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Die Covid-19-Pandemie. Auswirkungen und Folgen auf das psychische Wohlbefinden und das gesellschaftliche Leben

Titel: Die Covid-19-Pandemie. Auswirkungen und Folgen auf das psychische Wohlbefinden und das gesellschaftliche Leben

Bachelorarbeit , 2022 , 59 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Henrike Kaufmann (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ich möchte mit dieser Arbeit die Auswirkungen und Folgen der eingeführten Maßnahmen auf das psychische Wohlbefinden und das gesellschaftliche Leben untersuchen. Dabei verfolgt die Bachelor-Thesis in erster Linie die Frage, inwieweit sich die erlassenen Maßnahmen, während der Covid-19-Pandemie in Deutschland auf das psychische Wohlbefinden ausgewirkt haben und sich das gesellschaftliche Leben dadurch verändert hat. Hierbei soll insbesondere geklärt werden, ob der Unterschied zwischen Arm und Reich größer geworden ist und wer als Verlierer*innen und als Gewinner*innen aus der Pandemie gehen wird. Zudem soll in der Arbeit die Frage erörtert werden, ob die Auswirkungen auf die untersuchten Gruppen innerhalb des politischen Entscheidungsprozesses für die getroffenen Maßnahmen ausreichend berücksichtigt und miteinbezogen wurden.

In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dieser Thematik beziehe ich mich auf den Sachstand und den Ereignisverlauf bis zum 03.12.2021.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmungen und Chronologie der Covid-19 Pandemie

2.1 Begriffsbestimmungen

2.1.1 Coronavirus

2.1.2 (Corona-)Maßnahmen

2.1.3 Pandemie

2.2 Chronologie der Covid-19 Pandemie in Deutschland

3 Auswirkungen und Folgen der Pandemie auf das psychische Wohlbefinden

3.1 Psychisches Wohlbefinden

3.1.1 Definition

3.1.2 Bedürfnispyramide nach Maslow

3.1.3 Multidimensionales Modell des Wohlbefindens nach Ryff

3.2 Der Mensch ein soziales Wesen?

3.3 Allgemeine Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf das psychische Wohlbefinden

3.4 Ältere Generation/ Senioren

3.5 Wohnungslose Menschen

3.6 Kinder und Jugendliche

3.6.1 Soziale Entwicklung und Sozialisation

3.6.2 Psychisches Wohlbefinden

4 Auswirkungen und Folgen auf das gesellschaft-liche Leben

4.1 Definition

4.2 Allgemeine Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf das Gesell schaftliche Leben

4.3 Gewinner*innen und Verlierer*innen während der Pandemie

4.3.1 Die Krisenverlier*innen

4.3.2 Die Krisengewinner*innen

4.4 Diskriminierung, Stigmatisierung und Schuldzuweisungen

4.5 Solidarität

4.6 Impfungen und die damit einhergehenden Maßnahmen

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelor-Thesis untersucht die Auswirkungen der staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie auf das psychische Wohlbefinden der Bevölkerung sowie auf das gesellschaftliche Leben in Deutschland. Dabei wird insbesondere analysiert, inwieweit soziale Ungleichheiten durch die Pandemie verstärkt wurden und ob die Bedürfnisse vulnerabler Gruppen in politischen Entscheidungsprozessen angemessen berücksichtigt wurden.

  • Analyse des psychischen Wohlbefindens durch theoretische Modelle (Maslow, Ryff)
  • Auswirkungen der Pandemie auf spezifische vulnerable Gruppen (Senioren, Wohnungslose, Kinder/Jugendliche)
  • Sozioökonomische Disparitäten und das Phänomen der Krisengewinner*innen und -verlierer*innen
  • Diskriminierung, Stigmatisierung und der gesellschaftliche Zusammenhalt im Kontext politischer Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.2 DER MENSCH EIN SOZIALES WESEN?

„Soziale Beziehungen sind der Grundstein aller menschlichen Kulturen. Wir sind ein Leben lang existenziell auf soziale Beziehungen angewiesen, denn sie sichern in Kindheitstagen unser Überleben, lassen uns Glück und Zufriedenheit als Erwachsene erleben und ermöglichen, dass wir uns von ernsthaften Gesundheitsproblemen erholen.“ (Werth et al. 2020, S.28)

Es wird also grundsätzlich davon ausgegangen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist. Denn bereits der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass der Mensch in der Urgeschichte weitestgehend nicht allein gelebt hat, sondern mindestens Mann und Frau mit ihren Kindern zusammengelebt und sich meistens mit anderen Paaren zu Horden, Stämmen und Völkerschaften zusammengetan haben. Die Geschichte zeigt somit deutlich, dass der Mensch als geselliges und gemeinschaftliches Wesen auftritt. (vgl. Renner 1952, S.32f.) Die Erfahrung zeigt laut Renner, „daß die Gesellschaft immer zugleich da ist mit ihren Individuen, daß das Individuum nicht außerhalb der Gesellschaft leben kann, daß also keiner ohne das andere existiert.“ (Renner 1952, S.32-33)

Auch heute wird davon ausgegangen, dass es ein Teil der genetischen Aufgaben eines jeden Menschen ist, sich mit anderen Menschen zu vernetzen. Dabei zeigt sich jedoch auch, dass jeder Mensch eine unterschiedliche Anzahl und unterschiedlich intensive Stufen von Kontakten benötigt. Die Interaktion mit anderen löst bei vielen Menschen Verbundenheit, Glück und Sicherheit aus, es wird ein positives Gefühl hergestellt. Das heißt, jedes Gespräch, das gemütliche Zusammensitzen auf der Couch, eine Party, der Restaurantbesuch oder ein Kinobesuch, also jede Art des Zusammenkommens, verbessert die Stimmung und gleichzeitig das Wohlbefinden vieler Menschen. (vgl. Benoy 2021, S.26; Werth et al. 2020, S. 22f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Covid-19-Pandemie ein, erläutert die Relevanz der Untersuchung des psychischen Wohlbefindens und des gesellschaftlichen Lebens und definiert die zentralen Forschungsfragen.

2 Begriffsbestimmungen und Chronologie der Covid-19 Pandemie: In diesem Kapitel werden grundlegende Fachbegriffe definiert und ein chronologischer Überblick über den Pandemieverlauf und die damit verbundenen Maßnahmen in Deutschland gegeben.

3 Auswirkungen und Folgen der Pandemie auf das psychische Wohlbefinden: Das Kapitel befasst sich mit den psychologischen Folgen der Pandemie, untermauert durch theoretische Modelle und eine spezifische Betrachtung vulnerabler Personengruppen wie Senioren, Wohnungslose sowie Kinder und Jugendliche.

4 Auswirkungen und Folgen auf das gesellschaft-liche Leben: Dieses Kapitel analysiert die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen, einschließlich sozialer Ungleichheiten, Diskriminierungstendenzen, der Solidaritätsdebatte und der Rolle von Impfungen in der Pandemiebekämpfung.

5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Diskussion der Ergebnisse und zieht Bilanz darüber, wie die Pandemie bestehende gesellschaftliche Strukturen und Missstände verstärkt hat.

Schlüsselwörter

Covid-19 Pandemie, psychisches Wohlbefinden, gesellschaftliches Leben, soziale Ungleichheit, Lockdown, vulnerable Gruppen, Stigmatisierung, Solidarität, Pandemiebekämpfung, Krisengewinner, Krisenverlierer, psychische Gesundheit, Schutzmaßnahmen, Impfpolitik, soziale Distanzierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und der damit verbundenen politischen Maßnahmen auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung sowie auf das gesellschaftliche Zusammenleben in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das psychische Wohlbefinden, die soziale Ungleichheit, die Auswirkungen auf spezifische Personengruppen und die gesellschaftlichen Veränderungen durch Kontaktbeschränkungen und Impfregelungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie sich die Maßnahmen auf verschiedene Bevölkerungsgruppen ausgewirkt haben, ob soziale Gräben vertieft wurden und ob diese Auswirkungen in politischen Entscheidungsprozessen hinreichend berücksichtigt wurden.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?

Zur theoretischen Fundierung des psychischen Wohlbefindens werden vor allem die Bedürfnispyramide von Abraham Maslow und das multidimensionale Modell von Carol Ryff herangezogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine psychologische Analyse (unter Einbeziehung von Senioren, Wohnungslosen und Kindern) und eine gesellschaftswissenschaftliche Analyse (Themen wie Solidarität, Diskriminierung und Gewinner/Verlierer der Krise).

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Pandemie, psychische Gesundheit, soziale Ungleichheit, vulnerable Gruppen und Solidarität.

Warum wird die Rolle der "Krisengewinner" thematisiert?

Die Autorin verdeutlicht damit das wachsende Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich während der Pandemie und zeigt auf, dass der Kapitalismus auch in der Krise Profite generiert hat.

Wie bewertet die Arbeit die politische Kommunikation?

Die Arbeit kritisiert, dass die Politik zwar Solidarität forderte, dabei jedoch oft versäumte, vulnerable Gruppen ausreichend einzubeziehen oder eine differenzierte Kommunikation zur Impfproblematik zu führen, was zur gesellschaftlichen Spaltung beigetragen haben könnte.

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Covid-19-Pandemie. Auswirkungen und Folgen auf das psychische Wohlbefinden und das gesellschaftliche Leben
Hochschule
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Note
1,0
Autor
Henrike Kaufmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
59
Katalognummer
V1191677
ISBN (PDF)
9783346629463
ISBN (Buch)
9783346629470
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Corona Covid-19 Pandemie gesellschaft psychisches wohlbefinden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Henrike Kaufmann (Autor:in), 2022, Die Covid-19-Pandemie. Auswirkungen und Folgen auf das psychische Wohlbefinden und das gesellschaftliche Leben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1191677
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Leseprobe aus  59  Seiten
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