Religiöse Speisevorschriften und deren Berücksichtigung im Unterrichtsfach "Ernährung und Haushalt"


Seminararbeit, 2020

17 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhalt

1. Religion in Österreich
1.1 Statistische Religionszugehörigkeiten
1.2 Religionsfreiheit
1.2.1 Religiosität von Minderjährigen

2. Religiöse Speisevorschriften
2.1 Christentum
2.2 Islam
2.3 Buddhismus
2.4 Hinduismus
2.5 Judentum

3. Religiosität im Unterrichtsfach „Ernährung und Haushalt“
3.1 Unterrichtsprinzip „Interkulturelle Bildung“
3.2 Struktur, Ziele und Grundsätze des Unterrichts
3.3 Einfluss der religiösen Speisevorschriften

4. Empfehlungen zur praktischen Umsetzung
4.1 Bestandsaufnahme
4.2 Kommunikation und Kooperation
4.3 Berücksichtigung der Speisevorschriften
4.3.1 Berücksichtigung von Fastenzeiten
4.4 Wahrung von Gleichbehandlung, Gerechtigkeit und Meinungsfreiheit

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Religion in Österreich

Auch wenn Österreich ein hauptsächlich vom Christentum dominiertes Land ist, haben sich viele andere Glaubensgemeinschaften immer weiter verbreitet, die unterschiedliche Vorstellungen, Werte und Rituale verfolgen, mit welchen man auch in der Schule als Lehrperson konfrontiert werden kann.

1.1 Statistische Religionszugehörigkeiten

Das Christentum ist mit 68% die weitest verbreitete Religion in Österreich (Katholische Christen 56%, Orthodoxe Christen 9%, Evangelische Christen 3%). Darauf folgen die Muslime mit 8%, die Aleviten mit 0,6%, die Buddhisten mit 0,3% und Juden sowie Hindus sind mit weniger als 0,1% vertreten (statista, 2020). Neben diesen Weltreligionen gibt es viele weitere sowie deren Abspaltungen, jedoch sind in Österreich nur diejenigen 14 Religionsgemeinschaften gesetzlich anerkannt, die gewisse Bedingungen erfüllen. Die anderen gelten als Bekenntnisgemeinschaften (oesterreich.gv, 2019).

Die Religionszugehörigkeit unter Jugendlichen dürfte von diesen Statistiken abweichen. So gaben in einer Umfrage 45,3% an, sich dem Christentum zugehörig zu fühlen und 18,6% dem Islam. 33,5% der Befragten bezeichneten sich selbst als „religionsdistanziert“ (statista, 2020).

Anzumerken ist, dass die Angabe eines Glaubensbekenntnis nicht mit der tatsächlichen Ausübung dieser Religion gleichzusetzen ist. Außerdem werden die religiösen Rituale und Regeln nicht von jedem gleich ernst genommen – das gilt auch für die Speisevorschriften.

1.2 Religionsfreiheit

Die UN-Menschenrechtskonvention schreibt in Artikel 18 jedem Menschen das Recht auf Religionsausübung inklusive der Beachtung religiöser Bräuche zu (Vereinte Nationen, 1948). In Österreich gilt zudem das Gesetz der Parität für gesetzlich anerkannte Religionsgemeinschaften. Dieses ist ein Gleichbehandlungsgebot und Diskriminierungsverbot zwischen den einzelnen Religionsgemeinschaften (oesterreich.gv, 2020).

1.2.1 Religiosität von Minderjährigen

Die Religionsmündigkeit tritt in Österreich mit dem Alter von 14 Jahren vollständig ein, sodass das Kind dann selbst über die eigene Religion entscheiden darf. Bis zum 10. Geburtstag bestimmen die Eltern über die Religionszugehörigkeit des Kindes und bis zum 14. Geburtstag benötigt das Kind für einen Austritt die Zustimmung beider Elternteile (oesterreich.gv, 2020).

2. Religiöse Speisevorschriften

Religiöse Speisevorschriften dienen unter Anderem der Schaffung einer gemeinsamen Identität innerhalb der Glaubensgemeinschaft (Welt, 2015). Ihre Einhaltung wird in manchen Religionen strenger gehandhabt als in anderen.

