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Reflexion der Durchführung und Auswertung eines Kurzinterviews

Title: Reflexion der Durchführung und Auswertung eines Kurzinterviews

Term Paper , 2019 , 9 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
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In dieser Arbeit werde ich zunächst meine Interviewpartnerin vorstellen und die Interviewdurchführung beschreiben. Anschließend stelle ich die Ergebnisse des Interviews kurz dar. Nachfolgend betrachte ich die Diskurslandschaft zum Thema „Arbeit“ und ordne die Ergebnisse des Interviews in die Diskurslandschaft ein. Abschließend werde ich die Besonderheiten und Herausforderungen in der Umsetzung des kleinen Forschungsvorgehens beschreiben.

Im Zentrum des Textes von Hochschild stehen die Amerco-Mitarbeiter*innen, die, im Zwiespalt zwischen Arbeit und Familie stehend, durch drei verschiedene Strategien versuchen der Zeitfalle zu entkommen. Durch das Lesen und Verstehen des Textes wurde mir bewusst, dass das Thema der Zeitfalle in der heutigen Arbeitswelt von großer Bedeutung ist und nicht nur mich, sondern viele Menschen betrifft. Das gab mir den Impuls, den Fragen nachzugehen: Wie kann ein zeitgemäßes Umdenken zum Thema Arbeit und Familie stattfinden? Gibt es bereits alternative Modelle dazu? Diese Fragen flossen auch ein als ich das Interview mit einer Kollegin durchführte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Interviewdurchführung, Vorstellung der Interviewpartnerin

3. Darstellung der Ergebnisse des Kurzinterviews

4. Einordnung der Ergebnisse in die Diskurslandschaft

5. Reflexion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit reflektiert die Durchführung und Auswertung eines Kurzinterviews mit einer Sozialpädagogin, um individuelle Arbeitsbelastungen im Kontext moderner Erwerbsbiografien zu untersuchen. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen geforderter beruflicher Flexibilität und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf kritisch zu hinterfragen und in den größeren Diskurs über den aktivierenden Sozialstaat einzuordnen.

  • Reflexion der Gesprächsführung und Interviewmethodik
  • Analyse beruflicher Belastungsfaktoren in pädagogischen Arbeitsfeldern
  • Diskussion des aktivierenden Sozialstaats und seiner Anforderungen
  • Bedeutung von Flexibilität und Marktverfügbarkeit in der Arbeitswelt
  • Perspektiven des bedingungslosen Grundeinkommens als Lösungsansatz

Auszug aus dem Buch

3. Darstellung der Ergebnisse des Kurzinterviews

In dem Arbeitsbereich meiner Kollegin S., so hörte ich heraus, hat sie mit einer großen Herausforderung zu tun: Vier Mitarbeiterinnen, die bei drei Trägern angestellt sind, müssen im Arbeitsalltag trotz verschiedener Arbeitsschwerpunkte eng kooperieren und gegebenenfalls flexibel und spontan einspringen. Dabei liegt es an jedem selbst, darauf zu achten, das richtige Maß an Abgrenzung und Übernahme von Aufgaben, die nicht immer zu den Kernaufgaben gehören, zu finden und dabei nicht den eigentlichen Arbeitsauftrag aus dem Blick zu verlieren. Besonders deutlich ist dies der Fall, wenn S. Kollegin, die Gruppenleiterin ausfällt und S. die Verantwortung für die Gruppe übernehmen muss, wenn keine Vertretung verfügbar ist.

Dann wird die Herausforderung schnell zur Arbeitsbelastung für S., da sie nun den Arbeitsauftrag ihrer Kollegin vollständig übernehmen muss und ihren nicht mehr ausführen kann. Diese Vorgehensweise hat mich persönlich überrascht, da ich es ungewöhnlich finde, dass jemand im Vertretungsfall einen Job übernehmen muss, für den er gar nicht angestellt ist und auch nicht bezahlt wird. Ich denke, dass durch die enge Zusammenarbeit in der Gruppe hier die Grenzen scheinbar verschwimmen und es schnell eine scheinbare Selbstverständlichkeit wird, dass S. die Aufgaben der Gruppenleiterin übernimmt.

