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Frontalunterricht und Resonanzpädagogik. Wie und worin lassen sich die beiden pädagogischen Ansätze in Bezug auf Schulunterricht vergleichen?

Titel: Frontalunterricht und Resonanzpädagogik. Wie und worin lassen sich die beiden pädagogischen Ansätze in Bezug auf Schulunterricht vergleichen?

Hausarbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 1,33

Autor:in: Maria Hölz (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Unterrichtsmethoden und -konzepten, die Lehrerinnen und Lehrern bei der Planung ihres Unterrichts zur Verfügung stehen. Die vorliegende Arbeit spezialisiert sich in der Vielzahl der Unterrichtsansätze auf den Frontalunterricht und das Konzept der Resonanzpädagogik. Dabei soll berücksichtigt werden, dass Frontalunterricht eine Form des Unterrichtens ist und Resonanzpädagogik ein grundsätzliches pädagogisches Prinzip.
Die nachfolgende Arbeit nähert sich den beiden höchst unterschiedlichen Konzepten vor diesem Hintergrund, zeigt deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten speziell innerhalb der Schule auf und bringt sie so in Beziehung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Frontalunterricht

2.1 Definition

2.2 Ablauf

2.3 Rolle der Lehrkraft

2.4 Rolle der Lernenden

2.5 Vorteile

2.6 Nachteile und Kritik

3 Resonanzpädagogik

3.1 Definition

3.2 Ablauf

3.3 Rolle der Lehrkraft

3.4 Rolle der Lernenden

3.5 Vorteile

3.6 Nachteile und Kritik

4 Vergleich von Frontalunterricht und Resonanzpädagogik

4.1 Vergleich der Rolle der Lehrkraft

4.2 Vergleich der Rolle der Lernenden

4.3 Vergleich der Vorteile

4.4 Vergleich der Nachteile und Kritik

4.5 Gegensätze und Überschneidungen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis und die Unterschiede zwischen klassischem Frontalunterricht und dem Konzept der Resonanzpädagogik, um zu klären, inwiefern beide Ansätze im modernen Schulunterricht koexistieren oder sich gegenseitig ausschließen können.

  • Grundlagen und Definitionen von Frontalunterricht und Resonanzpädagogik
  • Analyse der spezifischen Rollen von Lehrkräften und Lernenden in beiden Konzepten
  • Gegenüberstellung der jeweiligen Vor- und Nachteile sowie pädagogischen Zielsetzungen
  • Kritische Würdigung der Anwendbarkeit und Kombinierbarkeit beider Unterrichtsansätze
  • Diskussion über zukunftsfähige Unterrichtsgestaltung im Kontext von Heterogenität

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition

Der Begriff Resonanz meint so viel wie Mitschwingen und Nachhallen (vgl. Duden 2021: 1). Rosa charakterisiert Resonanzpädagogik als das wechselseitige Berührtwerden zwischen Lehrkraft und Lernenden im Klassenzimmer. Damit kann eine hitzige Diskussion gemeint sein, die durch einen Lernstoff entsteht, oder das Leuchten in den Kinderaugen, wenn sie von einem Lernthema voll ergriffen worden sind. Es ist also eine Art Funke übergesprungen. Lehrkraft und Schüler*Innen sind Feuer und Flamme für ein Thema, es wird durch die eigene Anverwandlung erlebt. Anverwandlung bedeutet, dass ich den Lernstoff nicht nur behalten habe, sondern dass ich durch ihn existenziell berührt oder tendenziell sogar verändert wurde. Ein Beispiel hierfür wäre, dass sich ein Kind aus einem spannenden Politikunterricht heraus zu einem politisch aktiven Menschen herausbildet. Der Lernstoff wurde also nicht nur behalten, sondern das Kind hat sich diesen so sehr zu eigen gemacht, dass es durch ihn verändert wurde (vgl. Rosa/Endres 2016: 16f).