2.1 Christentum

Im Christentum herrschen kaum Speisevorschriften. Es wird teilweise freitags kein Fleisch gegessen, was jedoch nur in wenigen Kreisen praktiziert wird, außer am Karfreitag, an dem sich die meisten gläubigen Christen daran halten. Ein weiterer strenger Fasttag ist der Aschermittwoch, nach dem eine 40-tägige Fastenzeit beginnt. In dieser verzichten viele Christen auf Fleisch, jedoch ist auch dies nicht eindeutig verpflichtend. Die christliche Fastenzeit wird auch häufig für den Verzicht oder die Reduktion von anderen Gütern oder Verhaltensweisen genutzt und wird häufig unabhängig vom Glauben praktiziert. Laut einer Studie ist nur jede dritte Teilnahme an der Fastenzeit religiös motiviert (statista, 2015). Der Verzicht auf Alkohol, Süßigkeiten und Fleisch werden dabei am häufigsten gewählt, jedoch sind auch das Fasten vom Zigarettenkonsum sowie der Verwendung von Auto und Smartphone weit verbreitet (statista, 2019). Der christliche Glauben schreibt also keine genauen Regeln zum Fasten vor, sondern sieht eher eine individuelle Art und Weise des bewussten Verzichtes vor.

2.2 Islam

Muslime essen sehr strikt kein Schweinefleisch oder dessen Nebenprodukte wie Gelatine. Anderes Fleisch ist nur erlaubt, sofern es halal ist. Zudem ist der Genuss von berauschenden Mitteln wie Alkohol verboten, was jedoch besonders unter der jungen Bevölkerung teilweise weniger streng eingehalten wird. Umso verpflichtender ist dafür der Fastenmonat Ramadan. Dieser wird von allen Muslimen ab der Pubertät durchgeführt und dauert 30 Tage lang, in denen zwischen Sonnenaufgang und -untergang auf Essen und Trinken verzichtet wird. Der Zeitpunkt des Ramadans variiert, da er sich nach dem Mondkalender richtet (in-form, o.J.).

2.3 Buddhismus

Im Buddhismus gelten keine strengen Speisevorschriften. Dennoch sind viele Buddhisten Vegetarier, weil der Konsum von Fleisch mit schlechtem Karma verbunden wird. Jedoch tatsächlich verboten ist Fleischkonsum nur, wenn der Buddhist selbst die Tötung des Tieres gesehen hat. Zudem meiden Buddhisten häufig Zwiebelgewächse, teilweise auch Hühnereier sowie Gelatine. Alkohol ist wiederum strikt verboten (Buchholz, 2017).

2.4 Hinduismus

Hinduisten essen kein Rindfleisch, da die Kuh für sie ein heiliges Tier ist. Auch Schwein wird eher selten gegessen, da der Fleischkonsum von der jeweiligen Kastenzugehörigkeit abhängt. Daher sind auch viele Hinduisten Vegetarier. Sie meiden zudem Zwiebelgewächse, teilweise Pilze, Gelatine sowie Honig. Alkohol ist verboten, so wie Hühnereier in gewissen Kreisen (Inklusiondurchschulverpflegung, o.J.).

2.5 Judentum

Juden essen kein Schweinefleisch und andere Fleischsorten sowie Gelatine nur dann, wenn sie koscher sind. An der Speisenzubereitung muss außerdem immer ein Jude beteiligt sein, der überwacht, ob eine sorgfältige Trennung von koscheren und nicht-koscheren Lebensmitteln stattfindet – bestenfalls durch eine räumliche Trennung. Zudem dürfen bei der Verarbeitung milchige und fleischige Lebensmittel nicht miteinander in Berührung kommen. Die Küche muss ebenso koscher sein und einer rituellen Reinigung unterzogen werden (Inklusiondurchschulverpflegung, o.J.). Während dem achttägigen Pessachfest werden nur sogenannte „Mazzen“ verspeist – dies sind ungesäuerte Fladenbrote (religion.orf, 2014).

3. Religiosität im Unterrichtsfach „Ernährung und Haushalt“

In kaum einem anderen Schulfach kommen religiöse Handlungen so ausdrücklich zum Vorschein wie in „Ernährung und Haushalt“, da es hierbei nicht nur um theoretische Inhalte, sondern auch um das praktische Zubereiten und Essen diverser Speisen geht.

3.1 Unterrichtsprinzip „Interkulturelle Bildung“

Da sich die soziale, kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt in unserer globalisierten und von früheren Wanderungsbewegungen geprägten Gesellschaft auch in den Klassenzimmern widerspiegelt, ist ein respektvoller Umgang mit ihnen eine absolute Notwendigkeit.

Zu den Zielen, die im fächerübergreifenden Unterrichtsprinzip „Interkulturelle Bildung“ genannt werden, gehören unter Anderem das Entwickeln einer wertschätzenden, empathischen, jedoch auch reflexiven Haltung gegenüber anderer Kulturen. Die Verhaltensweisen dieser Kulturen sollen auch dahingehend analysiert werden, welche Gemeinsamkeiten aber auch welche Unterschiede sie zueinander haben, sowie warum es sie überhaupt gibt. Eine multiperspektivische Sicht auf Migrationsbewegungen und die Heterogenität der Gesellschaft können diese zu einer sehr bereichernden Erfahrung im Schulkontext machen, sofern die Multikulturalität als Chance und nicht als Problem identifiziert wird. Es wird außerdem angestrebt, Diskriminierung, Ausgrenzung und Abwertung zu erkennen und eine klare Position dagegen einzunehmen (BMBWF, o.J.).

Die Berücksichtigung religiöser Speisevorschriften ist dadurch also ein wichtiger Schritt im Sinne der interkulturellen Bildung und darf weder mit Ausgrenzung, Intoleranz oder Ignoranz einhergehen.

Da Lehrkräften eine sehr hohe Wirkung im Bereich der Wertevermittlung zukommt und der Einfluss von Schule auf die Entwicklung und Festigung von Werten einen wohl weitaus höheren Stellenwert hat als die Religion selbst (statista, 2015), soll jede Lehrperson ihre Rolle und Verantwortung auch in diesem Bereich ernst nehmen und durch den respektvollen Umgang mit Interreligiosität und damit verbundenen Verhaltensweisen auch im Unterricht von „Ernährung und Haushalt“ ein Vorbild sein.

3.2 Struktur, Ziele und Grundsätze des Unterrichts

Der Unterricht von „Ernährung und Haushalt“ umfasst einen theoretischen sowie einen fachpraktischen Teil, wobei in der Praxis meist der theoretische Teil vernachlässigt wird, um mehr Zeit für das Kochen nutzen zu können. Eine Vorgabe der zu kochenden Speisen gibt es nicht, jedoch wird empfohlen, Grundtechniken zu forcieren, eine abwechslungsreiche Speisenwahl anzubieten, sowie sowohl nationale als auch internationale Gerichte zu wählen. Nach der Zubereitung in der Schulküche erfolgt üblicherweise auch das gemeinsame Essen der Mahlzeit, um eine gewisse Tischkultur im Klassenverband zu etablieren.

Der Lehrplan für das Unterrichtsfach nennt unter Anderem das Ziel, die Kultur des Zusammenlebens zu fördern, sowie religiös und ethisch geprägte Einflüsse auf das Essverhalten zu erkennen. Im Kernbereich des Lehrplans lautet ein Ziel, die Bedürfnisse, Werte und Normen für die persönliche Lebensgestaltung zu reflektieren sowie Einstellungen und Verhaltensweisen, die der sozialen Integration dienlich sind, zu entwickeln (BMBWF, 2000).

3.3 Einfluss der religiösen Speisevorschriften

Von den zuvor beschriebenen religiös begründeten Speisevorschriften können grundsätzlich alle sowie weitere zum Thema in der Klasse werden. Aufgrund der tatsächlichen Verbreitung der Religionen ist hauptsächlich mit Kindern der christlichen oder muslimischen Glaubensgemeinschaft zu rechnen. Im Falle der christlichen SchülerInnen gilt es die hohen Fasttage Aschermittwoch und Karfreitag sowie eventuell die 40-tägige Fastenzeit zu bedenken. Die muslimischen Kinder verzehren kein Schweinefleisch und einige von ihnen nehmen am Fastenmonat Ramadan schon aktiv teil. Auch andere Religionen und damit verbundene Speisevorschriften können jedoch vorkommen. Da unter Jugendlichen oftmals eine weniger strenge Religiosität herrscht (statista, 2020), kann es sein, dass sie gar nicht so viel Beachtung verlangen. Genauso kann es allerdings vorkommen, dass sie sich strikt an die Vorgaben halten und das auch im Unterricht von „Ernährung und Haushalt“ tun wollen. Fehlende Information seitens der Lehrkraft, eine schlechte Kommunikation diesbezüglich zwischen Lehrkraft, Eltern und SchülerInnen sowie eine intolerante Haltung gegenüber religiösen Themen können die Grundlage für Konflikte im Unterricht sein, die es jedoch dringlichst zu vermeiden gilt, um einen reibungslosen Unterrichtsablauf sowie einen respektvollen Umgang mit Interreligiosität und Interkulturalität zu gewährleisten.

4. Empfehlungen zur praktischen Umsetzung

Bislang gibt es keinen offiziellen Handlungsleitfaden für Lehrpersonen für den Umgang mit religiösen Speisevorschriften im Unterricht von „Ernährung und Haushalt“, weswegen die Vorgehensweise individuell entschieden werden muss.

