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Zu Paul Watzlawicks "Menschliche Kommunikation". Formen und Störungen in der menschlichen Kommunikation

Title: Zu Paul Watzlawicks "Menschliche Kommunikation". Formen und Störungen in der menschlichen Kommunikation

Term Paper , 1999 , 26 Pages

Autor:in: Daniela Bröske (Author)

Pedagogy - General
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In dieser Ausarbeitung wird ein Ereignis, das jeder Mensch tagtäglich erlebt, ohne sich darüber bewußt zu sein, analysiert. Es handelt sich um Kommunikation im allgemeinen, zwischenmenschliche Kommunikation und die Störfaktoren, die während einer Kommunikation auftreten können, im besonderen. Die von Paul Watzlawick 1969 aufgestellten fünf Kommunikationsregeln ermöglichen es, diesen Elementen der Kommunikation und den "Schnittstellen" auf die Spur zu kommen. Er betrachtet die menschliche Kommunikation aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln und setzt verschiedene Schwerpunkte. Er beleuchtet den Sachinhalt einer Nachricht unabhängig vom Beziehungsaspekt der Kommunikationspartner und forscht nach Störmaterial, das sich ergibt, wenn beide Aspekte gemeinsam betrachtet werden, er begibt sich in den Kreislauf der Kommunikationsabläufe und erkennt, was passiert, wenn der Kreislauf von einem Kommunikationspartner unterbrochen wird, indem dieser einen Anfangspunkt für die Kommunikation benennt. Was beim Anwenden seiner Regeln nicht aus den Augen verloren gehen sollte, ist die Tatsache, daß zwar jeder kleinste Faktor, jeder Blickwinkel separat analysiert werden kann, Kommunikation jedoch stets aus allen Faktoren gleichzeitig besteht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE BEGRIFFLICHEN GRUNDLAGEN

3. DIE FÜNF PRAGMATISCHEN AXIOME

3.1. ES IST UNMÖGLICH, NICHT ZU KOMMUNIZIEREN.

3.2. JEDE KOMMUNIKATION HAT EINEN INHALTS- UND EINEN BEZIEHUNGSASPEKT DERART, DAß LETZTERER DEN ERSTEN BESTIMMT UND DAHER METAKOMMUNIKATION IST.

3.3. DIE NATUR EINER BEZIEHUNG IST DURCH DIE INTERPUNKTION DER KOMMUNIKATIONSABLÄUFE BEDINGT.

3.4. MENSCHLICHE KOMMUNIKATION BEDIENT SICH ANALOGER UND DIGITALER MODALITÄTEN.

3.5. ZWISCHENMENSCHLICHE KOMMUNIKATIONSABLÄUFE SIND ENTWEDER SYMMETRISCH ODER KOMPLEMENTÄR.

4. SCHLUßBEMERKUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die grundlegenden Mechanismen zwischenmenschlicher Kommunikation nach Paul Watzlawick, um häufig auftretende Störfaktoren zu identifizieren und Lösungsstrategien für den Alltag und professionelle Beratungssituationen aufzuzeigen.

  • Grundbegriffe der Kommunikation und Systemtheorie
  • Die fünf pragmatischen Axiome der Kommunikation
  • Analyse von Kommunikationsstörungen und deren Ursachen
  • Metakommunikation als Werkzeug zur Konfliktlösung
  • Anwendung der Kommunikationsregeln in der pädagogischen Beratung

Auszug aus dem Buch

3.1. Es ist unmöglich, nicht zu kommunizieren.

Das "Material" jeglicher Kommunikation sind nicht nur Worte, sondern auch alle paralinguistischen Phänomene, wie zum Beispiel der Tonfall, die Schnelligkeit oder Langsamkeit der Sprache, Pausen beim Sprechen, auch Lachen oder Seufzen gehören dazu; außerdem stellen alle nonverbalen Aspekte, wie die Körperhaltung und Körpersprache einer Person, kurz: Verhalten jeder Art, Kommunikation dar. Folglich hat Verhalten auch kein Gegenteil, d.h. man sich nicht nicht verhalten. Sowohl Handeln als auch Nicht-Handeln, Reden oder Schweigen, alles hat Mitteilungscharakter und ist somit Kommunikation.

Wenn ein Mann in einem überfüllten Wartesaal den Blick auf den Boden richtet und vor sich hin starrt, will er scheinbar nicht angesprochen werden und sich nicht unterhalten. Obwohl er sich nicht verbal äußert, findet ein Kommunikationsaustausch statt, denn die anderen Personen werden seine nonverbale Mitteilung verstehen und ihn nicht ansprechen.

Störungen ergeben sich, wenn der Versuch gemacht wird, sich aus zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen herauszuhalten, d. h. wenn der Wunsch besteht, die jeder Kommunikation innewohnende Stellungnahme zu vermeiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in das Thema der zwischenmenschlichen Kommunikation ein und definiert das Ziel, durch Watzlawicks Axiome Störfaktoren in der Interaktion besser zu verstehen und zu beheben.

2. DIE BEGRIFFLICHEN GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Kommunikation und System, um die theoretische Basis für die nachfolgende Analyse zu schaffen.

