die sich sehr gut in den Lehrer*innen-Alltag integrieren lassen und bei einer längeren Durchführung auch eine positive Wirkung zeigen, kann eine Erkrankung durchaus vorgebeugt oder eine zu frühe Erkrankung verhindert werden. Durch die erleichterte Anwendung der Methoden mittels Apps oder Ernährungsberater*innen sind diese auch für Jede*n umsetzbar. Dadurch können Burnout-Erkrankungen bei Lehrer*innen, aber auch in anderen Berufsgruppen, vorgebeugt und Ausfälle vermieden werden. Einzig die eigene Initiative ist gefragt, um sich selbst gesund zu halten.

Referenzen

Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (2007): Stressberuf: Lehrer. Verfügbar unter: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/stressberuf-lehrer/, letzter Zugriff am: 20.07.2021.

Technische Universität München (2017): Stress belastet Lehrer - aktuelle Studienergebnisse. Verfügbar unter: https://www.sport.mri.tum.de/de/newsreader/ muede-lehrer-ergebnisse-der-dak-studie.html, letzter Zugriff am: 20.07.2021.

Bauer (2009): Burnout bei schulischen Lehrkräften. In Georg Thieme Verlag KG Stuttgart (Hrsg.), Psychotherapie im Dialog. New York: Georg Thieme Verlag KG Stuttgart. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (2021): Lehrergesundheit. Verfügbar unter: https://www.unimedizin-mainz.de/psychosomatik/startseite/ lehrergesundheit.html, letzter Zugriff am: 21.07.2021.

World Health Organisation (2019): Burn-out an „occupational phenomenon“: International Classification of Diseases. Verfügbar unter:https://www.who.int/ news/item/28-05-2019-burn-out-an-occupational-phenomenon-international- classification-of-diseases, letzter Zugriff am: 21.07.2021.

Koch & Broich (2012): Das Burn-out-Syndrom. In Bundesgesundheitsblatt (Hrsg.)., Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 2. Verfügbar unter: https://www.rki.de/ DE/Content/Service/Sozialberatung/BGBL_Burnout.pdf?__blob=publicationFile, letzter Zugriff am: 21.07.2021.

Hillert et al. (2013): Das Burnout-Phänomen am Beispiel des Lehrerberufs. Berlin: Springer.

Grande (2007): Betriebliche Ansätze zur Prävention von Erkrankungen des Herz­Kreislauf-Systems. In Badura et al. (Hrsg.), Chronische Krankheiten - Fehlzeiten Depot 2006 (S. 81-98). Heidelberg: Springer Medizin Verlag.

Machetanz (2020): Achsamkeitsübungen. Verfügbar unter: https://www.netdoktor.de/ therapien/achtsamkeitsuebungen/, letzter Zugriff am: 22.07.2021.

Möltner et al. (2018): Burnout-Prävention und mobile Achtsamkeit: Evaluation eines appbasierten Gesundheitstrainings bei Berufstätigen. New York: Georg Thieme Verlag.

Meyer (2020): Gesunde Ernährung zur Prävention von Burnout. Verfügbar unter: https:// www.das-burnout-syndrom.de/praevention/gesunde-ernaehrung/, letzter Zugriff am: 30.07.2021.

Chui et al. (2019-2020): Burnout, eating behaviour traits and dietary patterns. British Food Journal, 122 (2). Verfügbar unter: https://www.emerald.com/insight/content/ doi/10.1108/BFJ-04-2019-0300/full/html, letzter Zugriff am: 30.07.2021.

Iancu et al. (2017): The Effektives of Interventions Aimed at Reducing Teacher Burnout: a Meta-Analysis. Verfügbar unter: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/ s10648-017-9420-8.pdf, letzter Zugriff am: 30.07.2021.

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11 von 11 Seiten

Details

Titel
Beeinträchtigung von Gesundheit: Burnout
Untertitel
Präventive und in den Alltag integrierbare Methoden für Lehrer*innen
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1,3
Autor
Jahr
2021
Seiten
11
Katalognummer
V1191312
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beeinträchtigung, gesundheit, burnout, präventive, alltag, methoden, lehrer*innen
Arbeit zitieren
Sophia Liesche (Autor:in), 2021, Beeinträchtigung von Gesundheit: Burnout, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1191312

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