Fehler in der Erziehung aus der Sicht von Maria Montessori. Grundzüge der Pädagogik sowie Darstellung von Erziehungsfehlern


Hausarbeit, 2019

12 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Begriffserklärung Erziehung und Fehlerziehung

3. Grundzüge der Pädagogik von Maria Montessori

4. Fehler in der Erziehung aus Sicht der Montessori-Pädagogik
4.1 Der Erwachsene als Angeklagter
4.2 Verantwortung des Erwachsenen
4.3 Umwelt und Umgebung
4.4 Macht, Autorität, Würde, Minderwertigkeitskomplex

5. Die Rolle und Aufgaben der Lehrkraft in der Montessori-Pädagogik

6. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Wird das Kind in seiner Entwicklung durch das Unverständnis des Erwachsenen gehemmt und gestört, so werden die Energien im Innern des Kindes, die göttliche Mittel zur Menschheitsbildung sein sollten, zur Verteidigung gegen den Erwachsenen benutzt und führen zur Zerrissenheit der wachsenden Persönlichkeit, zum Kampf statt zur Liebe. […] Glauben an das Kind und seine Schöpfermission und Erkenntnis der Fehler im Erwachsenen und nicht psychologische Wissenschaft o-der Aufstellung pädagogischer Ziele ohne Rücksicht auf den Weg kann der Entfaltung der Einheit des kindlichen Wesens und seiner sittlichen Vollendung dienen. Wird aber die Entwicklung nicht einmal, sondern dauernd gestört, wie es das Schicksal fast jeden Kindes ist, so muß eine innere Verwirrung entstehen, die durch die Kampfstellung gegen den Erwachsenen und damit durch die Unterstützung der ‚Neigung zum Bösen‘ viele zerstörende Folgen hat“ (Montessori, 1968, S.17).

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Fehler in der Erziehung aus Sicht der Montessori-Pädagogik. Maria Montessori hat sich viel mit den ersten Lebensjahren des Kindes befasst, zahlreiche Beobachtungen in Kinder-häusern gemacht und gilt als eine der bekanntesten Reformpädagoginnen. Doch was genau unterscheidet ihre Erziehung im Vorschul- und Grundschulalter von der damals Üblichen? Wie in dem obigen Zitat angedeutet haben ihrer Meinung nach die „Leiden des frühen Kindesalters (und sogar des vorgeburtlichen Da-seins) einen starken Einfluss auf das ganze spätere Leben des Menschen“ (Montessori, 2019, S.49). Doch wodurch genau und durch wen leidet das Kind in seinen ersten Lebensjahren? Was können Eltern alles falsch machen und aus welchen Gründen geschieht dies meistens? Welche Verantwortung tragen Erwachsene ihren Kindern gegenüber und sollten sie sich ihre Fehler eingestehen? Wie können sich diese Fehler auf die Entwicklung des Kindes auswirken? Die vor-liegende Arbeit befasst sich mit typischen Erziehungsfehlern die Maria Montessori vor allem in ihrem Buch Kinder sind anders beschreibt. Zu Beginn werde ich mich mit einer Begriffserklärung von Erziehung und Fehlerziehung auseinandersetzen. Danach beschäftige ich mich mit der Pädagogin Maria Montessori, den Grundzügen und der Bedeutung ihrer Pädagogik. Anschließend gebe ich einen Überblick über mögliche Fehler, die Eltern und andere Erwachsene häufig aus Sicht der Montessori-Pädagogik begehen. Zum Schluss erläutere ich, wie die Lehrkraft Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen kann und nach welchen Konzepten sie arbeiten sollte.

2. Begriffserklärung Erziehung und Fehlerziehung

Erziehung ist ein weiter Begriff, der in der Pädagogik sowohl einen Prozess, als auch ein Ergebnis bezeichnet (vgl. Böhm, Seichter, 2018, S.146). Böhm definiert Erziehung in dem Wörterbuch der Pädagogik als „Maßnahme und Prozess […], die den Menschen zu Autonomie und Mündigkeit hinleiten“ (Böhm, Seichter, 2018, S.146). Sie beinhaltet Maßnahmen zur Gestaltung des Kindes zu einer selbstständigen Person, die in die Gesellschaft und Kultur eingegliedert werden soll (vgl. Böhm, Seichter, 2018, S.147). Ein weiteres Ziel der Erziehung ist, dass „der Zögling von der Macht seiner Triebe, Leidenschaften und Bedürfnisse möglichst befreit […] wird“ (Böhm, Seichter, 2018, S.150) und lernt sich von ihnen nicht lenken zu lassen, sondern bewusst zu handeln.

