Zu den literarischen Texten in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR (Zeitschrift Frösi, Jahrgang 1990)


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006
66 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Literarische Texte

1. Kurze Übersicht über literarische Texte

2. Analyse und Interpretation von literarischen Texten
2.1. Gedichte
2.2. Prosa
2.2.1. Märchen
2.2.2. Fabeln
2.2.3. Sagen
2.2.4. Textauszüge
2.3. Geschichten
2.3.1. Alltagsgeschichten
2.3.2. Phantastische Geschichten
2.3.3. Tiergeschichten
2.3.4. Abenteuergeschichten
2.3.5. Kriminalgeschichten

Schlussfolgerungen

Literaturverzeichnis

Anhang

Einleitung

Quantitativ zeichnet sich die Ausgabe der Kinderzeitschrift Frösi, Jahrgang 1990, dadurch aus, dass die Zahl der Bildergeschichten, Rätsel, Bastel- und Spielanleitungen von Ausgabe zu Ausgabe immer mehr zunimmt, während die Zahl der Sachtexte und Berichte immer mehr abnimmt und durch eine nahezu unüberschaubare Anzahl von Illustrationen und Fotographien ersetzt wird. Während die Zahl von Sachtexten und Berichten in den Ausgaben 1/90 bis 6/90 zwischen 13 und 9 schwankt, nimmt sie ab Ausgabe 7/90 drastisch ab und schwankt zwischen 4 und 2 Texten dieser Art pro Ausgabe. Auffallend ist, dass auch die Vielfalt der Themen, die auf Sachtexte und Berichte entfallen, sich drastisch reduziert. In den ersten Ausgaben werden diverse Themen behandelt z.B. es werden unterschiedliche Berufe vorgestellt, Interviews mit Prominenten geführt, Umfragen zu verschiedenen Themen veranstaltet, die Fragen von Lesern beantwortet, es gibt Texte, die sich mit Natur und Ökologie, Garten- und Tierpflege, Naturwissenschaften, Geografie und Geschichte befassen. Es gibt auch zahlreiche Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten, alten Schlössern, Museen. Es wird also ein sehr breites Spektrum umrissen, um den jungen Leser neugierig zu machen und zu begeistern. Dazu gibt es auch eine „Gripstankstelle“, wo diverse Fragen, die sehr unterschiedliche Themen betreffen, von den Lesern gestellt und von Fachleuten beantwortet werden. Es werden auch Themen angesprochen, die für die Leser in der Pubertät von Bedeutung sind, z.B. die Fragen: „Wann wird man erwachsen?“, „Rauchen macht sympathisch?“ oder „Kussgeflüster“. Etwa ab der Ausgabe 7/90 nimmt sowohl die Anzahl an Berichten und Sachtexten als auch das breite Spektrum der Themen ab. Es dominieren Reisereportagen z.B. in die Türkei und besonders nach Afrika, in das Tansania, zu den Ufern des Tanganjika-Sees, nach Kilimandscharo. Dabei handelt es sich wirklich um Reisebeschreibungen, die sich mit der exotischen Schönheit eines fremden Landes befassen, die Texte entbehren also jeglichen politischen Gehalts. Auch die Interviews mit Prominenten, Sängern oder Musikanten bleiben ab der Ausgabe 8/90 gänzlich aus. Die „Gripstankstelle“ gibt es ab der Ausgabe 6/90 auch nicht mehr. Es bleiben eigentlich nur ein paar Sachtexte zu den Themen Natur und das Tier- und Insektenreich. In der Ausgabe 12/90 gibt es Sachtexte, die sich mit den Themen „Weihnachten in Deutschland“ und „Geschichte des Weihnachtsbaums“ befassen. Doch die literarische Qualität der Texte ist eher weniger betroffen, die Reisereportagen sind genauso gut und spannend geschrieben wie die Texte, die z.B. verschiedene Berufe vorstellen. Schade finde ich nur, dass die große Anzahl von Themen so drastisch reduziert wird.

Wie ich es bereits erwähnt habe nimmt die Anzahl von Bastel- und Spielanleitungen, Rätsel und Bildergeschichten von Ausgabe zu Ausgabe immer mehr zu, und auch die Illustrationen dazu werden immer umfangreicher und beanspruchen sehr viel Platz für sich. Die Zahl der Bastel- und Spielanleitungen schwankt zwischen 1 und 2, die der Rätsel zwischen 1 und 7, die der Bildergeschichten zwischen 1 und 4. Aber man muss bedenken, dass Bildergeschichten eine größere Anzahl von Seiten einnehmen, bis zu 12 Seiten, was angesichts des immer mehr abnehmenden Seitenumfangs der Zeitschrift anfangs von 50/60 auf ca. 30 Seiten gravierend ist. Bei Bastel- und Spielanleitungen ist mir aufgefallen, dass in den Ausgaben 1/90 bis 6/90 es sowohl Anleitung zum Spielzeug selber basteln als auch die Rubrik „Boutique“ gibt, die sich mit z.B. Kostüme, Sommerkleider, Sommerhemden, modische Westen und Röcke selber nähen befasst. Ab Ausgabe 7/90 entfällt die „Boutique“ und es gibt nur noch Anleitung zum Spielzeug selber basteln. Unter den Bildergeschichten gibt es die Comics: „Otto und Alwin“, „Emmy und Walter“, „Die Belagerung von Nagyida“, die in der nachfolgenden Ausgabe jeweils als Fortsetzung erscheinen. In den Ausgaben 10/90 bis 12/90 gesellen sich dazu weitere Bildergeschichten z.B. „Der Schatz des Königs Salomon“ und „Die Wahrheit über Ali Baba und die vierzig Räuber“.

Die Zahl von Schülertexten nimmt auch drastisch ab, bis sie schließlich überhaupt nicht mehr vorkommen. Die Zahl der Schülertexte schwankt in den Ausgaben 1/90, 3/90 bis 6/90 und 9/90 zwischen 1 und 4, ab Ausgabe 10/90 fallen sie gänzlich weg. Unter Schülertexten gibt es drei Gedichte „Winterfreuden“, „Blumen-ABC“ und „Dankeschön an Mutti“ und der Rest, etwa 15 Texte, sind Tiergeschichten meist über Katzen, Hunde und Goldhamster. Die Gedichte reimen sich zwar, sind aber ansonsten von keinem großen literarischen Wert. Die Tiergeschichten sind kurz und haben einen märchenhaften Anstrich, weil Tiere als handelnde Personen auftreten. Sie sind aufgrund von Geschichtenwettbewerbs entstanden und ich finde es eigentlich schade, dass sie in den letzten Ausgaben entfallen, weil dadurch auch eine der Möglichkeiten entfällt, dass Kinder selber etwas schreiben, was dann vielleicht auch noch veröffentlicht wird.

Auf die literarischen Texte komme ich im folgenden Kapitel zu sprechen.

Literarische Texte

1. Kurze Übersicht über literarische Texte

In der Ausgabe der Zeitschrift Frösi, Jahrgang 1990, gibt es insgesamt 25 literarische Texte. Ihre Anzahl wird anfangs von 4 oder 5 pro Ausgabe auf 1 oder 2 pro Ausgabe reduziert, in der Ausgabe 10/90 habe ich keinen einzigen literarischen Text finden können.

