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Identität und Transformation in der Fotografie von Cindy Sherman

Title: Identität und Transformation in der Fotografie von Cindy Sherman

Term Paper , 2021 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Johanna Schmidt (Author)

Art - History of Art
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Summary Excerpt Details

Die US-amerikanische Künstlerin Cindy Sherman beschäftigt sich mit der Frage, wie wir das Bild unseres Seins konstruieren und wie es sich mit der Zeit wandelt. Mit ihrer Kunst erforscht sie den Bruch zwischen dem Selbst und seiner Inszenierung, womit sie eine der wichtigsten Protagonistinnen im zeitgenössischen Kunstbetrieb geworden ist. Mit ihrer post-feministischen Position verweist sie auf die Grenzen von Identität und Gesellschaft, auf Konventionen und Freiräume. Aber was genau macht Cindy Sherman zu einer Pionierin der Transformation und Identität in der Fotografie?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 HAUPTTEIL

3 SCHLUSS

4 QUELLEN

4.1 LITERATUR

4.2 INTERNETQUELLEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die künstlerische Praxis von Cindy Sherman und analysiert, wie sie durch ihre fortwährenden Selbstinszenierungen die Konstruktion von Identität, gesellschaftliche Rollenbilder und die Wahrnehmung von Weiblichkeit kritisch hinterfragt. Dabei wird erforscht, inwiefern Sherman als Pionierin der Transformation im zeitgenössischen Kunstbetrieb agiert.

  • Identitätskonstruktion und deren Wandel
  • Kritik an stereotypen Frauenbildern in Film und Medien
  • Die Rolle von Selbstinszenierung und Maskerade in der Fotografie
  • Analyse ausgewählter Serien wie "Untitled Film Stills" und "History Portraits"
  • Einfluss moderner Technologien auf das Selbstbild

Auszug aus dem Buch

2 Hauptteil

Die Künstlerin inszeniert sich selbst und schlüpft, angelehnt an Hollywoodfilme, B-Movies oder der Porträtkunst in ständig neue Rollen. Sie spielt in ihren Werken mit den unterschiedlichen Facetten von Weiblichkeit und den ihnen zugewiesenen Rollenverhalten und hinterfragt dadurch Geschlechterstereotypen. Seit den 80er Jahren entwickelt Cindy Sherman fotografische Serien, in denen sie sich auf schockierende aber auch humorvolle Weise mit den Themen Sexualität, Geschlechtsidentität, Körperlichkeit und Voyeurismus beschäftigen. „Ich war auf der Suche nach mehrdeutigen Szenen und Charakteren. Mir ging es vor allem um Mehrdeutigkeit. Ich wollte etwas Mysteriöses schaffen und viele offenen Fragen stellen, so dass die Menschheit beim Anblick der Bilder an viele verschiedene Geschichten denken konnten“.

Geboren wurde die Künstlerin als jüngstes von fünf Kindern am 19. Januar 1954 im US-Staat New Jersey. Bereits als Kind entdeckte sie ihren Hang zur Verkleidung und ihre Begeisterung für Lektüre und Film. Sie sei Wort wörtlich an den Fernseher gefesselt gewesen und liebte es Filme anzuschauen. Besonders von der Show „The Million Dollar Movie“, welche einen gewissen Film immer und immer wieder zeigte, war sie ein großer Fan. Dies erzählte die Fotokünstlerin in „Cindy Sherman: The Complete-Untitled Film Stills“.

Später studierte sie an der „State University of New York“ in Buffalo, wo sie ihre Leidenschaft für Kunst entwickelte. Dort arbeitete sie für den Künstler und Filmemacher Paul Sharits, wodurch sie in den Kontakt mit vielen anderen Künstler*innen kam, die auch in der Filmbranche tätig waren. Hierdurch entwickelte sie eine immer größere Leidenschaft für die Fotografie. Auch wenn für Cindy Sherman die Malerei immer noch wichtig war, widmete sie ihre Arbeit immer mehr Alternativen, wie der Konzeptkunst, der Body-Art oder der Performance.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die philosophische Komplexität des Identitätsbegriffs und führt Cindy Sherman als Künstlerin ein, die durch ihre Arbeit den Bruch zwischen Selbst und Inszenierung erforscht.

2 HAUPTTEIL: Der Hauptteil analysiert Shermans fotografische Entwicklung, ihre verschiedenen Werkserien und ihre Strategien zur Hinterfragung gesellschaftlicher Konstruktionen von Weiblichkeit und Identität.

3 SCHLUSS: Der Schlussteil reflektiert die Aktualität der Identitätsfrage in einer Gesellschaft des "flexiblen Kapitalismus" und fasst Shermans Bedeutung als Vorreiterin für die zeitgenössische Kunst zusammen.

4 QUELLEN: Dieser Abschnitt listet die für die Untersuchung herangezogene Fachliteratur sowie die verwendeten Internetquellen auf.

Schlüsselwörter

Cindy Sherman, Identität, Selbstinszenierung, Fotografie, Transformation, Geschlechterstereotypen, Postmoderne, Untitled Film Stills, Weiblichkeit, Rollenbilder, Maskerade, Körperlichkeit, Zeitgenössische Kunst, Gesellschaftskritik, Individuum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der US-amerikanischen Künstlerin Cindy Sherman und ihrer fotografischen Auseinandersetzung mit Identitätskonstruktionen und gesellschaftlich geprägten Rollenbildern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die Dekonstruktion von Weiblichkeit, der Einfluss von Film und Medien auf unser Selbstbild sowie der Einsatz von Maskerade und Verkleidung zur künstlerischen Kritik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Cindy Sherman durch ihre Selbstinszenierungen die Grenzen zwischen dem "echten" Selbst und der medialen Konstruktion sichtbar macht und als Pionierin der Transformation in der Kunst gilt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine kunsthistorische und kulturwissenschaftliche Analyse, die den Werdegang der Künstlerin mit identitätstheoretischen Diskursen verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch durch Shermans verschiedene Werkgruppen, angefangen bei den "Untitled Film Stills" über die "Fashion Photos" bis hin zu den "History Portraits" und späteren Serien.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Identität, Selbstinszenierung, Transformation, Rollenbilder, Geschlechterstereotypen und zeitgenössische Fotokunst.

Wie unterscheidet sich Shermans Arbeit von einem klassischen Selbstbildnis?

Im Gegensatz zum klassischen Selbstbildnis dient die eigene Person bei Sherman lediglich als Material; sie inszeniert sich in wechselnden, fremden Rollen, um gesellschaftliche Klischees zu spiegeln, anstatt sich selbst zu porträtieren.

Welche Rolle spielen moderne Medien wie Instagram im späteren Werk der Künstlerin?

Sherman nutzt Instagram, um moderne Technologien kritisch zu hinterfragen und mittels digitaler Bearbeitungsprozesse aktuelle gesellschaftliche Diskurse rund um das Selfie und die digitale Selbstdarstellung zu kommentieren.

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Details

Title
Identität und Transformation in der Fotografie von Cindy Sherman
College
Alanus University of Arts and Social Sciences in Alfter  (Philosophische und Ästhetische Bildung)
Course
Einführung in die Kunstgeschichte
Grade
1,3
Author
Johanna Schmidt (Author)
Publication Year
2021
Pages
15
Catalog Number
V1195832
ISBN (PDF)
9783346648167
ISBN (Book)
9783346648174
Language
German
Tags
identität transformation fotografie cindy sherman
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johanna Schmidt (Author), 2021, Identität und Transformation in der Fotografie von Cindy Sherman, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1195832
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