Erziehung ist die Einflussnahme von Erwachsenen auf Kinder, welche von vielen Bedingungen abhängig ist: von der Beziehung zwischen Kind und Erzieher*in, dem sozialen Umfeld, Einstellungen und Fähigkeiten des*der Erzieher*in und dem Verhalten des Kindes dem*der Erzieher*in gegenüber. Die Er-ziehung liegt in der Verantwortung aller Erwachsenen, aber in erster Linie sind die Eltern damit beauftragt (vgl. Hetzer, Sennewald, 1971, S.10). Diese sollten sich dieser Verantwortung bewusst sein, da „die frühe Kindheit entscheidend ist für das ganze Leben des einzelnen Menschen“ (Helming, 1996, S.9) und eine fehlerhafte Erziehung gravierende Auswirkungen auf die Entwicklung des Kin-des haben kann. Häufig werden erzieherische Handlungen und Entscheidungen nicht bewusst, sondern spontan getroffen. Viele Eltern sind sich nicht bewusst darüber, wie sie erziehen und handeln aus Routine (vgl. Gerner, 1984, S. 73). Voraussetzung für eine gelungene Erziehung ist jedoch vor allem Wissen über die kindliche Entwicklung und ein reflektiertes Erziehungsverständnis (vgl. Gerner, 1984, S.75).

Es gibt verschiedene Fehlerziehungsformen, die unterschiedliche Ursachen haben können und dessen Konsequenzen nicht immer klar vorhersehbar sind (vgl. Gerner, 1984, S.132). Eine Erziehung wird als fehlerhaft bezeichnet, wenn sie von dem kulturellen und gesellschaftlich Üblichen abweicht und nicht der Norm entspricht (vgl. Gerner, 1984, S.131). Da Erziehung, wie oben beschrieben, ein komplexer Begriff ist, können viele abweichende Formen entstehen, die sehr 3 unterschiedlich ausfallen können und häufig werden nur zentrale Merkmale benannt. Gerner unterscheidet zwischen bereichsspezifischen und institutionsspezifischen Fehlformen. Erstere können in der „Körper-, Sexual-, […] Sprach- [und] Denkerziehung“ (Gerner, 1984, S.132), sowie in den Bereichen Religion und Politik auftreten. In diesen Bereichen können Erzieher*innen überfordert sein, ihre Erziehung zu früh einsetzen oder die Kinder überbehüten und verwöhnen (vgl. Gerner, 1984, S.132). Mit institutionsspezifischen Fehlformen ist gemeint, dass Erziehung in der Familie, im Kindergarten, in Krippen und in der Schule verschieden abläuft und immer von der jeweiligen Institution und damit auch von den Erzieher*innen abhängig ist. Durch verschiedene Verhältnisse zwischen Kindern du Erziehenden können Fehler im Umgang entstehen (vgl. Gerner, 1984, S.132f).

3. Grundzüge der Pädagogik von Maria Montessori

In der 1968 erschienen Auflage ihres Werkes Grundlagen meiner Pädagogik (hrsg. von Prof. Dr. T. Ballauff et al.) bezeichnet Professor Dr. Berthold Michael Maria Montessori als Repräsentantin einer revolutionären Epoche (vgl. Montessori, 1968, S.3). Die Italienerin wurde am 31. August 1870 in einem kleinen Ort in Italien geboren und starb am 6. Mai 1952 in den Niederlanden. Nachdem sie Medizin studierte und als erste Frau Italiens promovierte, betreute sie als Assistentin sogenannte „schwachsinnige“ (Montessori, 1968, S.3). Zu dieser Zeit wurden mit diesem Terminus geistig behinderte Kinder bezeichnet. Sie setzte unübliches didaktisches Material ein, welches sie von einem ihrer Lehrer über-nahm und ausbaute. Die Erfolge, die sie mit dieser Arbeit erzielte, erregten großes Aufsehen (vgl. Schulz-Benesch, 2007, S.33). Im Jahr 1907 eröffnete Montessori in einem ärmlichen Viertel Roms ein Kinderhaus, in dem arme Kinder ohne geistige Behinderung zwischen drei und sechs Jahren unterrichtet wurden. Aus den Beobachtungen und Erfahrungen in der Arbeit mit ihnen entwickelte sie schließlich ihre Pädagogik (vgl. Montessori, 2019, S. 160). Die nach ihr be-nannte Montessori-Pädagogik und ihre Literatur wurden schnell weltweit bekannt und die Pädagogin erweiterte ihr Konzept von der Vorschule auf die Grundschule.