Ich habe die literarischen Texte grob in Gedichte und Prosa unterteilt, weil das am einfachsten voneinander zu trennen ist. Diese Gedichte reimen sich auch.

Die Kategorie Prosa habe ich in fünf große Blöcke unterteilt: Märchen, Fabeln, Sagen, Textauszüge und Geschichten.

Unter Märchen habe ich alles zusammengefasst, was auch als Märchen oder als Volksmärchen ausgewiesen wurde.

Bei den Fabeln hatte ich Schwierigkeiten. Meiner Meinung nach, zeichnen sich Fabeln durch drei Kriterien aus: es treten meist Tiere als handelnde und denkende Personen auf, die aber symbolisch für etwas Bestimmtes stehen; es soll eine Moralgeschichte erzählt werden und zum Schluss wird diese Moral auch als Satz ausformuliert. Bei dem ersten Text hatte ich eigentlich keine Schwierigkeiten, ihn als Fabel zu bezeichnen, weil alle drei Kriterien auf ihn zutreffen. Bei dem zweiten Text hatte ich allerdings meine Probleme, denn bei ihm ist die Moral nicht ausformuliert. Also könnte es sich dabei auch um eine Tiergeschichte handeln. Ich habe ihn aber schließlich doch zu den Fabeln eingeordnet, weil er sehr starke moralisierende Aspekte aufweist, die das menschliche Verhalten betreffen, und auch die Tiere treten nicht als „normale“ Tiere auf, sondern als Symbole für bestimmte Charaktereigenschaften.

Bei der Kategorie der Sagen hatte ich eigentlich keine Schwierigkeiten, weil es sich dabei um sehr bekannte antike Sagen handelt.

Auch die Textauszüge sind als solche ausgewiesen, aus welchem Buch sie stammen, wer der Autor ist und wo man das Buch kaufen kann.

Allgemein kann man sagen, dass unter literarischen Texten die Auszüge aus Kinderbüchern eine größere Anzahl von Seiten für sich beanspruchen (jeder Auszug umfasst 2 oder 3 Seiten pro Ausgabe), gefolgt von Märchen und Gedichten. Fabeln oder Sagen treten eher vereinzelt auf.

Nun komme ich zu der sehr umfangreichen Kategorie „Geschichten“, die ich in Alltagsgeschichten, phantastische Geschichten, Tiergeschichten, Abenteuergeschichten und Kriminalgeschichten unterteilt habe. Es überwiegen Tiergeschichten (4), gefolgt von Alltagsgeschichten (2) und phantastischen Geschichten (2), dazu gibt es eine Abenteuergeschichte und eine Kriminalgeschichte. Die Geschichten sind meist sehr kurz, die längsten umfassen höchstens zwei Seiten, Illustrationen eingeschlossen. Bei der Unterscheidung nach Kategorien war ich vom Inhalt ausgegangen. Unter der Kategorie Alltagsgeschichten habe ich alles zusammengefasst, was sich um den Alltag und die Nachbarschaft dreht, wo also weder Tiere noch Freundschaften vorkommen. Unter phantastischen Geschichten habe ich jene zusammengefasst, die zwar einen märchenähnlichen Charakter haben, aber keine Märchen als solche sind, d.h. mitten in der Realität tauchen phantastische Elemente auf, über die man sich zuerst wundert, sich aber darauf schließlich einlässt. Als Tiergeschichten habe ich jene bezeichnet, wo von der Freundschaft zwischen Mensch und Tier, von dem tiergerechten Umgang mit den Tieren gesprochen wird, oder wo Tiere selbst als handelnde Personen auftreten, was aber nicht moralisierend ist und daher auch keine Fabel.

Die Abenteuergeschichte und die Kriminalgeschichte wurden auch als solche ausgewiesen, wobei ich da auch zweifelte, weil man diese beiden Geschichten auch unter Freundschaftsgeschichten zusammenfassen kann, und die Abenteuergeschichte auch als eine Tiergeschichte durchgehen könnte. Da habe ich mich hauptsächlich auf andere Aspekte beschränkt, z.B. handelt die Abenteuergeschichte zwar von zwei Freunden und auch von Tieren, aber es wird dabei die Jagd in der Tundra auf ein wildes Tier beschrieben, also ein Jagdabenteuer. Die Kriminalgeschichte erzählt auch von Freunden und wie sie ihre Freizeit gemeinsam verbringen, aber dabei helfen sie der Polizei einen Fall zu lösen, also ist es eine Kriminalgeschichte.

2. Analyse und Interpretation von literarischen Texten

2.1. Gedichte

In diesem Jahrgang gibt es vier kurze Gedichte: „Mein Haus ist schwarz und leer“ von Volker Braun und ein Gedicht ohne Titel von Hans-Dieter Schütt in der Ausgabe 1/90, das Gedicht „Kokospalmen“ von Helmut Preißler in 6/90 und das Gedicht „Gefunden“ von Johann Wolfgang von Goethe in 7/90. Die beiden ersten Gedichte haben zum Thema die Verarbeitung von Kriegserlebnissen und Appell an die Menschheit, besonders an die Kinder, den Weltfrieden aufrechtzuerhalten und den Krieg zu verhindern. Die beiden letzten Gedichte haben Natur zum Gegenstand.

Das Gedicht von Hans-Dieter Schütt ist ein Vierzeiler und drückt ein Appell an die Menschen, den Weltfrieden zu erhalten, damit die Friedenstaube „frei von Symbolen“ und „nur Taube noch, Tier unter Tieren“ ist. Zu der Biographie des Autors habe ich nichts finden können.

Das Gedicht „Kokospalmen“ von Helmut Preißler dreht sich um den Kreislauf der Natur und des menschlichen Lebens am Beispiel von Kokospalmen, die absterben, aber ihre Samen verstreuen, so dass neue Palmen wachsen können.

Biographie des Autors: Preißler, Helmut, geboren am 16.12.1925 in Cottbus; Lyriker, auch Funk- und Bühnenautor, Herausgeber, Nachdichter. Preißler, Sohn eines Spinnmeisters, arbeitete nach der Lehrzeit als Straßen- und Tiefbauer und studierte später Wasserwirtschaft; bis 1945 Soldat, 1945/47 in belg. Kriegsgefangenschaft und bis 1848 bei der Entminung am Rhein eingesetzt; nach einem Lehrgang 1948/55 Lehrer in Cottbus; 1955/57 Studium am Institut für Literatur „Johannes R. Becher“ in Leipzig, ein Jahr Assistent ebd.; ab 1958 Kulturarbeit im Eisenhüttenkombinat Ost, seit 1965 Mitarbeiter am Kleisttheater Frankfurt/O.; 1967 Redakteur der NDL, lebt in Frankfurt/O.; 1960 Erich-Weinert-Medaille und Kunstpreis des Bezirkes Frankfurt/O., 1961 Literaturpreis des FDGB, 1966 Heinrich-Heine-Preis, 1968 Preis für künstlerisches Volksschaffen, 1971 Nationalpreis. – Preißler wurde bekannt durch sozialistische Songs, Lieder und Gedichte, die anfangs in der Presse erschienen und u. a. den Einfluss Brechts erkennen lassen. (Quelle: Meyers Taschenlexikon: Schriftsteller der DDR, S. 430-431)

Bei dem Gedicht „Gefunden“ von Johann Wolfgang von Goethe findet das lyrische Ich bei einem Spaziergang durch den Wald eine Blume, die es zuerst pflücken will, sich aber anders entscheidet, die Blume samt Wurzeln ausgräbt und in seinem Garten pflanzt.