Durch ihre spezifische Funktion als Förderkraft ist es jedoch nur eine Einbahnstraße: Die Gruppenleiterin kann im Falle des Arbeitsausfalls von S. die Förderung nicht übernehmen. Aufgrund der Brennpunkt-Lage des Horts, so S. im Interview, gäbe es deutlich mehr Kinder mit einem Förderbedarf als es Plätze gibt. Hier muss die Gruppenleitung eine geeignete Strategie finden, um diese Kinder in die Gruppe zu integrieren, was für sie eine deutliche Arbeitsbelastung darstellt, dessen Auswirkungen aber auch S. im Alltag und Vertretungsfall zu spüren bekommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der "Zeitfalle" im Kontext moderner Arbeitswelten und führt in das Forschungsinteresse ein.

2. Interviewdurchführung, Vorstellung der Interviewpartnerin: Dieses Kapitel stellt die interviewte Sozialpädagogin sowie das methodische Vorgehen bei der Gestaltung des Gesprächs vor.

3. Darstellung der Ergebnisse des Kurzinterviews: Hier werden die zentralen Belastungspunkte der Interviewpartnerin, wie mangelnde Aufgabenabgrenzung und Lärmbelastung, herausgearbeitet.

4. Einordnung der Ergebnisse in die Diskurslandschaft: Die Erkenntnisse werden kritisch mit den Konzepten des "aktivierenden Sozialstaats" und den damit verbundenen Anforderungen an die Marktflexibilität verknüpft.

5. Reflexion und Ausblick: Der Autor reflektiert das eigene Vorgehen und diskutiert das bedingungslose Grundeinkommen als potenziellen Lösungsansatz für die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf.

Schlüsselwörter

Kurzinterview, Arbeitsbelastung, Sozialpädagogik, aktivierender Sozialstaat, Flexibilität, Arbeitsmarkt, Zeitfalle, Vereinbarkeit, Berufsbiografie, bedingungsloses Grundeinkommen, Fremdbestimmung, Selbstverantwortung, Arbeitswelt, Diskurslandschaft, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Erfahrungen einer Sozialpädagogin hinsichtlich ihrer Arbeitsbelastungen und setzt diese in den Kontext aktueller gesellschaftlicher Anforderungen an berufliche Flexibilität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Arbeitsbelastung in sozialen Einrichtungen, die Auswirkungen politischer Reformen auf den Einzelnen und die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu reflektieren, wie sich berufliche Anforderungen im Arbeitsalltag manifestieren und welche politischen Modelle, wie das bedingungslose Grundeinkommen, einen Ausweg aus der Zeitfalle bieten könnten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine qualitative Methode in Form eines Kurzinterviews mit einer Kollegin gewählt, ergänzt durch eine theoretische Einordnung in die Diskurslandschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die konkreten Herausforderungen am Arbeitsplatz der Interviewten und kontrastiert diese mit der Theorie des aktivierenden Sozialstaats.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Arbeitsbelastung, Flexibilität, aktivierender Sozialstaat und bedingungsloses Grundeinkommen.

Warum empfindet die Interviewpartnerin ihre Arbeit als belastend?

Besonders die mangelnde Aufgabenabgrenzung im Vertretungsfall, die Integration von Kindern mit Förderbedarf und die ungünstige architektonische Lärmbelastung im Hort werden als belastend genannt.

Welche Rolle spielt die politische Ebene für die Interviewpartnerin?

Sie sieht in einer politischen Neuausrichtung, etwa durch ein bedingungsloses Grundeinkommen, die notwendige Voraussetzung für eine echte Wahlfreiheit zwischen Beruf und Familie.

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Details

Title
Reflexion der Durchführung und Auswertung eines Kurzinterviews
College
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
9
Catalog Number
V1193159
ISBN (PDF)
9783346634665
Language
German
Tags
reflexion durchführung auswertung kurzinterviews
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Reflexion der Durchführung und Auswertung eines Kurzinterviews, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1193159
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