Der wichtigste Grundsatz ihrer Pädagogik ist die „Selbsterziehung des Kindes in einer didaktisch vorbereiteten Umgebung“ (Montessori, 1968, S.3). Dabei geht es vor allem um die Hilfe zur Selbsthilfe. Anders als viele Pädagog*innen sieht sie das Kind nicht in einem „Durchgangsstadium zum Erwachsenwerden“ (Montessori, 19868, S.5), sondern als eigenes Lebewesen, dass „seinen Sinn in sich selber hat“ (Montessori, 1968, S.7). In sogenannten Sensiblen Perioden wird das Kind durch schöpferischen Willen zur Entwicklung gedrängt. Bei diesen Perioden handelt es sich um besondere Empfänglichkeiten im Kindesalter, die „die Erwerbung einer bestimmten Fähigkeit […] ermöglichen“ (Montessori, 2019, S.66). Aufgabe der Erziehung ist es, Kinder in diesen Phasen zu unterstützen und der psychischen Entwicklung von Geburt an zu helfen (vgl. Montessori, 1968, S.8). Maria Montessori sieht das Kind als vollwertigen Menschen, der mit einem Bauplan von seelischen Funktionen auf die Welt kommt (vgl. Montessori, 2019, S.37). Aus diesen Grundsätzen entwickelte sie schließlich verschiedene Konzepte: die vorbereitete Umgebung, die freie Wahl der Arbeit, die Wiederholung der Übungen, das Montessori-Material, die Übungen des praktischen Lebens, die Förderung der kognitiven Entwicklung durch Ansprechen aller Sinne, die Aufgaben der Lehrkraft und die integrative Erziehung. Ihre wichtigste Entdeckung war die Polarisation der Aufmerksamkeit, die zur Normalisierung des Kindes führte (vgl. Schulz-Benesch, 2007, S.34). Sie beobachtete in ihrem Kinderhaus eine Dreijährige, die so konzentriert einer Aufgabe nachging, dass sie nicht bemerkte, dass die anderen Kinder laut singend um sie herumliefen. Ihre Aufmerksamkeit ließ auch nicht nach, als die Pädagogin sie mit ihrem Stuhl auf einen Tisch hob. Das Kind beendete ihre Arbeit erst, als sie nach 44 Wiederholungen der Übung zufrieden war und wie aus einer Trance erwachte (vgl. Schulz-Benesch, 2007, S.34). Maria Montessori beschäftigte sich bis zu ihrem Tod mit dem frühen Kindesalter und wurde mehrmals für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

4. Fehler in der Erziehung aus Sicht der Montessori-Pädagogik

Viele der oben angesprochenen Aspekte sind bedeutsam für eine gesunde Ent-wicklung des Kindes und seine Normalisierung. Das Verhalten des Erwachsenen sollte davon bestimmt sein den Bedürfnissen des neugeborenen, unreifen Wesens entgegenzukommen und die eigenen Wünsche hintenanzustellen (vgl. Montessori, 2019, S.114). Doch aus mangelndem Wissen seitens der Erwachsenen resultieren in der Praxis jedoch zahlreiche Erziehungsfehler. Im Folgendem soll nun näher auf die Aufgaben und einzelne Fehler der Erwachsenen in der Erziehung eingegangen werden.

4.1 Der Erwachsene als Angeklagter

Das menschliche Kind kommt als physischer und geistiger Embryo auf die Welt, der Schutz benötigt, da er zart und empfindlich ist. „Das Kind kann sich nicht so frei entwickeln, wie es für ein im Wachstum begriffenes Lebewesen erforderlich wäre, und zwar deshalb, weil der Erwachsene es unterdrückt“ (Montessori, 2019, S.30). Im zweiten Kapitel ihres Buches Kinder sind anders klagt Maria Montessori an erster Stelle die Eltern an, die häufig nicht verstehen, dass der Erwachsene und das Kind „zwei vollkommen verschiedene Wesen [sind]“ (Montessori, 1968, S.6). Eigentlich sind die Erwachsenen von der Gesellschaft mit dem Gegenteil von Unterdrückung beauftragt: Sie sollen die Kinder erziehen und bilden (vgl. Montessori, 2019, S.30). Wie oben beschrieben passiert Erziehung meist spontan und Maria Montessori beschreibt Erziehungsfehler als „un-bewusste Irrtümer“ (Montessori, 2019, S.31). In der Erziehung entstehen Kämpfe, da der Erwachsene das Kind meist nicht versteht. Um dem Kind eine fehlerfreie, gesunde Erziehung zu ermöglichen, muss sich zunächst der Erwachsene ändern und die Grenzen seines Bewusstseins und Wissen ausweiten. Das Problem ist, dass der Erwachsene alles, was die Seele des Kindes angeht nach seinen eigenen Maßstäben und Wissen beurteilt (vgl. Montessori, 2019, S.33f.). Der Erwachsene sieht das Kind als leeres, unfähiges Wesen, dass seine Leitung und Führung benötigt und er verhält sich, als ob er der Schöpfer des Kindes wäre. Er beschließt, was Gut und Böse ist nach seinen eigenen Vorstellungen und Meinungen. Das Kind soll sich nach seinem Vorbild entwickeln, wodurch er die Persönlichkeit des Kindes auslöscht (vgl. Montessori, 2019, S.34). Wenn das Kind nicht nach den Vorstellungen des Erwachsenen handelt, wird dies als Fehler angesehen und es wird gegebenenfalls bestraft. Wie bereits aufgeführt, kommt das Kind mit einem inneren Bauplan auf die Welt, den es durch sensible Perioden verwirklicht. Wenn der Erwachsene jedoch mit seinem eigenen Willen fehlerhaft oder unzeitgemäß in diesen empfindlichen und zarten Bauplan ein-greift, so kann er diesen zerstören und das Kind auf eine falsche Bahn lenken (vgl. Montessori, 2019, S.61).