Das Gedicht „Mein Haus ist schwarz und leer“ von Volker Braun möchte ich näher betrachten. Zuerst sage ich etwas zu seiner Biographie.

Biographie des Autors: Braun, Volker, geboren am 7. 5. 1939 in Dresden; Lyriker und Dramatiker, auch Prosaschriftsteller. Braun war nach dem Abitur zunächst Druckereiarbeiter in Dresden, 1958/59 Tiefbauarbeiter im Kombinat Schwarze Pumpe, 1959/60 nach Ausbildung als Maschinist im Tagebau Burghammer tätig; 1960/64 Studium der Phil. in Leipzig; 1965/66 Dramaturg beim Berliner Ensemble; seit 1972 Mitarbeiter des Dt. Theaters Berlin, wohnt in Berlin; erhielt 1964 die Erich-Weinert-Medaille, 1971 den Heinrich-Heine-Preis. Braun zählt zu den profiliertesten jüngeren Lyrikern der DDR: ein Chronist und aktivierender Wegbereiter seiner am Aufbau des Sozialismus beteiligten Generation. Der jugendlich forcierte, oft subjektiv übersteigerte, von satirischer Zuspitzung, Verfremdung und Pathos gleicherweise geprägte Stil, der frische, oft hemdsärmelig provozierende Ton seiner ersten Gedichte, ihre drastisch-plastischen, die Welt der Baustellen und auch die moderne Technik einfangenden Bilder haben vor allem bei der Jugend Anklang gefunden. Brauns burschikose Anrufe, das Ungestüm seiner Sprache erinnern an Majakowski (wie dieser hat er eine Vorliebe für das lange Gedicht und für die Langzeile, die er reimlos einsetzt), seine analytischen Nachdenklichkeit und aussparende Didaktik an Brecht, dessen „Veränderungsbesessenheit“ er aufnimmt. Brechts „Kriegsfibel“ ist auch das Vorbild für Brauns gereimte, den amerikanischen Imperialismus attackierende und demaskierende Vierzeiler des Bandes „ Kriegs-Erklärung“ (1967). Der Gedichtszyklus „Lagebericht“, der Braun „als einen politischen Dichter von hohem geistigen und ästhetischen Niveau“ ausweist, lässt einen Reifeprozess erkennen: Gegenüber der anfangs starken Überbetonung des lyrischen Ich wird eine engere Verbindung mit dem dialektischen Entwicklungsprozess der sozialistischen Gesellschaft hergestellt. Durch die philosophische Durchdringung seiner Gegenstände und die Identifikation mit den arbeitenden Menschen gelingt Braun – weltanschauliche Weite reizvoll mit eigenwillig formulierter Spiegelung von Gegenständlichem vereinend – ein „Gegenentwurf zur Universalisierung und Vergottung der Entfremdung“. In dem Lyrikband mit dem programmatischen, an Klopstocks Revolutionsode anknüpfenden Titel „ Wir und nicht sie“ (1970) stellt Braun, das Heute als Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft künstlerisch wertend, die Überlegenheit der gesellschaftlichen Entwicklung der DDR gegenüber der BRD überzeugend heraus. (…) Entfaltung der Individualität zur sozialistischen Persönlichkeit ist auch der Gegenstand des ersten Prosabandes, „Das ungezwungene Leben Kasts“ (1973), der drei autobiographisch getönte novellistische Berichte aus den Jahren 1959, 1964 und 1968 enthält und die Dialektik von Individuum und Gesellschaft mit unverkennbarem Willen zur revolutionären Veränderung des Lebens in einer sinnlich-anschaulichen, eigenwillig abgerissenen Prosa greifbar macht. (Quelle: Meyers Taschenlexikon: Schriftsteller der DDR, S. 74-75)

„Mein Haus ist schwarz und leer“ ist ein kurzes Gedicht und besteht aus zwei Strophen, jede Strophe umfasst je vier Verse. Das Gedicht hat zum Thema die Zerstörung der deutschen Städte durch den Zweiten Weltkrieg. In der ersten Strophe verarbeitet Volker Braun ein Kindheitserlebnis. Er wurde 1939 in Dresden geboren und erlebte mit sechs Jahren die Zerstörung seiner Heimatstadt durch einen Bombenangriff. Wenn er also schreibt: „Mein Haus ist schwarz und leer./Drin wohnt der Krieg zwei Stunden.“, so will er verdeutlichen, wie schnell der Krieg alles zerstören kann, was die Menschen sich vielleicht ihr Leben lang hart aufbauen mussten. „Mein Haus“ kann symbolisch nicht nur für Wohnung stehen, sondern auch für Heimat und Familie, und die Adjektive „schwarz“ und „leer“ stehen für Tod, Trauer und Verlust. Mit zwei weiteren Versen der ersten Strophe: „Heute in zwei Sekunden/leistet der Krieg mehr.“ will er verdeutlichen, dass die Ausmaßen eines Krieges von heute mit den modernsten Waffen viel verheerender wären, als von 1945, und bringt das mit dem Zeitvergleich von zwei Stunden und zwei Sekunden in Ausdruck. Durch die Verben

„wohnen“ und „leisten“ erscheint der Krieg wie eine Person, die man aufhalten kann und soll. Dieser Appell wird in der zweiten Strophe ganz deutlich ausgesprochen. Nachdem Braun aufgrund von eigener schlimmen Erfahrung den Krieg verurteilt hat, wendet er sich an die Kinder, als an die heranwachsende Generation, und appelliert an sie mit folgenden Versen: „Kinder, lasst den Krieg/Nie ins Haus herein!“ Es ist eine deutliche Aufforderung an die junge Generation, sich nie auf einen Krieg einzulassen oder den Krieg zu verhindern, damit ihr Zuhause, ihre Heimat und ihre Familien nicht zerstört oder ausgelöscht werden können. Die letzten zwei Verse der zweiten Strophe: „Heute in einer Sekund’/Blieb da nicht ein Stein.“ unterstreichen noch einmal die Mahnung des Dichters, dem Krieg zu wehren. Die zwei Sekunden werden nämlich auf nur noch eine Sekunde verkürzt und dadurch soll jedem eigentlich klar sein, wie blitzschnell der Mensch durch den Krieg alles verlieren kann. Der Appell des Gedichtes ist ganz klar, es ist eine Aufforderung und Mahnung an die Kinder, alles für den Weltfrieden zu tun. Man muss auch bedenken, dass 1990, als dieses Gedicht in der Zeitschrift Frösi gedruckt wurde, 45 Jahre nach dem Kriegsende vergangen waren.

