Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Sociología - Individuo, grupos, sociedad

Hooligans im Fußball

Maßnahmen der Repression und Prävention der Kreispolizeibehörden

Título: Hooligans im Fußball

Trabajo , 2021 , 20 Páginas , Calificación: 1.0

Autor:in: Kevin Malchow (Autor)

Sociología - Individuo, grupos, sociedad
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

In der Arbeit soll das Phänomen der Radikalisierung eines Fußballfans hin zu einem Hooligan beleuchtet werden und die Gründe der Gewalt sollen analysiert werden. Zudem möchte ich, um den Polizeibezug herzustellen, die Maßnahmen der Polizei beleuchten, die versuchen, diesem Gewaltphänomen entgegenzuwirken. Sowohl vor als auch nach dem Anpfiff.

Die Mehrheit der Fußballspiele verlaufen zwar friedlich, jedoch kommt es, Tendenz steigend, immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen unter Fußballfans. Gerade bei sogenannten „Derbys“, bei denen rivalisierende Mannschaften aufeinanderstoßen, ist das Gewaltpotential äußerst hoch, sodass schon im Vorhinein mit Besorgnis auf das Sportereignis geblickt wird, nicht zuletzt durch die Polizei.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung

1.2 Persönlicher Bezug

2. Hauptteil

2.1 Begrifflichkeiten

2.1.1 Der Begriff „Gewalt“

2.1.2 Der Begriff „Hooligan“

2.2 Historie und Ursachen des Hooliganismus

2.3 Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze

2.4. Maßnahmen der Kreispolizeibehörden

2.4.1 Das „Kamera-Monitor-Prinzip“

2.4.2 Die Gefährderansprache

2.4.3 Aufenthaltsverbote und Meldeauflagen

2.4.4 Rückführungs-, Verbringungs-, Unterbindungsgewahrsam

3. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Radikalisierung von Fußballfans zu Hooligans, analysiert die soziologischen und psychologischen Hintergründe der Gewaltentstehung und beleuchtet die polizeilichen Strategien zur Gefahrenabwehr rund um Fußballgroßveranstaltungen.

  • Definition und Abgrenzung der Begriffe Gewalt und Hooliganismus
  • Psychologische und soziologische Ursachenforschung
  • Rolle und Aufgaben der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS)
  • Polizeiliche Präventions- und Repressionsmaßnahmen
  • Grundrechtliche Aspekte polizeilicher Eingriffsbefugnisse

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Der Begriff „Hooligan“

Der Ursprung des Wortes „Hooligan“ ist nicht eindeutig erfasst. Sinngemäß definiert der Deutsche den Hooligan als Randalierer und Schläger. Oft wird die aus Irland stammende Familie „O‘Hoolihan“ als Ursprung des Begriffs hergeholt. Eine Familie, welche für ihren feuchtfröhlichen Alkoholkonsum und ihre brutalen Schlägereien im London des 19. Jahrhunderts bekannt war.9 Ein anderer Definierungsversuch behauptet, das Wort „Hooligan“ sei eine Wortschöpfung aus dem englischsprachigen Raum der Neuzeit, welche grob übersetzt „Straßenrowdy“ meinen solle.10

Gemäß der soziologischen Theorie von Silberstein und Heitmeyer kann der Fußballfan in drei verschiedene Kategorien aufgeteilt werden. Der sportzentrierte, der konsumorientierte und der erlebnisorientierte Zuschauer. Kurz zusammengefasst identifiziert sich der sportzentrierte Zuschauer mit seiner auserkorenen Mannschaft. Er bleibt der Mannschaft in guten und in schlechten Zeiten treu und bindet sich in der Regel für sein gesamtes Leben an den Verein. Er verfolgt Heimspiele sowie auch Auswärtsspiele, egal was es auch kosten mag oder mit welchem Aufwand es verbunden ist. Sein Verein ist eines der wichtigsten Dinge im Leben. Der typische Fußballfan.11

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die enorme mediale Bedeutung des Fußballs als Volkssport ein, thematisiert das steigende Gewaltpotenzial bei Risikospielen und erläutert die Motivation des Autors zur Auseinandersetzung mit dem Hooliganismus.

2. Hauptteil: Der Hauptteil definiert die Begriffe Gewalt und Hooligan, analysiert historische Entwicklungen sowie Ursachen des Hooliganismus und beschreibt detailliert die operativen Maßnahmen der Polizei, inklusive der Rolle der ZIS.

3. Fazit: Das Fazit resümiert die andauernde Bedrohung der Fankultur durch Hooligans und betont die notwendige, wenn auch grundrechtlich sensible Gratwanderung der Polizei bei der Prävention.

Schlüsselwörter

Hooligan, Fußballgewalt, Polizei, Gefahrenabwehr, Radikalisierung, ZIS, Sporteinsätze, Prävention, Stadionverbot, Gewaltphänomen, Grundgesetz, Fankultur, Sicherheitskonzepte, Ausschreitungen, Fanverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Gewaltproblematik im Umfeld des Fußballsports und der spezifischen Rolle des Hooligans sowie den polizeilichen Strategien zur Aufrechterhaltung der Sicherheit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Gewalt und Hooligans, die soziologische Ursachenanalyse sowie die polizeiliche Arbeit durch Prävention und Repression.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Phänomen der Radikalisierung von Fans zu Hooligans zu durchleuchten und zu analysieren, wie die Polizei durch verschiedene Maßnahmen diesem Gewaltpotenzial entgegenwirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Theorien, Polizeiberichte sowie rechtliche Rahmenbedingungen ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil ausführlich behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Definitionsansätze für Gewalt und Hooliganismus als auch konkrete polizeiliche Instrumente wie das „Kamera-Monitor-Prinzip“ oder der Verbringungsgewahrsam erläutert.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Hooligan, Polizeimaßnahmen, Gefahrenabwehr, Radikalisierung und Prävention geprägt.

Welche Rolle spielt die ZIS in der Arbeit?

Die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) wird als zentrale Schnittstelle für den bundesweiten und internationalen Informationsaustausch zur Bekämpfung von Gewalttätern im Sport dargestellt.

Wie bewertet die Arbeit die polizeilichen Maßnahmen hinsichtlich der Grundrechte?

Die Arbeit stellt fest, dass polizeiliche Mittel wie Videoüberwachung, Aufenthaltsverbote oder Gefährderansprachen zwar Grundrechte berühren, jedoch durch den gesetzlichen Auftrag der Gefahrenabwehr legitimiert werden.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Hooligans im Fußball
Subtítulo
Maßnahmen der Repression und Prävention der Kreispolizeibehörden
Calificación
1.0
Autor
Kevin Malchow (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
20
No. de catálogo
V1191925
ISBN (PDF)
9783346631053
ISBN (Libro)
9783346631060
Idioma
Alemán
Etiqueta
hooligans fußball maßnahmen repression prävention kreispolizeibehörden
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kevin Malchow (Autor), 2021, Hooligans im Fußball, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1191925
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  20  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint