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„Entsagst du, glaubst du?“ – Die Religion der Sachsen vor der Christianisierung

Das altsächsische Taufgelöbnis

Titre: „Entsagst du, glaubst du?“ – Die Religion der Sachsen vor der Christianisierung

Dossier / Travail , 2006 , 14 Pages , Note: 2,5

Autor:in: Philipp vom Stein (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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„Entsagst du, glaubst du?“, wurden die Sachsen anlässlich der christlichen Taufe gefragt. Der Apostel Paulus konnte über die Thessalonicher schreiben, dass sie sich „von den Götzenbildern, zu Gott bekehrt hatten“ (vgl. 1.Thess 1,9). So wurde auch von Seiten der Franken gefordert, dass sich die sächsischen Stämme von den heidnischen Göttern abwenden sollten, hin zu Gott. Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der schriftlichen Festhaltung dieser Forderung – dem sächsischen Taufgelöbnis.
Zunächst soll das Volk der Sachsen dargestellt werden. Die Kapitel drei und vier über „Sachsenmission“ sollen einen historischen Hintergrund schaffen, um das Taufgelöbnis (Kapitel 5) einzuordnen. Kapitel 6 bietet einen Exkurs über die Taufe, bevor dann die Religion der Sachsen im Kontrast zum Christentum besprochen werden soll. Den Abschluss bildet die Quintessenz.
Als besondere Hilfe stellte sich der Katalog „799 Kunst und Kultur der Karolingerzeit“ dar. Sowohl die darin enthaltenen Artikel von Arnold Angenendt „Angelsächsische Mission auf dem Kontinent“ und Peter Johanek „Der Ausbau der sächsischen Kirchenorganisation“, als auch die dort zu findende Besprechung des Taufgelöbnisses. Ebenso sind an dieser Stelle der schon ältere Aufsatz „Die Sachsenmission Karls des Großen und die Anfänge des Bistums Minden“ von Eckhard Freise und das Buch „Mission bis Millennium 313-1000“ von Angenendt zu erwähnen. Als Überblick steht Reinhard Schneiders Werk „Das Frankenreich“ (Oldenbourg Grundriss der Geschichte) zu Verfügung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die Sachsen
  • Die gewaltsame Sachsenmission Karls des Großen
  • Bewertung der Sachsenkriege
  • Das altsächsische Taufgelöbnis
  • Die Taufe
  • Die Religion der Sachsen
  • Quintessenz

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit untersucht das altsächsische Taufgelöbnis im Kontext der gewaltsamen Christianisierung der Sachsen unter Karl dem Großen. Sie beleuchtet die religiösen Praktiken der Sachsen vor der Christianisierung und setzt diese in Beziehung zur fränkischen Missionierungspolitik.

  • Die religiösen und politischen Strukturen der Sachsen vor der Christianisierung
  • Die gewaltsame Sachsenmission und ihre Auswirkungen
  • Das altsächsische Taufgelöbnis als Ausdruck der Konfrontation zwischen heidnischer und christlicher Religion
  • Die Rolle der Taufe im Prozess der Christianisierung
  • Der Vergleich zwischen der Religion der Sachsen und dem Christentum

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 2: Die Sachsen: Dieses Kapitel beschreibt die Sachsen vor ihrer Christianisierung, ihre politische Organisation und ihre Lebensweise, basierend auf antiken Quellen und Berichten im Zusammenhang mit der Christianisierung.

Kapitel 3: Die gewaltsame Sachsenmission Karls des Großen: Hier wird die gewaltsame Missionierung der Sachsen durch Karl den Großen im Zeitraum 772-804 dargestellt. Es werden wichtige Ereignisse wie die Zerstörung der Irminsul und die Massentaufen beschrieben, sowie die militärischen und politischen Strategien der Franken.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das sächsische Taufgelöbnis?

Es ist ein historisches Dokument, das die Absage der Sachsen an ihre heidnischen Götter (wie Wodan oder Donar) und das Bekenntnis zum christlichen Glauben im Rahmen der Missionierung festhält.

Wie verlief die Sachsenmission Karls des Großen?

Die Missionierung erfolgte gewaltsam im Zuge der Sachsenkriege (772–804) und war eng mit militärischer Unterwerfung und Massentaufen verknüpft.

Was war die Irminsul?

Die Irminsul war ein zentrales Heiligtum der Sachsen, dessen Zerstörung durch Karl den Großen den Beginn der gewaltsamen Christianisierung symbolisierte.

Welche Götter verehrten die Sachsen vor dem Christentum?

Die sächsischen Stämme praktizierten eine polytheistische Religion und verehrten germanische Gottheiten, denen sie im Taufgelöbnis ausdrücklich entsagen mussten.

Warum war die Taufe politisch so wichtig?

Die Taufe galt im Frankenreich als Akt der politischen Loyalität. Wer sich der Taufe entzog, galt als Rebell gegen die Herrschaft Karls des Großen.

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Résumé des informations

Titre
„Entsagst du, glaubst du?“ – Die Religion der Sachsen vor der Christianisierung
Sous-titre
Das altsächsische Taufgelöbnis
Université
University of Wuppertal
Cours
Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte: Herzog Widukind
Note
2,5
Auteur
Philipp vom Stein (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
14
N° de catalogue
V119397
ISBN (ebook)
9783640224883
ISBN (Livre)
9783640224890
Langue
allemand
mots-clé
Religion Sachsen Christianisierung Einführung Studium Geschichte Herzog Widukind
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Philipp vom Stein (Auteur), 2006, „Entsagst du, glaubst du?“ – Die Religion der Sachsen vor der Christianisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119397
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Extrait de  14  pages
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