Die Information der Lehrperson über die Speisevorschriften der einzelnen Religionen verdeutlicht, dass besonders in interkulturellen Klassen Unstimmigkeiten bei der Speisenwahl in „Ernährung und Haushalt“ entstehen können. Nun stellt sich die Frage, inwiefern, auf welche Art und in welchem Ausmaß auf diese besonderen Ansprüche Rücksicht genommen werden soll, kann oder auch muss.

4.1 Bestandsaufnahme

Auch wenn die Konfessionen der SchülerInnen bekannt sind, macht es Sinn, zu Beginn des Schuljahres genauere Informationen zu ihren Ernährungsweisen einzuholen, da nicht alle jede Vorschrift genau einhalten und besonders Minderjährige teilweise Ausnahmen machen. Aufgrund der erst ab 14 Jahren erreichten Religionsmündigkeit (oesterreich.gv, 2020), müssen die Eltern in diese Absprachen miteinbezogen werden. Außerdem zu erheben sind die Termine der Fastenzeiten im kommenden Schuljahr (insbesondere Ramadan, die christliche Fastenzeit und bei Bedarf das Pessachfest) sowie ob und in welcher Form die gläubigen SchülerInnen daran teilnehmen oder nicht.

Zusätzlich zu religiös geprägten Ernährungsgewohnheiten eignet sich dieser Rahmen auch gut, um anders begründete Besonderheiten im Essverhalten aller Kinder unabhängig von ihrer Konfession zu erfragen. Dazu zählen nicht nur Allergien und Unverträglichkeiten, sondern auch selbstgewählte Ernährungsformen (vegetarisch, vegan, fettarme Ernährung etc.) sowie starke geschmackliche Abneigungen.

Nach der Auswertung all dieser eingeholten Informationen kann die Lehrperson beginnen, sich darüber Gedanken zu machen, inwieweit auf welche Anliegen eingegangen werden kann oder muss und letztendlich wird. Es gilt eine Harmonie zwischen den Bedürfnissen der SchülerInnen, egal ob religiös, ethisch oder anderwärtig motiviert, und den Forderungen des dem Unterricht zu Grunde liegenden Lehrplans zu finden.

Wenn die Gruppenzusammensetzung schon vor dem eigentlichen Unterrichtsbeginn bekannt ist, beispielsweise schon vor oder auch in den Sommerferien, empfiehlt es sich, die Bestandsaufnahme schon früher durchzuführen. Mit Erlaubnis der Direktion können Kontaktdaten der SchülerInnen eingeholt werden, um sie beispielsweise mittels Online-Fragebogen über ihre Ernährungsweise zu befragen. Auch in diesem Fall ist eine Miteinbeziehung der Eltern notwendig. Je früher die Lehrkraft über zu beachtende Umstände Bescheid weiß, desto besser lassen sich diese in die Unterrichtsplanung für das kommende Schuljahr integrieren.

4.2 Kommunikation und Kooperation

Wenn bei der Bestandsaufnahme zu Beginn des Schuljahres religiös oder anderwärtig geprägte Ernährungsgewohnheiten der SchülerInnen erhoben werden, gilt es für die Lehrperson, diese bestmöglich zu berücksichtigen. Eine vollständige Anpassung des gesamten Unterrichts kann jedoch nicht verlangt werden, da der Großteil der Unterrichtsplanung für das Schuljahr üblicherweise bereits in den Sommerferien durchgeführt wird und starke Veränderungen nicht immer organisatorisch bewältigbar sind. Wenn es Ansprüche gibt, die nicht realistisch erfüllt werden können oder deren Beachtung einen starken negativen Einfluss auf die Unterrichtsqualität hätte oder die Erfüllung der lehrplanmäßigen Vorgaben verhindert, muss ebenso keine hundertprozentige Berücksichtigung gewährleistet werden. In Fällen von Unstimmigkeit können Versuche unternommen werden, in Kooperation mit den betroffenen SchülerInnen und deren Eltern einen Kompromiss zu finden. Dieser könnte sein, am Kochprozess teilzunehmen und die zubereiteten Speisen nicht zu essen. Eine Freistellung vom Unterricht ist laut SchUG §45 aus derartigen Gründen jedoch nicht möglich.

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Religiöse Speisevorschriften und deren Berücksichtigung im Unterrichtsfach "Ernährung und Haushalt"
Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Note
1
Autor
Jahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V1191792
ISBN (Buch)
9783346630445
Sprache
Deutsch
Schlagworte
religiöse, speisevorschriften, berücksichtigung, unterrichtsfach, ernährung, haushalt
Arbeit zitieren
Laura Gomboc (Autor:in), 2020, Religiöse Speisevorschriften und deren Berücksichtigung im Unterrichtsfach "Ernährung und Haushalt", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1191792

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