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Kennzahlen und Definition von Eigenkapital

Titel: Kennzahlen und Definition von Eigenkapital

Seminararbeit , 2022 , 10 Seiten , Note: 2

Autor:in: Maximilian Fabi (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Um den Eigenkapitalvorschriften von Basel I, Basel II und Basel III gerecht zu werden, fordert es von Banken höchste Vorsicht. Mit Basel III hat man auf die globale Finanzkrise aus dem Jahr 2007 reagiert und so, viele Banken mit staatlichen Hilfsmitteln vor der Insolvenz gerettet. Um eine wertmaximierende Geschäftssteuerung von Banken zu ermöglichen, braucht es einheitliche Kennzahlen, die die Rentabilität und das Risiko messen. Von vielen traditionelle Kennzahlen lag der Fokus bisher immer nur auf der isolierten Risikomessung. Risikoadjustierten Kennzahlen hingegen, die später beschrieben werden, ermöglichen eine integrierte Messung von Performance und Risiko. Die vorliegende Arbeit verfolgt die Frage wie risikoadjustierte Performancemaße der Gesamtbanksteuerung im Blick auf Risikomessung weiterhelfen können. In der folgenden Arbeit soll zuerst versucht werden, wesentliche Definitionen von Eigenkapital anhand von Basel I, Basel II und Basel III aufzuzeigen und zu erklären. Es soll ein Überblick über die Gesamtbanksteuerung dargestellt werden und auf die sechs wichtigsten Elemente der Gesamtbanksteuerung eingegangen werden. Im letzten Teil werden risikoadjustierte Performancemaße erklärt und miteinander verglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Überblick über die verschiedenen Definitionen von Eigenkapital

Basel I&II

Basel III

Idee der Gesamtbanksteuerung

Sechs Elemente der Gesamtbanksteuerung

Überblick risikoadjustierte Performancemaße zur effizienten Kapitalallokation

RORAC

RAROC

Unterschied zwischen RORAC und RAROC

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung von risikoadjustierten Performancemaßen im Rahmen der Gesamtbanksteuerung zu beleuchten, indem sie die Entwicklung der Eigenkapitaldefinitionen durch die Basler Regelwerke mit der Notwendigkeit einer integrierten Risiko- und Ertragsmessung verknüpft.

  • Entwicklung der Eigenkapitaldefinitionen (Basel I bis III)
  • Grundlagen und Aufgaben der modernen Gesamtbanksteuerung
  • Kernelemente einer effizienten Geschäftssteuerung von Banken
  • Vergleich risikoadjustierter Kennzahlen (RORAC und RAROC)
  • Verbindung von Rentabilität und Risikomanagement

Auszug aus dem Buch

Idee der Gesamtbanksteuerung

Die moderne Gesamtbanksteuerung basiert auf einem komplexen System zur Steuerung von Rendite- und Risikoquelle innerhalb eines Finanzinstituts. Der Schwerpunkt liegt hierbei bei der Verdeutlichung der Zusammenhänge zwischen der Rendite des Projekts und dem damit eingegangenen verbundenen Risiko. Die Gesamtbanksteuerung ist somit auch ein Führungsinstrument, welches neben den Aufgaben der strategischen und operativen Planung auch die Maßnahmen zur Umsetzung des Erfolgs misst. Sie unterstützt den ertragsverantwortlichen Manager und den Kundenbetreuer bei der Frage, ob sie auf einen guten Weg sind ihre Ziele zu erreichen. (Kiensberger, 2010) Die Gesamtbanksteuerung hilft also bei Managemententscheidungen und die Erfüllung regulatorischer Verpflichtungen. Die Funktion der Gesamtbanksteuerung gewinnt immer mehr an Bedeutung, da mit der zunehmenden Berichterstattung der Medien über neue Regelungen (z. B. Vorgaben des Basler Ausschusses zu Kapitalkennziffern/-quoten) alles genauer kontrolliert wird. Die Vielzahl der Anforderungen an die Gesamtbanksteuerung, lässt erkennen, dass es für die Banken einen erheblichen Aufwand darstellt. Sie müssen investieren, um den immer detaillierter werdenden Anforderungen gerecht zu werden. Dies beginnt meist schon bei den Schaltern an der Bank und durchläuft alle Bankbereiche. (Brühl & Dorschel, 2018)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz einheitlicher Kennzahlen zur wertmaximierenden Steuerung von Banken ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung von regulatorischen Anforderungen bis hin zu Performancemaßen.

Überblick über die verschiedenen Definitionen von Eigenkapital: Es wird die historische Entwicklung der Eigenkapitalanforderungen durch die Basler Abkommen dargestellt, wobei der Fokus auf der Stärkung der Verlustabsorptionsfähigkeit liegt.