2.2. Prosa

2.2.1. Märchen

In dem Jahrgang 1990 gibt es insgesamt drei Märchen: „Als Wind und Sonne stritten“ von Götz R. Richter und „Der Habgierige“ von Gabriella Billege in Frösi 2/90, und „Rudolf mit der roten Nase“ von Sybille Durian in der Ausgabe 12/90. Bei allen drei Märchen handelt es sich um Übersetzungen.

„Rudolf mit der roten Nase“ ist eine Nacherzählung eines amerikanischen Weihnachtsmärchens. Das Märchen handelt von Santa Claus, seiner Werkstatt und seinen Renntieren. Über die Autorin habe ich leider keine Biographie finden können, obwohl sie eine bekannte Kinderbuchautorin der DDR war.

Bei dem Märchen „Als Wind und Sonne stritten“ handelt es sich um ein Märchen der Swahili, nacherzählt von Götz R. Richter.

Biographie des Autors: Richter, Götz R(udolf), geboren am 1. 8. 1923 in Kleinröhrsdorf (b. Radeberg/Sachsen); Roman- und Kinderbuchautor. Richter, Sohn eines Glashüttenarbeiters, ging mit 14 Jahren zur Handelsmarine; drei Reisen nach Afrika; 1939/41 Hilfsarbeiter, dann Chemiearbeiter; 1941/45 Soldat bei der Kriegsmarine; danach Landarbeiter; freischaffender Maler; 1948/55 Lehrer, begann Kurzgeschichten, Erzählungen und Reportagen für Zeitschriften zu schreiben; lebt jetzt als Schriftsteller in Großenhain (Sachsen); Alex-Wedding-Preis 1972. – In seinem ersten Buch „Najok, der Perlentaucher“ (1952), berichtet Richter in abenteuerlicher Handlung und mit unaufdringlicher erzieherischer Absicht (die auch seine folgenden Bücher kennzeichnet) von der Versklavung und Ausbeutung der „Farbigen“. Das „Buch einer großen Fahrt“, „Schiffe, Menschen, fernes Land“ (1956), schildert die Entwicklung eines jungen Seemanns, der auf einer Afrikareise die Erlebnisse der Schiffsmannschaft teilt, sich gegen nazistischen Drill wendet und sich bewährt. Hauptgegenstand der literarischen Arbeiten von Richter wurde vor allem das Afrika von heute. In der „Savvy-Trilogie“ stellt er dar, wie die brutale Ausbeutung und Unterdrückung der Afrikaner in Angola zum bewaffneten Aufstand gegen das Kolonialregime führt. (Quelle: Meyers Taschenlexikon: Schriftsteller der DDR, S. 453-454)

Es ist ein sehr kurzer Text und nimmt knapp ein Viertel einer DIN A4 Seite ein. Die Sätze sind einfach und klar aufgebaut und meist kurz gehalten, um von Kindern besser verstanden zu werden. Es gibt kaum Adjektive, aber der Text ist angereichert mit einigen Dialogen, durch die sehr aussagekräftige Bilder entstehen. Es gibt auch eine klare Gliederung in Anfang, Mittelteil und die Schlussszene, die durch eine Pointe unterstrichen wird. Zuerst wird die Ausgangssituation geschildert: Die Sonne hat viele Kinder und Enkel und gerät mit ihrem Sohn, dem Wind, in einen Streit, weil der Sohn sich erdreist, sich als der Stärkere von beiden zu bezeichnen. Als Beweis seiner Stärke will er einen zufälligen Passanten auf der Erde dazu zwingen, seinen Mantel auszuziehen. Im Mittelteil kommt es zu der Auseinandersetzung zwischen Mutter und Sohn, also zwischen der Sonne und dem Wind. Zuerst stellt der Sohn seine Stärke unter Beweis und versucht mit aller Kraft und Gewalt, dem Mann auf der Erde seinen Mantel zu zerreißen, was ihm jedoch misslingt. Beschämt kehrt er zu seiner Mutter zurück. In der Schlussszene stellt die Mutter ihre Stärke unter Beweis, wirft ihre Strahlen auf die Erde herunter, dem Mann wird es zu heiß und er zieht den Mantel freiwillig aus. Die Pointe der Geschichte lautet: „’Siehst du’, sagte die Sonne zu ihrem Sohn, dem Wind. ’Der Mensch braucht nicht die Gewalt. Er hat Einsicht.’“ Bei der Interpretation dieses Märchens muss man der Biographie des Autors Beachtung schenken. Richter hat in seinem Leben drei große Reisen nach Afrika unternommen und Hauptgegenstand aller seiner Werke ist Afrika von „heute“ (1974). Die brutale Ausbeutung, Versklavung und Unterdrückung der Afrikaner und deren Aufstände gegen das Kolonialregime durchziehen wie ein roter Faden alle seine Werke. Auch bei diesem Märchen wird es praktisch deutlich, dass im Streit zwischen zwei Weltmächten, diejenige Macht gewinnt, die mit „Überzeugung“ und nicht mit „Gewalt“ vorgeht. Wie der Mann sich gegen den Wind stemmt und sich noch fester in seinen Mantel einhüllt, so wehren sich auch die Menschen immer gegen die Gewalt. Aber genauso wie die Sonne den Mann schließlich davon überzeugen kann, seinen Mantel freiwillig auszuziehen, so folgen auch die Menschen bestimmten Anweisungen freiwillig, wenn man sie davon überzeugt hat. Dieses Märchen ist eine deutliche Absage an eine aktive Gewalt. Aber man könnte den Text auch so interpretieren, dass die Sonne eine passive Gewalt anwendet, indem sie den Mann durch ihre Überzeugungskraft dazu zwingt, das zu tun, was sie will, ihn aber denken lässt, dass er das tut, was er will. Der Vorgang wird als „Einsicht“ beschrieben. Mit Überzeugungskraft und „richtigen“ Mitteln kann man die Menschen zu fast allem bewegen und sogar zwingen.

Bei dem zweiten Märchen „Der Habgierige“ handelt es sich auch um ein Volksmärchen, übersetzt von Gabriella Billege. Es hat zum Thema den Gegensatz zwischen Arm und Reich. Dieser Text nimmt eine halbe DIN A4 Seite ein, besteht aus klaren und einfachen Sätzen und teilt sich in Anfang, Mittelteil und Schlussszene auf. Zuerst wird die Ausgangssituation beschrieben. Ein sehr armer Fischer, der nicht mal ein Stück Brot im Haus hat, aber so viele Kinder, dass er sie nicht mehr zählen kann, geht jeden Tag an den Fluss Drava zum Angeln, damit er seine Familie irgendwie durchbringen kann. Eines Tages fischt er einen goldenen Ring aus dem Fluss heraus und überbringt ihn als Geschenk dem König. Dafür bekommt er soviel Geld und Silber, wie er auf seinem Rücken nur tragen kann. Zu Hause angekommen, schickt er einen seiner vielen Söhne zu seinem Bruder, um eine Waage zu holen. Und an dieser Stelle entsteht der Konflikt. Der reiche und geizige Bruder wird misstrauisch, da er genau weiß, in welchen ärmlichen Verhältnissen sein Bruder lebt, und greift zu einer List: er schmiert die Waage mit Pech ein und bemerkt später eine Silbermünze am Pech kleben. Gemeinsam mit seiner Frau geht er zu seinem armen Bruder und stellt ihn zur Rede. Da der Fischer weiß, wie habgierig und lieblos sein Bruder ist, beschließt er, ihm einen Streich zu spielen und erzählt ihm, dass er dem König eine Katze geschenkt hätte, da es im Palast so viele Mäuse gäbe, dass sie sogar schon dem König die Ohren anbeißen würden. Daraufhin verkauft der reiche Bruder seinen gesamten Besitz und kauft dafür einen großen Wagen voll Katzen. In der Schlussszene bringt der geizige Bruder die Katzen in den Palast, die aber dann den König angreifen. Daraufhin wird der Habgierige mit seiner Frau aus dem Palast gejagt und kommt so zu keinem Reichtum.

Dieses Märchen arbeitet stark mit den gängigen Klischees: der arme Bruder besitzt nur die guten Charaktereigenschaften. Er geht arbeiten, um seine Familie zu ernähren, und er behält den goldenen Ring nicht für sich, weil er für ihn eigentlich keinen Nutzen hat, sondern tauscht ihn gegen Geld ein, um seine Familie durchzubringen. Und obwohl der Arme soviel Silber und Geld bekommt, wie er nur tragen kann, wird er trotzdem nicht reich, weil er auch so viele Kinder hat, dass er sie nicht mehr zählen kann. Aber man kann mit Sicherheit sagen, dass die Familie jetzt nicht mehr hungern muss, vielleicht sogar wohlhabend ist und der arme Mann seine guten Charaktereigenschaften trotzdem behält, weil eben kein Überfluss da ist. Sein reicher Bruder verkörpert all die schlechten Eigenschaften, er ist geizig, habgierig, lieblos und will immer mehr, obwohl er schon jetzt im Überfluss lebt. Weil er nicht mit dem zufrieden ist, was er besitzt, sondern danach greift, was ihm eigentlich nicht zusteht, wird er auch bestraft und zwar mit Armut, damit er zuerst seinen Charakter ändert und vielleicht dann auch mit dem Wenigen zufrieden sein wird, was er hat. Die Guten werden immer siegen, während die Bösen immer bestraft werden.

2.2.2. Fabeln

In dieser Ausgabe gibt es zwei Fabeln, die ich beide interpretieren möchte: „Der streitsüchtige Ziegenbock“ von Thea Woboditsch ist in der Ausgabe 1/90, „Das listige Kaninchen“ von Helmut Berger in der Ausgabe 5/90 erschienen. Beide Fabeln sind kurz, nehmen knapp eine Spalte für sich in Anspruch, und sind gekennzeichnet durch einen klaren Aufbau und eine einfache Sprache. Tiere treten als handelnde Personen auf und symbolisieren bestimmte Charaktereigenschaften. Zum Schluss der Geschichte kommt dann die Moral. Über beide Autoren bzw. Übersetzer konnte ich keine Biographien finden.

Bei der ersten „Der streitsüchtige Ziegenbock“ handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Russischen von Thea Woboditsch. Der Plot ist schlicht: In einem Walde lebt ein Ziegenbock mit riesigen Hörnern, der alle Tiere des Waldes in Streit und Rauferei verwickelt und ihnen auch absichtlich Böses zufügt, bis ihm schließlich alle aus dem Weg gehen. Eines Tages kommt ein heftiges Unwetter auf, ein Blitz schlägt auf die Erde ein und anstelle eines Flüsschens entsteht eine abgrundtiefe Schlucht. Alle Tiere des Waldes verstecken sich vor der drohenden Naturgefahr, nur der Ziegenbock nicht. Stattdessen verlangt er auch von der mächtigen Sonne, dass sie ihm aus dem Weg gehen sollte, sieht dabei nicht den Weg unter seinen Füßen und stürzt blind in den bodenlosen Abgrund.

Bekanntlich symbolisiert ein Ziegenbock einen sturen Menschen, der auf niemanden hört und alles besser weiß. In diesem Fall handelt es sich auch um einen Einzelgänger, der sich gegen die Gemeinschaft auflehnt und gegen den Strom fließt. Im Gegensatz dazu hält die Gemeinschaft immer zusammen, besonders bei drohenden Gefahren, die man nur in der Gemeinschaft überstehen kann, was der Fall „Ziegenbock“ auch beweist. Durch seine Sturheit und Besserwisserei ist der Ziegenbock so verblendet, dass er die drohende Gefahr nicht sieht und schließlich umkommt. Und er will sogar noch mehr, er will die Sonne verdrängen, die ein Symbol für viele Sachen ist, darunter auch für Leben und Wärme, aber auch für Zerstörung und die höchste Macht. Die Moral der Geschichte ist im letzten Satz erhalten: „Vielleicht ist dem Ziegenbock ganz recht geschehen, aber es wäre gut, aus seinem Schicksal zu lernen: Wenn dir alle aus dem Wege gehen, dann bedenke, ob du auf dem richtigen bist…“

Diese „ …“ sollen die Kinder zum Nachdenken anregen. Das Schicksal des „Ziegenbocks“ ist gewiss traurig, aber man soll daraus auch was lernen, nämlich, dass man sich an die Gemeinschaft anpassen soll und sich nie dagegen auflehnen und gegen den Strom fließen darf. Man soll das eigene Verhalten überprüfen und Charaktereigenschaften, die denen eines „Ziegenbocks“ entsprechen, besser unterdrücken oder beseitigen, damit einem nicht genauso ergeht wie dem „Ziegenbock“.

Bei der zweiten Fabel „Das listige Kaninchen“ handelt es sich um eine Übersetzung von Helmut Berger. Diesmal treten ein Kaninchen, eine Elefant und ein Flusspferd als handelnde Figuren auf. Der Elefant und das Flusspferd verkörpern durch ihre körperliche Größe Macht und Stärke, während das Kaninchen eher für die Kleinen und Schwachen steht. Eines Tages schlägt das Kaninchen dem Elefanten Freundschaft vor, aber das große Tier schlägt das Angebot mit einer spöttischen Bemerkung aus. Daraufhin will das Kaninchen in einem Wettkampf beim Tauziehen seine Kraft unter Beweis stellen, und der Elefant ist damit einverstanden. Kurz danach unterbreitet das Kaninchen dasselbe Angebot einem Flusspferd und wird von diesem ebenfalls verspottet. Es fordert das Flusspferd zu einem Wettkampf unter denselben Bedingungen heraus und behauptet, dass es gewinnen würde. Als der vereinbarte Tag für den Kampf kommt, gibt das Kaninchen den beiden Riesentieren je ein Ende des Taues und lässt sie an einem sehr langen Strick ziehen, so dass sich die beiden Tiere aber nicht sehen können. Das Kaninchen selbst sieht versteckt dabei zu und lacht zufrieden.

Diese Fabel setzt sich für die Kleinen und Schwachen ein und zeigt, dass körperliche Größe und Stärke noch lange kein Beweis für geistige Überlegenheit sind. In diesem Fall ist es das Kaninchen, das durch seine List die beiden anderen Tiere austrickst. Diese Fabel sagt aus, dass man sich nicht vom äußeren Bild täuschen lassen darf, sondern dass man bei der Auswahl von Freunden vor allem auf die inneren Werte achten soll. Denn die Dummheit der Großen kann durch die Schlauheit der Kleinen leicht ausgenutzt werden.