4.2 Verantwortung des Erwachsenen

Zur Entstehung des Kindes tragen Mutter und Vater mit einer Keimzelle bei und die Mutter bietet dem physischen Embryo außerdem die geeignete lebendige Umgebung, in der es allen Schutz findet, den es braucht. Maria Montessori betitelt nicht die Eltern, sondern das Kind selbst als den „Baumeister des Menschen“ (Montessori, 2019, S.64). Helming ergänzt: „Mutter, Vater, Erzieher können dem Werk der Schöpfung helfen, das Kind aber muß, gehorsam dem in ihm wirkenden Gesetz, sich selbst aufbauen“ (Helming, 1996, S.16).

Der Erwachsene trägt eine große Verantwortung dem Kind gegenüber, woraus die Pflicht entsteht, die seelischen Bedürfnisse des Kindes zu entdecken und verstehen. Er muss Missverständnisse zwischen ihm und dem Kind vermeiden, da diese sonst zu Konflikten führen, die die Wurzeln des Lebens zerstören können (vgl. Montessori, 2019, S.257). Die Erwachsenen sind verantwortlich dafür das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, damit sich sein Geist ‚inkarniert‘, also vervollkommnen kann (vgl. Helming, 1996, S.16).

Ende des 19. Jahrhunderts wurde durch Statistiken erkannt, wie hoch aufgrund von mangelnder Pflege und Unwissenheit der Eltern die Sterblichkeitsquote im ersten Lebensjahr war. Daraus entstand ein neues Verantwortungsbewusstsein und es wurde als Pflicht angesehen, das hervorgebrachte Leben mit allen von der „Wissenschaft empfohlenen Mitteln zu erhalten“ (Montessori, 2019, S.292).

Das Kind verehrt den Erwachsenen, da es von ihm materielle und psychische Hilfen erhält, die es zu seiner eigenen Formung und Vervollkommnung der Seele benötigt. Der Erwachsene zeigt dem Kind, wie man lebt und sich in der Welt bewegt, weshalb das Kind ihn als Vorbild nimmt, alles aufnimmt, was er tut und sagt und ihn nachahmen möchte (vgl. Montessori, 2019, S.147). Aus diesem Grund sollte der*die Erzieher*in jedes Wort, das er*sie in Gegenwart des Kindes spricht sorgfältig abwägen, da alles bedeutsam ist und Folgen hat. Erwachsene haben die „Verantwortung sowohl für das, was Kinder von [ihnen] lernen, als auch für die Gestaltung [der] Beziehung zu ihnen“ (Lemper-Pychlau, 2006, S.16).

[...]

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Fehler in der Erziehung aus der Sicht von Maria Montessori. Grundzüge der Pädagogik sowie Darstellung von Erziehungsfehlern
Hochschule
Universität zu Köln  (Humanwissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Reformpädagogische Bewegung
Note
1,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
12
Katalognummer
V1191648
ISBN (Buch)
9783346625410
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fehler, erziehung, sicht, maria, montessori, grundzüge, pädagogik, darstellung, erziehungsfehlern
Arbeit zitieren
Paulina Wißbach (Autor:in), 2019, Fehler in der Erziehung aus der Sicht von Maria Montessori. Grundzüge der Pädagogik sowie Darstellung von Erziehungsfehlern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1191648

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