Idee der Gesamtbanksteuerung: Dieses Kapitel erläutert die Gesamtbanksteuerung als komplexes Führungsinstrument zur Synchronisation von Renditeerwartungen und Risikomanagement unter regulatorischen Auflagen.

Sechs Elemente der Gesamtbanksteuerung: Hier werden die wesentlichen Funktionsbausteine wie Ertragsmaximierung, Risikokontrolle, Vertriebs- und Produktivitätssteuerung detailliert beschrieben.

Überblick risikoadjustierte Performancemaße zur effizienten Kapitalallokation: Das Kapitel führt in die Notwendigkeit risikobereinigter Kennzahlen ein, um Chancen und Risiken von Investitionen vergleichbar zu machen.

RORAC: Diese Kennzahl wird als Standardmaß zur Messung des erwarteten Überschusses pro Einheit Risikokapital vorgestellt.

RAROC: Die Weiterführung des RORAC wird als Instrument erklärt, das insbesondere das risikoadjustierte Nettoergebnis in Relation zum ökonomischen Kapital setzt.

Unterschied zwischen RORAC und RAROC: Es wird herausgearbeitet, dass der RAROC im Vergleich zum RORAC zusätzlich das Risiko im Zähler durch den Abzug von Eigenkapitalkosten berücksichtigt.

Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass risikoadjustierte Kennzahlen unerlässlich für eine moderne Gesamtbanksteuerung sind, um den komplexen Anforderungen an Rendite und regulatorische Stabilität gerecht zu werden.

Schlüsselwörter

Eigenkapital, Basel III, Gesamtbanksteuerung, Risikomessung, RORAC, RAROC, Kapitalallokation, Performancemaße, Banksteuerung, Risiko, Rendite, Risikoinventur, Eigenkapitalquote, Finanzkrise, Bankenaufsicht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Banken durch den Einsatz risikoadjustierter Kennzahlen eine wertmaximierende und regulatorisch konforme Geschäftssteuerung erreichen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definitionen von Eigenkapital unter Basel I-III, die Konzeption einer modernen Gesamtbanksteuerung und die Anwendung von Performancemaßen zur Risiko-Ertrags-Analyse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie risikoadjustierte Performancemaße die Gesamtbanksteuerung bei der Messung von Risiken unterstützen und zur effizienten Kapitalallokation beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Analyse bestehender Fachliteratur und regulatorischer Standards, um die Zusammenhänge zwischen Kennzahlen und Banksteuerung zu verdeutlichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die regulatorischen Grundlagen des Eigenkapitals, die sechs Kernelemente der Gesamtbanksteuerung sowie eine tiefgehende Erklärung und den Vergleich von RORAC und RAROC.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Eigenkapital, Gesamtbanksteuerung, Risikoadjustierung, RORAC, RAROC, Basel III und Kapitalallokation.

Warum spielt die Eigenkapitaldefinition eine so wichtige Rolle für Banken?

Die Definition bestimmt, welche Finanzierungsgrößen tatsächlich zur Verlustabdeckung herangezogen werden dürfen, was insbesondere seit Basel III zur Stärkung der Finanzstabilität verschärft wurde.

Was unterscheidet den RORAC formal vom RAROC?

Der Hauptunterschied liegt darin, dass beim RAROC das Risiko bereits im Zähler durch den Abzug der risikoadjustierten Eigenkapitalkosten eingerechnet wird, während der RORAC das Ergebnis ins Verhältnis zum Risikokapital setzt.

Welche sechs Elemente der Gesamtbanksteuerung sind für das Management essenziell?

Zu den Elementen gehören die Ertragsgenerierung, Risikokuantifizierung, Risikosteuerung, die Erfüllung aufsichtsrechtlicher Bedingungen, Vertriebssteuerung und Produktivitätsmanagement.

Warum wird die Bedeutung der Gesamtbanksteuerung als Führungsinstrument betont?

Da Banken zunehmend unter Beobachtung der Aufsichtsbehörden stehen und komplexe regulatorische Vorgaben erfüllen müssen, dient die Steuerung als unverzichtbare Basis für strategische und operative Managemententscheidungen.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kennzahlen und Definition von Eigenkapital
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Note
2
Autor
Maximilian Fabi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
10
Katalognummer
V1192612
ISBN (PDF)
9783346633729
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kennzahlen definition eigenkapital
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maximilian Fabi (Autor:in), 2022, Kennzahlen und Definition von Eigenkapital, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1192612
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Leseprobe aus  10  Seiten
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