2.2.3. Sagen

In der gesamten Ausgabe gibt es nur eine einzige Sage, die in der Ausgabe 11/90 zu finden ist. Es handelt sich dabei um die bekannte antike Sage von Dädalus und seinem Sohn Ikarus. Kurz zum Inhalt: Der Baumeister Dädalus und sein Sohn Ikarus werden von König Minos auf der Insel Kreta gefangen gehalten. Da eine Flucht zu Lande oder zu Wasser unmöglich ist, bastelt Dädalus für sich und seinen Sohn Flügel aus Vogelfedern und Wachs. Der Vater fliegt voraus und ermahnt seinen Sohn, er soll ihm auf halber Höhe folgen und weder zu tief noch zu hoch fliegen, sonst kommt er um. Natürlich hört der Sohn nicht auf seinen Vater, fliegt zu hoch, die Sonne schmilzt das Wachs und Ikarus verliert seine Flügel, stürzt ins Meer und ertrinkt. Meiner Meinung nach könnte man diese Sage aus zwei Gründen ausgewählt haben. Zum einen sollen die Kinder zum Gehorsam ihren Eltern gegenüber erzogen werden, denn sonst könnten ihnen schlimme Sachen passieren, und zum anderen soll es eine Mahnung an alle sein, nicht nach der „Sonne“ zu greifen. Hochmut kommt vor dem Fall, und jeder soll seinen ihm zugewiesenen Platz wissen. Außerdem gelten die Sagen der Antike und des Altertums als Kulturgut, das den Kindern vermittelt werden sollte.

2.2.4. Textauszüge

Es gibt insgesamt fünf Textauszüge aus bekannten Kinderbüchern in dieser Ausgabe: „Im Zeichen des Regenbogens“ von Hans Bentzien in 1/90, drei Auszüge aus dem Kinderbuch „Der Rebell von Kölln“ von Bodo Schulenburg in 1/90, 2/90 und 3/90, und „Primel Schwindula“ von Sybille Durian in 9/90.

„Im Zeichen des Regenbogens“ ist ein Auszug aus dem Kinderbuch „Im Zeichen des Regenbogens“ von Hans Bentzien. Kurz zu der Biographie des Autors.

Biographie des Autors: Bentzien, Hans, geboren am 4.1.1927 in Greifswald, 1944 Mitglied der NDAP, 1946 Mitglied der SED, Neulehrer, Studium der Gesellschaftswissenschaften in Jena; tätig in verschiedenen Ämtern der SED-Kreis- und Bezirksleitung; 1955-1958 Studium an der Parteihochschule, anschließend Mitglied der Kulturkommission beim Politbüro des ZK der SED; war Kulturminister der DDR, bis er wegen „Sabotage der Parteibeschlüsse“ 1966 abgesetzt wurde. Danach wurde er Verlagsleiter bei „Neues Leben“ und anschließend stellvertretender Vorsitzender des staatlichen Komitees für Fernsehen. 1989/90 war er letzter Fernsehintendant der DDR. Er veröffentlichte mehrere Fernsehspiele, historische Bücher und seine Memoiren „Meine Sekretäre und ich“. (Quelle: Internet)

Zum Thema seines Buches hat der Autor den Bauernaufstand auf dem „Schlachtberg“ unter der Führung von einem gewissen Müntzer gewählt. Kurz zum Inhalt: Die Bauern bauen eine Wagenburg auf dem Hausberg, um sich vor Angriffen der Landsknechte zu schützen. Der Landgraf Philipp vereinigt sich mit anderen Edelleuten, um den Bauernaufstand zu unterdrücken. Am 15. Mai werden die Bauern vor eine Entscheidung gestellt, entweder liefern sie ihren Anführer mit seinen Anhängern aus und werden verschont oder sie müssen alle sterben. Die Bauern entscheiden sich natürlich für ihren Anführer Müntzer, erhalten einen Überraschungsangriff von der Armee des Landsherrn und werden alle abgeschlachtet.

„Primel Schwindula“ ist ein Auszug aus dem Kinderbuch „Primel Schwindula“ von Sybille Durian, dessen Held Baron Münchhausen seine Abenteuer erzähl. Zum Inhalt: Baron Münchhausen kommt auf seinen Reisen in den Orient, wo er an den Hof des Kalifen eingeladen wird, wo er seine Lügengeschichten erzählt. Der Bruder des Kalifen will den Baron für seine Lügen straffen, doch der Baron sagt darauf, dass auch Lügen ihren Sinn haben. Daraufhin schließen der Baron und der Bruder des Kalifen eine Wette: der Baron soll beweisen, dass Lügen einen Sinn haben, oder er kommt ins Gefängnis. Dem Baron gelingt es, seinen Gegner zu überlisten und er kommt heil davon.

Die drei weiteren Texte, die ich auch näher betrachten möchte, sind Auszüge aus dem Kinderbuch „Der Rebell von Kölln“ von Bodo Schulenburg.

Biographie des Autors: Schulenburg, Bodo, geboren am 28. 2. 1934 in Potsdam; Kinderbuchautor, Verfasser von Kinderfilmen und –hörspielen. Schulenburg, Sohn eines Angestellten, besuchte nach der Oberschule die politische Offiziersschule der NVA; Mitarbeiter im MfK, danach Redakteur, jetzt Regisseur im DEFA-Studio für Dokumentarfilme; 1971 Erich-Weinert-Medaille; lebt in Berlin. Schulenburg will mit seinen Arbeiten aktuelles und historisches Geschehen für Kinder im Erstlesealter erschließen und lebendig machen: „ Unternehmen Geisterbahn “ (1968) schildert Leben und Kampf Fritz Schmenkels, des deutschen Kommunisten, der im gemeinsam mit sowjetischen Partisanen geführten antifaschistischen Kampf sein Leben ließ. In der Bilderbuchgeschichte „ Der fliegende Dino“ (1971) erzählt Schulenburg humorvoll von einem Dinosaurier, der seinen

Platz im Museum verlässt, um wie die ABC-Schützen in die Schule zu gehen; in den „Geschichten vom Pflaumengarten“ (1973) macht er seine Leser kindgemäß und in poetischer Anschaulichkeit mit Epochen des Klassenkampfes in unserem Jahrhundert bekannt. Das Bestreben der Wissens- und Tatsachenvermittlung liegt auch seinen Kinderfilmen und –hörspielen zugrunde. (Quelle: Meyers Taschenlexikon. Schriftsteller der DDR. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1974, S. 499)

Die drei Texte werden jeweils in der Fortsetzung in der nachfolgenden Ausgabe abgedruckt und jeder Ausschnitt umfasst, Illustrationen eingeschlossen, zwei Seiten. Die Überschriften der Folgen lauten: „Gegeben am Tage Schlag zu!“, 1.Folge: „Der Fehdebrief“; „Gegeben am Tage Schlag zu!“, 2.Folge: Die Nacht von Marzahna; „Gegeben am Tage Schlag zu!“, 3. Folge: „Nie sah ich einen Gerechten verlassen!“. Schulenburg hat die historische Figur von Hans Kohlhase aus alten Chroniken in seinem Kinderbuch literarisch aufgearbeitet. Dabei gibt es einen kurzen Hinweis auf die Novelle „Michael Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist: „Im September 1810 legte der Dichter Heinrich von Kleist seine Novelle „Michael Kohlhaas – aus einer alten Chronik“ zum Druck vor. Der Dichter hatte seinen Pferdehändler Kohlhaas nicht am Schreibpult erfunden. Sein Titelheld hat ein historisches Vorbild. Über ihn soll hier erzählt werden.“ Ich werde in meiner Arbeit die beiden Texte nicht miteinander vergleichen, aber ich vermute, dass sie sich voneinander mehr oder weniger unterscheiden, da Schulenburg es für nötig gehalten hat, seine eigene Interpretation dieser historischen Figur niederzuschreiben.

