Die Arbeit befasst sich mit der Frage, welche unterschiedlichen Kalkulationsverfahren zur Ermittlung der Selbstkosten angewendet werden können. Dabei stehen die Handelskalkulation, industrielle Zuschlagskalkulation, Divisionskalkulation, Äquivalenzziffernkalkulation sowie die Kalkulation von Kuppelprodukten im Fokus.
Daher werden in Kapitel zwei einige Begrifflichkeiten zusammengefasst und bereiten auf die nachfolgenden Kapitel vor, um auf ein einheitliches Vokabular zurückgreifen zu können. Hierbei werden die Grundlagen der Kostenträgerrechnung behandelt, um im dritten Kapitel die Kostenträgerstückrechnung auszuarbeiten. Hier stehen die Einteilungsmöglichkeiten im Vordergrund. Die darauffolgenden Absätze des vierten Abschnittes haben die unterschiedlichen Kalkulationsverfahren zum Inhalt. Dort werden in der Tiefe die einzelnen Grundlagen bearbeitet sowie auf die einzelnen Besonderheiten jeder einzelnen Möglichkeit zur Ermittlung der Selbstkosten eingegangen. Das abschließende fünfte Kapitel dieser Hausarbeit gibt eine kurze Zusammenfassung aller Themen wieder sowie eine kritische Würdigung des Themas der Kostenrechnung.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Grundlagen der Kostenträgerrechnung
2.1 Einordnung der Kostenträgerrechnung in die Kostenrechnung
2.2 Kostenträger
2.3 Aufgaben der Kostenträgerrechnung
3 Kostenträgerstückrechnung
3.1 Kalkulationszeitpunkt
3.2 Kalkulationsverfahren
4 Ausarbeitung der einzelnen Kalkulationsverfahren
4.1 Divisionskalkulation
4.1.1 Grundlagen der Divisionskalkulation
4.1.2 Einstufige Divisionskalkulation
4.1.3 Differenzierte Divisionskalkulation
4.1.4 Zweistufige Divisionskalkulation
4.1.5 Mehrstufige Divisionskalkulation
4.1.5.1 Durchwälzmethode
4.1.5.2 Veredelungsmethode
4.2 Äquivalenzziffernkalkulation
4.2.1 Grundlagen der Äquivalenzziffernkalkulation
4.2.2 Einstufige Äquivalenzziffernkalkulation
4.2.2.1 Lösung nach Formel
4.2.2.2 Tabellarische Lösung
4.2.3 Mehrstufige Äquivalenzziffernkalkulation
4.3 Zuschlagskalkulation
4.3.1 Summarische Zuschlagskalkulation
4.3.2 Differenzierende Zuschlagskalkulation
4.4 Handelskalkulation
4.4.1 Grundlagen der Handelskalkulation
4.4.2 Besonderheiten der Zuschlagskalkulation im Handelsbetrieb
4.5 Kuppelkalkulation
4.5.1 Grundlagen der Kuppelkalkulation
4.5.1.1 Restwertrechnung
4.5.1.2 Verteilungsmethode
5 Zusammenfassung und kritische Würdigung
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit untersucht verschiedene Kalkulationsverfahren zur Ermittlung von Selbstkosten in Unternehmen. Ziel ist es, die Anwendungsmöglichkeiten und Besonderheiten dieser Verfahren in Abhängigkeit vom Produktionsprozess zu analysieren, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Kostenrechnung als Führungs- und Kontrollinstrument zu bieten.
- Divisionskalkulation (einstufig, mehrstufig)
- Äquivalenzziffernkalkulation
- Zuschlagskalkulation (industriell und Handel)
- Kuppelkalkulation
Auszug aus dem Buch
4.1.2 Einstufige Divisionskalkulation
Die einstufige Divisionskalkulation stellt die Grundform der Divisionskalkulation dar. (vgl. Kloock, Sieben, & Schildbach, 1999, S. 132) Da es bei dieser Kalkulationsart keine Unterteilung nach Kostenstellen gibt entfällt die Kostenstellenrechnung (vgl. Horsch, 2020, S. 118). Ferner ist die einstufige Divisionskalkulation in Unternehmen von Vorteil, wenn diese in einer einheitlichen Massenfertigung nur ein Produkt herstellen oder Arten ähnliche Produkte produzieren (vgl. Scherrer, 1983, S. 201). Die summarische Kalkulationsart errechnet die Kosten für die Produkteinheit, indem die gesamten Kosten einer Periode durch die erzeugten Produkteinheiten dividiert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in die Kostenrechnung als Informationssystem und Darstellung der Zielsetzung der Arbeit bezüglich verschiedener Kalkulationsverfahren.
2 Grundlagen der Kostenträgerrechnung: Erläuterung der Einordnung der Kostenträgerrechnung, Definition von Kostenträgern sowie Darstellung der Aufgaben und Prinzipien der Kostenverrechnung.
3 Kostenträgerstückrechnung: Beschreibung des Instruments der Kostenträgerstückrechnung, unterteilt in Kalkulationszeitpunkte und Kalkulationsverfahren.
4 Ausarbeitung der einzelnen Kalkulationsverfahren: Detaillierte Analyse der Divisions-, Äquivalenzziffern-, Zuschlags-, Handels- und Kuppelkalkulation mit entsprechenden Formeln und Beispielen.
5 Zusammenfassung und kritische Würdigung: Zusammenfassender Rückblick auf die behandelten Verfahren und abschließende kritische Reflexion zur Herausforderung einer verursachungsgerechten Kostenverrechnung.
Schlüsselwörter
Kostenrechnung, Kostenträgerrechnung, Selbstkosten, Kalkulationsverfahren, Divisionskalkulation, Äquivalenzziffernkalkulation, Zuschlagskalkulation, Handelskalkulation, Kuppelkalkulation, Stückkosten, Gemeinkosten, Einzelkosten, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerstückrechnung, Betriebsabrechnungsbogen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt verschiedene Kalkulationsverfahren zur Ermittlung von Selbstkosten in unterschiedlichen Unternehmenstypen.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Arbeit deckt die Divisionskalkulation, Äquivalenzziffernkalkulation, Zuschlagskalkulation, Handelskalkulation und Kuppelkalkulation ab.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Erarbeitung eines Verständnisses für die Wahl und Anwendung geeigneter Kalkulationsverfahren je nach Produktionsart und individueller Unternehmensstruktur.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der verschiedene Kalkulationsmethoden theoretisch erläutert und mittels Rechenbeispielen verdeutlicht werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden die einzelnen Kalkulationsverfahren (Division, Äquivalenzziffern, Zuschlag, Handel, Kuppel) detailliert mit Definitionen, Voraussetzungen, Formeln und Beispielen erarbeitet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Kostenträgerrechnung, Selbstkosten, Gemeinkostenzuschläge, Kalkulationszeitpunkt und Produktionsverfahren.
Welche Voraussetzung muss für eine einstufige Divisionskalkulation erfüllt sein?
Unter anderem muss das Unternehmen nur ein Produkt herstellen und es dürfen keine Lagerbestandsveränderungen vorliegen.
Wie unterscheidet sich die Restwertmethode in der Kuppelkalkulation?
Bei der Restwertmethode werden die Erlöse aus dem Verkauf von Nebenprodukten von den Gesamtkosten abgezogen, um die Herstellkosten des Hauptprodukts zu ermitteln.
- Arbeit zitieren
- Rüdiger Mehlgarten (Autor:in), 2022, Unterschiedliche Kalkulationsverfahren zur Ermittlung der Selbstkosten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1191636