3. DIE FÜNF PRAGMATISCHEN AXIOME: Hier werden die fünf Kommunikationsregeln von Watzlawick im Detail erläutert, durch Beispiele aus dem Alltag und der Beratung veranschaulicht und mögliche Störungsursachen analysiert.

3.1. ES IST UNMÖGLICH, NICHT ZU KOMMUNIZIEREN.: Es wird dargelegt, dass jedes Verhalten eine Mitteilung darstellt und Kommunikation daher nicht vermieden werden kann.

3.2. JEDE KOMMUNIKATION HAT EINEN INHALTS- UND EINEN BEZIEHUNGSASPEKT DERART, DAß LETZTERER DEN ERSTEN BESTIMMT UND DAHER METAKOMMUNIKATION IST.: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Beziehungs- und Inhaltsebene und zeigt auf, warum Metakommunikation für ein gelingendes Miteinander notwendig ist.

3.3. DIE NATUR EINER BEZIEHUNG IST DURCH DIE INTERPUNKTION DER KOMMUNIKATIONSABLÄUFE BEDINGT.: Das Kapitel analysiert, wie unterschiedliche subjektive Wahrnehmungen von Anfangspunkten in Interaktionen zu Konflikten führen können.

3.4. MENSCHLICHE KOMMUNIKATION BEDIENT SICH ANALOGER UND DIGITALER MODALITÄTEN.: Hier wird der Unterschied zwischen digitaler (verbaler) und analoger (nonverbaler) Kommunikation erklärt und auf Übersetzungsfehler eingegangen.

3.5. ZWISCHENMENSCHLICHE KOMMUNIKATIONSABLÄUFE SIND ENTWEDER SYMMETRISCH ODER KOMPLEMENTÄR.: Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen Stile von Kommunikationsbeziehungen und erläutert die Risiken von Eskalationen in symmetrischen und komplementären Verhältnissen.

4. SCHLUßBEMERKUNG: Die Arbeit schließt mit einem Fazit über den Nutzen der Auseinandersetzung mit Watzlawicks Thematik für den persönlichen und beruflichen Alltag.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Paul Watzlawick, Axiome, Metakommunikation, Systemtheorie, Inhaltsaspekt, Beziehungsaspekt, Interpunktion, digitale Kommunikation, analoge Kommunikation, Doppelbindung, Double-bind, Beratungsgespräch, Verhaltensanalyse, Konfliktlösung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die menschliche Kommunikation auf Basis der fünf pragmatischen Axiome von Paul Watzlawick und untersucht, wie Kommunikationsstörungen entstehen und durch Bewusstmachung der Kommunikationsregeln gelöst werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Kommunikation, die Definition von Systemen, die Bedeutung von Sach- und Beziehungsebene, die Interpunktion von Abläufen sowie die Unterscheidung zwischen analoger und digitaler Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Lesern (insbesondere in pädagogischen oder beratenden Berufen) ein Werkzeug an die Hand zu geben, um Mißverständnisse im Alltag frühzeitig zu erkennen und durch Metakommunikation konstruktiv zu klären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und Anwendung der Kommunikationstheorie von Paul Watzlawick, illustriert durch zahlreiche Fallbeispiele aus dem privaten Umfeld und der professionellen Beratungspraxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Erläuterung der fünf pragmatischen Axiome, der Analyse von Störungsquellen innerhalb dieser Regeln sowie der Darstellung von Möglichkeiten, wie Beratungssituationen durch den Einsatz von Metakommunikation optimiert werden können.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kommunikation, Metakommunikation, Interpunktion, Systembegriff, analoge/digitale Modalitäten sowie komplementäre und symmetrische Interaktion charakterisieren.

Warum ist das Verständnis der Metakommunikation in der Beratung so wichtig?

Metakommunikation ermöglicht es Beratern, die Beziehungsebene explizit zu adressieren, wenn die Kommunikation auf der Inhaltsebene durch unterschwellige Konflikte blockiert oder gestört ist.

Wie kann eine "Double-bind"-Situation in der Beratung gelöst werden?

Eine "Double-bind"-Situation zeichnet sich durch widersprüchliche Botschaften aus. Die Lösung liegt in der Bewusstmachung dieser Paradoxien durch den Berater, damit der Ratsuchende aus der verunsichernden Lage befreit wird.

Welche Rolle spielt die "Interpunktion" bei der Entstehung von Konflikten?

Da jeder Kommunikationspartner subjektiv festlegt, was "Ursache" und was "Wirkung" einer Interaktion ist, entstehen Diskrepanzen, die häufig zu wechselseitigen Schuldzuweisungen führen, anstatt das zugrundeliegende Kommunikationsmuster zu erkennen.

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Details

Title
Zu Paul Watzlawicks "Menschliche Kommunikation". Formen und Störungen in der menschlichen Kommunikation
College
Humboldt-University of Berlin  (Rehabilitationswissenschaften)
Author
Daniela Bröske (Author)
Publication Year
1999
Pages
26
Catalog Number
V11932
ISBN (eBook)
9783638179690
ISBN (Book)
9783638681650
Language
German
Tags
Paul Watzlawick Menschliche Kommunikation Formen Störungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Bröske (Author), 1999, Zu Paul Watzlawicks "Menschliche Kommunikation". Formen und Störungen in der menschlichen Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11932
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