Durch seine klare und einfache, aber auch sehr kräftige und bildreiche Sprache gelingt es Schulenburg eine große Spannung aufzubauen, die zum einen die Leser dazu anregen soll, weiter zu lesen, und zum anderen viele Gefühle weckt, besonders bei den Kindern. Dazu spielt natürlich noch die Tragik eine große Rolle. Zum Inhalt: Hans Kohlhase, um 1500 geboren, lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in der alten Berliner Schwesterstadt Kölln auf der Fischerinsel. Er ist nicht reich, aber ehrlich und fleißig, ein kleiner Krämer, der mit Lichten, Heringen und Honig handelt. Seine eigentliche Geschichte beginnt am 1. Oktober 1532, sieben Jahre nach der blutigen Niederschlagung des Bauernkrieges. Auf dem Weg zur Leipziger Herbstmesse macht er in Wellaune, einem kleinen Dorf, das dem sächsischen Landadligen, Günter von Zaschwitz gehört, halt und wird dort vom Burgvogt des Diebstahls von Pferden bezichtigt. Auf seinen Protest hin werden ihm die beiden Pferde weggenommen, bis er die Kaufpapiere vorgelegt hat. Das macht er auch einige Tage später, doch der Landadlige befiehlt seinen Knechten, Kohlhase zusammenzuschlagen und ihn ohne seine Pferde nach Hause zu schicken. Empört über diese Ungerechtigkeit schreibt Kohlhase einen Brief an den Kurfürsten und beschwert sich bei ihm, doch die Hilfe der Obrigkeit bleibt aus. Inzwischen läuft aber Kohlhases Geschichte durch ganz Berlin und die Bauern und Handwerker stellen sich auf seine Seite. Kohlhase verfasst daraufhin einen Fehdebrief am 13. März 1534, in dem es heißt: „… ich will auch rauben und brennen, hinwegführen und schatzen, bis mir Günter von Zaschwitz für das große mir zugefügte Unrecht, für seine Bezichtigung und die mir angetane Schmach genügend Abtrag geleistet hat, mir auch mein Schaden, den ich danach überall genommen habe, in Billigkeit erstattet ist.“ Diesem folgt die Drohung, den Adligen samt seinem Schloss zu verbrennen. Dieser Fehdebrief wird an Kirchentore und Dorfeichen angeschlagen. Kurz darauf kommt es zum ersten Kampf auf dem Schmöckwitzer Werder. Kohlhase und seine Gefährten, Bauern und Handwerker, nehmen Georg Reiche, einen Seidenhändler aus Wittenberg, gefangen und nehmen sein Hab und Gut in Beschlag. Daraufhin kommt es zu einer Schlacht zwischen den Bauern und den Söldnern von Junker Wolf von Birkholz, bei der die Bauern als Sieger hervortreten. Auf Hans Kohlhase wird ein Kopfgeld ausgesetzt. Doch während des Kampfes wird ein Freund von Kohlhase, Stefan Muckbart, gefangen genommen, gefoltert und schließlich getötet. In der Nacht überfallen Kohlhase und seine Gesellen das Dorf Marzahna, in der Nähe von Wittenberg, wo sich der Junker Wolf von Birkholz mit seinen Söldnern verstecken, töten den Junker, brechen in die Häuser der reichen Bauern ein, plündern und brandschatzen. Daraufhin wird in der ganzen Mark Brandenburg eine Jagd auf Kohlhase und seine Anhänger veranstaltet. Doch aus der Bevölkerung kommen keine Hinweise, weil alle ärmeren und unterdrückten Schichten auf der Seite des Rebellen stehen und sich auch nicht vom hohen Kopfgeld verblenden lassen. Während Kohlhase weiterhin reiche Kaufleute überfällt und entführt und die Herrschaftshäuser plündert und in Brand steckt. Doch schließlich wird Kohlhase durch eine List des Kurfürsten verhaftet und am 22. März 1540 hingerichtet. Dazu kommt es, als hundert seiner treuen Anhänger in die Gefangenschaft geraten und hingerichtet werden sollen. Daraufhin überfällt Kohlhase einen mit Silber beladenen Kastenwagen, der unterwegs zum kurfürstlichen Schloss ist, und schreibt an den Herrscher einen Brief, in dem er ihm den Tausch vorschlägt, Silber gegen das Leben seiner Anhänger. Der Kurfürst lässt ausrichten, er sei zu Verhandlungen bereit und verspreche Kohlhase sicheres Geleit. Doch es stellt sich als eine Lüge heraus, die zum Tod des Rebellen von Kölln führt.

