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Das Stahlwerk Ilva und seine Entwicklung nach der Übernahme durch ArcelorMittal mit Fokus auf Italien

Titel: Das Stahlwerk Ilva und seine Entwicklung nach der Übernahme durch ArcelorMittal mit Fokus auf Italien

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 19 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Pierfrancesco Cassataro (Autor:in)

VWL - Industrieökonomik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In welcher Situation befindet sich das Stahlwerk Ilva und wie wird sich das Stahlwerk mit ArcelorMittal entwickeln? Dieses Problem trifft grundsätzlich den italienischen Staat, doch im Nachhinein auch den Stahlmarkt von Europa. Die Hausarbeit setzt sich mit der derzeitigen Problematik des größten Stahlwerks Europa auseinander. Dabei steht insbesondere der italienische Staat im Mittelpunkt.

Durch die jetzigen Schwierigkeiten vom Stahlwerk kommt es in Italien zu einer neuen wirtschaftlichen Krise. Das Stahlwerk von Taranto ist die Nummer 1 in der Schwerindustriebranche und ist einer der wichtigsten Punkte in der italienischen Wirtschaft. Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Problematik der jetzigen Situation des Stahlwerk IlVA zu verdeutlichen. Dazu zu beobachten, ob der niederländische und luxemburgischen Konzern ArcelorMittal das Stahlwerk aus Sicht des italienischen Staates verbessern wird oder in den Untergang zieht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Stahlwerk Ilva in Taranto

2.1. Die Geschichte des Stahlwerkes ILVA

2.2. In welcher Lage befindet sich derzeitig das Stahlwerk ILVA?

2.3. Wie sieht die gesundheitliche Lage der Bewohner in Taranto aus?

2.4. Warum ArcelorMittal das Stahlwerk Ilva gekauft hat

2.5. Definition ETS oder EHS

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die prekäre wirtschaftliche, gesundheitliche und rechtliche Situation des Stahlwerks ILVA in Taranto sowie die Rolle des Konzerns ArcelorMittal. Ziel ist es, die Auswirkungen der industriellen Krise auf den italienischen Staat und die Bevölkerung kritisch zu beleuchten und die Auswirkungen der Emissionshandelsstrategien zu untersuchen.

  • Historische Entwicklung des Stahlwerks ILVA
  • Umweltbelastungen und gesundheitliche Folgen für die lokale Bevölkerung
  • Wirtschaftliche Strategien von ArcelorMittal beim Erwerb des Standorts
  • Mechanismen des Emissionshandelssystems (ETS/EHS) und deren finanzielle Auswirkungen
  • Konfliktfeld zwischen industriellem Erhalt und ökologischer Verantwortung

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Geschichte des Stahlwerkes ILVA

Das Stahlwerk ILVA von Taranto, das sich im Stadtteil Tamburi befindet, ist mit 15 Millionen Quadratmeter das größten Stahlwerk von Europa. Der Erbau des Stahlwerks wurde Ende der 50er Jahre angefangen und am 10 April 1965 kam es zur Eröffnung des Stahlwerkes, durch den Staatspräsident Giuseppe Saragat. Somit wurde das größte öffentliche Stahlwerk in Italien errichtet. Mit der Staatsinvestition in Apulien, profitierte Taranto und alle in der Nähe liegenden Provinzen stark. Das Stahlwerk gab tausenden Arbeiter, die Chancen zu arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. 1980 waren 22.000 Arbeiter im Stahlwerk tätig, doch im gleichen Jahr schreitet sich derGesundheitsschutz, der Mitarbeit der Asbest Exposition 17 Jahre später, ein. Insgesamt kam es für 7800 Arbeiter zur Frühpensionierung. In den 80er Jahren kam es zu einer Krise, wodurch das Stahlwerk für 2.500 Milliarden italienische Lire am 16 März 1995 vom der Stahlmagnat Emilio Riva gekauft wurde. Das Stahlwerk ILVA hat auch negative Seiten, seit Jahren wird sehr wenig auf die Umwelt geachtet. Das Stahlwerk überschreitet seit Jahren die Höchstgrenzen der Emissionen und bestimmte Schadstoffe, die im Jahr 2008 festgesetzten wurden. Dies schadet nicht nur der Natur, sondern auch die Menschen und die Einwohner, die in Taranto arbeiten und leben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise rund um das Stahlwerk Taranto ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Zukunft des Werks unter ArcelorMittal.

2. Das Stahlwerk Ilva in Taranto: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung, die prekäre aktuelle Lage, die gravierenden gesundheitlichen Auswirkungen auf die Anwohner sowie die ökonomischen Motive des Konzerns ArcelorMittal und das Emissionshandelssystem.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert das Spannungsfeld zwischen ökonomischem BIP-Beitrag und menschlicher Gesundheit und skizziert mögliche Lösungswege für die Zukunft.

Schlüsselwörter

ILVA, Taranto, ArcelorMittal, Stahlindustrie, Umweltverschmutzung, Gesundheitsrisiken, Emissionshandelssystem, ETS, EHS, italienische Wirtschaft, Schwerindustrie, Arbeitsplätze, Umweltschutz, Rechtssicherheit, Sanierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die vielschichtige Krise des Stahlwerks ILVA in Taranto und deren Auswirkungen auf Italien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Historie des Werks, den Gesundheitsgefahren für Anwohner sowie den wirtschaftlichen Strategien von ArcelorMittal.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Problematik der aktuellen Situation des Stahlwerks zu verdeutlichen und zu hinterfragen, ob ArcelorMittal den Standort sanieren kann oder in den Untergang führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Analyse auf Basis von Sekundärliteratur, Berichten und tagesaktuellen Quellen zur wirtschaftlichen und gesundheitlichen Lage.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung, die gesundheitliche Katastrophe vor Ort sowie die ökonomischen Vorteile des Konzerns durch das Emissionshandelssystem.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind ILVA, Taranto, ArcelorMittal, Umweltbelastung, Gesundheitsschäden und das Emissionshandelssystem.

Welche Rolle spielt das ETS/EHS-System für den Konzern?

Das System ermöglicht es Unternehmen, durch Einsparungen oder den Handel mit Zertifikaten zusätzliche Gewinne zu erzielen, was im Fall von ArcelorMittal eine wesentliche Rolle spielt.

Was bedeutet die "Abschaffung des scudo penale"?

Es handelt sich um die Aufhebung der strafrechtlichen Immunität für die Besitzer des Stahlwerks bei Umweltverstößen, was das finanzielle und juristische Risiko für den Konzern erhöht.

Wie ist die gesundheitliche Situation der Anwohner zu bewerten?

Die gesundheitliche Lage ist aufgrund massiver Schadstoffemissionen kritisch; es treten gehäuft Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Probleme auf.

Warum droht ArcelorMittal mit Kündigungen?

Dies dient primär der Minimierung von Personalkosten und der Anpassung an die wirtschaftlichen Gegebenheiten der Stahlproduktion.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Stahlwerk Ilva und seine Entwicklung nach der Übernahme durch ArcelorMittal mit Fokus auf Italien
Hochschule
Hochschule Bochum
Note
2.0
Autor
Pierfrancesco Cassataro (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
19
Katalognummer
V1195549
ISBN (PDF)
9783346642516
ISBN (Buch)
9783346642523
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stahlwerk ilva entwicklung übernahme arcelormittal fokus italien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Pierfrancesco Cassataro (Autor:in), 2019, Das Stahlwerk Ilva und seine Entwicklung nach der Übernahme durch ArcelorMittal mit Fokus auf Italien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1195549
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Leseprobe aus  19  Seiten
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