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Professionelle Arbeit im Jugendstrafvollzug. Klient, Justizsystem und sozialpädagogisches Selbstverständnis

Título: Professionelle Arbeit im Jugendstrafvollzug. Klient, Justizsystem und sozialpädagogisches Selbstverständnis

Trabajo Universitario , 2021 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Adrian Herrmann (Autor)

Trabajo social
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der professionellen Arbeit im Jugendstrafvollzug und deren Klienten, dem Justizsystem und dem sozialpädagogischen Selbstverständnis.

Bei Sozialer Arbeit im Zwangskontext handelt es sich um ein ständiges Spannungsfeld. Es besteht aus einem Träger, wie der Justiz, dem Gericht oder einer anderen staatlichen Einrichtung und dem Klienten, der unter institutionellem Zwang, professionelle Hilfe aufsucht. Adressaten, die angeordnete Hilfsangebote nicht wahrnehmen oder ihnen nicht in vollem Umfang nachgehen, werden von den anordnenden Stellen häufig empfindlich sanktioniert. Die bloße Androhung von Bestrafungen hat oftmals die Funktion sowohl „motivierend“ als auch abschreckend zu wirken und stellt eine Machtdemonstration des Staates dar, die gesellschaftlich weitestgehend akzeptiert wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Elementare Begriffe

2.1 Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession begreifen

2.2 Was ist unter einem Zwangskontext zu verstehen

2.3 Das Tripel Mandat in der Sozialen Arbeit

2.4 Methodische Herangehensweise im Einklang der Menschenrechtsprofession

3. Praxisbeispiel anhand des Jugendstrafvollzugs

3.1 Definition von Jugendstrafvollzug und dessen historischer Hintergrund

3.2 Soziale Arbeit im Jugendstrafvollzug – Betrachtung der Ausgangslage

3.3 Herausforderungen und mögliche Hindernisse im Zwangskontext

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld, in dem sich Sozialprofessionelle im Jugendstrafvollzug bewegen, insbesondere vor dem Hintergrund der Menschenrechte und der Anforderungen eines Zwangskontextes. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, inwieweit die Soziale Arbeit in diesem speziellen Arbeitsumfeld den vielfältigen Ansprüchen, Kontroversen und ethischen Herausforderungen gerecht werden kann.

  • Die Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession und ihre theoretische Fundierung.
  • Die Problematik des Zwangskontexts und dessen Auswirkungen auf die professionelle Intervention.
  • Das Tripel-Mandat als Handlungsrahmen zwischen Staat, Klient und Berufsethik.
  • Praxisbezogene Einblicke in die Bedingungen und Herausforderungen im Jugendstrafvollzug.
  • Methodische Lösungsansätze zur Bewältigung des Spannungsfeldes durch Reflexion und Empowerment.

Auszug aus dem Buch

2.2 Was ist unter einem Zwangskontext zu verstehen

Von einem Zwangskontext ist die Rede, wenn Menschen, aus unfreiwilligen Stücken heraus, Gegenstand einer sozialarbeiterischen Intervention werden.

„Im Sinne eines Arbeitsbegriffs sind im Folgenden unter Zwangskontexten Sozialer Arbeit Kontexte zu verstehen, in denen konkrete Einzelne (von Dritten) dazu genötigt werden, bestimmte Lebensumstände zu erdulden und/oder bestimmte Handlungen zu vollziehen bzw. zu unterlassen; d.h. Kontexte, in denen die aus den Persönlichkeitsrechten erwachsenden Entscheidungs- und Handlungsfreiheiten eines konkreten Einzelnen eingeschränkt werden“ (Kaminsky 2015: S. 6).

Bei Sozialer Arbeit im Zwangskontext handelt es sich um ein ständiges Spannungsfeld. Es besteht aus einem Träger, wie der Justiz, dem Gericht oder einer anderen staatlichen Einrichtung und dem Klienten, der unter institutionellem Zwang, professionelle Hilfe aufsucht. Adressaten, die angeordnete Hilfsangebote nicht wahrnehmen oder ihnen nicht in vollem Umfang nachgehen, werden von den anordnenden Stellen häufig empfindlich sanktioniert. Die bloße Androhung von Bestrafungen hat oftmals die Funktion sowohl „motivierend“ als auch abschreckend zu wirken und stellt eine Machtdemonstration des Staates dar, die gesellschaftlich weitestgehend akzeptiert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Spannungsfeld ein, in dem sich Sozialprofessionelle bewegen, wenn sie in einem Zwangskontext agieren müssen.

2. Elementare Begriffe: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen der Sozialen Arbeit, einschließlich der Menschenrechtsprofession, des Zwangskontexts und des Tripel-Mandats.

3. Praxisbeispiel anhand des Jugendstrafvollzugs: Das Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf den Jugendstrafvollzug und beleuchtet die praktischen Anforderungen an die Sozialarbeit.

4. Fazit: Das Fazit fasst die strukturellen Probleme zusammen und plädiert für bessere Rahmenbedingungen sowie eine intensivere Reflexion und Supervision.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Jugendstrafvollzug, Menschenrechte, Zwangskontext, Tripel-Mandat, Berufsethik, Resozialisierung, Spannungsfeld, Empowerment, Sozialprofessionelle, Jugendgerichtsgesetz, Straffälligkeit, Reflexion, Pädagogische Fachkräfte, Hilfe und Kontrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Soziale Arbeit in Zwangskontexten, speziell im Jugendstrafvollzug, und betrachtet das Spannungsfeld zwischen staatlichem Auftrag, Klienteninteressen und professioneller Ethik.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert auf Menschenrechte, das Tripel-Mandat, die Definition von Zwangskontexten sowie die spezifischen Bedingungen im Jugendstrafvollzug.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Sozialprofessionelle den vielfältigen Ansprüchen im Zwangskontext gerecht werden können, ohne ihre menschenrechtliche Verpflichtung aufzugeben.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit nutzt theoretische Analysen und Literaturrecherchen, um bestehende Konzepte der Sozialen Arbeit auf das konkrete Handlungsfeld des Jugendstrafvollzugs zu beziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zentrale Fachbegriffe definiert, die ethische Fundierung der Sozialen Arbeit erläutert und die spezifische Ausgangslage im Jugendstrafvollzug inklusive der dort auftretenden Hindernisse analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch?

Besonders prägend sind die Begriffe Menschenrechtsprofession, Tripel-Mandat, Empowerment und Zwangskontext.

Inwiefern beeinflusst das Tripel-Mandat die tägliche Arbeit?

Das Tripel-Mandat verdeutlicht den ständigen Aushandlungsprozess zwischen staatlichen Vorgaben, den Bedürfnissen der Klienten und der eigenen ethischen Haltung als Sozialarbeiter.

Welche Rolle spielen Ressourcen im Jugendstrafvollzug?

Der Autor betont, dass knappe personelle und monetäre Ressourcen die klientenorientierte Arbeit stark einschränken und oft zu einer administrativen Überlastung der Fachkräfte führen.

Welche Empfehlungen werden für die Zukunft gegeben?

Es wird empfohlen, Supervision und fachlichen Austausch zu stärken, mehr empirische Evaluationen durchzuführen und das Konzept des offenen Vollzugs flächendeckender auszubauen.

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Detalles

Título
Professionelle Arbeit im Jugendstrafvollzug. Klient, Justizsystem und sozialpädagogisches Selbstverständnis
Universidad
University of Applied Sciences North Hesse; Mannheim
Calificación
1,0
Autor
Adrian Herrmann (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
20
No. de catálogo
V1191508
ISBN (PDF)
9783346630216
ISBN (Libro)
9783346630223
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sozialphilosophie Jugendliche Straftäter Soziale Arbeit Menschenrecht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Adrian Herrmann (Autor), 2021, Professionelle Arbeit im Jugendstrafvollzug. Klient, Justizsystem und sozialpädagogisches Selbstverständnis, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1191508
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