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Wie gestaltet sich die Dopingpolitik in der Europäischen Union?

Titel: Wie gestaltet sich die Dopingpolitik in der Europäischen Union?

Hausarbeit , 2019 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Daniel Eich (Autor:in)

Politik - Thema: Europäische Union
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie der Einfluss der EU im Politikfeld Doping ist, darüber soll diese Arbeit Aufschluss geben und der Fragen nachgehen, wie Doping-Politik in der EU gestaltet wird.

Zur Beantwortung dieser Frage soll mit Hilfe der drei Dimensionen ein Überblick über die Akteure, Prozesse und Inhalte verschaffen werden. Zu Beginn dieser Arbeit werden Grundbegriffe definiert, die zum Verständnis des ganzen Themas beitragen. Die Erarbeitung orientiert sich an den Fragen: was unter Sportpolitik und Dopingpolitik verstanden wird und wie es sich im System der EU widerspiegelt. Der zweite Teil geht auf die polity, policy und politics ein und vergleicht daran die europäische Anti-Doping-Politik. Das Kapitel Fazit und Ausblick schließen diese Arbeit ab, indem zusammenfassend die inhaltlichen Themen aufgegriffen werden und ein Ausblick für weitere politikwissenschaftliche Auseinandersetzungen geboten wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Definition von Grundbegriffen

1. Das politische System der Europäischen Union

2. Sportpolitik

3. Dopingpolitik

4. Allgemeiner Forschungsstand zu Sport- und Doping-Politik

III. Analyse der Dopingpolitik in der Europäischen Union

1. Methodik zur Analyse der Europäischen Union auf dem Feld der Anti-Doping-Politik

2. Policy in der Europäischen Union auf dem Feld der Anti-Doping Politik

3. Polity in der Europäischen Union auf dem Feld der Anti-Doping Politik

4. Politics in der Europäischen Union auf dem Feld der Anti-Doping Politik

IV. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Gestaltung der Dopingpolitik innerhalb der Europäischen Union und analysiert, welchen Einfluss die supranationale Ebene auf die Anti-Doping-Maßnahmen der Mitgliedsstaaten ausübt.

  • Analyse des politischen Systems der EU im Kontext sportpolitischer Entscheidungen.
  • Definition von Sport- und Dopingpolitik aus politikwissenschaftlicher Perspektive.
  • Anwendung des klassischen Analysemodells bestehend aus polity, policy und politics.
  • Untersuchung der Akteurskonstellationen zwischen WADA, UNESCO, EU und nationalen Behörden.
  • Evaluation der Kompetenzverteilung und Effektivität grenzüberschreitender Anti-Doping-Strategien.

Auszug aus dem Buch

Polity in der Europäischen Union auf dem Feld der Anti-Doping Politik

In der Europäischen Politik finden sich in allen Bereichen unzählige Akteure und Institutionen wieder, die ihre Interessen und Expertisen im Rahmen ihrer Verantwortung dem politischen Prozess beitragen. Dies sind sowohl staatliche als auch nichtstaatliche Akteure die interdependent zusammenarbeiten. In dem Politikbereich, in dem sich die Sportpolitik, als auch die Anti-Doping-Politik abspielt ist dies nicht anders. Die Vielzahl an Akteuren lassen sich in vier Gruppen aufteilen. Die Einordnung ist eine hierarchische, die wegen der Überschneidungen nur bedingt erfolgen kann.

An oberster Stelle stehen zwei Institutionen, die eine ist die World Anti-Doping Agency (WADA), die 2003 mit der „Kopenhagener Erklärung“ ein Sportarten übergreifendes Dokument (WADC) veröffentlichte, das in allen Ländern Anwendung und Anerkennung gefunden hat. Der zweite Akteur heißt UNESCO, die 2005 eine Anti-Doping Konvention verabschiedete, die inhaltlich dem WADA Code (WADC) gleicht. Beide Institutionen stellen sogleich auch eine Kontrollinstanz dar, die die Staaten auf ihre eingegangenen Verpflichtungen überprüft.