Bei der Interpretation dieser Textauszüge muss man, meiner Meinung nach, ebenfalls die Biographie des Autors beachten. Schulenburgs Bücher, die er fast ausschließlich für die Kinder im Erstlesealter schrieb, zeichnen sich durch Klassenkampf, Widerstand und Rebellion der unterdrückten Klasse gegen ihre Unterdrücker, Kampf der Kommunisten gegen Kapitalisten, Kampf der Partisanen gegen die Faschisten aus. Dabei verarbeitete der Autor ausschließlich historische Figuren literarisch, also Personen, die wirklich gelebt haben und nachweisbar sind. Dabei muss man bedenken, dass historische Personen und Ereignisse mehr Vertrauen erwecken als fiktive. So wird auch die Glaubwürdigkeit der Geschichte von Hans Kohlhase durch die genaue Angabe von Daten und Orten unterstrichen. Interessant finde ich die Charakterisierung der Hauptfigur: Hans Kohlhase ist ein ehrlicher und fleißiger Mann, ein hart arbeitender Bürger, der sich mehr schlecht als recht über Wasser hält. Sein Geschäft läuft schlecht und um seine Familie ernähren zu können, muss er sein Haus, Hof und Weinberg verpfänden. Hier wird wiederum mit einem Klischee gearbeitet. Obwohl der ehrliche Mann so hart arbeitet und sich für seine Familie aufopfert, bringt er es in seinem Leben zu keinem Wohlstand und wird dadurch noch von reichen Adligen, die in Saus und Braus leben, unterdrückt, ausgeraubt und ungerechterweise eines Diebstahls bezichtigt. Eben aufgrund dieser Ungerechtigkeit entwickelt sich der brave Bürger zu einem Rebell, der raubt, brandschatzt und mordet. Die Reichen sind also selbst an allem Schuld. Hätten sie den armen Mann weiter in Frieden und Ruhe sein Leben leben lassen, wäre es zu diesem Aufstand wahrscheinlich nie gekommen, aber durch die Verletzung seiner Ehre haben sie das Fass zum Überlaufen gebracht. Der brave Bürger entwickelt sich zum „Robin Hood“. Dabei wird seine Vorgehensweise dadurch legitimiert, dass er sich ja nur gegen die „Ungerechtigkeit“ auflehnt und „göttliche Gerechtigkeit“ auf Erden wiederherstellen will. Jede erneute Hinrichtung eines Adligen wird als die Strafe für sein „Unrecht“ legitimiert. Kohlhase geht auch noch weiter. Wenn es ihm zuerst darum ging, das ihm zugefügte Unrecht zu rächen, so entwickelt er im Laufe der Zeit eine Vision von der „Wiederherstellung göttlicher Gerechtigkeit auf Erden“, was soviel heißt wie, Reichtum und Unterdrückung abschaffen, alles gerecht unter allen aufteilen und in Frieden glücklich weiter leben. Auch wird das Verhältnis von Kohlhase zu seinen Gesellen als kameradschaftlich und edel beschrieben. Seine Anhänger lassen sich für ihn und für seine Idee foltern und töten, und Kohlhase selbst wird ja gerade dadurch gefangen genommen, weil er sich für seine Anhänger, denen der Tod droht, einsetzt. Auf der Anklagebank beteuert Kohlhase seine Unschuld: „Ich nehme nichts zurück. Ich klage die Herrschenden der Willkür und der Rechtsbrechung an!“ Man soll die Armen vor der Willkür der Reichen, die Unterdrückten vor dem Unrecht durch die Unterdrücker schützen.

Eigentlich finde ich die Aussage dieser Textpassagen eher erschreckend, denn den Kindern wird vermittelt, dass man für eine „gerechte“ Sache sogar über „Leichen“ gehen darf. Denn obwohl Hans Kohlhase selbst im Morden als edel und gerecht dargestellt wird, so macht er doch nichts anderes als die Menschen, gegen die er sich auflehnt, nur wird der Spieß diesmal umgedreht.

2.3. Geschichten

2.3.1. Alltagsgeschichten

Bei den Alltagsgeschichten handelt es sich um zwei Geschichten von Hans-Joachim Riegenring, die jeweils in Fortsetzung abgedruckt sind und eine ganze DIN A4 Seite einnehmen.

Biographie des Autors: Riegenring, Hans-Joachim, 1924 in Berlin geboren, lebte seit 1930 zunächst in Eggersdorf, dann in Petershagen, studierte Musik und schrieb für das Satireblatt „Eulenspiegel“, später blieb er bei der Schreiberei, verfasste Drehbücher, Kurzgeschichten, Chansons und Bühnenstücke. 1990 wurde er Chefredakteur der Dorfzeitung „Das Doppeldorf“ in Petershagen-Eggersdorf. Gestorben 2002. (Quelle: Internet)

Der Titel der ersten Geschichte lautet „Das Monster im Hinterhof“. Schon allein durch diesen Titel wird die Neugierde der Kinder geweckt, die aber zum Schluss feststellen müssen, dass keine Monster in der Geschichte auftauchen, sondern eine vergrabene Mülldeponie. Es wird eine typische Alltagssituation beschrieben, aber die Spannung, es könnte immer noch ein Monster auftauchen, bleibt bis zum Schluss erhalten. Die Geschichte wird aus der Sicht eines kleinen Jungen erzählt, eines Ich-Erzählers, der von den Alltäglichkeiten aus seiner Nachbarschaft berichtet und den Leser ab und zu direkt anspricht und ihm Fragen stellt. Hauptsächlich besteht diese Geschichte aus vielen Dialogen und wenigen Beschreibungen. Zum Inhalt: An einem schönen Frühlingstag versammelt sich die ganze Nachbarschaft, um den großen Schuttberg auf dem Hof wegzuräumen, der entstanden ist, weil mehrere Wohnungen renoviert wurden. Dabei überlegt man sich, was man nun aus dem frei gewordenen Platz machen sollte. Jede Person denkt dabei hauptsächlich nur an sich und macht dementsprechend auch Vorschläge; zwei vierzehnjährige Mädchen wollen eine Tanzfläche für die Disko haben, ein etwas jüngerer Junge einen Trainingsplatz für BMX-Räder, die eine Frau möchte lieber einen Trockenplatz für die Wäsche haben, während eine andere für einen kleinen Garten plädiert, einem Mann schwebt der Traum von einer Minigolfanlage vor. Schließlich schlägt der Vater des Ich-Erzählers vor, einen Swimmingpool an der Stelle des Schrotthaufens zu machen, damit alle aus der Nachbarschaft etwas davon haben. Ich habe es bereits angedeutet, worum es in der Geschichte geht, um Zusammenhalt, Gemeinschaft und auch um das Wohl der Gemeinschaft und nicht eines Einzelnen. Das wird auch durch das Personalpronomen „wir“ unterstrichen, „wir“ als Nachbarschaft, nicht „ich“ als einzelnes Individuum. Außerdem ist die Geschichte nicht ohne Ironie erzählt, es gibt Stellen, wo man schmunzelt und sogar lacht. Diese Ironie kommt im zweiten Teil der Geschichte besonders zum Ausdruck. Die Geschichte „Bratwurst und Regenschirm“ wird von demselben Ich-Erzähler berichtet. Der Junge hat sich einen Tag vor dem Hausfrühlingsfest, an dem die ganze Nachbarschaft teilnimmt, seinen Fuß verstaucht, kann nicht mithelfen oder mitfeiern und muss zusehen. Dabei grollt er die ganze Zeit, weil er ja ausgeschlossen ist: „Ich kann zusehen, wie sie sich amüsieren.“ Doch im Verlaufe des Festes, das in einem Desaster endet, stellt es sich für den Jungen als Glück heraus, dass er nur der

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Ende der Leseprobe aus 66 Seiten

Details

Titel
Zu den literarischen Texten in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR (Zeitschrift Frösi, Jahrgang 1990)
Hochschule
Universität Potsdam  (Universität Potsdam/ Institut für Germanistik/ Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Hauptseminar "Zu literarischen Texten in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR" WiSe 2005/2006
Note
1,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
66
Katalognummer
V119363
ISBN (eBook)
9783640236152
ISBN (Buch)
9783640238231
Dateigröße
718 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
In diesem Hauptseminar war selbständiges Arbeiten gefragt. Ich musste auf eigene Faust in Bibliotheken und Archiven recherchieren. Die Vorgehensweise und die einzelnen Schritte habe ich im Anhang festgehalten. Auch die Analyse und die Interpretation von Texten stammt von mir. Daher wurden auch fast keine Quellen verwendet.
Schlagworte
Texten, Kinder-, Jugendzeitschriften, Frösi, Jahrgang, Hauptseminar, WiSe
Arbeit zitieren
Magistra Artium Julia-Maria Warkentin (Autor), 2006, Zu den literarischen Texten in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR (Zeitschrift Frösi, Jahrgang 1990), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119363

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