Das Knistern entsteht nur dort, wo alle Beteiligten offen dafür sind, dass ihnen etwas Neues begegnet, wovon sie sich berühren und verändern lassen können. Damit geht immer eine Verletzlichkeit einher und Schule sollte dafür einen Schutzraum bieten. Schulbildung im Sinne der Resonanzpädagogik meint also nicht einfach nur Wissens- oder Kompetenzerwerb, sondern Weltbeziehungs-Bildung, weil Kinder und Jugendliche lernen, wie sie sich neue Weltausschnitte anverwandeln können (vgl. Rosa/Endres 2016: 18). Dabei ist Resonanzpädagogik jedoch nicht als „Kuschelpädagogik“ zu verstehen. Bei Resonanz geht es nicht um eine Echo-Beziehung, in der die Kinder und Jugendlichen der Lehrkraft einfach zustimmen und alle einer Meinung sind. Es wird also nicht einfach das bestätigt, was die Lehrkraft lehrt, sondern es darf auch zu einer Diskussion oder sogar zu einer Art positiven Widerspruchs kommen. Nur so kann es zu einer Antwortbeziehung kommen, in der sich Schülerinnen und Schüler ernst genommen und beachtet fühlen. Damit ist das Erlernen von Resonanzverhältnissen mehr als nur Pädagogik. Es handelt sich dabei um eine Kulturtechnik, mit der sich Menschen die Welt erschließen und mit ihren Mitmenschen in eine Antwortbeziehung treten können (vgl. Rosa/Endres 21ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung legt das Fundament für den Vergleich zwischen dem traditionellen Frontalunterricht und dem pädagogischen Prinzip der Resonanzpädagogik und skizziert die wissenschaftliche Relevanz der Untersuchung.

2 Frontalunterricht: Dieses Kapitel definiert den Frontalunterricht, erläutert seine strukturellen Abläufe sowie die Rollenverteilung und diskutiert die Vorteile, Nachteile und die historische sowie aktuelle Kritik.

3 Resonanzpädagogik: Das Kapitel führt in das Konzept der Resonanzpädagogik ein, beleuchtet das Verständnis von Lehrkraft und Lernenden sowie die mit diesem pädagogischen Prinzip verbundenen Chancen und Herausforderungen.

4 Vergleich von Frontalunterricht und Resonanzpädagogik: Hier werden die beiden Ansätze direkt in den Bereichen Lehrer- und Schülerrolle, Vor- und Nachteile sowie strukturelle Gegensätze und Überschneidungen gegenübergestellt.

5 Fazit: Das Fazit zieht den Schluss, dass eine Kombination der Modelle aufgrund ihrer gegensätzlichen Ansätze schwierig ist und betont den Bedarf an einer Weiterentwicklung hin zu flexibleren Lernformen.

Schlüsselwörter

Frontalunterricht, Resonanzpädagogik, Unterrichtsgestaltung, Lehrerrolle, Schülerrolle, Selbstwirksamkeit, Anverwandlung, Lernmotivation, Pädagogik, Heterogenität, Schulpraxis, Didaktik, Bildungsauftrag, Schulunterricht, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Gegenüberstellung von Frontalunterricht als etablierter Sozialform und der Resonanzpädagogik als neuem pädagogischen Prinzip im schulischen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Aspekte sind der Aufbau der jeweiligen Konzepte, die Rollen der Lehrpersonen und Lernenden sowie die Beurteilung der jeweiligen Vor- und Nachteile in Bezug auf den langfristigen Lernerfolg.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie und worin sich diese beiden pädagogischen Ansätze in Bezug auf den Schulunterricht vergleichen lassen und ob sie sich ausschließen oder ergänzen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die einschlägige pädagogische Fachliteratur zu beiden Konzepten auswertet, um einen systematischen Vergleich durchzuführen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Frontalunterricht und Resonanzpädagogik jeweils einzeln definiert und analysiert, gefolgt von einem direkten Vergleich in einem eigenen Kapitel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Frontalunterricht, Resonanzpädagogik, Lehrerrolle, Selbstwirksamkeit, Anverwandlung, Heterogenität und Unterrichtsgestaltung.

Ist Frontalunterricht laut dieser Arbeit gänzlich veraltet?

Die Arbeit weist auf moderne Kritik hin, betont aber auch die Vorteile des Frontalunterrichts hinsichtlich Planbarkeit, Zeitökonomie und didaktischer Strukturierung im Schulalltag.

Warum ist das Konzept der Resonanzpädagogik schwerer in der Praxis umzusetzen?

Die Resonanzpädagogik ist weniger als starre Unterrichtsmethode, sondern als allgemeines Konzept definiert, zu dem es derzeit an konkretem Unterrichtsmaterial und erprobten Erfahrungswerten mangelt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frontalunterricht und Resonanzpädagogik. Wie und worin lassen sich die beiden pädagogischen Ansätze in Bezug auf Schulunterricht vergleichen?
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Veranstaltung
BW-B/Sb2 Resonanzpädagogik als Ansatz der Unterrichtsgestaltung
Note
1,33
Autor
Maria Hölz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1193256
ISBN (PDF)
9783346637123
ISBN (Buch)
9783346637130
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Resonanz Hartmut Rosa Frontalunterricht Unterrichtsvergleich Unterrichtsmethode Pädagogik Resonanzpädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Hölz (Autor:in), 2021, Frontalunterricht und Resonanzpädagogik. Wie und worin lassen sich die beiden pädagogischen Ansätze in Bezug auf Schulunterricht vergleichen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1193256
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Leseprobe aus  20  Seiten
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