Die WADA setzt sich paritätisch aus Staats- und Sportvertretern zusammen. In der UNESCO sind 193 Länder vertreten. Damit folgen dem WADC mehr Länder (202) als der UNESCO.

Die EU bildet die Mitte. Als supranationale Institution einigt sie die Interessen der Mitgliedsstaaten und steuert nach dem Prinzip der Subsidiarität. Im Fall der Dopingpolitik bedeutet dies ein allgemeiner Konsens zur Null-Toleranz-Politik. Die EU definiert keine gesetzlichen Regelungen gegenüber den Staaten, sondern implementiert und verweist auf das Weißbuch Sport und den Aktionsplan „Pierre de Coubertin“ (2007), der inhaltlich dem WADC gleicht. Wie der WADC zielt die EU auf die Eigenständigkeit der Mitgliedsstaaten ab, sich für die Dopingprävention stark zu machen. Die Gestaltung obliegt den Staaten selbst.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Anti-Doping-Kampfes ein und umreißt die Fragestellung, wie Dopingpolitik in der EU gestaltet ist.

II. Definition von Grundbegriffen: In diesem Kapitel werden das politische System der EU, der Sportbegriff sowie Doping als politisches Handlungsfeld theoretisch definiert und der aktuelle Forschungsstand beleuchtet.

III. Analyse der Dopingpolitik in der Europäischen Union: Das Hauptkapitel wendet das polity-policy-politics-Modell auf die EU-Dopingpolitik an und untersucht Akteure, Handlungsrahmen und Entscheidungsprozesse.

IV. Fazit und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die Analyse zusammen und diskutiert die These, dass eine effektivere Anti-Doping-Politik in der EU mehr Kompetenzen auf supranationaler Ebene erfordert.

Schlüsselwörter

Dopingpolitik, Europäische Union, WADA, Anti-Doping-Politik, Sportpolitik, Polity, Policy, Politics, Mehrebenensystem, WADC, Subsidiarität, Korruptionsprävention, Staatsdoping, Governance, Sportrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Strukturen und Prozesse der Dopingpolitik innerhalb der Europäischen Union.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Rolle der EU als supranationaler Akteur, das Zusammenspiel mit der WADA und UNESCO sowie die Umsetzung nationaler Anti-Doping-Maßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Einfluss und die Gestaltungsmöglichkeiten der EU im Bereich der Anti-Doping-Politik zu untersuchen und zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt das politikwissenschaftliche Klassik-Modell, welches Sachverhalte in die drei Dimensionen polity (Akteure/Institutionen), policy (Inhalte/Ziele) und politics (Entscheidungsprozesse) unterteilt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Akteurskonstellationen, die bindenden Regelwerke wie der WADC und die Entscheidungsprozesse in der EU detailliert auf die Dopingpolitik angewandt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Dopingpolitik, Europäische Union, Mehrebenensystem, WADA, Governance und Sportpolitik.

Welche Rolle spielt die EU laut Autor innerhalb der WADA?

Die EU agiert als eigenständiger Verhandlungspartner, der maßgeblich an der Gestaltung des WADC mitwirkt und sich für eine paritätische Besetzung des WADA-Verwaltungsrats einsetzt.

Wie unterscheidet die Arbeit die Rolle der NADA's?

Die NADA's werden als nationale WADA-Kontrollinstanzen betrachtet, die trotz staatlicher Abhängigkeit für die operative Umsetzung des WADC in den Mitgliedsstaaten verantwortlich sind.

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Details

Titel
Wie gestaltet sich die Dopingpolitik in der Europäischen Union?
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Politikwissenschaft und Japanologie)
Veranstaltung
Modernes Regieren
Note
2,0
Autor
Daniel Eich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V1192545
ISBN (PDF)
9783346631244
ISBN (Buch)
9783346631251
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dopingpolitik Sportpolitik Sport
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Eich (Autor:in), 2019, Wie gestaltet sich die Dopingpolitik in der Europäischen Union?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1192545
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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